IVW: Tageszeitungen verlieren weiter an Auflage

Laut einer Mitteilung der “Informatiosngemeinschaft zur Verbreitung von Werbeträgern” (IVW) haben Tageszeitung auch im 2. Quartal weiter viele Leser verloren. “Von den deutschen Tageszeitungen wurden einschließlich der Sonntagsausgaben und aktuellen Sonntagszeitungen im zweiten Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 19,78 Mio. Exemplare verkauft. Die Tagespresse verliert damit gegenüber dem Vorjahr 4,16 Prozent ihrer verkauften Auflage (2/2013: 20,64 Mio. Exemplare).” http://ivw.de/index.php?menuid=52&reporeid=360

Laut “Westseller” betrug die verkaufte Auflage der Bottroper Lokalausgabe der WAZ im 2. Quartal 2013 insgesamt 17932 Exemplare.
http://www.westseller.de/export/sites/westseller/.content/downloads/preislisten/II_Quartal_2013_Unterausgaben.pdf

Zum Vergleich: Die verkaufte Auflage der Bottroper WAZ betrug laut IVW im IV. Quartal 2011:  19278 Exemplare

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (2): Markus Günther

Der aus Bottrop stammende Journalist Markus Günther , ehemaliger US-Korrepondent der WAZ und Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung wird ab 1. September 2014 als Autor die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verstärken.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (1): Wolfgang Quast

In der letzten Ausgabe (20. Juli 2014) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschien auf der Seite “Beruf und Chance”] ein Interview mit dem Konditormeister und Koch Wolfgang Quast aus dem Eigen ["Der Tortenspezialist"]. Übeschrift: “Ich ärgere mich über den Akademiesierungswahn.”]

REL: “Zukunft von Karstadt mehr als ungewiss”

“Die Zukunft von Karstadt in der Bottroper Innenstadt ist mehr als ungewiss. Ein Handelsexperte der Uni Leipzig hat uns gesagt, dass die Filiale stark gefährdet sei …”
Radio Emscher Lippe,  23.07.2014. http://www.radioemscherlippe.de/emscher-lippe/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/07/23/article/-e7c096a3bb.html

“… [Der Warenhausexperte Gert]Hessert ist selbst ehemaliger Karstadt-Manager und gibt in einer Studie 29 von aktuell 83 Filialen wenig Chancen. Dazu gehören die Standorte Bottrop und Mönchengladbach …””
Radio Duisburg, 23.07.2014.
http://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/07/23/article/duisburgs-karstadt-filiale-duerfte-nicht-zu-den-kandidaten-fuer-eine-schliessung-gehoeren.html

In der am 20. Juni im “Focus” abgedruckten Karte, wird das Bottroper Karstadt-Haus als “sehr stark gefährdet” gekennzeichnet:.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/experte-warnt-29-karstadt-filialen-koennte-der-kahlschlag-drohen_id_4003737.html

Zahl der Todesfälle in Folge von Drogenmissbrauch in Bottrop gesunken

21. Juli 2014. idr
“Im Jahr 2012 starben in der Metropole Ruhr 1.076 Menschen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Daten des Landesamtes IT.NRW zeigen, dass die Zahl der Drogentoten in der Region damit nach einem Rückgang ind en Jahren zuvor wieder gestiegen ist. Im Jahr 2007 verzeichnete das Statistische Landesamt 980 Drogentote. Dieser Trend zeigt sich landesweit: In NRW starben 2012 insgesamt 3.243 Menschen in Folge des Missbrauchs, 2007 waren es 2.980.
In einigen Ruhrgebietsstädten ging die Zahl der Drogentoten dennoch leicht zurück, so in Mülheim (2012: 33, 2007: 35), im Kreis Wesel (2012: 100, 2007: 123), in Bottrop (2012: 13, 2007: 20), im Kreis Recklinghausen (2012: 92, 2007: 97) und in Hagen( 2012: 41, 2007: 50).
Der überweigende Teil der Todesfälle war auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen.
Der heutige 21. Juli ist der nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige.
Infos unter www.it.nrw.de

Deutschland 2030: Studie prognostiziert Rückgang der Arbeitskräfte – in Bottrop 7,1 Prozent

21. Juli 2014. Westfalen heute””Entwickeln sich Bevölkerung und Wirtschaft bis 2030 ähnlich wie in den Jahren 2000 bis 2011, wird die Zahl der Erwerbstätigen in weiten Teilen Westfalens deutlich schrumpfen. Das zeigt die Studie „Deutschland 2030“ der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Hamburgerischen WeltWirtschaftsInstituts.

Dortmund, der Kreis Unna und der Kreis Steinfurt bilden mit einer geringfügigen Zunahme der Beschäftigung bis 2030 Ausnahmen in der Region. Einen besonders starken Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen sehen die Forscher in Hagen (- 16,9 Prozent) und im ostwestfälischen Kreis Höxter (- 16,3 Prozent). [in Bottrop 7,1 Prozent]

Regionale wirtschaftliche Gegensätze werden sich der Prognose zufolge weiter verschärfen, selbst wenn sich Standortbedingungen verbessern. “Der Rückgang der Beschäftigung bis 2030 ist eine unmittelbare Folge des demografischen Wandels, der durch eine verstärkte Zuwanderung aus dem Ausland allenfalls abgemildert werden kann“, kommentiert Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PwC Deutschland.””

http://www.pwc.de/de_DE/de/offentliche-unternehmen/deutschland-2030-szenarien.jhtml

Handelsblatt: “Es gibt keine Karstadt-Schließungsliste.”

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/karstadt-betriebsrat-es-gibt-keine-schliessungsliste/10210392.html
18.07.2014
“”Es gibt keine Schließungsliste“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Hellmut Patzeld dem Berliner „Tagesspiegel“ vom Mittwoch. Diese Aussage habe er von der Unternehmensleitung erhalten. Auch Arno Peukes, Vertreter der Gewerkschaft Verdi im Karstadt-Aufsichtsrat, sagte am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“, bislang gebe es „offiziell keine Schließungen“. Es sei „das falsche Signal, das ausgestrahlt wird“, kritisierte er Äußerungen des Aufsichtsratschefs Stephan Fanderl.””

DKP: Brief an Betriebsrat von Karstadt Bottrop.

Karstadt

Die DKP wird morgen, Samstag, 18. Juli 2014,  ab 10:00 Uhr einen Informationsstand vor dem KarstadtHaus einrichten.

An den
Betriebsrat Karstadt Bottrop                                                                                                 18.07.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die DKP-Ratsgruppe ist solidarisch an Eurer Seite und setzt sich für den Erhalt aller Arbeitsplätze und Standorte von Karstadt ein. Seit über 10 Jahren bangt Ihr um eure Arbeitsplätze. Mit Lohnverzicht und dem Abbau tariflicher Leistungen wurde Euch zugesichert, die Arbeitsplätze zu erhalten. Die jetzige Ankündigung des Aufsichtsratschefs, Stephan Fanderl, mehr als 20 Karstadt-Filialen zu schließen, „um dem gesunden Kern des Unternehmens eine Zukunft zu sichern“ zeigt, was von den Versprechungen in der Vergangenheit zu halten ist. Der Karstadt-Eigner, Milliardär Nicolas Berggruen, der Karstadt 2010 für einen symbolischen Euro übernommen hatte, ist nur daran interessiert, möglichst viel Gewinn mit Karstadt zu machen. Die lukrativen Edelkaufhäuser KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger sowie die Sportgeschäftskette wurden von Berggruen bereits an Immobilieninvestoren verscherbelt. Jetzt sollen die kleineren Filialen geschlossen und die restlichen Häuser möglichst an Investoren oder Immobilienhaie verkauft werden.

Was mit euch geschieht ist ein Beispiel des gewöhnlichen brutalen Kapitalismus. Erst lässt sich Nicolas Berggruen als „Retter“ feiern und jetzt macht er einen möglichst großen Gewinn. Verlierer sind tausende Beschäftigte, darunter die Mehrzahl Frauen, denen jetzt Hartz-IV droht. Die Erfahrung der Gewerkschaftsbewegung bestätigt sich erneut: Lohnverzicht sichert keine Arbeitsplätze!

Verlierer bei einer Schließung von Karstadt sind auch die Stadt Bottrop und die Kunden, die das einzig große Warenhaus verlieren und künftig auf Nachbarstädte oder das Centro Oberhausen angewiesen sind. Viele kleinere Einzelhändler können nur mit einem Frequenzbringer wie Karstadt überleben. Mit dem Verlust von Karstadt droht die Innenstadt zu veröden!

Die DKP unterstützt die Forderung von ver.di nach Erhalt aller Arbeitsplätze und Standorte von Karstadt! Wir versichern Euch unsere Solidarität!

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Mit solidarischen Grüßen

Eure DKP-Ratsgruppe

Irmgard Bobrzik und Michael Gerber

Einladung zur Waldbegehung

17.07.2014. BUND
“”Die Naturschutzverbände BUND und NABU laden am Sonntag, den 27.07. zu einer gemeinsamen Waldbegehung durch den Köllnischen Wald ein, Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz “Hohe Buchen” an der Oberhausener Strasse / Ecke Herzogstrasse (von Fuhlenbrock kommend hinter Bischhofssondern). Der landschaftliche Kontrast zwischen unterschiedlich intensiv bewirtschafteten und naturbelassenen Waldstücken entlang der Oberhausener Straße soll hierbei verdeutlicht werden. Dabei wird auffallen, dass der Bereich des Köllnischen Waldes nördlich der Oberhausener Strasse eine höhere Artenvielfalt aufweist, als der südliche Teil und im Gegensatz zu diesem nicht nur unter
Landschafts-, sondern auch unter Naturschutz steht. Ursachen sind nicht nur die Bodenbeschaffenheit, sondern auch unterschiedliche Ansätze der Waldbewirtschaftung, da beide Waldstücke zu unterschiedlichen Forstbezirken gehören. Die Wanderung unter der Leitung des Geografen und Landschaftsökologen Thomas Kaba wird etwa zwei bis 2,5 Stunden dauern.
Alle Mitglieder der Naturschutzverbände, sowie jeder interessierte Bottroper Bürger ist herzlich

Innovation City bald ohne Karstadt?

“”Ex-Karstadt-Manager und Handelsexperte Dr. Gerd Hessert (57, Uni Leipzig) sieht sieben Häuser in NRW in potenzieller Gefahr: Gütersloh, Gummersbach, Bottrop, Recklinghausen, Siegen, Rheydt und Iserlohn …”
http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/karstadt/welche-karstadt-haeuser-muessen-zittern-36832576.bild.html

“”Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“”
http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html

Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html#plx1121638767

Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html#plx1121638767

Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html#plx1121638767

Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

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Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html#plx1121638767

Die Karstadt-Krise schürt die Sorge vor neuen Kaufhaus-Ruinen. Es sei zu befürchten, dass Häuser wie die Karstadt-Filiale in Bottrop schließen müssen und dann für eine lange Zeit leer stehen, sagt Immobilien-Experte Brockhoff. „In Bottrop wird es wirklich schwierig. Die Filiale ist Mittelpunkt der Innenstadt und grenzt an mehrere Fußgängerzonen.“

20 Karstadt-Filialen vor Aus – Was in Essen und Herne kam, als Karstadt ging | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/wirtschaft/20-karstadt-filialen-vor-aus-was-in-essen-und-herne-kam-als-karstadt-ging-id9600258.html#plx1121638767

Taschendiebstahl-Statistik: Bottrop [Innovation City] zählt zu den sicheren Städten

idr. 16. Juli 2014
“”Die Zahl der Taschendiebstähle hat in den großen Städten der Metropole Ruhr zugenommen. 2013 wurden laut einer Auswertung des Online-Portals ab-in-den-urlaub.de bundesweit 135.617 Fälle zur Anzeige gebracht. Das ist ein Kriminalitätsplus von 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein in Dortmund ist die Zahl der Anzeigen innerhalb eines Jahres um 48,5 Prozent gestiegen.
Dabei sind die Handtaschen in den großen Städten der Metropole Ruhr vergleichsweise sicher. Insgesamt zwölf Ruhrgebietskommunen gingen in die 115-Städte-Studie ein, die Mehrzahl landete im statistischen Mittelfeld. Hamm (165 Diebstähle pro 100.000 Einwohner) und Bottrop (154 Diebstähle pro 100.000 Einwohner) gelten sogar als besonders sicher. Ruhrgebietsstädten wie Dortmund (672 Diebstähle pro 100.000 Einwohner), Essen (393 Diebstähle pro 100.000 Einwohner) oder Hagen (357 Diebstähle pro 100.000 Einwohner) fielen Spitzenplätze in Sachen Langfinger zu.
Unangefochtene Langfinger-Hochburgen im Bundesvergleich sind Düsseldorf (1.398 Diebstähle pro 100.000 Einwohner), Köln (1.096 Diebstähle pro 100.000 Einwohner) und Hamburg (941 Diebstähle pro 100.000 Einwohner).””
Quelle:
http://www.ab-in-den-urlaub.de/extra/studie-taschendiebstaehle-nehmen-zu/1233549

DKP fordert: “Inklusion gestalten”

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14. Juli 2014. DKP Bottrop. Michael Gerber
“”Die DKP hat seit Jahren die Idee der Inklusion – den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern – unterstützt. Die DKP war aber immer auch der Meinung, dass Inklusion nicht erzwungen werden kann, sondern gemeinsam mit allen Betroffenen – Kinder, Eltern, Lehrern – gestaltet werden muss.

Das 9. Schulrechtsänderungsgesetz wird auch in Bottrop umgesetzt. Das bedeutet, dass Eltern von Kindern mit Förderbedarf zwar das Recht haben, ihre Kinder an einer Regelschule anzumelden, aber auch, dass die Förderschulen auf Dauer nicht bestehen bleiben. Die gute Nachricht: Die Förderschule am Stadtgarten (Förderbedarf sprachliche Entwicklung) und die Schule am Tetraeder (Förderbedarf geistige Entwicklung) sind zurzeit in ihrem Bestand nicht gefährdet. Auch für die Michael-Ende-Schule (Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung) wird es wahrscheinlich eine Lösung für das Fortbestehen geben.

Der zuständige Dezernent, Herr Ketzer, unterrichtete die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen und Ratsgruppen jedoch in der letzten Woche darüber, dass die Schulverwaltung für die Ratssitzung im September den Antrag stellen wird, die Adolf-Kolping-Schule (Förderbedarf Lernen) auslaufend aufzulösen, da in dieser Schule im neuen Schuljahr weniger als 144 Schülerinnen und Schüler, der Untergrenze für das Bestehenbleiben, unterrichtet werden. Das bedeutet, dass dort keine Eingangsklassen mehr gebildet werden sollen. Eine Übergangslösung hätte – laut Herrn Ketzer – bei Schulministerin Löhrmann keine Chance.

Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf Lernen haben also in Zukunft nur zwei Möglichkeiten. Entweder nehmen sie weite Wege in Kauf und fahren in umliegende Orte, in denen es diese Förderschule noch gibt oder sie müssen den Unterricht in eine der 21Bottroper Grundschulen besuchen.

Ulrich Kunold, DKP Sprecher im Schulausschuss: „Damit der Unterricht diesen Kindern mit Förderbedarf gerecht werden kann, fordert die DKP für alle Grundschulen in Bottrop die Einstellung der notwendigen Anzahl von sonderpädagogisch ausgebildeten Lehrern. Darüber hinaus braucht jede Grundschule einen Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter. Den Lehrern an Grundschulen müssen Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden, damit sie sich auf die neue Situation einstellen können“.

Solange diese Bedingungen nicht erfüllt sind, werden Kinder mit Förderbedarf Lernen an den Grundschulen auf der Strecke bleiben, befürchtet die DKP.””

Bottrop: Café am Trapez

10480212_605646602888462_4646623354870876423_nAm Freitag, den 11.07. fand das 2 Sommergeflüster im Cafe am Trapez statt.
Die 4 Autoren – Bettina Döblitz (Bottrop), Dagmar Weck (Bochum) Frank Vollmann ( Solingen) und Halina Monika Sega (Gladbeck/ Veranstaltungs-Organisatorin) unterhielten die Zahlreichen Zuhörer mit einem bunten Mix aus heiteren, fiktiven und auch selbst Erlebten Geschichten.
Z.B. trug Frank Vollmann eine moderne Version von Schnewittchen vor, die beim Publikum super ankam. Es gab kurze Auszüge aus den Büchern der Autoren, eine Geschichte über falsch verstandene Aufklärung und über eine weibliche Stalkerin…

10487213_605646422888480_8778205783634350143_nAlles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und die Autoren erfreuten sich am Beifall und freuen sich schon auf eine neue Gelegenheit zur Lesung in diesem tollen Cafe`.
Diese bietet sich schon am Freitag den 25.07 um 19.30 Uhr an.
Beim dritten Crime-Cafe ist spannende Unterhaltung angesagt.

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10392454_605646252888497_1766627300887852560_nText: Bettina Döblitz
Fotos : Sahin Aydin

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Brücke Lütkestraße weiter gesperrt

9. Juli 2014. Stadt Bottrop
“”Die Brücke über die Bahnlinie in der Lütkestraße kann noch nicht frei gegeben werden. Bei der Überprüfung durch die Bahntochter DB Energie am Mittwochmorgen (9. Juli 2014) wurden Mängel festgestellt. Messungen ergaben, dass die Brücke nicht ausreichend gegen Stromüberschläge geschützt ist. Da das Bauwerk über eine elektrifizierte Bahnlinie führt, ist eine ausreichende Erdung notwendig, falls es zu Schäden an der Oberleitung kommt. So kann ein Bruch der Leitung, die Strom mit einer Spannung von mehreren Tausend Volt führt, Passanten massiv gefährden. Aus Sicherheitsgründen wurde daher die Brücke für den Betrieb nicht freigegeben.

Ursache der mangelnden Erdung ist die notwendige Korrosionsschutzbeschichtung des Metallbauwerks an den punktuellen Erdungsanschlüssen. Die Nacharbeiten und Erdungsmessungen sollen am kommenden Freitag, 11. Juli durchgeführt werden.””

Vonderorter Grundschüler machen Bienenkunde

Pressemitteilung:

Am Mittwoch, 25.06 und am Donnerstag, 26.06. und am 3. Juli besuchten die Schüler der Grundschule Vonderort aus der Klasse der 3a,3b und 4d,den Hobbyimker Sahin Aydin, er erklärte den Aufbau des Bienenstaates und das gewinnen von Honig und die Nutzung der Bienen für unsere Umwelt. Nach der Bienen erkundung haben die Kinder die Bienen beurkundet.Zum Abschluss gab es ein leckeres Grill-Buffet.Dem Imker, Sahin Aydin, war es am wichtigsten das die Kinder Spaß an der Sache haben.Doch er wollte auch den Kindern die Angst vor Bienen nehmen.Und dies tat er mit Erfolg.Einige der Kinder hatten ihre Angst gegenüber Bienen abgelegt und viele trauten sich ohne Schutzkleidung in die Nähe der Bienen.

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In Bottrop unterwegs (13):

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“Ein Hauch echtes, unverfälschtes Ruhrgebiet” versprüht die Siedlung im Bereich Mühlenstraße. Hier kann man noch erahnen, wie es früher, bevor eine Umbau- und Modernisierungswut das Revier erfaßte, im Ruhrgebiet an vielen Stellen noch aussah. Da ging es meist ruhig und gemächlich zu, und die Nachbarn kannte man auch noch….”

Neues aus Kirchhellen

Weltmeister gesucht

Motivierte Hobby-Athleten aus zahlreichen Ländern rund um den Globus werden bei der dritten offiziellen Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf (HTWWWM) in Kirchhellen erwartet. Das ungewöhnliche Sport-Spektakel im Movie Park beginnt am 2. August 2014 um 12 Uhr.
Im Sommer 2012 warf Joachim Mans (LKW-Fahrer aus Attendorn im Sauerland) im Finale für das Gastgeberland Deutschland stolze 22,66 Meter und verwies Großbritannien auf den zweiten Platz. Stefan Krämer übertraf die Bestmarke im August 2013. Der Versicherungskaufmann aus Brühl erzielte für das Team Vatikanstaat 24,21 Meter. Weltmeister wurde das WM-Team Neuseeland. Am 2. August steht für das Gastgeberland Deutschland nicht weniger als die Titelrückgewinnung auf dem Spiel.
Die Juroren
Mit Margarethe Schreinemakers gibt sich die Kult-Talkerin und langjährige Quotenkönigin des deutschen Privatfernsehens die Ehre und vervollständigt gemeinsam mit QVC-Publikumsliebling Sascha Heyna die illustre Expertenrunde um Jury-Präsidentin Irmgard Knüppel in Deutschlands größtem Film- und Freizeitpark.
Sascha Heyna moderiert seit 2001 bei Deutschlands größtem Teleshopping-Sender. Er zählt zu den erfolgreichsten Homeshopping-Moderatoren. Seine tägliche Abendsendung entwickelte sich zum Kult.
Die Wurfmöglichkeiten
Als Wurfmöglichkeiten stehen den vierköpfigen WM-Teams zur Auswahl: Stoßen, Kurbelwurf, Freestyle und Diskuswurf. In Trainingscamps rüsten sich die Teilnehmer*innen für den ‘Wurf ihres Lebens’ und feilen vorab an ihren Strategien, Techniken, Outfits und Bestwurfweiten. Bundestrainer Jens Vatter unterstützt die Teams bei der Suche nach den effektivsten Trainings- und Wurfmethoden.
Angemeldete WM-Teams (Stand: Ende Juni 2014): Tunesien, Deutschland, Niederlande, Vereinigte Staaten von Amerika, Neuseeland, Frankreich, Kuba, Schweiz, Finnland, Vatikanstaat, Österreich, Brasilien, Costa Rica, Jamaika, Italien und Griechenland.
Der Anti-Doping-Beauftragte
Mit Justus Schneider konnte erneut der ehemalige Deutsche Vizemeister im Stabhochsprung, Deutsche Mannschaftsmeister in der Leichtathletik und Kölner Meister im Stabhochsprung als offizieller Anti-Doping-Beauftragter der HTWWWM verpflichtet werden. Die Wurfgeschosse werden vor Ort öffentlich gewogen und anschließend verplombt.
Die Teilnehmer
Wer die Ehre seines Heimat- oder Lieblingslandes verteidigen und ein Stück Sportgeschichte schreiben möchte, kann sich noch unter www.htwwwm.com kostenlos bewerben. Es winken Ruhm, Ehre – und das “Goldene Täschchen” als eigens angefertigte Wander-Trophäe der WM.
Fahnenträger, die Gold Fire-Cheerleader aus Düsseldorf und Fanclubs schmücken den emotionalen Einlauf der ländertypisch bekleideten Wurf-Gladiatoren in die WM-Arena mit bis zu 15.000 erwarteten Zuschauern.

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“Schußtest in Bottrop”. Während des 2. Bottroper Sportforums konnten Fußballfans zwischen Halle und Stadion ihren “Schußgwewalt” testen. Die Königsblauen hatten dazu zwei entsprechende Einrichtungen mitgebracht, die auch einsprechend genutzt wurden.

Musik für Völkerverständigung

Um Solidarität mit den Angehörigen (der NSU-Morde) zum Ausdruck zu bringen und ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen, organisierten linke Gruppen aus der Türkei in der Arena Oberhausen am 24. Juni 2014 ein Konzert mit der populären linken Musikgruppe Grup Yorum aus der Türkei. Es kamen ca. 20.000 Zuschauer zu der inzwischen traditionell gewordenen Konzertveranstaltung, die zum 3. Mal unter dem Motto “Eine Stimme gegen Rassismus” stattfand.

Fotos: Sahin Aydin

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Holzklau ab sofort ein Verbrechen

2. Juli 2014. Stadt Bottrop
“”Geschnittenem und zur Abholung bereitgestelltes “Sturmholz”, das ei den Arbeiten zur Beseitigung der Schäden nach dem Unwetter “Ela” angefallen ist und weiter entstehen wird, ist ab sofort auch in Bottrop tabu. Das heißt, dass die Mitnahme und das Aufsammeln solchen Holzes nicht mehr gestattet ist und Zuwiderhandlungen als Diebstahl gewertet und zur Anzeige gebracht werden, betonte jett die Stadtverwaltung.

Bislang wurde die Minahme des “Sturmholzes” – anders als in anderen Städten – in Bottrop geduldet, wenn Bottroper sich außerhalb von gesperrten Gebieten für den heimischen Kamin versorgen wollten. Doch sieht sich die Verwaltung nun zu einer restriktiven Sichtweise gezwungen, weil inzwischen auswärtige Firmen mit Baggern
das Holz aufladen und abfahren. Ferner wurde auch wiederholt festgestellt, dass Anwohner in noch abgesperrten Waldbereichen Kaminholz schneiden und sich damit einer erheblichen Gefahr aussetzen.””

ÖDP zum Heimatmuseum: “Politik blieb weitestgehend außen vor”

1. Juli 2014. ÖDP Bottrop
Die Wiedereröffnung des Museums für- Ur und Ortgeschichte sieht der kulturpolitische Sprecher der ÖDP, Stefan Krix, mit gemischten Gefühlen.

„Ich hoffe, dass das eingesetzte Expertenteam ein schlüssiges Konzept gefunden hat, welches die beiden Gebiete Ur- und Stadtgeschichte angemessen darstellt und auch für die breite Masse der Besucher so ansprechend ist, dass die Bottroper es trotz der langen Schließung wieder als ‚ihr Museum‘ annehmen“, so Stefan Krix.

Was genau dort präsentiert wird, weiß Krix – obwohl Mitglied des beauftragenden Kulturausschusses – bis heute nicht; eine in der letzten Sitzung eigentlich fest vereinbarte Vorab-Begehung durch den Kulturausschuss im Juni wurde abgesagt, da noch bis zum Eröffnungstag an der Einrichtung der Räume gearbeitet werden müsse. „Um es klar zu sagen: Die Art und Weise, wie die Kulturpolitiker der Stadt in Bezug auf dieses kulturelle Prestigeprojekt über Jahre außen vor gelassen wurden, ist völlig inakzeptabel und darf sich nicht wiederholen; darüber muss noch einmal deutlich gesprochen werden“ , so Krix, der mehrmals vergeblich schriftliche Konzepte und Berichte sowie die Einbeziehung von bürgerschaftlichem Wissen zum Thema Stadtgeschichte eingefordert hatte.

„Sachstandsberichte an einen Fachausschuss dürfen durchaus auch mehr beinhalten als nur grobe Vorstellungen, vage Ankündigungen und unverbindliche Zeitpläne: Es wäre durchaus interessant gewesen zu erfahren, wie z.B. die Vertragswerke mit den Sponsoren aussehen, welche Objekte konkret ausgestellt werden und welche Zielgruppe mit der Konzeption angesprochen werden soll“, merkt der ÖDP-Politiker an und fügt hinzu: „Auch wenn die ehrenamtlichen Kulturpolitiker nicht den künstlerischen Sachverstand von Dr. Liesbrock haben, so sind sie doch durchaus in der Lage, solche Aspekte sachkundig zu bewerten: genau dafür sind sie im Ausschuss“.

Daher bleibt bis zum 02.07. auch dem Kulturausschuss nur die Hoffnung, dass mit der Bereitstellung von Mitteln für die Expertengruppe ein guter Beschluss gefasst wurde. „Ich gehe jedoch nach den Berichten aus der Zeitung davon aus, dass es eine gut geplante und ansprechende Einrichtung geben wird. Ich freue mich, dass soviel Spendengelder für das Museum akquiriert werden konnten, da die Stadt dafür nie die nötigen Mittel hätte bereitstellen können. Wenn jetzt noch die inhaltliche Gewichtung stimmt, steht einem guten Neustart nichts mehr im Wege.“

In Bottrop unterwegs (9)

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Kicken unterm Rathausturm. Die “Roten”, die Bottroper Stadtauswahl, liegt am Boden, während Königsblau – die U15 des Bundesligisten S04 – das Geschehen am Sonntag im Jahn-Stadion jederzeit kontrolliert und schließlich ohne große Mühen mit 3:0-Toren gewinnt.

Movie Park sucht Erschrecker

Seine eigenen Nerven unter Beweis stellen und stark an den Nerven der Besucher zerren – zwei große Herausforderungen, die die Monster im Movie Park Germany beim Halloween Horror Fest meistern müssen.

Vom 2. bis zum 31. Oktober verwandeln schon zum 16. Mal zahlreiche Gruselgestalten den Film- und Freizeitpark in ein Kabinett des Schreckens und verbreiten unter den Gästen eine schaurig-schöne Stimmung. Und diese Gestalten müssen erst einmal gefunden werden. Dafür finden im Movie Park Germany zwei offene Castingtermine statt zu denen jeder am Erschrecken Interessierte eingeladen ist: am Samstag (12.7.) und Sonntag (13.7.).

Für beide Termine gilt: Treffen ist um 12.30 Uhr am Personaleingang, Movie Park Germany, Warner Allee 1, in Kirchhellen. Die Bewerber sollen ungeschminkt kommen, denn das eigene Schminken ist bereits Teil des Castings. Ebenso sollten die Bewerber alte Kleidung tragen. Das Casting dauert, abhängig von der Teilnehmerzahl, rund vier Stunden.

Eine schriftliche Bewerbung vorab ist nicht notwendig, Interessierte sollten lediglich ein Profilfoto dabei haben, alles andere entscheidet sich vor Ort. Hier erfahren die Bewerber außerdem, welche Erwartungen an sie gestellt werden, während der Halloween-Castings haben sie zudem die Möglichkeit, die furchteinflößenden Kostüme an- und auszuprobieren – eine echte Bewährungsprobe. Bereits geübte Monster bieten Tricks und Tipps, die Besucher professionell zum Zittern zu bringen. Weitere Informationen erhalten Interessierte vorab auch in der Personalabteilung des Movie Parks unter Tel. 02045 899-540.

In Bottrop unterwegs (8):

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Die Knappenschmiede zu Gast in Bottrop. Im Jahn-Stadion und in der Dieter-Renz-Halle stellte sich heute die Nachwuchsabteilung des Bundesligisten Schalke 04 vor. Auf dem Podium des 2. Bottrop Sportforum saßen ; Bodo Menze (Leiter der Knappenschmiede) und seine Mitarbeiter Sam Farokhi, Mathias Schober, Willi Landgraf, Mathias Schipper und Manni Dubski. Als Moderator fungierte wieder Hermann Beckfeld. Zuvor gab es ein Freundschaftsspiel der S04 U15-Mannschaft (Trainer Willi Landgraf) gegen eine Bottroper Stadtauswahl. Die Königsblauen gewannen das Match klar mit 3:0-Toren.

Kommenar “Die Linke”: Bürgerentscheid “Schwarze Heide” gescheitert

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29. Juni 2014. Die Linke auch Foto
“„Knapp 59 Prozent Zustimmung – das ist ein klares Votum der Bottroper Bürger gegen die Flughafen-Subventionen bei immerhin 15 Prozent Abstimmungsbeteiligung“, erklärt LINKEN-Kreissprecher Günter Blocks zum Ausgang des Bürgerentscheids zum Flugplatz Schwarze Heide.
8.031 Ja-Stimmen zum Bürgerentscheid stehen 5.684 Nein-Stimmen gegenüber. Um das Quorum zu erreichen, wären 9.389 Ja-Stimmen erforderlich gewesen.
Blocks weiter: „Auch wenn das Quorum knapp verfehlt wurde, ist dies ein klarer Erfolg für die Initiatoren des Bürgerentscheids. Die Parteien der Großen Koalition in Bottrop mussten ja auch schon vor dem Bürgerentscheid einräumen, dass die Flugplatz-Subventionen künftig gekürzt werden. Und da bleiben wir dran. Die Unsummen, die bisher in den ‚Airport Ruhr‘ geflossen sind, könnten weit sinnvoller für Bildung und soziale Zwecke eingesetzt werden.“”

Kommentar Stadt Bottrop: Bürgerentscheid “Schwarze Heide” gescheitert

29. Juni 2014. Stadt Bottrop
“”Die Existenz des Flugplatzes Schwarze Heide ist gesichert, obwohl eine Mehrheit der Abstimmungsberechtigten beim Bürgerentscheid “Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide” für die von der Bürgerinitiative gewünschte Kürzung der Zuschüsse für den Flugplatz auf 25.000 Euro jährlich gestimmt hat. Für einen insgesamt erfolgreichen Bürgerantrag war jedoch die Anzahl der “Ja”-Stimmen insgesamt zu niedrig. Ein Bürgerentscheid ist nämlich nur dann erfolgreich, wenn die Stimmenmehrheit gleichzeitig auch mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten ausmacht, was aber beim heutigen Entscheid nicht der Fall ist. Denn: 8.032 Bottroperinnen und Bottroper votierten zwar im Sinne der Bürgerinitiative (58,6 Prozent) und 5.684 stimmten gegen die Zuschusskürzung (41,4 Prozent). Für das Überspringen der Zehn-Prozent-Hürde wären aber 9.389 “Ja”-Stimmen bei 93.881 Abstimmungsberechtigten notwendig gewesen. Insgesamt lag die Beteiligung am Entscheid bei 14,6 Prozent und damit 0,6 Prozent über der Beteiligung am Bürgervotum zum Stenkhoffbad vor einem Jahr. 13.732 Stimmberechtigte haben insgesamt abgestimmt.

Oberbürgermeister Bernd Tischler zeigte sich nach Bekanntgabe des vorläufigen Stimmergebnisses gleichzeitig erfreut und erleichtert: “Das ist zwar ein Ergebnis, wie ich es mir nicht gewünscht habe – mit der Mehrheit der ‘Ja’-Stimmen und insbesondere mit Blick auf die insgesamt doch eher entschäuschende Beteiligung am Bürgerentscheid. Doch gibt es nun eine Entscheidung, die uns die Chance gibt, die Zukunft des Flugplatzes überlegt zu gestalten.” Dadurch dass der Zuschuss jetzt nicht gekürzt werden müsse, wahre man die Solidarität mit den anderen den Flugplatz tragenden Kommunen und gewährleiste das Weiterbestehen des Landeplatzes, der immerhin über 100 Arbeitsplätze sichere sowie ein beliebtes Freizeit- und Ausflugsziel sei.

“Ich hoffe, dass in der Sache damit nicht weiter Äpfel mit Birnen verglichen werden und die kleinen Parteien im Rat nach dem Bürgervotum weitere Parforce-Ritte gegen den Flugplatz nun einstellen”, betonte Bernd Tischler. Alle Gesellschafter haben nach dem Entscheid jetzt die erforderliche Zeit und Gelegenheit, die sinnvollen Planungen zur Weiterentwicklung des Landeplatzes voranzutreiben, so dass die kommunalen Zuschüsse auf Sicht heruntergefahen werden können. Die Stadtverwaltung werde zudem die Umsetzung des Gewerbegebietes am Standort Flugplatz mit Hochdruck weiter verfolgen.””

Trend “Bürgerentscheid Schwarze Heide” – Ergebnis der ersten Erhebung der Abstimmungsbeteiligung um 12 Uhr

29. Juni 2014. Stadt Bottrop
“”Aufgrund des gegenwärtigen Standes (12 Uhr) der Abstimmunsbeteiligung in festgelegten 6 der 27 Bottroper Abstimmungsstellen plus der Briefkonstanten liegt die Abstimmungsbeteiligung beim heutigen Bürgerentscheid in Sachen “Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide” bei bisher 7,3 Prozent (Lokalabstimmungsanteil 2,4 Prozent plus 4,9 Prozent Briefkonstante). Die Gesamtzahl der Abstimmungsberechtigten ist mit 93.881 festgestellt. Dass heißt, das für einen erfolgreichen Bürgerentscheid nicht nur eine Mehrheit an Ja-Stimmen erforderlich ist, sondern die Anzahl der abgegebenen Ja-Stimmen muss auch den Wert von 9.388 überschreiten.””

Hansa-Center: Bauzäune werden abgebaut

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27.06.2014. Foto: Bottblog. Text: Stadt Bottrop
Insbesondere die Geschäftsleute und die Passanten an der Poststraße wird es freuen: Dort und am Beginn der Hansastraße werden in der kommenden Woche die Bauzäune am Hansa-Center zurückgebaut. Dies soll nach Mitteilung der Stadtverwaltung in einer Form geschehen, dass die seit Abschluss der neuen Fassadengestaltung des Centers ungenutzten öffentlichen Verkehrsflächen hinter den Bauzäunen nun wieder für die Fußgänger zur Verfügung stehen. Die entsprechenden Arbeiten werden am Montag, dem 30. Juni, aufgenommen und sollen am Mittwoch, dem 2. Juli, abgeschlossen sein.

Mit dieser Maßnahme will die Stadt zum einen den anliegenden Geschäftsleuten entgegen kommen, insbesondere aber zum anderen die ncht ungefährliche Verkehrssituation an der Poststraße auflösen. Denn da Fußgänger dort nicht den im Rahmen der Baumaßnahme eingerichteten Zebrastrafen nutzen, sondern statt dessen entlang des Bauzaunes die Fahrbahn der Poststraße in Verlängerung des Gehweges begehen, kommt es bei gleichzeitigem Fahrzeugverkehr täglich zu gefahrenträchtigen Situationen. In Übereinstimmung mit der Beurteilung des Sachverhaltes durch die Polizei hielt das Straßenverkehrsamt diesen Zustand für nicht länger hinnehmbar und hat auf eine Änderung gepocht, die nun vollzogen wird.

Unterwegs in Bottrop (7):

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Im Berne-Park. Dort kann man nicht nur gut entspannen, auch lecker Essen und ganz “billig” Übernachten. Wobei die Sache mit der Übernachtung wohl nicht nach jedermanns Geschmack ist, denn der Gast ruht hier in Betonröhren.

Stadt Bottrop: “”Organisatorisches zum Bürgerentscheid “Flugplatz Schwarze Heide””

25. Juni 2014. Stadt Bottrop
Einige organisatorische Hinweise hat heute (25. Juni) die Stadtverwaltung nochmals zum Bürgerentscheid “Flugplatz Schwarze Heide” gegeben: So sind die Anlaufstellen für die Briefabstimmug im Rathaus und in der Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen am Donnerstag (26. Juni) bis 16 Uhr und am Freitag (27. Juni) bis 18 Uhr geöffnet. Am eigentlichen Abstimmungstag, dem 29. Juni, sind die 27 Abstimmungslokale (eines pro Wahlbezirk) von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Briefe mit den Abstimmungsunterlagen müssen ansonsten bis spätestens am Sonntag, 15 Uhr, in den Briefkästen am Rathaus oder an der Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen eingeworfen sein. Später eingehende Briefe können nach Mitteilung der Stadtverwaltung nicht berücksichtigt werden. Das Ergebnis des Bürgerentscheides wird am Sonntag ab 18 Uhr vom städtischen Fachbereich für Informationstechnologie im Foyer vor dem Ratssaal im Rathaus präsentiert.

Werner Biskup ist tot

Er  wurde 1942 in Bottrop als Sohn eines Bergmanns geboren, spielte für den VfB Bottrop,  von 1966 und 1972 in 140 Bundesligaspielen für Fortuna Düsseldorf und den 1. FC Köln, gehörte zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft. Er rettete 1984 als Trainer  Hannover 96 1984 vor dem Abstieg in die dritte Liga und schaffte im nächsten Jahr überraschend den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Werner Biskup starb am 22. Juni 2014 in Quakenbück.

Nachruf beim NDR: http://www.ndr.de/sport/legenden/Werner-Biskup-gestorben-Hannover-96,biskup113.html