Emscherschlamm: Braunes Gold?
25. März 2008 – 00:45 von BjoernAm 06.03. 2008 trafen sich 200 Experten in der Bottroper Kläranlage, um über Möglichkeiten zur thermischen Verwertung von Klärschlamm zu diskutieren.
Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband meint dazu: “Das Neue Emschertal braucht nach der Kohle neue Energiequellen. Klärschlamm, aufbereitet in modernen Kläranlagen, wird als umweltfreundlicher Energielieferant der Zukunft zum wertvollen Rohstoff der Region”
Könnte der Emscherschlamm vielleicht in Zukunft also eine Rolle als Energieträger spielen? Könnte das was den meisten Menschen in der Region höchstens als stinkende braune Brühe ein Begriff ist, tatsächlich noch eine weitere sinnvolle Verwendung finden?
Quellen:
http://www.eglv.de/veranstaltung/aktuell/30_jahe_klaerschlamm.php
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2008/3/6/news-28610349/detail.html



Eine Reaktion auf “Emscherschlamm: Braunes Gold?”
Na, da gibt es doch wohl keine 2 Meinungen drüber! Was wir so Tag für Tag als Lebewesen (Bio- Motoren) nach der Nahrungsaufnahme wieder so von uns geben, hat noch reichlich “Power”! Guckt euch mal an, was am “Sturmshof” bei der Betrem tagtäglich an Klärschlamm rausgekarrt wird, unglaublich! Verwendet als Brennstoff, Dünger undundund… Klärschlamm ist sicher eine nicht zu unterschätzende Energiequelle. Wenn man weiß, wie sie am effektivsten zu nutzen ist… Dr. Stemplewski hat das klar erkannt, hoffentlich bleibt er noch lange genug an der Spitze um das auch u.a. zum allgemeinen Standard zu machen: Sch… ist Energie vom Allerfeinsten, die Energie der Zukunft! Und damit in der Zukunft nicht mal “stinkende braune Brühe” für den Normalbürger sichtbar ist/wird, reißen sich ja die Emschergenossenschaft und der Lippeverband förmlich “ein Bein aus”: Alles soll unter die Erde, die Emscher wird wieder renaturalisiert usw. ICH finde jedenfalls, das hier der richtige Weg gegangen wird.
Von Ralli am Mai 29, 2008