Archiv für den Monat: Mai 2009

Sonntagsrätsel, 2. Versuch

Könnte eigentlich auch unter “Verwunschene Ecken” stehen. Also hier kurz und schmerzlos, dafür ziemlich alt: nämlich aus dem Jahr 1624!

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Dat is der Hof von Ente Lippens anne Gungstraße in Welheim über die 224 drüber…

Von Bernhard

Bernhard hat Recht! Glückwunsch!

Den Ruhri ihn seine Kollummne, 29.05.09

Ey hömma!

Also getz ersma an alle hier, die irnxwie Pappa oder Mamma oder Omma oder Oppa sind … bitte ma kurz wechhörn! Ich happ nämmich SO EIN DICKEN HALS wegen dieset kleine bösartige Mädken, datt sich meine Tochter nennt!

Ich happ mich ja schon öfters hier wegen die beklaacht. Und meistens auch zu Recht! Abber ich happ ja bekanntermaßen ne Geduld wie ein von diese Engels … abber wat zuviel is, is zuviel … Jeden Tach geht die irnxwat verloren. Dat is dann “wech!“. Also, so richtich “wech!“. Nich so, wie ich “wech” war anne Mosel für paa Tage, sondern “wech” für immer! Also ECHT WECH!

Meistens sind dat die ihre Klamotten, die einfach so “wech” sind. Immer öfters abber auch meine! Wenn DIE ihre Plörren inne vierte Dimension verschwinden läßt, ismirdat im Prinzip egal. Außer, dattich dat allet vorher aus mein Portmoneh bezahlt hatte.

Ich mein, ich werd ja immer schon vorher gewahr, dat irnxwat wechkommen KÖNNTE, wenn die sich wat bei mir ausleiht. Ich hau dann immer mein Spruch rein: “Widdersehn macht Freude!“. “Ja ja, Pappa … blubblubblub …”.

Heute nammitach kommtse angeschlichen an. Sie: “Pappaaaa … du hasdoch son klein Stift in dein Nawigazjonsgerät?” Ich: “Jepp!” Sie: “Kannzmich den ma ausleihn?” Ich: “Wie? Wieso? Wofür ausleihn?” Sie: “Für dattich besser an mein Nintendo De-Ix den seine kleine Tastenfelder komm und die besser drücken kann!” Ich: “Hömma, du hass doch schonn so kleine Foten! Wennichdich mein kleinen Stift von mein Nawi geb, is der doch sofott wieder wech!”

Sie am Rumlamentiern. Nööö, der wär nich wech, dafür würd sie mit ihren guten Namen eintreten und übberhaupt. Boar ey, ich grad an mein PC am Rummachen und wollte meine Ruhe ham! Euern doofen Ruhri gippt diese Kleine natürlich sein kostbaren Stift von sein Nawi mit den Hinweis: “Widdersehn macht Freude!“. “Ja ja, Pappa … blubblubblub …”.

Ihr wißt et alle schonn, watta nu kommt …

*klopfklopfklopf* an meine Tür. Da kommt mein Fleisch und Blut mit die ihren Spezinal-Gesichtsausdruck rein, den die schon draufhatt, seitse vier Jahre alt is. Mit die ihre Augen am Rolln und mit ihrn Schmollmund: “Pappaaaaaa …”

Ich sach für die: “Neeee, nä?!” Die: “Do-hoch …”, kuckt aum Boden und is mit ihrn großen Zeh am Boden am Drehen dran. Ich: “Hömma, du gehs aus diese deine verwanzte und versiffte Kinderbude nich eher raus, alzwie dattemich mein klein Stift widder vore Füße gelecht hass!”.

Ich nomma rein in die ihr sein Zimmer und richtich Randale gemacht. Dabei wurd ich mit ein Auge mein kleinen Stift von mein Nawi aufm Boden gewahr, denich dann auch flux inne Tasche von meine Bollerbuxe happ verschwinden lassen.

Ich mich nomma auf zwei Meter aufgeblasen und die Kleine gesacht: “Du kommz heut abend ers hier raus, wenne mein klein Stift gefunden hass! Sonz is hier der Teufel los!!!!”

Jau … dat war halp acht. Getz is gleich neun. Ich happ getz meine Ruhe fürn restlichen Freitachabend.

Ich laß die noch bisken suchen … son schönen ruhigen Abend happich selten. Wennet wech is, isset ebent wech! :-)

Nich böse sein für euern Ruhri, der auchma seine Ruhe ham will, woer schon sooooviel in sein Alltach mitmachen muß …

Verwunschene Ecken anne Emscher

Wir haben glücklicherweise noch die eine oder andere verwunsche Ecke in unserem Metropölchen. Wie zum Beispiel diese uralte hier. Wer von euch weiß, wo man sooo schön zeitreisen kann?

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Na, das ist bei mir um die Ecke: die alte Getreidemühle Große-Kraneburg an der Batenbrockstraße / Ecke Johannesstrasse. Wird wohl gerade verkauft, muss aber erhalten werden…

Von Stefan

@ Stefan: Spielverderber! :-)

Es grünt so grün…

Brottrop grünt und blüht nicht nur in den Gärten, sondern auch an den Straßen. Die Egon Bremer Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Bottrop lebens- und liebenswerter zu machen. Im Sinne des Stiftungsgründers wurden an somit zahlreiche Blumenrabatten angelegt. Aber auch zahlreiche neue Alleebäume des Grünflächenamtes tragen zur Verbesserung des Stadtbildes bei.

Quelle: http://www.bottrop.de/stadtleben/umwelt/aktuelles/090520_bluehengruenen.php

Sonntagsrätsel, Bild 4

Gesehen anne Emscher. In Abständen kommt jeweils ein deutlicheres Bild dazu:

@ Stefan: August-Everding-Kulturzentrum (vulgo: altes Jungengymnasium) – vom Kulturhof aus gesehen ist richtig! Glückwunsch!

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Den Ruhri ihm seine Kollummne, 23.05.09

Ey hömma!

Ich war ja getz wech. Also nich so richtig, abber aussen Dunstkreis von anne Emscher. Dat kleine freche Mädken, den Schwager (Jau! Den mitti abgekokelte Grillhütte!) und euern Ruhri hattet auf historische Pfade verschlagen. Wir alle drei im Auto vom Schwager und app im Süden. Getz nich ganz so weit wie nach Malle (is ja auch schlecht mitte Karre, haha!), sondern in eine urdeutsche tüpische Gegend: das deutsche Heimatland entlang die Hänge vonne Mosel!

mosel

Also ich kann dat schomma vorwechnehm: dat war richtig töffte! Und dat Wetter hat fleicht sowat von mitgespielt! Der Schwager war dauernd von “Kaiserwetter” am erzählen dran. Ich weiß getz nich, ob der mit den Kaiser den Franz oder den mitten Bart gemeint hat. Abber egal, die Sonne hattat die ganze Zeit gut mit uns gemeint.

Nur mit dat kleine freche Mädken lief dat nich ganz so geschmeidig. Die war dat immer “sooo laaaaaangweilig!“. Mipm Boot auffe Mosel am tuckern: “Boar Pappa, is dat laaaaangweilig!”. Durch dat dichte Unterholz auf diese Ritterburg Elz am anschleichen: “Laaaaangweilig!”. Mipm Sessellift auffe Bergspitze: “Mir is sooo laaaangweilig!”. Schwager und ich dieset ganze uralte historische Embi-Ente vonne uralte Kaiserstadt Trier mit alle Sinne am aufsaugen: “Ich will an meine Plehstehschen! Mir is sooo laaaangweilig!”. Ey, da bisse an diese geschichtsschwangere Stelle in unsere alte germanische Vergangenheit – und dieset verwöhnte Blaach is NUR am nörgeln!

Na gut, so als eine 10jährige mit zwei so alte Knackers übber fuffzich inne Welt rumgurken, is wohl für son Blaach nicht dat geilste wattet gippt. Abber da musste die durch! Und so kam dat kwasi auch, dat meine Tochter dafür Schuld war, dattich abends in meine Verzweifelung immer diese örtliche Spezinalitäten am verköstigen war. Also diesen Rebensaft.

Jau, und je mehr ich dem am verköstigen war, umso besser ging mich dat. Ich am verköstigen und verköstigen und verköstigen … Bin auch deshalb morgens immer als Letzter wachgeworden. Abber Opfer müssen ebent gebracht werden!

Abends in eine von diese Weinstuben wurd eine Holländerin euern Ruhri gewahr. Da unten laufen diese Holländer ja echt in ganze Mannschaftsstärke auf. Mipm Mopped, mipm Bus, mipm Auto und ganz viele mit so eine Karawane … also so ein rollendet Haus. Also ich bin da in dieset Lokal am rumsitzen und leidenschaftlich am Verköstigen, da setzt sich diese holländische Blondine in die besten Jahre an mein Tisch. Die mit ihre blauen Äugskes am Rumklimpern und mich auf Holländisch am Zuschwallen, aber ich happ dat nich geschnallt. Ich happ zwar von meine Mutter ihre Seite holländische Vorfahrn, abber ich bin diese kehlköpfige Sprache nich so mächtig.

Abber einet happich sofott kapiert: diese Dame war wohl bisken angeheitert und wollte euern Ruhri anne Wäsche!!! Getz wollte ICH mich abber nich anne Wäsche gehn lassen, weil dat Verköstigen mich richtich Spaß gemacht hatte. Die am Rumradebrechen, dattse zu mir auffe Stube mit wollte. Ich sach sie, datta ein kleinet bösartiget Mädken und noch ein Kamerad mit auffe Stube wär, die dat wohl übberhauptnich gut finden würden und dattat kleine Mädken wohl diese Sache spätestens nach meine Rückkehr die ihre Mutter -also meine Frau- verklickern würde.

Da meinte die, dat wär doch übberhaupt kein Problem, wir könnten doch nach DIE ihre Bude gehn! Da wär auch kein Kind oder ein andern Mann drinne, da könnte man sich dat so richtig muggelich machen. Boar, ich am Schwitzen, dat glaubsse nich! Ich hatt ja auch kein Bock dafür! Wat tun?!

Ey hömma, ich in ein Geistesblitz zu die gesacht: “Ey Sekunde ma bitte, ich mußma aum Klo!” und sone entsprechende Handbewegung gemacht. Ich mich also da in diese Kabine eingeschlossen und Schwager mit mein Händi ausse Nachtruhe gerissen! Ich sach zu ihn: “Hömma Schwager, ich bin in eine hochnotpeinliche Lage! Hier is so eine hormongesteuerte Käsköppin, die mich anne Wäsche will! Ruf mich in fünf Minuten ma aum Händi an und sach, et wär irnzwie wat ganz Schlimmet passiert!”.

Ich setz mich wieder bei die Olle und bin am Warten. Händi klingelt, Schwager is dran. Um dat getz richtich glaubwürdich zu machen, stell ich auf diese laute Mithöreinrichtung, dat alle im Umkreis dat auch gewahr werden konnten. *Klick* Und der Schwager legt richtich los und gippt Gas!:

“Ey Ruhri, hier is wat ganz Furchtbaret passiert!  Kurz nach diesen plötzlichen Meteoriten-Einschlach neben unsere Ferienwohnung hat dat kleine Mädken aus Versehn Salzsäure ausse Pulle getrunken! Ich renn runner nach mein Auto wegen den Verbandskasten, da is die Kiste schon voll am Brennen wegen diesen Einschlach! Du muß un-be-dingt getz sofott nahause komm!”

Ich wollt mich noch triumfierend zu diese holländische Blondine zuwenden, abber da war die schon wech.

So, dat war getz die Geschichte, wie euern Ruhri im Urlaub den Deibel vonne Schüppe gesprungen is!

Bis die Tage ma widder!

Buntes in Bottrop

Heute wieder mal einfach …

Wo ist das … und Teil 2 der Frage: von wem?

gemaelde

@ Jan JWD: Der Maler ist schomma richich!

Die Redaktion gibt auf! Da das Publikum hier hauptsächlich aus Ignoranten und Kulturbanausen zu bestehen scheint, lösen wir an dieser Stelle auf:

Es handelt sich um ein Gemälde des Bottroper “Malerfürsten” Reinhard Wieczorek und befindet sich im Kulturzentrum in dem Gang  links neben der Bücherei.

Wo is dat denn?

Kommt einem irgendwie bekannt vor … vielleicht in etwas anderer Konstellation? Keine Fotomontage, sondern mitten anne Emscher …

raetsel


“Kümmerling” und “Stefan” haben beide Recht! Allerdings ist das Foto NICHT retuschiert, sondern so sieht es da -mit geschicktem Blickwinkel- wirklich aus!

Kompliment an euch!

Und an “Bernhard” natürlich auch!

Die Partei ganz bescheiden

Die Partei zeigt sich mal wieder von ihrer besten Seite, nämlich in aller Bescheidenheit:

Die Parteispitze will die Ergebnisse der vorigen Wahlen von Oberbürgermeister und Stadtrat übertreffen.

SPD-Kandidat Bernd Tischler hat das Rennen um die Oberbürgermeister-Wahl noch gar nicht offiziell begonnen, doch für Bürgermeister Klaus Strehl steht der Zieleinlauf schon fest. „Ich bin absolut sicher, dass wir für Dich und uns ein gutes Ergebnis erreichen können”, rief Strehl als Versammlungsleiter des SPD-Unterbezirksparteitages in der Aula der Hauptschule Welheim seinem Spitzenkandidaten zu.

Was ich dabei nicht ganz verstehe: Der neue Oberbürgermeister anne Emscher ist doch schon längst gewählt. Warum machen die da noch so’n Tamtam!?

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2009/5/17/news-120064114/detail.html

Den Ruhri ihm seine Kollummne, 18.5.09

Ey hömma!

Heut binnich auf hundertachzich! Den ganzen Tach schon! Fing dammit an, dattich schon um sechs wach war und nich mehr einpenn konnte. Dann wollt dat kleine freche Mädken nich aufstehn, weilse ja noch soooo müde war. Hat ja auch gestern nur bis Ultimo auf die ihre Plehstehschen gedaddelt! Ich glaup, ich muß da ma härter durchgreifen …

Auffe Maloche war allet soweit okeh, nur dattich ab und an wegen diese Müdichkeit mit mein Kopp auffen Schreibtisch getitscht bin. Scheff hat so getan, als ob er et nich gemerkt hätte …

Auffe Fahrt nahause dat Übliche: Schwachmaten rund ummich rum! Manchma mein ich echt, dattich die irnzwie am anziehn bin – also so magnetisch. Tüppen/Innen, die nich blinken, zu lampsam fahrn, zu nah auf mich drauffahrn, übberhaupt kein Plan ham … kennze ja, dat Programm.

Auffe Post: dat selbe! Da is sonne Omma vor mir dran, die da wohl die Auszahlung von die ihre Rente am Aushandeln war. Jedenfalls hat dat unheimlich lange gedauert. Und ich von ein Fuß auffen andern am trippeln für meine 55-Zent-Briefmarke … Nächstet Mal schmeissich die ein mit den Vermerk “Gebühr zahlt Empfänger”!

Bei Aldi genauso! Vier Kopftücher mit volle Karren vor mir. Jo, hat “bisken” gedauert. Meinze, die hätten mich mit meine eine Tüte Erdnußflipps ma ebent vorgelassen??

Weiter nach Plus (da kaufich immer dieset leckere Swiss-Müsli). Samma … is euch schomma aufgefallen, dat Plus die lahmarschichsten Verkäuferinnen anne ganze Emscher hat? Ich krich da jedet mal sooo ein dicken Hals wegen diese ganze Warterei und diese dösigen Verkäuferinnen!

Weiter nache Bank. Wollt am Onlein-Automat paa Übberweisungen tätigen. Da ist sone schwer übergewichtige Olle vor mir, die jede einzelne Übberweisung mitte Hand am Eintippen wa. ICH füll die ja immer schonn zuhause aus, dattich die nur noch im Lesegerät reinscheiben muß und fettich. Abber diese Tante hat sich da ein abgebrochen mit ihre Wurstfinger … jedet einzelne Formular mitte Hand eingetippt mit siebentausend mal löschen … Ich war schon am merken, wie sich da sonne ganz schlimme Gewaltfantasien in mein Kopp am Ausbreiten warn … Na ja, irnzwann war auch dat vorbei, ohne dat ich letztentlich diese Frau wat angetan hätte. Is mir abber nich ganz leicht gefallen …

Letzte Station: mein Versicherungsknecht. Musste da wat klärn wegen meine KaEffZett-Versicherung. Wie ich da so mit meine Wut im Bauch bei ihn reinkam, saß der da ganz nixahnend und irnzwie kindlich am Grinsen an sein Schreibtisch. Ich meine Farrattkette widder im Ölpapier inne Jacke gepackt und ihn dann doch nix getan. Ich happ mich ihn dann offenbart und ihn mein Zustand geschildert.

Und der hatte ein echt guten Vorschlach für mich. Der sachte: “Hömma Ruhri! Fah nahause, machdich paa Bier auf und laß dein kleinen weissen Hintern heute inne Bude!”. Happich gemacht … und getz geht mir dat besser. Wennich dat nich gemacht hätte, würd ich wohl morgen inne WAZ auffe erste Seite in den Lokalteil stehen …

Wattich daraus gelernt happ?

Lieber Tschillen statt Meucheln!

Bis die Tage …

Fottos vom samstäglichen Parkfest

Es folgen ein paar Bilder vom samstäglichen Parkfest. So schön kann’s in Bottrop sein. Vielen Dank an Maschi für die Fottos:

Die Partei hat nen neuen Chef …

… und somit fällt der Vorhang nach dem (vorläufig) letzten Akt des Grimm’schen Trauerspiels:

Michael Gerdes ist neuer SPD-Chef in Bottrop. Die SPD-Mitglieder wählten ihn während des Unterbezirksparteitages in der Aula der Hauptschule Welheim erwartungsgemäß zu ihrem Vorsitzenden.
Gerdes erhielt bei seiner Wahl fast 94 Prozent der Stimmen. Er hatte den Unterbezirk nach dem Rückzug des bisherigen Vorsitzenden Hans-Georg Grimm kommissarisch geleitet.

Wie berichtet, war Grimm wegen des Streits um seine Nebentätigkeit als privater Arbeitsvermittler zurückgetreten. Mehrere Parteien im Stadtrat hatten ihm vorgeworfen, diese Nebentätigkeit sei nicht mit seiner Aufgabe als Personalamtsleiter der Stadtverwaltung vereinbar, zumal auch seine Lebenspartnerin als stellvertretende Leiterin der Arbeitsgemeinschaft “Arbeit für Bottrop” tätig sei.

[...]

Dennoch habe die öffenliche Debatte über seinen Vorgänger ein Ausmaß angenommen, das nur schwer zu ertragen gewesen sei. Eine Reihe anonymer Anschuldigungen im Internet hätten die Grenze des Erlaubten überschritten. (Anm.: Wer war das bloß?)

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2009/5/16/news-119966911/detail.html

Den Ruhri ihn seine Kollummne, Ausgabe 15.05.09

Ey hömma!

Heut kommich euch ma mit dat sensibelste von alle Themas, dattat für uns Männer übberhaupt gippt:

Die Fraun!

Jau, da kann getz jeder hier wat zu sagen, sogar schon die lütten Bottblog-Leser aussen Kindergarten inne Maus-Gruppe. Denn irnzwie hasse als Schniedelträger dein Leben lang mitti zu tun – obze wills odder nich. Ich happ ja nu jahrzehntelange Erfahrung mitti Fraun in diese Sache. Früher war ich ma ein berüchtigten schlimmen Finger anne Emscher und happ allet abgegriffen, wat nich bei drei auffe Palme war. Heute bring mich die zwei Weiber in meine Bude auffe selbige. Die Palme mein ich …

Dat wirklich Schlimme bei diese Sache is ja, dattich mir diese Kattastrofe sozusagen sällps im Haus geholt happ! Also ers mit eine Heirat mit diese Größere (einmetersechsundfuffzig! Haha!) und die diese dann paa Jahre später folgende Zeugung von dieset kleine freche Mädken, dat mein Nachnamen trächt und getz den ganzen Tach in meine Bude am rumlungern is. Außer, wennse inne Schule is, abber da bin ich am malochen. Getz sitz ich immer hier in dieset kleine Reserwoar (der Schwager -den mitti abgekokelte Hütte- hat “Loch” dafür gesacht!), dat mir geblieben is und kann mich außer auffe Arbeit nur noch an mein Rechner zurückziehn. Dat hattich mir vorher irnzwie ganz anders vorgestellt …

Mitti Große (wat meine Frau im Gegensatz zu diese freche Kleine is) fängt dat an. Die hatti Teflonitis! Kennze dat? Doof wie ich dammals war, happich die ne eigne Leitung bei mein DSL zugeteilt. Die Leitung  is schomma jeden Tach rund umme Uhr blockiert. Dann hat die noch so zwei oder drei Händies, die genaue Zahl weissich nich, da liegen immer soviele rum, sind am bimmeln oder gerade am Aufladen dran. Ich happ dat auch aufgegeben, da mitzuzähln …

Ohne Flettreht wär ich echt am Arsch …

Jedenfalls is meine Olle mittat Teflon “Multi-Taskink-fähig”. Also, die kann teflonieren und gleichzeitich noch watt andres bei machen. Also ICH bin froh, wennich gleichzeitich Pulle Bier aufkrich und Glotze kucken kann. Meine Olle is mit ihre Freundinnen am tefloniern und gleichzeitich auch am kochen. Ich mein so richtich! Drei Platten an kokeln (höhö, erinnert mich an mein Grillabend!). Getz hatti abber in ihr Teflon sonne Freisprechgeschichte werksseitich eingebaut! Dat heißt, die leecht dat Teil aum Tisch, labert da rein, hört ihre Freundin auch am labern und is nebenbei ein Menü am kochen. Ich kann da schon gannichmehr hinkucken, weil mich sowat kirre macht … dat is mir zuviel Multi von diese Tasks auf eima.

Abber getz kommt dat Beste! Da is die ne volle Stunde am Teflon mit ihre Freundin am Labern, gleichzeitich am Kochen und am Schluß aunoch am dat Gekochte am aufessen – da sachti doch tatsächlich zu die andere Tusse:

“Jau, allet klaa! Dann sehn wir uns ja inne halbe Stunde!”

Hömma, da bin ich mitten Kopp auffe Tischplatte geknallt!

Und wennze glaups, dattat kleine freche Mädken sowat nich von die Große geerbt hat und dat die besser als ihre Mudder wär, dann zieh dir dat ma rein:

Ich höflich anne Tür von dat fürstliche Kinderzimmer am kloppen, weil ich Einlaß in die ihr sein Zimmer begehrte. Ich kuck in die Bude rein und krich fast ein Schlach! Ey, dat sah aus, als wie wenn die da ein thermo … thermosnukle … also sonne Atombombe gezündet hätten! Und wat seh ich da mitten in dat ganze Kaos?!

So ein Stahr-Treck-Mutanten-Wesen, dat entfernte Ähnlichkeit mit mein Fleisch und Blut hatte! Die Lütte sah aus wie son Zombie-Moskito! RIESEN-Kopphörer auffe Ohrn, dann so ein Mikrofon ummen Hals – also so ein “Hett-Sett” … und war in dat Mikro zu irgendeine mir nich näher bekannte Persönlichkeit am labern. Vermutlich auch so ein frechet Kind wie die sällps ….

moskito

Ey hömma, dat Moskito-Mädken sieht mich übberhaupt nicht … odder wird mich gar nich gewahr! Ich mußte da echt mit meine Lautstärke so auf 120 Deetzibell hochfahrn, dattat kleine Monster inne Gestalt von meine Tochter mich ma ankucken tat.

Glaubze, die hättat irritiert? Die machtsich nur mit so ein leiset “Plopp” kurzfristich die Stöpsel aus die ihre Ohrn und sacht nur:

Pappa, mamma Tür zu. Ich bin grad am Schätten!”

Wennze bein Weib am gehn biss, vergiß die Keule nich!

An Bottrops Schulen wird scharf geschossen

Manch einer, der in Boy, Batenbrock oder Ebel zur Schule gegangen ist, wird sich jetzt denken: ‘Na und? Dat is doch nix neues!’… Bei der folgenden Pressemitteilung geht es allerdings um vereinsmäßig organisiertes Geballer, auch bekannt als Sportschießen:

Den Bericht in der heutigen Ausgabe der WAZ „Schießen an Schulen“ hat Michael Gerber, Vorsitzender des Schulausschusses, zum Anlass genommen, beim Schulverwaltungsamt nachzufragen, ob auch in Bottroper Schulen Sportschützen auf Schießständen üben. Herr Volker Bürger, Abteilungsleiter im Schulverwaltungsamt hat gegenüber Michael Gerber bestätigt, dass in Räumlichkeiten der Willy-Brandt-Gesamtschule und der Grundschule Grafenwald Sportschützenvereine tätig sind. Der Schulleiter der Willy-Brandt-Gesamtschule, Jochem von Schwerdtner, bestätigte die Aktivitäten der Sportschützen an seiner Schule. An beiden Bottroper Schulen wird mit Luftgewehren und Luftpistolen geübt.

Michael Gerber: „Waffen haben grundsätzlich nichts an Schulen zu suchen.“ Als Vorsitzender des Schulausschusses wird er dies auf der nächsten Sitzung des Schulausschusses zum Thema machen. Er fordert die Verwaltung auf möglichst schnell die Schießstände an den Schulen zu schließen und für die Sportschützen andere Örtlichkeit zur Verfügung zu stellen. Verwaltung und Schulleitung müssen sofort überprüfen, dass keine Waffen auf dem jeweiligen Schulgelände gelagert werden.

Dazu ein paar Gedanken: Immer dann, wenn gerade mal wieder ein Amoklauf statt gefunden hat, verfallen Politiker jeglicher Couleur, von Kommunal- bis Bundesebene in hektische Betriebsamkeit, denn: Ein derart gefundenes Fressen will schließlich wahltaktisch ausgeschlachtet werden.
Also tickert bereits wenige Stunden nach einem Amoklauf das ewig gleiche Blabla durch die Nachrichtenmagazine und -sender: ‘Killerspiele verbieten! Paintball ist simuliertes Töten!’

Spieler von Computerspielen oder Paintball sind eben eine verhältnismäßig kleine Bevölkerungsgruppe, daher wahltaktisch nicht relevant und eignen sich somit prima als Sündenbock für die selbstverschuldeten Probleme.

Was bei dieser ‘Diskussion’ (denn diskutiert wird dabei eigentlich nicht) komischerweise immer vollkommen außen vor bleibt, sind Schützenvereine und Sportschützen. Wenn schon der Sport mit harmlosen Paintball-Waffen simuliertes Töten ist, was ist denn dann bitte Sportschießen bzw. das alljährliche Königsschießen? Übung für den Ernstfall (= den nächsten Amoklauf)?

Der Grund warum hier mit zweierlei Maß gemessen wird, ist dabei ein eigentlich ganz offensichtlicher: Während Paintballer und Computerspieler für den nächsten Wahlausgang egal sind, kann man sich als Politiker im Namen von ‘Heimat, Glaube, Sitte’ (auch bekannt als ‘Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen‘) im Schützenverein regelmäßig die Hucke vollsaufen und das Beste dabei ist: Man wird dafür dann auch noch gewählt!

Lustigerweise machen nämlich die gleichen, sagen wir mal ‘konservativen’ Kreise, die immer so vehement Verbote von ‘Killerspielen’ und Co. verlangen, einen nicht unbedeutenden Teil der Schützenvereine aus.

Ich bin nun nicht an ‘Verbieteritis’ erkrankt und will hier gar nicht die Forderung nach einem Verbot mit der Forderung nach einem anderen Verbot beantworten. Ich bin sogar dafür, dass auch an Bottroper Schulen weiterhin Sportschützen ihrem Hobby nachgehen dürfen. Ich fänd’s nur irgendwie verdammt klasse, wenn dieses ganze Thema ausnahmsweise mal ehrlich diskutiert würde. anstatt immer wieder scheinheilig den nächstbesten Sündenbock zu suchen.

Bottrop anne Emscher im Rotlicht

Da wir hier vor kurzem schon mal bei grünen Häusern waren, folgt hier eine kleine Übersicht dessen, was Bottrop anne Emscher im Rotlicht so zu bieten hat.

Eine Warnung vorweg: Die jetzt folgenden Links sind, wenn auch jugendfrei, dennoch möglicherweise, wie der Engländer sagt, NSFW (not safe for work), also vorher gucken, ob die Frau oder der Scheff euch über die Schulter guckt, bevor ihr drauf klickt…

Bottrop anne Emscher mag vielleicht nur die kleinste Großstadt im Ruhrpott sein und kann als solche vielleicht nicht ganz mit entsprechenden Angeboten in den Nachbarstädten mithalten, nichtsdestotrotz haben auch anne Emscher ein paar kleine Etablissemangs (Geheimtipps gewissermaßen…) Fuß fassen können.

Da wäre zunächst der Club Rubin an der Peterstr.: http://www.rubin-bottrop.de. In den letzten Jahren wechselte hier, nachdem der Laden für lange Zeit den rührseligen Namen ‘Pension Gabi’ getragen hatte, des öfteren mal Name und/oder Betreiber, aber mittlerweile scheint sich der Club Rubin als ‘exklusiver Saunaclub’ einigermaßen etabliert zu haben.

Auf Luftaufnahmen lässt sich bereits sehr gut die luxuriös ausgestattete Wellness-Oase inkl. Pool und so erahnen…


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Ebenfalls schon sehr lange am Ort ist der Club Privé an der Kirchhellener Str, im Volksmund auch ‘Grünes Haus’ genannt. Dieses in einem ansonsten lauschigen Wohngebiet in der Nähe des kölnischen Waldes gelegene Etablissemang besitzt leider keine eigene Homepage, sondern ist nur mit Kontaktdaten auf einschlägigen Portalen präsent…


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Wer hingegen immer schonmal echte Rotlicht-Atmossphäre schnuppern wollte, inklusive dunklen, schmuddeligen Hinterhofeingängen und zwielichtigen Typen, der ist evtl. im Partytreff Cat Club an der Bothenstr. (bzw. Untere Hochstr.) richtig aufgehoben: http://www.partytreff-catclub.de


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The Bottrops: Hoch hinaus

Unglaublich, vor einiger Zeit noch als Kuriosum auf nem Kreuzberger Schrömmel-Punk Konzert, mittlerweile schon bei nem renommierten Online-Musikmagazin, The Bottrops: http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/b/bottrops/entertainment_overkill/index.htm

Top Aktuell: Aliens an Tetraeder zurückgekehrt?

Nachdem die Aliens ja vertrieben wurden (Bottblog.de berichtete), scheinen sie über Nacht zurückgekehrt.
Gut unterrrichtete Quellen haben die Zeichen ihrer mutmasslichen Rückkehr dokumentiert.
So sind seit heute abermals wirre Steinkonstruktionen und bunte Zeichnungen unterhalb und neben dem bestens geschützten Objekt (Tetraeder) zu finden.

Stonehenge

Stonehenge

Ihre Entschlüsselung gelang noch nicht. Möglich und denkbar wäre auch, dass es sich um einen Versuch von Alienanhängern handelt ihre Idole an zu locken. Es fragt sich, ob dieses ohne von den verantwortlichen Stellen bemerk zu werden geschah oder mit ihrem Einverständnis.

Kunstwerk

Kunstwerk

Signifikant ist die neue Qualität dieser mysteriösen Zeichen. So sind sie diesmal aus Sand, deshalb vergänglicher und eigentlich kaum mit Kunst zu verwechseln.

Oder ist das Ganze doch nur ein Kulturprojekt des Jungen Museums? Womöglich mit Bezug zur Kulturhauptstadt 2010. Wenn, dann hoffentlich mit Segen des Künstlers und der Ruhrgebietsverwaltung.
Interessant wäre sicher auch zu erfahren, wie die Zeichen diesmal bei den Bürgern ankommen.

Vielen Dank abermals an Janny für diesen Artikel und an Bernhard für die Fottos

Den Ruhri ihn seine Kollummne, Ausgabe 13.05.09

Ey hömma!

Getz is doch die Grillsehsong so lampsam am Anfangen. Ich bin ja ein Fenn von diese leckeren Würstkes und Stehks odder mainzwegen auch Schweinebäuche, diehe im Schweiße von dein Angesicht übber die glühende Kohle am brutzeln biss. Dat is noch ein Jopp für echte Männer! Oder kannze dir ne Frau an Grill vorstellen?? Na also!

Hömma, wie wir Vorfahren dammals im Neandertal gebrutzelt ham, dat is irnzwie auch heute noch in unsere männliche Gene drinne. Wir sind ebent die gebornen Jäger, Sammler und Feuerkenmacher. Ich war ja schon als Kröte immer gerne am rumzündeln. Und weil wir keine Stehks hatten, ham wir (natürlich geklaute!) Katoffeln inne Asche kokeln lassen. Warn zwar voll schwatt, aber total lecker! Dat fand meine Mudder abber getz damals gaanich so gut, weil ich von den ganzen Qualm immer am stinken war wie son Puma. Und eima is auch die Feuerwehr mit ein ganzen Zuch angebrettert gekommen, wat ich getz hier aber nich vertiefen will, weil ich erstens dammals unerkannt durch den ganzen Rauchvorhang abhaun konnte und ich zweitens nich weiß, ob diesen Großflächenbrand und die Ewakuierunk von dat Stadtviertel heute schon verjährt sind. Gab abber keine Tote odder Verletzte, sons hättat inne Zeitung gestanden …

Abber ich merk schon, ich kwassel mich hier widder um Kopp und Kragen …

Also um zu dat Grillen zurück zu kommen: Schwager Manni rief mich letzte Tage an. Er hätte sein Gartenhäusken getz fettich – mit Grillplatz und allen PiPaPo. Nu mussich dazu sagen, dat der da schon seit Mai im letzten Jahr dran am rummachen is. Der hättsich ja einfach bei Fockenberg son Fertigteil für 1500 Teuronen kaufen können und gut wär gewesen. Sogar schon in den letzten Sommer …

Abber neee, der wollte ja allet sälps machen. Wat ihm irnzwie nach ein ganzet langet Jahr ja auch getz gelungen is. Hat ihn bis heute dreieinhalp Mille gekostet – plus Nerven plus Schwazzarbeit plus watweißich. Ganz nach den Motto: “Ich machet mir sälps!”.

Strom hatter dann “provisorisch” inne letzte Woche gelecht, also allet klar für unsern ersten Grillabend dieset Jahr am Samstach. Schnell noch bei Jaeger inne Zitti  lecker Fleisch und Würstkes eingekauft, reichlich Bier bein ALDI, dann die zwei weiblichen Restmitglieder von meine Familie in mein Auto verstaut und app nach den Manni.

Wir kommen also da an vor den seine Gartenhütte – allet piekfein! Mit Herzkes inne Türe und ausse  Fensterläden rausgesägt und mit richtige Tischdeckskes auffe Tische. Sogar sonne Holzterasse hatter davor gebaut. Grill stand schon breit für zum Grillen. Wir machen uns dat also bequem und Manni und ich gleich die erste Pulle auf. “Dat perlt abber!” würd der Dittsche in Fernseh sagen. Ruckzuck war die zweite Pulle am Hals. Schwager und ich hatten uns getz richtich auf dat Biertrinken versteift und aintlich kein Bock mehr, sälps den Grill anzuschmeißen. Dat ham unsere beiden Ischen auch gleich gemerkt. “Bleibt ma da sitzen und pichelt weiter, WIR machen dat!”.

Dat sollte sich allerdings kurze Zeit drauf noch als ziemlich unkuhle Idee rausstellen …

Schwager und ich heftich weiter am Verköstigen, die Weiber wollten Feuerken ausse Grillkohle machen.

Getz ging die dat abber nich schnell genuch. Weisse, wat die da gemacht haben?

Genau!!!

Nache erste Stichflamme mit eine gewaltige Verpuffung und als sich die schwatte Qualmwolke bisken verzogen hatte, wurden wir gewahr, dat die Holzterrasse vore Hütte voll am kokeln war. Wir son bisken halbherzich mit dat kostbare Bier zu löschen versucht. Willi, den Manni sein Nachbar, der immer allet übern Zaun am beobachten is, war getz abber dafür verantwortlich, dat auf eima der Löschzuch in Garten stand und mit seine Tätigkeit am anfangen war. Die ham dat auch schnell unter Kontrolle gekricht, nur der Manni muß getz diese Terasse komplett runderneuern.

manni

Ganz am Schluß kommt auf eima der Älteste von diese Feuerwehrmänner auf mich zu. Mit sein grauen Bart unter den sein Helm hätte der aintlich schon längs  inne Rente sein müssen, so alt war der wohl. Der baut sich vor euern Ruhri auf, kuckt mich mit so ein komischen Blick inne Augen an, überlecht pa Sekunden und fracht dann so schneidend und hinterhältich:

“Kenn wir beide uns nich von früher? Ich mein, von GANZ früher?!”

Ich mit meine Kanne Bier noch inne Hand dreckt app in mein Auto gedüst und wech! Ich happ ers nach fünf Minuten widder dat erste Mal vorsichtich im Rückspiegel gekuckt, da hattich die wohl alle abgehängt, jedenfalls war kein hinter mich her. Frau und Tochter happich dann ers am Abend von den Manni abgeholt, als et schon dunkel und die Luft widder rein war.

Bis die Tage, man liest sich! Und kokelt nich so viel!
Euern Feuerteufel Ruhri

Arbeiterdenkmal

Hier ist im Laufe der Jahrzehnte viel Schweiß geflossen.

fotto-bott

Bestimmt ist so mancher von Euch hier schon vorbeigelaufen …

Wo isset genau?

Auffe Kokerei Prosperstraße

Von petschbot

Correctamundo! Das ging aber schnell!

Karstadt-Marathon am 17. Mai

Die Zukunft von Karstadt anne Emscher ist zwar ungeklärt, dafür findet am 17. Mai 2009 aber wieder der Karstadt-Marathon statt und dieser führt unter anderem auch durch Bottrop.

Bottroper Autofahrer müssen sich daher am 17. Mai auf einige Einschränkungen gefasst machen:
“Ab 9.30 Uhr ist Bottrop für Autofahrer eine geteilte Stadt. Die Laufstrecke – Sterkrader Straße, Westring, Osterfelder Straße, Horster Straße und weiter auf der Brauckstraße nach Gladbeck – teilt die Stadt in Nord und Süd. Für Autofahrer ist die Nord-Süd-Querung weiträumig über die Autobahnen A 2, A 516 und A 42 möglich. Bereits ab Mitternacht gilt an der Laufstrecke ein absolutes Halteverbot.”

Quelle: http://bottrop.de/stadtleben/sport/aktuelles/090508_marathonsperrung.php

Den Ruhri ihn seine Kollummne, Teil 2

Ey hömma!

Gestern bin ich nache Post inne Stadt, weil ich von die son Berichtigungsschein gekricht happ, um bei die wat abzuholen. Ich stell also meine Kiste am Ehrenplatz ab und laatsch den ganzen Rest zu Fuß. Kannz ja getz nich mehr drekt vore Post parken wie früher. In Gedanken bin ich mich schon auf dat Päckchen am freun, weil da Klamotten drin waren, die ich bei iibeeh ersteigert hatte. Sonne Fransenlederjacke wie inne Siebziger. War ein Schnäppken. Kannze zwar nur eima im Jahr auffen Konzert anziehn, aber dat waret mir wert. Mit diese Jacke machse auch als alten Sack auffen Metallica-Konzert noch so richtich wat her.

Abber ich bin schon widder am Abschweifen dran … Also wie ich da so nach den Eingang vonne Post am zulaufen bin, kuckich auf eima wie von eine innere Stimme kwasi befohlen nach links. Ey hömma, ich dachte, ich krich die Motten!

Dat Rathaus war auf eima wech!!!

weckes_rathaus

Ich mich ersma orientiert, ob ich auch anne richtige Stelle war. Also vor die Post. Jau, war ich. Ich kurz am Überlegen: Bierkonsum gestern = Normaal! Gleitsichtbrille = richtich auffe Nase! Dat Rathaus bleibt wech! Ey, ich richtich am Ausrasten da vor den Posteingang! Dat Rathaus war aintlich immer dagewesen – schon dammals, als mich mein Fatter immer mit auffe Erste-Mai-Gewerkschafts-Kundgebung inne 60er mitgeschleift hatte.

Wie ich da so richtich gefühlsmäßig aus mich am rausgehn bin, packt mich ein umsichtigen älteren Herrn anne Schulter und redet auf mich ein wie auf ein Kind, dat die Mamma auffen Wochenmarkt verlorn hat. Der hat wohl mein Geblubber mit angehört und schiebt mich bisken weiter Richtung Friedrich-Ebert-Straße.

Jau, auf eima tat sich da zwischen diese hohen Wände von den Neubau anne alte Trappenkamp-Treppe son Spalt auf und da stand dat widder: Dat Rathaus!

Also so lange ich denken kann, konnze dat Rathaus immer vonne Post aus sehen. Getz auf eima nich mehr! Hömma, da wurd mir ganz blömerant! Ich reiß mich also aus die Krallen von diesen Greis los und sprinte in eine große gebogen Kurve so bis anne Höhe von den Altmarkt und bin in Richtung Post am kucken.

Und weiße wat?

Da war die Post auf eima auch wech!

Dat ganze kam mir irnzwie vor wie sonne Dewit Kopperfielt-Nummer. Ein von euch muß mich dat ma bei Gelegenheit näher erklärn.

Bis die Tage ma widder …

Bottrop Kustom Kulture 2009

Vom 5. bis zum 6. Juni 2009 findet auf dem Flugplatz Schwarze Heide wieder das Hot Rod und Kustom Car Festival Bottrop Kustom Kulture statt, nähere Infos gibt es unter:

http://www.bottropkustomkulture.com/

Das Sonntagsrätsel

Heute mal nach längerer Pause ein neues – und deshalb einfacheres Sonntagsrätsel:

sonn4

Der Kaufland-Neubau mit Kran davor ???

Von Emscher-Aal

Jawoll! Kompliment, das war nicht einfach! Genau dat isset!

Den Ruhri ihm seine Kollummne, Teil 1

Hallo Gemeinde! Die Redaktion hat mich gefragt, ob ich hier mal ab und an bisken wat scheiben könnte. Bisken lustich, bisken kritisch … aber ich könnt genau dat schreiben, wat ich wollte. Also ham die getz hier “Den Ruhri ihn seine Kollummne” eingerichtet und ich muß getz jede Woche hier ein vonne Pfanne lassen. In jeden Monat gibbet dafür ne Kiste Bier, dat happich die noch abgerungen! Also hier für die ersten fünf Kannen die Erste!:

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Ey hömma!

Ich bin ja aintlich ein Gutmensch … also ich mein … eher son Gemütsmensch. Ich komm mit alle klar. Aber an manche Tage bin ich anne Emscher echt am Ausrasten! Gestern wa dat widder soweit. Den Verkehr mein ich. Also nich den mit meine Frau, sondern den mit mein Auto und die andern Teilnehmer.

Hömma, gestern war das absolute Gehirnamputierten-Gedächtnisrennen! Wer da alles in Bottrop am Steuer war, dat happich schon lange nich mehr erlebt. Neben die üblichen Verdächtigen (also Oppas mit Hut und alleinerziehende rotgefärbte MitvierzigerInnen) warn da auch noch andere Heiopeis unterwegs mit ihre Karren. Den Marcel mit sein aufgepumpten tiefergelechten VW Polo oder den Memmet mit sein schwatten 3er-BMW. Aus die eine Kiste (alle natürlich wegen die Lautstärke richtig am Pulsieren!) kam sonne “200 Biets per Minnitt”-Mucke, aus den BMW hörte sich dat an, als ob da drin der Müzzin zum Gebet rufen täte. Aber in LAUT!

Ich Scheibe elektrisch hoch, Metallica auf volle Kanne und Ruhe war. Getz steh ich anne Horster Straße an sonne Baustellenampel. Da düst so ein Familienfatter mit SPD-Kinnbart und Klo-Rolle auffe Ablage anne Schlange vorbei inne Baustelle, weil der meinte, dat wir alle am Parken wärn … Na ja, den 260er nache Boy isser noch so ebent anne Stoßstange vorbeigeschrappt.

Auffen Weg weiter inne Stadt happich dann sone Tussi vor mir, die wohl anscheint altersmäßig inne Memory-Pause war, denn die hat nix geschnallt und is 35 gefahrn, wose fuffzich durfte. Ich am Hupen und bisken die Fäustken am Schwingen … Hömma! Da tippt die Alte sich anne Stirn und kuckt mich im Rückspiegel an!

Nich mit Ruhri! Kurzet gewagtet Überholmanöwer, eima kurz vor den Bug geschnitten, Paff, da standse. Dat wird die eine Leere sein.

Dat beste war aber inne Stadt. Ich will richtich gesetztlich rückwärts einparken, da knallt da so ein Döskopp in den Parkplatz, den ich mich ausgekuckt hatte! Leute, da war richtich Strom inne Bude! Ich raus aus meine Kiste mit rote Äderkes auffe Stirn – er auch. Getz muß man dazu sagen, dat der minnigens zwei Meter groß war und halb so breit …

Ich also widder rein im Auto. Ein Mann muß wissen, wann ein Rückzuch dat probierte Mittel is. Den Gebißabdruck vor Wut siehsse heute noch in mein Lederlenkrad.

Getz happich aber ganz vergessen zu erzählen, dat die ganze Zeit meine kleine Tochter mit in mein Auto saß! 10 Jahre! Noch Fragen?

Weiße, wat die gesacht hat?!

PAPPA, DU BISS PEINLICH !!!

Jau, und getz kommz du! Bis die Tage ma widder …

Wo ist dat denn?

Da das Bilderrätsel gestern sehr schnell von der cleveren Regina gelöst wurde, heute ein neues.

giebel1911

Wo is dat denn?

Kleiner Tipp: Keine Seitenstraße! Und die Jahreszahl oben am Giebel lautet “1911″ …

Nein, da isset nich …

“peterstraße anne ecke wo et zu c und a geht…” isset auch nich …

Zweiter Tipp: Es ist nicht in der City!

“Ich sach mal … Horster Straße/Ecke Klosterstraße.”

Nobbi.04 hat Recht! Glückwunsch!

Das “grüne Haus”

Also nicht das “verrufene” an der Kirchhellener Straße in Höhe der A 2, sondern ein anderes, ziemlich häßliches.

Wer weiß, wo dat steht?

gruenes_haus

Regina,  richtich! Dieses häßliche Haus steht an der Knappenstraße!

Kampagne Pro Pissbecke

Schützenswerter Abschnitt einer Pissbecke im Urzustand

Schützenswerter Abschnitt einer Pissbecke im Urzustand

Auch schon gemerkt? Zusehends verschwinden sie aus dem Gesamtbild unserer Heimatstadt Bottrop.
Wer ist nicht schon mal als Kind darüber gesprungen oder gar hineingeplumpst?
Wir machten uns als Kinder einen besonderen Spaß damit, hin und her zu springen und dabei Streckenrekorde aufzustellen. Mutprobe nannte sich das.
Nun greift aber die Unart um, sich diese Pissbecken aufwendig umzubauen. Im Zuge des Strukturwandels wurden sie umgewidmet zu Naherholungszonen, wie etwa der Kirchschemmsbach (von vermutlich dem Hof Schemm, nicht von Kirsche!) oder auch die Boye (für mich mit der Emscher zusammen die Mutter aller Pissbecken). So degradiert und verfremdet sind sie im eigentlichen keine Pissbecken mehr sondern Tretminensammelstellen. Witzig ist in diesem Zusammenhang, dass in einem Katalog des Ruhrlandmuseums zu einer Ausstellung Bilder abgedruckt sind in denen Kinder in den 1930er in Pissbecken baden (in Worten: Baden). Dies beweist, dass Pissbecken auch im Urzustand attraktive Naherholungsoasen waren.

Hier ein namentlich bekannter Hund, beim Bad in der ehemaligen Pissbecke Kirchschemmsbach. Ein Hund der das vor Jahren versuchte hatte danach tagelang Hausverbot!

Hier ein namentlich bekannter Hund, beim Bad in der ehemaligen Pissbecke Kirchschemmsbach. Ein Hund der das vor Jahren versuchte hatte danach tagelang Hausverbot!

Übrigens floss im Eigen mal ein Bach entlang des Piesbecks Hofs.
Man kann vermuten dass der Bach der etwa von der Aegidistr/Tannenstraße gen Nordost zur Boye floss Piesbecke hieß weil er an dem Hof Piesbeck vorbei floß. In einer Karte von 1954 ist dieser Bach noch verzeichnet. Er floß durch die Winkelsheide, vielleicht ist das die wahre Mutter aller Pissbecken.

Der Oberlauf der Boye - noch inne Mache.Schön zu sehen, es fehlt die Ästethik der klaren Form, also der geraden Linie.

Der Oberlauf der Boye - noch inne Mache.Schön zu sehen, es fehlt die Ästethik der klaren Form, also der geraden Linie.

Wir finden, dass die Umbaumaßnahmen gut meinender Naturschützer ihnen aber vieles von ihrem Reiz nehmen.
Lange Jahre waren sie Begleiter des Industriellen Aufstiegs der Montanstadt Bottrop. Mittlerweile ist nicht nur der Begriff Montan aus dem Bewusstsein vieler Mitbürger verschwunden, sondern auch all die Geschichten und Abenteuer die sich mit den Pissbecken verbinden.

Abschreckendes Beispiel Renaturierung des Vorthbachs - aber es ist wohl noch was vom Namensgeber drin.

Abschreckendes Beispiel Renaturierung des Vorthbachs - aber es ist wohl noch was vom Namensgeber drin.

Wir finden, dass sich die noch vorhandenen Stücke der Pissbecken hervorragend in das Gesamtkonzept der Kulturhauptstadt Ruhr integrieren lassen. Vielleicht lässt sich ihr Erhalt auch in diesem Zusammenhang fördern?

So muss eine Pissbecke aussehen - Ort aus Geheimhaltungsgründen zum Schutz der Pissbecke geheim.

So muss eine Pissbecke aussehen - Ort aus Geheimhaltungsgründen zum Schutz der Pissbecke geheim.

So wie auf diesem Bild nicht!

So wie auf diesem Bild nicht!

Wir finden, dass die restlichen Teilstücke gesichtet, gesichert, registriert und in ihrer Einzigartigkeit geschützt werden müssen.

Wir finden, die Pissbecke kann als Sinnbild für die offene und ehrliche Art der Einwohner Bottrops gelten. Die haben eben nichts zu verbergen.

Schluss mit der Pseudorenaturierung der Pissbecken – für den unverblümten und unverfälschten Erhalt dieser Industrie-Kulturgeschichtlichen Relikte! Schluss mit dem Firlefanz. Klare Linien, gerade Strukturen. Einfach, ehrlich und funktional.

P. S.: Wer kenn sich mit Köttelbecken aus?

Update: Und hier noch ein Bild von anno dazumals:

© Verlag Peter Pomp, Bottrop + Essen und Ruhrlandmuseum Essen

© Verlag Peter Pomp, Bottrop + Essen und Ruhrlandmuseum Essen

Vielen Dank abermals an Janny und Bernhard für Artikel und Fotos.

Der große Bottblog-Sommerrodelbahn-Härtetest

Die Redaktion hat heute einen der ihren ausgeguckt, ihm einen Zehner in die Hand gedrückt und ihn zum großen Bottblog-Sommerrodelbahn-Härtetest zum Alpincenter begleitet. Da der Probant noch Zeichen von Panik zeigte, wurde er im Biergarten sehr kurzfristig noch mit drei großen Pils druckbetankt und ruhiggestellt.

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Nach der Reanimation des Probanden hier der von ihm gestammelte Härtetest-Text:

“Ersma musse dich anschnalln. Kippe aus, Pulle Bier hamse mir ausse Hand geklaut. Erster Minuspunkt! Dann musse warten, bis son grünet Lämpken am Leuchten is. Bremshebel nach vorne drücken (also Bremse lösen!) und app gehtdat!

Soffott bretterse durch son Tunnel durch. Hell – dunkel – wieder hell. Dann geht dat runter und inne erste Kurve. Gar nich so schlecht. Ich inne Landschaft am Kucken, wie toll dat aussieht. Verpaß damit diese fiese 360-Grad-Kurve wahrzunehmen. Jau, hat mich tatsächlich bisken so in Richtung 3 G zentrifugiert. Dat Schild “Bitte bremsen” happich ja durch dat Kucken wie gesacht nich wahrgenommen. Dat letzte Bier aussen Biergarten konnt ich noch inne Kehle zurückhalten.

Jau, dann gab dat noch son paar links-rechts-Kombinationen, aber ich war auf die Tücke von die schon vorbereitet und happ voll durchgezogen mitte Arme inne Luft, so wie auffe Achterbahn. Dann war ganz unten vor den Fallschirm-Freifall-Kamin sonne ziemlich schaafe Kurve, da wär ich fast ausse Bahn mit den Schlitten unterm Ar*** rausgeflogen  …

Ich denk noch: “Wer bremst, verliert” und geb voll Gummi an dieset letzte Teil vonne Abfahrt. Dat war getz aber nich ganz so gut, weile da automatisch volle Kanne von 50 auf 3 km/h runnergebremst wirs. Als meine Kippe dadurch aussem Mund geflogen war, ging auch schon dat Hochschleppen los:

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Jau, geschafft! Und die drei Pilskes sind auch drinne geblieben! Ich also nomma hin nach diese Karten-Tussi und gleich nomma Nachschlach gekauf. Und bei diese zweite Runde mussich so ziemlich bei den Bahnrekord nahegekommen sein, jedenfalls hat sich dat so angefühlt.

Also ICH fand dat Klasse! Und wenn dat nich 3,50 Teuronen sondern nur 1,50 kosten tät, würd ich jeden Tach nache Maloche da einma runtersemmeln!”

Bottblog.de dankt seinem “freiwilligen” Mitarbeiter für seinen selbstlosen Einsatz.

Und noch ein Leerstand …

Jahrzehntelang haben sich die Boyer hier ihre Salben, Pillen und Medikamente geholt. Getz isse zu: Die Johannes-Apotheke an der Kreuzung Johannesstraße/Horster Straße.

Vielleicht sind drei Apotheken in 200 Meter Umkreis doch ein bißchen zu viel? …

leerstand

Begegnung – Rendezvous

Da soll noch einer sagen, anne Emscher gibbet nur Elend:

Projekt zur Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft überzeugt Jury. Jugendliche aus Bottrop und aus der Partnerstadt Tourcoing starten Filmprojekt in den Sommerferien.
(Pressemitteilung der Landesregierung vom 28. April 2009)

Quelle: http://www.bottrop.de/stadtleben/aktuelles/090428_Jugendamt_Preis.php