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14 Reaktionen auf “Im Untergrund …”
Diese bearbeiteten Fottos sehen ja immer irgenzwie cool aus, selps bei solche Motiefe. Dat hasse echt drauf.
Von raullix am Feb 22, 2010
Mich würd’ gerade mal interessieren, um wie viel Uhr das wohl aufgenommen wurde.
Wobei, is eigentlich egal. So oder so deutet diese gähnende Leere auf nix Gutes hin. Ma gucken, wie lang Kaufland in Bottrop bleibt.
Von Bjoern am Feb 22, 2010
Das war so gegen 18 Uhr … allerdings im untersten Deck, wo fast immer Plätze frei sind.
Trotzdem: Ich bin schwer von diesem “Kaufland” enttäuscht! Für DAS bißchen Kaufhaus hätte man nicht so einen (größen-)wahnsinnigen Tempel dort für die nächsten 150 Jahre errichten müssen!
Wir haben doch schon eine “desaster area” direkt gegenüber am Hansa-Zentrum! Wenn mal beide plattgehen sollten, dann Gnade uns Gott!
Von Ruhri am Feb 22, 2010
Da sind sie wieder die Reichsbedenkenträger,
man wird lachen, aber Kaufland ist in dieser Stadt um Geld zu verdienen. Die haben Leute mit Ahnung in ihren Reihen. Kaufland ist nicht gekommen um irgendjemandem einen Gefallen zu tun.
Ohne Weltwirtschaftkrise wäre das Projekt Hansa-Zentrum längst in der Realisierungsphase. Nur unsere geliebten Banken tun sich momentan etwas schwer mit Finanzierungen, da gibt es auch bei ganz anderen Projekten in Deutschland Schwierigkeiten.
Die Idee der Stadtverwaltung / Wirtschaftsförderung bestand aus:
- Verbesserung Infrastruktur
(Osterfelder Str., Pferdemarkt, ZOB, Berliner Platz)
- Revitalisierung Hansa-Zentrum
- Projekt Stadtgalerie (für BILD-Leser = Kaufland)
Insgesamt sollte dies die verbliebene Kaufkraft in der Stadt halten und in Teilen zurückgewinnen, Volumen öffentl./ private Invstitionen ca. 150 Mio Euro.
Leider auch in Abhängigkeit von privater Wirtschaft, so ist das nunmal.
Der Grundgedanke ist und bleibt gut.
Vision -> Plan -> Realisierung
Nur die Einflussmöglichkeiten einer Stadtvrwaltung mit begrenztem Budget sind hier klein.
Leider bedenken die zahlreichen Kritiker der Innenstadt nicht, wieviel Geld insbesondere seit der CentrO Realisierung jenseits der Stadtgrenze ausgegeben wird. (Auch für Artikel die es in Bottrop gab / gibt). Ja es bestehen Zusammenhänge, für die jeder achso Kritische Bürger mitverantworlich ist.
ES IST UNSERE STADT !
Es liegt auch an jedem selbst, Unserer Stadt Leben einzuhauchen.
Das Hansa-Zentrum wäre schon seit Jahren Revitalisiert und Erweitert, durch die Renommierte ECE-Gruppe (besitzt so ca. 80 Einkaufszentren in der BRD, wie Limbecker Platz oder das Rhein Ruhr Zentum MH). Allerdings wurde dieser Investor durch die visionäre Allianz aus DKP und Markthändlern aus der Stadt gejagt. Warum ?
Der Markt sollte vom Berliner Platz in die Fußgängerzone verlegt werden ! (Wie sich die Zeiten doch ändern) un wollen die Vollblutgeschäfsleute (Markthändler) nicht mehr zurück…
Wie sich die Zeiten doch ändern, damals wurde die Stadtverwaltung mit den gleichen Argumenten als inkompetent bezeichnet.
In der Folge wäre der Beliner Platz ungefähr um die gleiche Fläche geschrumpft wie er es nach der Stadtgalerie-Maßnahme wurde.
Geopfert auf dem Altar der Reichsbdekenträger Bottrops, die aus diesen historischen Begebenheiten heraus, die sie verursacht haben, sich nun anschicken das nächste Projkt zu zerreden.
Gnade uns Gott vor den Bremsern und Bedenkentägern in unserer Stadt, sie snd die wahren Totengräber.
Bürger bildet Euch, bildet Eure eigene Meinung und glaubt nicht alles, was Euch vorgkaut wird !
Von C Hris am Feb 23, 2010
@ C Hris
Äußerst interessanter und sehr lesenswerter Beitrag! Vielen Dank.
Von Ruhri am Feb 23, 2010
Ich zähle mich eigentlich nicht zu den Bedenkenträgern, frage mich aber, ob es Bottrop hilft, zu versuchen, Probleme mit Geld tot zu schmeißen.
Gegen das CentrO und den Limbecker Platz kommt man größenmäßig in Bottrop eh nicht an, das Thema ist schon lange gegessen. Es kann halt nicht jede Stadt im Ruhrgebiet das größte Einkaufszentrum haben.
Meiner Meinung nach ist das Einzige was Bottrop wirklich helfen kann, innovative und außergewöhnliche Unternehmen anzusiedeln. Qualität vor Quantität eben.
Bottrop nützt es wahrscheinlich nicht viel, wenn in der Stadt das x-te Kaufland in der Umgebung eröffnet. Deswegen kommt niemand nach Bottrop bzw. bleibt hier. Genauso wenig wie für den dröflten 1-EUR-Shop oder Handyladen. Das gibt’s in jeder Innenstadt.
Sehr symptomatisch für dieses Problem ist die Seite ‘Firmen im Fokus’ der Stadt Bottrop: http://www.bottblog.de/2008/04/24/innovation-auf-bottropisch/
Dort werden allen Ernstes Nadler und Mengede als innovative Unternehmen aufgeführt, weil’s an wirklich innovativen Unternehmen in Bottrop mangelt.
Hier fehlt es meiner Meinung nach auch einfach an Verständnis bei Politik und Verwaltung, was Innovation eigentlich bedeutet (nämlich hoffentlich mehr als eine leere Worthülse, mit der man sich immer zu Wahlkampfzeiten schmücken kann).
Von Bjoern am Feb 23, 2010
So ist es: Support your local dealer!
Von Jan am Feb 23, 2010
@ Jan: Wat du nu widder meinz …
Von Ruhri am Feb 23, 2010
wat hat er nur gegen die DKP ?
die wollen doch nur daß der bürger auch kaufkraft hat.aber der liebe c Hris schwebt lieber in anderen höhen und verliert die sicht zum boden.außerdem macht er seine meinung zum maß aller dinge.völlig diskussionsunfähig.
meint jan die jungs am zob ?
Von botti am Feb 24, 2010
> wat hat er nur gegen die DKP ?
> die wollen doch nur daß der bürger auch kaufkraft hat
Wenn dem nur so wäre, könnte in der Tat keiner was gegen die DKP haben.
Is aber nich’ so. Wie schon der Name sagt, ist die DKP eine kommunistische Partei, die prinzipiell etwas gegen Unternehmen und Geld in privater Hand hat.
Und das führt dann eben dazu, dass die DKP jegliche Investoren als Vertreter des imaginären Klassenfeindes einfach schon aus Prinzip ablehnt.
Von Bjoern am Feb 24, 2010
Support your local dealer war eine kampagne um platten- und cd-läden gegen die großen ketten und versandhäuser zu schützen.
Heisst hier: Kauf in Bottrop, damit Bottrops Einzelhandel gegen Centro und Co bestehen kann.
Knapp beschrieben…
Von Jan am Feb 24, 2010
@Botti
ich kann Deinen Beitrag nicht ganz nachvollziehen ? Diskusionsunfähig ? Ich hab hier eigentlich noch nicht diskutiert. Das war eher an den Fakten orientiert.
Etwas gegen die DKP ? Durch diese Partei wurde nunmal die Marktplatzkampagne damals geführt. Dann muss man sich auch daran messen lassen.
Kaufkraft? wurde von mir nicht behandelt, es ging darum VORHANDENE Kaufkraft zu binden.
Blick zum Boden verloren ?
Worauf gründet denn diese Aussage ? Woher kennst Du meine Blickperspektive ?
Das Bottroper Problem, liegt wie bereits bschrieben an beiden Enden des gsellschaftl. Spektrums.
Ich denke mein Beitrag war sachlich.
Wo habe ich meine Meinung zum Maß der Dinge gemacht, wo steht denn eine fundierte andere Meinung geschrieben, derer zu begegnen ich unfähig bin (außer dem oberflächlichen alle doof und unfähig?)
Bin gespannt auf Deine mit Fakten belegten Ausführungen.
(P.S: Niveau ist keine Hautcreme)
Von C hris am Feb 25, 2010
@bjoern, @ ruhri
In meinem Beitrag ging es nicht darum das größte und oder beste Einkaufszentrum zu bauen.
Auf diesem Level spielt Bottrop nicht mit. Es ght hier um den normalen Versorgungsgrad eines Mittelzentrums, hier besteht hlt Handlungsbedarf. Von der Investitionssumme sollte man sich nicht blenden lassen, die stehtnicht im Vehältnis zur Nachbarschaft (Oberzentren).
Übrigens die Gedanken zur Wirtschatsförderung treffen den Nagel auf den Kopf, wir sind nicht die gößten, wir sollten auf kreative Art und Weise einen eigenen Weg suchen. Aber da vrweie ich auf das Klima in dieser Stadt, welches kreative und innovative Leistungsträger vertreibt.
Von C hris am Feb 25, 2010
Ich gebe Chris in den meisten Punkten recht. In Bottrop wird leider viel totgeredet, die Arbeit der Einzelhandelsvereinigungen und vereinigten Markthändler ist eine Farce, siehe die Diskussion um eine Verlängerung der Marktzeiten und/oder Angleichung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen.
Wenn ich ein innovativer Unternehmer/Einzelhändler wäre, hier mal absoluter Zuspruch zu Björn, innovative Qualität würden wir _zusätzlich_ noch viel mehr brauchen, würde ich mir die Nummer genau einmal anschauen und danach dort nie wieder auftauchen. Und weil das alles eh schon so toll läuft springen dann noch die altbekannten politischen Krawallgruppen auf den Zug auf, dann heißt es nur noch Widerstand um des Widerstands willen. Spätestens dort ist die Diskussion dann am Niveau-Nullpunkt angelangt und innovative Investoren/Unternehmer/Einzelhändler in der Nachbarstadt.
Wenn ich der Verantwortliche bei Kaufland/Edeka/WeißderGeier wäre, ich würde 2x die Woche meinen eigenen eventorientierten Markt vor meinem Geschäft veranstalten und die Markthändler Markthändler sein lassen. Zurheide (den man auch vor fünf Jahren totgeredet hat und dessen Laden plus umliegendes Südring-Center brummt) hat es im Ansatz schon, mit seinem Rahmenvertrag mit dem Schmückerhof. Und Leute, einen gescheiten Supermarkt brauchten wir in der Innenstadt, der Plus und Kaufpark waren dem Einzugsgebiet echt nicht angemessen.
Sollen wir uns hinstellen und sagen, liebe Investoren, geht doch wo anders hin, das wird hier eh nichts, der Laden wird doch eh nicht laufen etc. pp.? Dann, und da bin ich jetzt mal polemisch und schließ den Kreis zur DKP, können wir gleich wieder flächendeckend Staats-Konsum-Supermärkte hinstellen. Wenn ein Unternehmer sagt er meint mit einer guten Idee hier Geld verdienen zu können, eine Menge Geld investieren und Arbeitsplätze schaffen will, bin ich der Letzte der sagt nein, wollen wir nicht, mach das bitte woanders.
Von petschbot am Feb 25, 2010