Was dem Bottroper seine B224 ist dem Ekeler seine K8
10. Mai 2010 – 00:39Mehrere Initiativen beschäftigen sich mit dem bevorstehenden Ausbau der A52 im Bottroper Süden. Ganz oben im Norden hat der Ausbau der K8, von der Öffentlichkeit unbemerkt, längst begonnen.
Gebaut wird eine Fahrbahnverbreiterung zwischen der Ausfahrt Kirchhellen Nord der A31 und dem Mühlenpatt, der die Stau-Fläche für die Besucher des Movie Parks liefert. Quasi der Lückenschluss im Norden Bottrops.
Nicht nur dir Natur am Rande der Straße wird dadurch massiv bedrängt, nein auch die Breilskapelle, was dem Ekeler seine Beinahekirche ist (siehe Geschichtliches zum Stadteil). Eine Mauer entsteht zwischen der Kapelle und dem Ortszentrum Ekels, der Alten Schmiede. Eigentlich ein Unding, gerade bei dem unglaublich hohen Anteil von zutiefst katholischen Bauern.
Als Ekeler fragt man sich: ,,Muss das denn sein?” Muss wohl, damit der Movie Park brummt. Allerdings könnte man sich auch vermehrt auf das typische öffentliche Nahverkehrsfahrzeug, den Ekeler Treckerbus besinnen.
Bei der möglichen Fahrgastzahl, wären etliche Autos weniger nötig. Somit hätte man weniger Fahrzeuge auf der Straße, mehr Beschäftigung für die Bauern und die holländischen Touristen hätten auch was zu erzählen. Die Welt kann so einfach sein!
Statt dessen bietet sich nun dieses Bild:
Hier verbuddelt die Stadt von der Öffentlichkeit unbemerkt 1.000.000 € (Haushaltsplan S. 23). Da könnt man doch lieber die Stadtbücherei Eigen erhalten und viele kleine Steuerzahler bilden.
Ein Trauerspiel. Bottrop macht die gleichen Fehler mehrfach: Im Süden baut man eine Autobahn quer durchs Kraneburger Feld, im Westen die Flugplatzerweiterung mitten in der Heide und im Norden wird die K8 erweitert.
Frage mich nur, wer die K8 bisher überhaupt kannte?! Und was wird überhaupt im Osten gebaut?
Danke an Janny für den Gastbeitrag.






