Archiv für den Monat: August 2010

Das kleine Rätsel für zwischendurch … von Bernhard gewußt!

Wer von euch weiß, wo bzw. was das ist? Eigentlich nur für Leute. die unmittelbar in der Nähe wohnen …

Bernhard hat wieder Recht! Es ist die Michaelskirche in Batenbrock aus einer ungewohnten Perspektive.

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Kuttenkumpels

Kumpels in Kutten – Heavy Metal im Ruhrgebiet

Kuttenkumpels

Kuttenkumpels

Heavy Metal und Ruhrpott, dat passt wie Faust auf Auge. Der Ruhrpott – von Schwerindustrie, Kohle und Stahl geprägt und für seinen rauen Charme bekannt – ist das kreative Zentrum des Metals in Deutschland. Bands wie Rage, Kreator, Sodom, Angel Dust und Grave Digger sind hier beheimatet. Einflussreiche Plattenlabels wie Drakkar und Century Media oder Szene Magazine wie das Rock Hard kommen ebenfalls aus dem Ruhrgebiet. Und nicht zuletzt gibt es hier zahlreiche Festivals und Kneipen, wo der geneigte Heavy Metal Fan seiner Lieblingsmusik frönen kann.

Ein Buch über dieses Thema war also schon lange fällig. Dem haben sich nun die Autoren Holger Schmenk und Christian Krumm angenommen und mit ‘Kumpels in Kutten’ ein Buch über den Heavy Metal im Ruhrpott verfasst.

Das Buch, erschienen im Verlag Henselowsky Boschmann – Bücher vonne Ruhr, basiert auf zahlreichen Interviews mit Bands und Szenegrößen und enthält auch etliche – teilweise bisher unveröffentlichte – Bilder aus dem privaten Fundus der Interviewten. Die Autoren geben einen großartigen Überblick über die hiesige Szene, welche die gesamte deutsche Metalszene bedeutend geprägt hat und deren Vertreter teilweise weltweiten Ruhm genießen. Es werden Einblicke in die Entstehung des Heavy Metal und seine weitere Entwicklung durch Leute gewährt, die hautnah dabei waren und diese Entwicklung entscheidend mit geprägt haben.

Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre also, die sich eigentlich kein Freund harter Musik entgehen lassen sollte.

Hier noch 2 besonders schöne Zitate aus dem Buch:

“Harte Gegenden sind immer ein gutes Pflaster für harte Musik.” – Peter Burtz
“Sonne Musik kann ja eigentlich auch nur hier entstehen.” – Tom Angelripper


Klappentext

Heavy Metal: Kein Musikstil passt wohl besser zu den Menschen im Ruhrpott. Als Anfang der 80er Jahre ein Haufen Jugendlicher ihren Idolen aus Großbritannien und Kalifornien nacheiferte, hätte wohl niemand damit gerechnet, dass daraus eine Szene werden würde, die bis heute immer größer wird. Das Ruhrgebiet ist nach wie vor das Zentrum des deutschen Metals. Nicht nur Kreator, Sodom, Grave Digger, Rage, Axel Rudi Pell & Co. haben hier ihre Wurzeln, sondern auch die Plattenlabels Drakkar und Century Media oder das Rock Hard Magazin. Das Buch erzählt die Geschichte dieser einzigartigen Szene von den 80er Jahren bis in die Gegenwart.

Weitere Informationen und Bestellung: http://www.ruhrig.de/kumpels_in_kutten.html

Bottblog ‘flattrt’ jetzt auch

Das Bottblog nutzt ab jetzt auch jenen neuen Dienst namens Flattr.

Was es damit auf sich hat? Jeder Flattr Nutzer zahlt monatlich einen frei wählbaren Betrag (ab 2 EUR) ein, den er dann durch Klicks auf Flattr Buttons an Anbieter von Inhalten (z.B. Blogs) verteilen kann. Der Betrag, den die einzelnen Anbieter enthalten, wird anschließend anhand der Anzahl der Klicks aufgeteilt.

Siehe dazu auch den entsprechenden Wikipedia Artikel.

Wenn der geneigte Leser also Lust verspürt, uns ein wenig zu unterstützen, so möge er oder sie möglichst oft und zahlreich auf die entsprechenden Flattr Buttons klicken, die sich unter jedem unserer Artikel befinden.

Sonntagsrätsel, 08.08.10, gelöst von goebot!! Glückwunsch!!

Und heute wie jeden Sonntag. Wat is dat??

“Mmmh…Tippe auf ein Gebäude aus Backstein.
Evtl. Lokschuppen?

Von goebot”

Und dat is RICHTICH!!! Großes Lob, war nicht einfach!

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Über Bottropisch auf Schwedisch und Polnisch

Manchmal stößt man auf Dinge, die man nie vermutet hätte: Ein Buch übers Bottropische, dass auch auf Schwedisch und Polnisch erschienen ist.

Den meisten Bottropern dürfte zumindest vom Hörensagen und vielleicht auch vom Lesen das Buch ‘Bottroper Protokolle’ von Erika Runge aus dem Jahre 1968 bekannt sein. Vor zwei Jahren hat es der Verlag Suhrkamp in einer Sonderausgabe anlässlich des vierzigsten Jahrestags des Buches (und der “68er”) wieder herausgegeben.

Das Buch dreht sich bekanntlich auch um die Sprache der protokollierten Bottroper und war in der Zeit eines Erscheinens ein vieldiskutiertes Werk, da es den Ruhrgebietsdialekt wiederzugeben versuchte. So heißt es in der Wikipedia über die Autorin: “Die Besonderheit an Runges Werken, die als Klassiker der dokumentarischen Literatur gelten, ist die wortwörtliche Wiedergabe der Interviewäußerungen; die Eingriffe der Autorin beschränken sich auf die Montage der Antworten.”

Damit wurde das Buch auch Gegenstand wissenschaftlicher – meist soziologischer, linguistischer und germanistischer – Diskussion und gar im Deutschunterricht genutzt.

Umso erstaunlicher, dass dieses Buch, welches sich unter anderem eben mit sprachlichen Eigenheiten befasst, in andere Sprachen übersetzt wurde.

Unter dem Titel “Rapport från Bottrop, Ruhr” ist es 1970 in schwedischer Sprache beim Verlag PAN, Stockholm, erschienen und in polnischer Sprache als “Protokoły Bottropskie” 1973 beim Verlag Wydawnictwo Poznańskie in Poznań – immerhin in einer Auflage von mehr als 5.000 Exemplaren.

Beweisstücke siehe hier:

Vielen Dank an Jörg für den Hinweis und den erläuternden Text.