Archiv für den Monat: September 2010

BernePark macht auf

Auf der Website der Stadt Bottrop ist zu lesen, dass der BernePark am 02. Oktober im Rahmen eines Bürgerfestes eröffnet wird:

Die Emschergenossenschaft hat die ehemalige Kläranlage Bernemündung in Bottrop-Ebel zum “BernePark” umgestaltet. Am Samstag, 2. Oktober, wird der Park eröffnet. Als Gäste werden die NRW-Minister Johannes Remmel (Umwelt) und Harry K. Voigtsberger (Bauen und Verkehr) sowie Oberbürgermeister Bernd Tischler erwartet.

Bottroper Schulen bleiben wohl beim Abitur nach 8 Jahren

Wie DerWesten berichtet, lassen sich die Bottroper Gymnasien – zumindest das JAG und das HHG, vom Vestischen ist in dem Artikel keine Rede – glücklicherweise nicht auf den von der neuen NRW Landesregierung eingeschlagenen Zick-Zack-Kurs in der Schulpolitik ein.

Jener ‘Kurs’ sieht vor, dass jede Stadt bzw. jeder Schulträger selbst entscheiden kann, ob in seinem Zuständigkeitsbereich Schüler nach 8 oder 9 Jahren Gymnasium das Abitur machen können. Auf mich macht das den Eindruck, als habe man auch in der NRW Landesregierung erkannt, dass die Verkürzung gymnasialen Schullaufbahn auf 8 Jahre sinnvoll und ein Erfolgsmodell ist. Nur zugeben will man es aus ideologischen Gründen scheinbar nicht. Also wurde mal eben schnell, um irgendwie alle – aber letztendlich doch gar keinen – zufrieden zu stellen, ein neuer ‘Weder-Fisch-noch-Fleisch-Modellversuch’ gestartet. Ob man den Schülern in NRW damit einen Gefallen tut? Das bezweifle ich doch stark.

Bleibt also zu hoffen, dass sich die Bottroper Schulkonferenz im November dem Urteil der beiden Direktoren des JAG und des HHG anschließen wird.

Bottroper Website Betreiber wegen Volksverhetzung vor Gericht

Wie bei DerWesten zu lesen ist, wurden zwei 35-jährige Bottroper zu 6 bzw. 10 Monaten auf Bewährung (+ zusätzlich 200 Stunden gemeinnützige Arbeit) verurteilt, weil auf der von ihnen betriebenen Internetplattform für Heavy Metal seit Juni 2009 rassistische Texte und Hakenkreuze veröffentlicht wurden.

Laut Aussagen der Betreiber waren sie selber nicht für die Veröffentlichung der beanstandeten Inhalte verantwortlich, wussten aber um deren Existenz und haben sich einfach nichts dabei gedacht. Nunja, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Weiß jemand näheres? Um welche Plattform hat es sich gehandelt? Ich komm’ mir gerade ein bisschen vor wie hinterm Mond. Internet, Heavy Metal, Bottrop, alles genau meine Baustelle. Mit angeblichen 100.000 Aufrufen auch nicht gerade klein. Und ich hab trotzdem nix davon mitbekommen.

Innowäischn wohinne gucks …

Anne Emscher is grad ordentlich Innovation am Start.

Wie die folgenden Bilder belegen, ist die Stadt Bottrop zu Recht mit Gold beim European Energy Award ausgezeichnet worden und hat auch gute Chancen auf den Titel InnovationCity:

Blick von der Halde Prosperstraße auf die Zentral Kokerei.

Blick von der Halde Prosperstraße auf die Zentral Kokerei.

Blick von der Mottbruch Halde. Überschüssiges Gas wird abgefackelt.

Blick von der Mottbruch Halde. Überschüssiges Gas wird abgefackelt.

Blick vom Alpincenter.

Blick vom Alpincenter.

A42 macht wieder auf!

Wie mir gestern beim Bierchen im Schäfer zugetragen wurde, macht das A42 demnächst mit neuem Betreiber wieder auf.

Da ich nicht weiß, wie offiziell das Ganze bereits ist, sei momentan nur so viel gesagt, dass es sich bei dem neuen Betreiber um einen stadtbekannten Eventveranstalter (komisches Wort irgendwie, ‘Veranstaltungsveranstalter’. Naja …) handelt.

Update: Jetzt können wir’s ja sagen: Der neue Betreiber ist TMT-Events.

Kniet nieder, ihr Bauern …

Die Bottroper Ortsgruppe von DIE PARTEI (nicht zu verwechseln mit der Partei) verfügt neuerdings über einen eigenen radikalen, ‘kirchhellenfeindlichen’ Flügel. Zitat:

Der Kirchhellenfeindliche Flügel sieht sich dabei selbst als einen Bottroper Gentlemen’s Club mit dem erklärten Ziel Kirchhellen zu unterjochen und schnellstmöglich durch eine Mauer von Bottrop zu trennen.

Ich denke, dieses Bild sagt alles:

Kniet nieder!

Quellen:

Denkmalschutz anne Emscher

Wie bei DerWesten zu lesen ist, steht das Kinderdorf ‘Am Köllnischen Wald’ ab sofort unter Denkmalschutz (nachdem es vorher jahrelang als “denkmalverdächtig” galt). Ein Grund zur Freude sollte man meinen.

Für die Caritas, den Betreiber des Kinderdorfs stellt der Denkmalschutz allerdings ein Problem im täglichen Betrieb dar: Um ein denkmalgeschütztes Gebäude zu bewirtschaften oder bauliche Veränderungen vorzunehmen, bedarf es oft zusätzlicher Genehmigungen. “Denkmalschutz ist keine Käseglocke”, wird Thorsten Kastrup von der Unteren Denkmalbehörde (Gibt es eigentlich auch eine ‘Obere Denkmalbehörde’?) dazu zitiert und meint damit: Bauliche Veränderungen sind auch weiter möglich, benötigen ‘nur’ ein paar zusätzliche Genehmigungen …

Wenn ich mir das Foto vom Kinderdorf so ansehe und verschiedene ‘Bottroper Sanierungsvorhaben‘ der letzten Zeit betrachte, frage ich mich allerdings schon, ob hier nicht an falscher Stelle denkmalgeschützt wird. Historische Wohn- und Geschäftshäuser in der Innenstadt werden abgerissen, aber vergleichsweise schlichte Gebäude werden denkmalgeschützt und deren Nutzer vor nicht unerhebliche Probleme gestellt. Da stellt sich doch die Frage, ob Denkmalschutz in Bottrop nicht ein reines Feigenblatt ist, das nur solange Anwendung findet, wie es Bauvorhaben in der Innenstadt nicht stört.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Denkmalschutz-wider-Willen-id3726030.html

Und noch mehr ‘Innowäischn’

Bottrop InnovationCity. Diesmal in Form von Plakaten, Algenzucht und Windrädchen:

Na, dat is doch ma wat. Dafür dat die RAG jedes Jahr ordentlich Kohle fürs Kohle scheppen (und Bilanz aufhübschen … ) von uns bekommt, baut sie jetzt immerhin auch Algen an und Windrädchen auf.

Bottrop einmal ‘innovativ’: InnovationCity

Wie wir bereits vor einiger Zeit berichteten, hatte es Bottrop in die Endrunde von InnovationCity, dem inoffizielle Nachfolger von “Bullshit Castle” geschafft.

Im Zuge des ganzen Brimboriums hat dat Emschermetropölchen jetzt sogar noch einen European Energy Award ausgezeichnet und das Prädikat “Gold” für die Bemühungen bei Energie- und Rohstoffeinsparungen bekommen. Quasi also Fleißkärtchen und 1 mit Sternchen in einem.

Und weil man in Bottrop so innovativ ist, hat man dann am 18. September in der Lohnhalle Arenberg Fortsetzung gleich noch eine Klimakonferenz abgehalten, bei der mal wieder beteuert wurde, wie wichtig erneuerbare Energien sind und wie sehr ein Umdenken in der Energiepolitik nötig ist (wenn dabei nur alles beim Alten bleibt …).

Fazit: Gut, dass wir drüber geredet haben …

Links:

Bottrop verliert nen ‘Wahrzeichen’

Die Tage der über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Bottroper Köttelbecke sind gezählt:

Bottrop. Ein grüner Traktor parkt auf dem zugeschütteten Lauf des Kirchschemmsbachs. Baumschule steht an dessen Seite geschrieben. Seine Anwesenheit verheißt das nahende Ende der „Köttelbecke“.

Direkt an der Baustelle Hans-Sachs-Straße plätschert noch etwas offenes Schmutzwasser eine provisorische Umleitung entlang. Ansonsten erinnert fast nichts mehr an die alten, stinkenden Zeiten. Bis zum Ende des Jahres, so rechnet Harry Tiedtke, Projektleiter der Kirchschemmsbach-Renaturierung, soll der im Februar 2009 begonnene Umbau abgeschlossen sein.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Abwasser-endlich-unter-der-Erde-id3743294.html

Horster Straße vom 20. bis 28. September gesperrt

Aufgrund von Bauarbeiten und der Herbstkirmes wird die Horster Straße vom 20. bis zum 28. September vom Altmarkt bis zur Höhe des katholischen Jugendcafés gesperrt.

Weitere Informationen

Michaelismarkt in Bottrop

Am Samstag, 25.September, 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr und am Sonntag, 26. September, 11 Uhr bis 19.30 Uhr findet wieder der Michaelismarkt in Bottrop statt:

Am letzten Wochenende im September können sich die Bottroper wieder auf eine Zeitreise begeben. Vom 25. bis 26. September findet rund um die Cyriakus-Kirche der diesjährige Michaelismarkt ganz im Zeichen des Mittelalters statt. Auch einen verkaufsoffenen Sonntag gibt es wieder.

Gleichzeitig findet am gleichen Wochenende auch die Bottoper Herbstkirmes statt.

Weitere Information

Klein-Henning spielt mit Kohle

Bottrop Zeitgeschichte mal bildlich: http://www.henningschuerig.de/blog/2007/01/08/klein-henning-und-die-kohle/

Tja, so war dat damals. Damals mussten die Kinder in Bottrop noch mit Kohle spielen. Weil wegen gab ja nix anderes …

Bottroper Startertag am 6. Oktober

Das Startercenter NRW veranstaltet im Saalbau am 6. Oktober zum zweiten Mal den Bottroper Startertag:

Bottrop. Vorbereitet an den Start anstatt blauäugig in die Existenzgründung – Beratung, Einzelgespräche und Informationen gibt es auf dem zweiten Bottroper Startertag am Mittwoch, 6. Oktober im Saalbau.

[ ... ]

Themen sind: Konzepterstellung, Preisgestaltung, richtiger Einsatz von Marketingmaßnahmen, effektive Pressearbeit oder steuerliche Fragestellungen. Auch die Unterschiede zwischen freiberuflicher und gewerblicher Gründung werden beleuchtet.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Startercenter NRW, Kirchhellener Str. 12, Tel.: 02041-704784 oder 02041-704785, eMail: startercenter@bottrop.de

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Geschaeftsideen-auf-dem-Pruefstand-id3693958.html

CDU Regionalkonferenz in Bottrop

Bottrop. Bei der Regionalkonferenz in Bottrop hielten sich die Sympathien für die Kandidaten Armin Laschet und Norbert Röttgen in etwa die Waage. Beide erhielten von rund 800 Christdemokraten im Saalbau handgestoppte 37 Sekunden Applaus.

Eine CDU Regionalkonferenz ausgerechnet in Bottrop! Dass das mal gut geht … Dass allerdings jemand mit der Stoppuhr bei solchen Reden dabei steht und die Leistung der Kandidaten dann anhand der exakten Applausdauer gemessen wird, lässt irgendwie tief blicken.

Auf die Frage, ob er sich eine Ruhrstadt vorstellen könne, antwortete Laschet übrigens: “Eher vereinigen sich vermutlich Nord- und Südkorea.”

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Kaum-Gegensaetze-bei-Laschet-und-Roettgen-id3685758.html

Bottroper Musikproduzent eröffnet Kreativquartier in Dorsten

Der hauptsächlich für seine Produktionen für Loona (z.B. ‘Bailando‘ und ‘Hijo de la Luna’) bekannte Bottroper Musikproduzent Tim Schult will in Dorsten ein Kreativquartier eröffnen:

Ein Zechengelände steht nicht gerade für Kreativität und erst recht nicht für Glamour. Wenn es nach Musikproduzent Tim Schult geht, könnte sich das ändern. Er will in der Dorstener Zeche Fürst Leopold ein Kreativquartier etablieren.

Der in Bottrop lebende, international erfolgreiche Musikproduzent führt zusammen mit seinem Partner Jaxon Bellina die Agentur „6000media“ in der ehemaligen Dorstener Zeche Fürst Leopold.

[...]

In Dorsten, so schwebt es dem 37-Jährigen vor, will er ein Kreativquartier auf dem alten Zechengelände etablieren. „Wir können hier alles an einem Ort anbieten“, sagt er.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Kreativquartier-im-Torhaus-id3684456.html

Eigen soll schöner werden

Nicht nur Ebel soll ruhiger, sondern Eigen auch schöner werden:

Bottrop. Die Gesellschaft für Bauen und Wohnen (die frühere Gemeinnützige Baugesellschaft) saniert und erneuert ihren Wohnungsbestand im Dreieck Tourcoing-, Bören-, Ernst-Moritz-Arndt-Straße.

Und das heftig: Die Hochhäuser Ernst-Moritz-Arndt-Straße 55 und 57 sowie die Hochhäuser Tourcoingstraße 1 und 3 werden abgerissen, ebenso die Häuser Börenstraße 19 und 21. Die Freiflächen werden aber dann wieder bebaut und zwar mit zweigeschossigen Häusern.

In diesem Fall dürfte eine bottropische Sanierung auch endlich einmal sinnvoll sein. Die Frage ist: Was halten die Mieter von der Maßnahme? Gibt es auch Gegenstimmen?

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Die-Hochhaeuser-sollen-fallen-id3689249.html

Deutsche Meisterschaft der Speedcuber in Kirchhellen

Hier ein Veranstaltungstip für alle, die dieses Wochenende noch was zu tun brauchen: Am 11. / 12. September findet im Movie Park die Deutsche Meisterschaft im Speedcubing statt.

Bei dieser Disziplin geht es um das möglichst schnelle Lösen des aus den 80ern bekannten http://de.wikipedia.org/wiki/Rubik’s_Cube, der so manchen Spieler in den Wahnsinn getrieben haben dürfte.

Um so erstaunlicher, dass der aktuelle Weltrekord im ‘Speedcuben’ bei unglaublichen 7,08 Sekunden liegt.

Weitere Informationen:

Die Bottroper Polizei präsentiert

Unter der Leitung des Polizeipräsidiums Recklinghausen fand am Mittwoch der zweite Aktionstag „Sicheres Bottrop“ statt. Die Mobile Wache erwies sich hierbei als besonderer Hingucker.

Weiter wird Hauptkommissar Ulrich Bockstegers beim Westen zitiert: “Die Mobile Wache ist mit entsprechender Technik ausgerüstet. Wir sind hier also in der Lage, beispielsweise Anzeigen aufzunehmen.”

Hört, hört, welch technologischer Fortschritt. Die Bottroper Polizei ist in der Lage, Anzeigen aufzunehmen …

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Die-Polizei-zeigt-Praesenz-id3684345.html

Seid ihr alle da?

Im Rahmen von Ruhr 2010 findet in Bottrop die vom 3. bis 10. September 2. Kasperiade statt, eine Reihe von Kasperletheater Aufführungen in europäischen Variationen.

Eine – wie wir finden – sehr nach anne Emscher passende Veranstaltung …

Ein ausführliches Programm gibt es hier (bzw. hier in schön und als PDF).

Quelle:
http://bottrop.de/ruhr2010/aktuell/100806_kasperiadezwo.php

Bottroper Gene

Juden, Bottroper, Iren, Katholiken, Autofahrer , Basken oder Speiseeisliebhaber lassen sich also nicht über gemeinsame oder unterschiedliche Gene definieren.

Quelle: http://www.ruhrbarone.de/sarrazin-biologie-und-migrationsgeschichte-auf-deppenniveau/

Brezel und Böller

05.09.2009 – Ein Pflichttermin stand für echte Kirchhellener am Samstagabend auf dem Programm. Mehr als 300 Kirchhellener machten sich in bester Stimmung auf den Weg vom Josef-Terwellen-Platz zum Hof Overgünne zum Brezelausmarsch. Seit Jahrzehnten findet er genau ein Jahr vor dem Brezelfest statt, das am ersten Septemberwochenende gefeiert wird.

Brezelausmarsch also. Zu dem Anlass wurde natürlich auch wieder ordentlich mit der Brezelkanone geballert. Ein Ereignis, ja geradezu ein Highlight, dass sich angeblich kein waschechter Kirchhellener entgehen lässt.

(Anm.: Wieso schwirrt mir eigentlich beim Schreiben des Artikels die ganze Zeit der Satz ‘Den Teufel mit dem Brezelbruder austrieben.’ im Kopf rum?)

Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/kirchhellen/Kanonenschuss-versetzt-Brezelbrueder-in-Hochstimmung-id3655748.html

Neues vom Herrn Karstadt

Oberbürgermeister Bernd Tischler hat die heutige (3. September 2010) Entscheidung des Insolvenzverwalters am Amtsgerichts Essen zum Fortbestand von Karstadt begrüßt. “Damit geht eine lange Zeit der Ungewissheit auch für das Warenhaus in Bottrop und seine Mitarbeiter zu Ende”, sagte Tischler. “Jetzt wird für alle Beteiligten wieder Planungssicherheit geschaffen.”

Immerhin auch einmal etwas Positives für die Bottroper Innenstadt. Tischlers Hoffnung, ‘dass es angesichts dieser erfreulichen Entwicklung auch im Hansazentrum in nächster Zeit Bewegung geben wird’ erscheint hingegen trotzdem ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Karstadt ist ein Unternehmen mit bundesweiter Präsenz und Bedeutung. Das Hansa Zentrum interessiert außerhalb von anne Emscher niemanden.

Also ich bin ja immer noch dafür, aus dem Hansa Zentrum einen Paintball Erlebnispark zu machen …

Quelle:
http://bottrop.de/wirtschaft/aktuelles/100903_Karstadt.php

Ebel soll ruhiger werden

In Ebel soll es leiser werden: An der Bahnstrecke Gerschede-Bottrop gleich vorn in der Nähe der Borbecker Straße im Hintergelände der Haßlacher Straße soll ein rund 350 Meter langer und drei Meter hoher Lärmschutz direkt an die Gleise gesetzt werden.

Interessant ist dabei die folgende Aussage über die mögliche Zuteilung einer 80-prozentigen Förderung durch das Landesumweltministerium:

‘Die Stadt ist ganz optimistisch.’

Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Laermschutz-Ebel-Ruhe-an-der-Bahn-id3662417.html

Linie 263 soll schneller werden

Wie DerWesten berichtet, soll der 263er ab ca. Mitte 2011 pro Tour ca. 4-5 Minuten Zeit im Vergleich zur aktuellen Tour sparen.

Erreicht werden soll dies, über verkehrsabhängige Ampelschaltungen. Diese sollen dem Bus keine absolute Priorität einräumen (weil das wohl bei Autofahrern in der Vergangenheit nicht so angekommen ist …), aber irgendwie doch immerhin ein bisschen …

Ein Problem scheint zu sein, dass der Bus einen Teil seiner Tour auf Oberhausener Stadtgebiet bestreitet. Die dortige Verkehrstelemetrie ist offensichtlich nicht mit der bei der Vestischen eingesetzten Technik kompatibel, was die Steuerung von Ampeln anhand von Signalgebung durch den Bus unmöglich macht.

Etwas seltsam ist dabei die Aussage von Wolfgang Storm von Siemens, der vermutet, dass ‘die Oberhausener Gerätetechnik die Funktelegramme der Busse der Vestischen nicht empfangen könne’.

Werden Ingenieure und Firmen wie Siemens nicht genau dafür bezahlt, solche Probleme definitiv festzustellen und evtl. gar zu lösen?

Dieselbe Vermutung habe ich indes schon seit Jahren. Die Ankunftszeiten des SB91 auf den elektronischen Anzeigetafeln am Oberhausener Hbf stimmen auch des Öfteren nicht, seltsamerweise aber nur wenn der Bus von der Vestischen gestellt wird. Bei STOAG 91ern tritt das Problem meiner Erfahrung nach nicht auf.

Ist das ehrlich sonst noch niemandem aufgefallen oder ist es den Verantwortlichen bei STOAG und Vestischer einfach egal?

Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Schnellere-Tour-fuer-id3666837.html

Loft Night, Lokschuppen Bottrop

Aus der Videobeschreibung: Loft Night, 20.05.2009, Lokschuppen Bottrop – Junge Manager aus der Metropolregion kamen mit spannenden Vorträgen in die Industrielocation. In lockerer Atmosphäre feierte anschließend die Partyreihe “Loft Night” ein Revival.


Neue regelmäßige HDR-Fotos von Bottrop

Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und werden dem Bottblog wieder etwas mehr Leben einhauchen! Ruhri wird ab sofort 2-3 mal pro Woche neue HDR-Fotos vonne schöne Zitti anne Emscher einstellen! Und wennet ganz schöne sind, dann fleicht auma ein ausse dreckten Nachbarstädte … Heute Teil 1 …

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Anne Grafenmühle …

Inne Liebfrauenkirche …

Anne Michaelskirche …

Der Letzte macht das Licht aus

Wie die WAZ gestern berichtete, gehen laut einer Pricewaterhouse-Coopers (PwC) Studie dem Ruhrgebiet die Akademiker aus, welch Überraschung!

Wer studiert hat, findet offensichtlich (oder vermeintlich) anderswo bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen vor als im Pott. Nunja, wie Frank Goosen aber schon meinte: “Woanders is auch scheiße!”.

Woran liegt es also, das es junge und gebildete Leute aus dem Ruhrpott weg oder gar nicht erst hierhin zieht? Die Studie jedenfalls macht als Ursache das schlechte Image der Ruhrgebietsstädte aus. Diese würden oftmals “deutlich unterschätzt und unterbewertet”. Stimmt. Ist aber nur ein Teil bzw. Symptom der zugrundeliegenden Wahrheit.

Wenn man einmal hinter die oberflächliche Sicht der Dinge blickt, wird schnell klar, woran das Ruhrgebiet krankt. An Problemen und Ursachen, die eigentlich offensichtlich sind, aber immer noch nur ungern wahrgenommen werden. Als da z.B. wären:

1.) Das schon sprichwörtliche Kirchturmdenken im Pott. Das Ruhrgebiet ist eben nicht mit Städten wie München, Berlin oder Hamburg vergleichbar, weil es keine Stadt ist, sondern eine wüste Ansammlung von Städten, die jede für sich genommen nicht mit echten Großstädten konkurrieren können. Das Ruhrgebiet ist eben nicht Weltstadt, wie uns auch im Rahmen von Ruhr 2010 weis gemacht werden sollen, sondern bestenfalls Provinz.

Dies ist politisch so gewollt, denn an jedem Kirchturm im Ruhrpott hängt ein Oberbürgermeisterposten samt Verwaltung. Nur noch eine Stadtverwaltung statt 15? Unvorstellbar! Nur noch ein Versorgungsbetrieb und ein Verkehrsunternehmen? Ja, wo sollen denn dann die ganzen Vorstände und Geschäftsführer hin, die es sich auf ihren Versorgungspöstchen so herrlich bequem eingerichtet haben? Das kann doch niemand wollen.

Die Folge dieses Kirchturmdenkens zeigt sich dann in Symptomen wie einer miserablen Außenwahrnehmung. Dadurch dass das Ruhrgebiet keine einheitliche Stadt ist, wird es auch von außen nicht als solche wahrgenommen. Und wenn ich mir vorstelle, dass sich ein gerade fertiger Absolvent aus z.B. Frankfurt entscheiden muss, ob er nach – sagen wir mal – Bottrop oder München zieht, dann gehe ich jede Wette ein, wie die Antwort in nahezu 100% der Fälle lauten wird.

Ein weiteres Symptom ist die miserable Verkehrssituation im Ruhrgebiet. Wer als Student 5 Jahre lang das Vergnügen hatte, jeden Morgen und Abend in überfüllten, nach Urin stinkenden S-Bahnen von West nach Ost jeweils anderthalb Stunden durchs Ruhrgebiet zu gondeln und in den seltensten Fällen pünktlich anzukommen, der wird allein schon deswegen eine Stelle in München oder Berlin mit Kusshand annehmen. Um auf Goosen zurückzukommen: Klar, auch anderswo gibt es Probleme im Nahverkehr, aber anderswo leistet man sich nicht 10 Verkehrsunternehmen, die ihren Kunden durch fehlende Abstimmung und fehlende stadtübergreifende Verbindungen zusätzlich das Leben schwer machen.

Von den Verkehrsstaus auf den Autobahnen im Ruhrgebiet, allen voran der A40 und der A59, will ich jetzt gar nicht anfangen …

2.) Ein trotz aller Lippenbekenntnisse nicht gewollter Strukturwandel. Wie in den Kommentaren zum WAZ Kommentar bereits sehr treffend bemerket wurde, wurden im Ruhrgebiet seit über 40 Jahren hunderte Milliarden Euros verbuddelt, um aussterbende Industrien der Romantik wegen am Leben zu erhalten.

Weil hiesige Politiker nie den Mut hatten, zuzugeben dass Kohle und Stahl keine langfristigen Perspektiven für das Ruhrgebiet sind, sondern sich stattdessen medienwirksam in Bergmannskluft in Szene setzten und einen auf Kumpelromantik machten, hat das Ruhrgebiet heute den Anschluss verpasst.

Damit sich Politiker jeglicher Couleur mit ordentlich Dreck im Gesicht ablichten lassen konnten, durfte im Ruhrgebiet kein echter Strukturwandel passieren.

Denn das hätte bedeutet, eben nicht mehr auf Althergebrachtes und öffentlichkeitswirksame Großprojekte, sondern konsequent auf die Ansiedlung neuer Branchen zu setzen. Dies wäre für die Bürger eine unbequeme Wahrheit gewesen, aber auf lange Sicht wären die verschwendeten Subventionsmilliarden so deutlich besser angelegt gewesen. Tja, so dürften wir immerhin die einzige Region weltweit sein, die für ein paar Fotos von schmutzigen Politikergesichtern Milliarden in ehemaligen Kohlestollen verbuddelt hat.

Is doch auch wat …

Quellen: