Bottroper Geschichtskenner sind gefordert: An jedem Wochenende ist jetzt ihr Wissen gefragt. Heute geht es um Karstadt an der Hansastraße. KLICK
Die Samstagsfrage aufen Markt: Bottroper träumen innig davon, dass auch in ihrer Stadt ein Königshof errichtet wird. Welcher ist der günstigste Standort für einen solchen Königshof in Bottrop?
Ergebnisse der repräsentativen Umfrage auf dem Bottroper Markt am 30. April 2011:
Platz 10: Villa Dickmann
Platz 9: Das “Grüne Haus” auf der Kirchhellener Straße
Platz 8: Das Karstadt-Gebäude
Platz 7: Forsthaus Specht
Platz 6: Seniorenheim Urbana Residenz
Platz 5: Schillerschule Bottrop-Ebel
Platz 4: Sparkassen-Filiale auf der Johannesstraße
Platz 3: Brabus Tuning auf der Kirchhellener Straße
Platz 2: Emscherkläranlage
Platz 1: Das Hansa-Zentrum
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
herzlichen Dank für Ihre Zuschrift an das Briefe-Ressort. Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn der Dialog mit unseren Lesern ist für uns sehr wichtig! Ihre Mail wird umgehend an die zuständige Abteilung beziehungsweise an das betreffende Ressort weitergeleitet. Falls notwendig, wird gegebenenfalls jemand mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihrem Hamburger Abendblatt.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Leserbrief-Team vom Hamburger Abendblatt
Hamburg wird schöner unsere Zeitung auch: Zwölf Prämierungen beim
European Newspaper Award 2010 für das Hamburger Abendblatt
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Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion des Hamburger Abendblatts,
in der Ausgabe vom 29. April 2011 ist in Ihrer Zeitung unter der Überschrift “In die Lichtjahre gekommen” zu lesen:
“”Die Crew für den letzten Flug des Spaceshuttles “Endeavour”, der heute zur Internationalen Raumstation abheben soll, sieht aus wie ein Altherren-Kegelklub aus Bottrop.”
Wir Bottroper sind es gewohnt, dass unsere wunderschöne Stadt als Synonym für “das alte Ruhrgebiet” mehr oder wenig anstandsvoll hochgenommen wird, und wir schmunzeln darüber mit westfälischer Gelassenheit. Wir vom bottblog wünschen uns gar, dass unsere Stadtherren die Klischees, mit denen wir belegt werden, in effektive Stadtwerbung ummünzen, also: Einmal am Tag regnet es (in einem abgesperrten Areal natürlich) Briketts; einmal die Woche gibt es einen zweistündigen Mantakorso; zum Jahrestag unserer Stadtwerdung (21. Juli) tragen alle Bottroper ballonseidene Trachtenanzüge und täuschen Keuchhusten vor. Wir glauben, dass das touristische Interesse an unserer Stadt durch solche Maßnahmen erheblich gesteigert werden könnte.
Neu für uns Bottroper ist, dass wir jetzt ebenfalls – wie in Ihrem Vergleich – das Synonym für die Überalterung unserer Gesellschaft sind. Deshalb unsere Fragen an den Verfasser:
- Warum hat er in seinem Vergleich gerade einen Altherren-Club aus Bottrop herangezogen?
- Ist der Verfasser gar ein (alter) Bottroper oder kennt er Bottrop nur vom Hörensagen?
- Hat der Verfasser Tipps und Ratschläge, wie wir “Bottrop = Überalterung” in unserer Stadtwerbung umsetzen könnten?
Gerne veröffentlichen wir Ihre Antwort in unserem Blog.
“”Die Crew für den letzten Flug des Spaceshuttles “Endeavour”, der heute zur Internationalen Raumstation abheben soll, sieht aus wie ein Altherren-Kegelklub aus Bottrop.” (Hamburger Abendblatt, 29.04.2011)
“Dass man bei solchen Vorhaben einen langen Atem braucht, erfährt derzeit Redos Real Estate. Bereits 2004 kaufte der Hamburger Entwickler mit Area als Investor an seiner Seite das in die Jahre gekommene Hansa-Zentrum in Bottrop in einer Zwangsversteigerung. Erst sieben Jahre später, im Herbst dieses Jahres, wird das Joint Venture aber wahrscheinlich mit dem Umbau beginnen. Als Gründe für die Verzögerungen nennt Redos-Geschäftsführer Oliver Herrmann die Finanzkrise und die ungewisse Zukunft von Karstadt, der mit Kaufland die Pole bildet, die das Hansa-Zentrum für seine Frequenz braucht. Der Durchbruch war wohl der Mietvertrag mit der Young-Fashion-Kette Kult, den Redos im September 2010 abschloss. Verhandlungen mit einem Unterhaltungselektroniker laufen. Dem 50 Mio. Euro teuren Umbau (inklusive Teilabriss) nach Plänen des Architekturbüros RKW scheint nun nicht mehr viel im Weg zu stehen. “Nach seiner Revitalisierung wird das Hansa-Zentrum wieder der zentrale Einkaufsort von Bottrop sein”, sagt Herrmann. Auch so kann die Geschichte einer Dead Mall enden.” Immobilien Zeitung 28.04.2011 KLICK
Duisburger Grüne: „Sorgen machen uns allerdings auch die Methoden des Internet-Blogs ruhrbarone.de …”
KLICK
Die Produktionsfirma MME GmbH dreht ab Mai die erste Folge einer Auktionsshow in Bottrop, siehe: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Neue-TV-Auktionsshow-wird-in-Bottrop-gedreht-id4584807.html
Mal gucken, wie Bottrop dabei weg kommt. Bottrop als Austragungsort wurde jedenfalls gewählt, weil “die Produktionsfirma in der Stadt ein offenes, herzliches Publikum vermutet, das gern mitbietet” …
… die nich dat Gräuel Wedding kucken.
Ich werde ihn vermissen, unseren Bottroper Stachelbären. Für mich war er der optische Höhepunkt unserer Innenstadt. Sein Anblick Hoffnungsschimmer für alle, denen der ungewisse Gang über die ZOB-Zebrastreifen droht. Und beliebt war er. “Die Figur hatte gerade auch bei Kindern viele Fans.” Widerspruch, liebe Stadtverwaltung: Nicht nur bei Kindern! Der Bottroper Stachelbär war der beliebteste Bottroper Bär überhaupt. Und meiner Meinung nach war es bloße Eifersucht, die einen – ich kann ihn nur so nennen – Triebtäter dazu trieb, dem Bottroper Stachelbären erst die Krone zu entreißen und jetzt seinen “schwarzen Kunststoffpelz mit einem scharfen Gegenstand” aufzuschlitzen. Aber welcher andere Bottroper Bär wäre zu solch einem “Akt von Vandalismus” fähig?
… denken Sie gerade dasselbe wie ich? … wagen Sie auch nicht, Ihren Verdacht auszusprechen. Ich tue es und trotze “gar schröcklichen” Konsequenzen: Der “mutwilligen Zerstörer, dem nicht mehr heilig zu sein scheint” – es kann nur einer sein: Der Bottroper Bernibär. “So nicht!” Wird sich der Bernibär gesagt haben. Und: “In Bottrop darf es keinen beliebteren Bären als mich geben!”
Schockiernd, nicht! Aber was tun? Da bin ich echt ratlos. Armer Bottroper Stachelbär. Hast den Bernibär gereizt. Dein Schicksal könnte auch meines werden.
Der Bottroper Stachelbär: So sah er aus (unten). Jetzt ist er weg (oben). – Wo ist er hin?
(28.04.2011. Stadt Bottrop) “”Bär am Berliner Platz wird abgebaut. Nach erneutem Vandalismusschaden. Die Bärenskulptur auf dem Berliner Platz musste jetzt nach dem Verlust ihrer Krone einen weiteren Angriff hinnehmen. Bei der Stadtverwaltung wurde deshalb entschieden, die Figur vorläufig abbauen zu lassen. Denn den mutwilligen Zerstörern scheint inzwischen nichts mehr “heilig” zu sein. Zunächst wurde dem Bären – ein Geschenk des Bottroper Partnerbezirks Berlin-Mitte zum 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum – Anfang April seine goldene Krone in einem Akt von Vandalismus gestohlen. Nun haben unbekannte Täter auf der Rückseite des Bären den schwarzen Kunststoff”pelz” mit einem scharfen Gegenstand aufgeschlitzt. Um weiteren Sachbeschädigungen vorzubeugen, hat die Stadtverwaltung beschlossen, den Bären abzumontieren und einzulagern. Ob eine Reparatur aufgrund der schlechten Haushaltslage der Stadt überhaupt durchführbar ist, wird geprüft.
“Die Figur hatte gerade auch bei Kindern viele Fans. Auch deshalb ist der Schritt zum Abbau zwar sehr bedauerlich, aber leider sehen wir keine andere Alternative”, erklärt Fabian Fingerlin, Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung für den Bereich Städtepartnerschaften. Weitere Beschädigungen würden auch beim Stifter des Bären nicht gut ankommen.”"
“Die Menschen in Bottrop können zupacken. Sie lassen sich nichts vormachen, aber wer ihnen einen Weg zeigt, den sie für gut und richtig halten, wird hier eine Tatkraft und Begeisterungsfähigkeit finden, die ihresgleichen suchen.” KLICK
Glückstag für den Deutschen Wetterdienst: Sechs Richtige! Kurz vor 17 Uhr trifft das in Bottrop ein, was die Wetterleute kurz zuvor zu tippen wagten: „Schwere Gewitter mit Sturmböen, heftiger Starkregen mit Hagel“, so ihre Prognose. Und tatsächlich: Durch die Straßen anne Emscher schwappen plötzlich regelrechte Hagelströme. Die Gullys schaffen die Fluten kaum noch, auf vielen Straßen ist Land unter. Die Grünflächen sind plötzlich weiß. Der Pegel der Emscher schießt zwischen 17 und 17.45 Uhr von 1,20 auf 2,14 Meter in die Höhe. Am späteren Abend pendelt sich der Pegel bei 2,40 Metern ein. Denn die zahlreichen Gewitter und Regengebiete, die auch am Abend noch aus Richtung Wuppertal kommend das Ruhrgebiet ansteuern, ziehen lieber über Gelsenkirchen und Dorsten nach Holland. Vielen Bottroper reicht das relativ kurze, aber um so heftigere Unwetter auch schon so. Bis in den späten Abend hinein mühen sie sich ab, um ihre voll gelaufenen Keller trocken zu legen. Allein in der Innenstadt muss die Feuerwehr an mehreren Stellen, wie in der Hochstraße und in der Hansastraße, helfen. Aber auch die privaten Kanalservicedienste haben gut zu tun und sind in der Blumenstraße und am Altmarkt im Einsatz.
Der aktuelle Emscher-Pegel KLICK
Wie bei DerWesten berichtet wird, sieht Jupp Ludes, Vorsitzender im Bau- und Verkehrsausschuss, haushaltsbedingt keine Chance für dringend nötige Ausbesserungen an Bottroper Straßen. Diese wurden durch den harten Winter zuletzt noch einmal besonders in Mitleidenschaft gezogen und sind allgemein in einem beklagenswerten Zustand.
Ludes hofft zwar auf Unterstützung durch das Land NRW bzw. die Bezirksregierung Münster, macht aber aufgrund auch dort knapper Kassen wenig Hoffnung.
Interessant sind dabei 2 Dinge:
1.) Die Feststellung Ludes “Wir waren in Bottrop ja nie unvernünftig.”, mit der er sich auf das Finanzgebahren der Stadt bezieht. Mal abgesehen davon, dass es sowieso unüblich ist, dass mit öffentlichen Geldern vernünftig umgegangen wird (fremdes Geld verschwendet sich halt viel leichter), herrscht in Bottrop im Speziellen auch nicht unbedingt finanzielle Umsicht. Stichwort: Das defizitäre Parkhaus am Hauptbahnhof.
2.) Der lapidare Schlussatz des Artikels “Hinzu kommt, dass die Stadt bei Sanierungen alles selbst zahlen müsse, beim Neu- oder Ausbau jedoch Anliegerbeiträge (sofern noch nicht erhoben) kassieren könne.”
Darf man das so verstehen, dass in Zukunft nur noch in Sanierungen investiert wird, wenn der Bürger mindestens 2 Mal zahlt? Die Stadt zahlt nämlich auch bei Sanierungen mitnichten selbst, sondern holt sich dieses Geld bei ihren Bürgern in Form von Steuern. Ich denke, diese Tatsache wird immer öfter einfach so vergessen.
Mithin dürfte dies aber auch der Grund sein, warum allzu häufig sinnlose Straßenbauprojekte angestoßen werden: Es können lukrative Aufträge vergeben und der Bürger ganz bequem nebenbei noch einmal zur Kasse gebeten werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Ludes-sieht-Schwarz-fuer-neuen-Asphalt-id4584255.html
(28.04.2011. Radio Emscher-Lippe)
“In Gladbeck und Bottrop werden immer weniger Fahrräder geklaut. Das belegen Zahlen der Polizei. 2010 wurden in beiden Städten zusammen 856 Räder gestohlen. Anfang 2000 waren es fast doppelt so viele. In Gelsenkirchen ist die Zahl der Fahrrad-Diebstähle in den vergangenen Jahren konstant geblieben. Vor allem an Bahnhöfen und Freibädern sei es im Frühling und Sommer besonders gefährlich, warnt die Polizei. Viele Fahrradfahrer würden ihre Räder nur mit mangelhaften Schlössern sichern.”
(28.04.2011. idr)
“An fünf Samstagen wird die “Metropole Ruhr kompakt” vorgestellt. Die rund vierstündigen Bus-Rundfahrten, kombiniert mit dem ein oder anderen Spaziergang, zeigen Vielfalt und Kontraste, liefern kompakte Informationen, präsentieren abwechslungsreich und unterhaltsam Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Metropole Ruhr. Die Bus-Touren beginnen und enden jeweils am Verbandsgebäude des RVR (Kronprinzenstraße 35) in Essen um 10.30 Uhr. Tour Nummer 1 startet am 14. Mai. Über Weststadt und Krupp-Gürtel geht es nach Bottrop. Die Stadt in der Emscherzone hat Ende letzten Jahres den Wettbewerb “InnovationCity Ruhr” um die “Klimastadt der Zukunft” für sich entscheiden können. Weiter geht es in die “Wiege der Ruhrindustrie”: In Oberhausen stand die erste Eisenhütte des Ruhrgebiets.
Von dort führt ein Spaziergang über Emscher und Rhein-Herne-Kanal zu Gehölzgarten und Haus Ripshorst mit dem RVR-Infozentrum zum Emscher Landschaftspark.”
Weitere Informationen unter www.metropoleruhr.de/entdecken-erleben/ruhrtour/sonderfahrten
80 Reservierungen liegen vor für die erste Saison des Parkhotels in Ebel. Am 30. April steigt eine Party zum Kennenlernen – mit Probeliegen versteht sich. Das Konzept entwickelte der Österreicher Andreas Strauss auf Einladung der Emschergenossenschaft.
Einladend stehen die runden Türen zu den fünf Abwasserrohren offen. Nicht nur, weil sie frisch gestrichen sind und die Farbe ausdünsten muss. Vielmehr ist das Parkhotel in Ebel bereit für die Saison. Der Betrieb lässt sich gut an, stellt Andreas Strauss fest.
Diese weltbewegende Frage stellt sich die WAZ.
Also wo wird anne Emscher beim Heiraten zugeguckt? Interessiert euch das royale Brimborium überhaupt? Oder habt ihr gar Freitag morgens um 11 etwas besseres zu tun? Es soll ja doch noch den einen anderen Bottroper geben, der um diese Uhrzeit einer geregelten Beschäftigung nachgeht, gerüchteweise zumindest …
Ab dem 2. Mai können sich zukünftige Studenten für das Wintersemester 2011 / 2012 an der Hochschule Ruhr West einschreiben.
An der Hochschule mit Standorten in Bottrop und Mülheim können folgenden Studiengänge studiert werden:
In Bottrop:
In Mülheim:
Die Online Bewerbung befindet sich hier: http://www.hochschule-ruhr-west.de/bewerbung
(27.04.2011. Stadt Bottrop) “Auch in diesem Jahr sind an verschiedenen Orten in Bottrop die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu finden. Deshalb plant das städtische Grünflächenamt für Dienstag, den 3. Mai, im Stadtgebiet einen Spritzeinsatz gegen die giftigen Raupen, deren Ausbreitung sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert hat. Bei Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen können erhebliche Hautreizungen und Atemwegserkrankungen hervorgerufen werden.
Bei der Spritzung wird das biologische Insektizid “Dipel ES” verwendet, das im Handel auch unter dem Namen “Bio Raupenfrei” angeboten wird und für Mensch und Haustier unschädlich ist. Der darin enthaltene Bazillus “Thuringiensis” bewirkt bei den Raupen die Einstellung der Fraßtätigkeiten, was zum zeitnahen Absterben der Raupen führt.
Der Einsatz erfolgt dort, wo bereits im letzten Jahr Eichenprozessionsspinner aufgetreten und manuell bekämpft worden sind. Die Einsatzorte werden durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Die Stadtverwaltung bittet darum, diese Einsatzorte am 3. Mai zwischen 7 und 17 Uhr möglichst zu meiden, keine Fahrzeuge in den markierten Bereichen abzustellen und während der Spritzung die Fenster geschlossen zu halten. Der Zeitpunkt des jeweiligen Spritzeinsatzes wird auf der Beschilderung handschriftlich vermerkt; etwa 30 Minuten später kann der markierte Bereich wieder genutzt werden.
Bedingt durch Witterungseinflüsse wie Regen kann sich nach Mitteilung der Stadtverwaltung der Zeitpunkt der Spritzung verschieben. In diesem Fall wird der neue Durchführungstermin auf den Hinweisschildern vermerkt.”
Im gerade gesendeten Beitrag der WDR-Lokalzeit-Ruhr kamen wir Bottroper gut weg: Elem Kirioglu, die mit klaren, überzeugenden Argumenten erklärte, warum sie und die gesamte Boy eine Bücherei brauchen. Als Vertreter der Initiative “Kahlschlag Bottrop” ein sympatischer Rainer Lukaschek, mit viel Herz bei der Sache, mit Wut im Bauch, kompetent und eindeutig. Der aus dem Rathaus, Kämmerer Willi Loeven, dagegen: herumeiernd, von oben herab, was “ehrenamtliches” Engagement angeht, kalt lächelnd über die, die es wagen, sich in seine Politik einzumischen. Interessant, dass sein eigentlich betroffener Kulturkollege Dieter Wollek im Lokalzeit-Beitrag nicht auftritt. Und ein gutes Zeichen. Denn Herr Wollek hat ein Näschen dafür, nicht gerade dann in die Öffentlichkeit zu gehen, wenn er Gefahr läuft, in einen Kothaufen zu treten.
Am Schluss der Sendung unterstrich Rainer Lukaschek noch einmal die Ernsthaftkeit des Anliegens. “Kahlschlag” werde weiter gegen die Schließung der Stadtteilbücherei Boy kämpfen. Auch bis zum Bürgerentscheid. Gut so.
Sendung noch mal anschauen KLICK
Kahlschlag Bottrop – Bündnis für Kultur und Soziales KLICK
Zur Sache: Nach der Stadtteilbücherei Eigen soll auch die Stadtteilbücherei Boy geschlossen werden, um 30.000 € Rathaus-Geld einzusparen. Dagegen zieht die Initiative “Kahlschlag” ins Feld. Mehr informationen KLICK
Dienstag, 26.04.2011, 19.30 Uhr in der Lokalzeit Ruhr im WDR-Fernsehen: Rainer Lukaschek zum Thema “Stadtteilbibliothek Bottrop-Boy”. Vorab wird die Lokalzeit einen Film zu diesem Thema zeigen.
1948
Siegfried Schreck
… “Kam mit 20 Jahren nach Hamburg und arbeitet seitdem im Hamburger Hafen. Seit 1980 schreibt er Gedichte und Songtexte und veröffentlichte vier Gedichtbände. Seine Gedichte wurden vertont, im Rundfunk und Fernsehen gelesen. Ausserdem gab es Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. … Heute schreibt er Songtexte für Achim Reichel (ehemals Rattles) und Kinderliedertexte für einen Musikverlag. Neu hinzugekommen ist die Computermalerei und die digitale Fotografie.” … KLICK
Er ist nicht nur der größte Eierbecher in Bottrop – und das nicht nur zur Osterzeit. Mindestens auch der größte Eierbecher im Ruhrgebiet, oder gar Deutschlands und Europas. Und was ist mit dem Universum? Anstatt sich da mal ein bisschen schlau zu machen, um die Marketingchancen für so was Einzigartiges auszubaldowern, was tun die hochbezahlten zuständigen Eierköppe in Bottrop – sie wollen den Eierbecher zerdeppern. Wie ein Ostersonntagsfrühstücksei. Ja, ist das denn zu fassen? Bottropisch sanieren, wie der Ruhri immer sacht!!?? Dösköppe, Pappköppe, Panneköppe!! Ja, dat könnse, dat is ma widder tüppisch für unser Kaff … Ach wat, reg ich mich auf. Hat ja sowieso kein Zweck. Hauptsache, die Olle hat genuch Bier für Ostern rangeschafft. Und meinetwegen auch Ferporten, sonst knatschtse wieder den ganzen Ostern rum, ohne dies gelbe Zeuchs sei dat kein Ostern. Da sollen die mit der ihren Eierbecher vor dat Rathaus doch machen, wat se wollen. Geht ja auch als Aschenbecher. Prost! Ich hab hier grad schon mal’n Likörei vorgekostet.
Der Blog “Bottroper Geschichte – ganz frisch” berichtet: “Jesus ist nach knapp sechs Wochen wieder da! Die Christus-Figur, vor sechs Wochen vom Kreuz neben der Cyriakuskirche geklaut, ist rechtzeitig vor Karfreitag wieder an Ort und Stelle.”
Der ganze Bericht KLICK
Frage: Gibt es Frohe Ostern in Bottrop?
Die Bottroper SPD “wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Osterfest”. KLICK MdL Cornelia Ruhkemper tut das sogar mit Osterei. KLICK Für die Bottroper CDU gibt, Stand 21. April 10.19 Uhr, kein Frohes Ostern. KLICK Für Bottroper Linke ebenfalls nicht. KLICK Für die Bottroper DKP sowieso nicht. KLICK Selbst die so christliche ÖDP sieht in Ostern nichts Frohes. KLICK Die Sparkasse Bottrop hat ein Ostergewinnspiel. KLICK Die Volksbank wirbt für die Solar-Ernte, aber nicht für den Osterhasen. KLICK Die Alte Apotheke hält ihre Kunden über Frohes Ostern nicht auf dem Laufenden. KLICK Brabus stellt wie immer ausschließlich schwarze Autos mit Musik vor. KLICK Die Stadtverwaltung verweigert jegliche österliche Aussage. KLICK Die Bottroper Badminton Gemeinschaft hat sonst immer Frohe Ostern gewünscht. Warum in diesem Jahre nicht? KLICK Der VfB Bottrop feiert drei wichtige Punkte. KLICK Der SV Rhenania dagegen feiert Ostern. KLICK Die Bottroper GRÜNEN “appellieren an die VerbraucherInnen, nicht nur anlässlich der Osterfeiertage, „kein Ei mit der 3 zu kaufen“. Eine 3 zu Beginn des auf den Eiern aufgedruckten Codes bedeutet, dass die Hühner eng zusammengepfercht in Käfigen leben. Hier können die Tiere jedoch kein artgerechtes Verhalten zeigen, denn für Scharren oder Flattern ist in den Legebatterien kein Platz”. KLICK Sie vergessen aber, auf Frohe Ostern hinzuweisen.
Antwort: Die Bottroper SPD, MdL Cornelia Ruhkemper, Rhenania und der bottblog wünschen allen Bottropern Frohe Ostern. – Das ist die Mehrheit. Also gibt es Frohe Ostern in Bottrop.