Archiv für den Monat: Januar 2012

“stadtLicht” Masterplan gescheitert: weiter Zappenduster in Komplex und Ensemble

Vorlage Bezirksvertretung Bottrop-Süd. Sitzung am 02.02.2012
“”Lichtkonzept “stadtLICHTbottrop”"
“Im investiven Haushalt 2011 sind unter dem Sachkonto 7852000.M12010313 unter dem Arbeitstitel „Brücke Prosperstraße/Knappenstraße“ Mittel in Höhe von 50.000 € eingestellt worden.
Ein Antrag auf Mittelfreigabe für Beleuchtungsarbeiten wurde seitens der Bezirksregierung Münster (Kommunalaufsicht) negativ beschieden.

Zur Umsetzung des stadtLICHTbottrop – Konzeptes sind für 3 Referenzprojekte, Ehrenpark, der Rathauskomplex mit Rathaus, Rathausplatz und Bauamt sowie das Kulturzentrum im Ensemble mit Parkhaus und Goldenem Schnitt, Entwurfsplanungen zur Lichtgestaltung zur Förderung im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms Stadtumbau West angemeldet worden. Eine Bewilligung ist aber aufgrund der Restriktionen der vorläufigen Haushaltsführung und der nicht zu erfüllenden Auflagen der Kommunalaufsicht nicht erfolgt. Die Durchführung der Projekte musste daher auf spätere Jahre verschoben werden.

Aus dem Antrag der Stadt Bottrop zur Innovation City “Wir machen’s vor”
“”Im Rahmen des “Stadtumbau West” ist die Zielsetzung der Stadtentwicklung in einem 7-Punkte-Plan niedergelegt, dessen erste Ausarbeitung das Handlungskonzept „Wohnen“    und    der    Masterplan „stadtLICHT“ Bottrop darstellen. Die Zielentwicklung erfolgt auf Bürger- und Eigentümerforen. …”"

Wir in Bottrop (SPD-Blättchen), Dezember 2008
“”Bottrop ganz in Grün Professor plant Licht
Mehr Licht in die Stadt bringen wollen Politik und Stadtverwaltung. Dazu hat Professor Dr. Alexander Schmidt vom Institut für Stadtplanung der Universität Duisburg-Essen eine Konzeption unter dem Ti-tel „stadtLICHTbottrop“ erar-beitet und im Stadtplanungsausschuss vorgestellt. Nach einigen grundsätzlichen Maßgaben und in Zusammenarbeit mit Partnern aus Handel und Industrie sowie Gebäudeeigen-tümern sollen in den nächsten Jahren damit Lichtakzente in der (nächtlichen) Stadt Bottrop gesetzt werden. Nach dem Willen des Ausschusses soll die bei der Stadtverwaltung gegründete „Arbeitsgruppe Licht“ der Politik im kommenden Jahr aus dem Universitätskonzept herausgefilterte und konkretisierte Varianten zur weiteren Entscheidung an die Hand geben. …”

Wieder so ein Tiefschlag!

Kennen Sie das? Man hat sich jahre- und jahrzehntelang an etwas gewöhnt – und plötzlich ist es weg. Da steht man wie der Ochs’ vor dem Berge oder – auf unser Bottrop bezogen – wie der Bürger vor dem Rathaus. So ging es mir, als Mengede plötzlich verschlossen war. Ich wollte zu meinem Stammplatz vorne links am Fenster und knallte vor die verriegelte Tür. Und dass das Amt für Ampelphasen – ohne Ankündigung! – die Phase an meiner Stammampel Schützenstraße/Peterstraße kaputt gemacht hat, hat mir fast das Leben gekostet.

Heute hatte ich wieder so ein Erlebnis. Überraschend, einschneidend, brutal. Und in der Hauptpost. Vorsichtig hatte ich gewartet, bis die beiden Glastüren sich geöffnet hatten (ich bin bereits zweimal vor das Glas gerumst, da ich übersehen hatte, dass die Post zu war, weil ab 10 Uhr eine Betriebsversammlung angesetzt worden war), bewunderte kurz die heute besonders lange Schalterschlange, tapste die paar Schritte zu meinem Postkasten (der links neben dem saisonal kaputten Briefmarkenautomaten), nahm meine drei Briefe aus meinem Rucksack, steckte sie in den Schlitz und war schon im Umdrehen begriffen, als es “Klatsch” machte. “Klatsch”? Wieso “Klatsch”? In der Bottroper Post hat nichts zu klatschen.

Mindestens zehn Sekunden lang war ich völlig perlex. Bis die Dame (wohl gut zwei Jahrzehnte jünger als ich) am Ende der Schalterschlange die Treppen herunterstieg und zu mir sagte: “Junger Mann, Sie haben Ihre Briefe danebengeworfen.” Danebengeworfen? Wo neben? Da war doch gar kein Postkasten! – Da fehlte der Postkasten, dem ich jahre- und jahrzehntelang meine wertvolle Korrespondenz in Obhut gegeben hatte; er war weg, verschwunden, futschikato. Die Dame bückte sich, reichte mir meine drei Briefe in die Hand und gab mir einen leichten Klaps auf die Schulter – wobei die gesamte Schalterschlage mich von oben angrinste.

Nachdem ich mich auf meinem Stammplatz (ganz hinten rechts) bei Kaya Feinkost (sofort links, wenn man bei Kaufland reinläuft und sehr empfehlenswert) niedergelassen hatte, merkte ich, wie meine glühende Birne sich langsam abkühlte. Wieder so ein Tiefschlag! Wieder so ein Verlust, den ich nur schwer verkraften würde. Denn wer könnte einem Bottroper Postkasten außerhalb der Post vertrauen. Ich jedenfalls nicht. Wer wüsste, ob da nicht dunkle Gestalten mit einer langen Zange drin herumfischten … An Schlimmeres durfte ich gar nicht denken.

Als ich Kaya Feinkost gestärkt verließ, kannte ich den Ausweg. Er ist hart, unerbittlich und zeitraubend – aber sicher. Ich werde mich zukünftig der Schalterschlange anschließen und meine Korrespondenzen den Vertrauenspersonen hinter dem Tresen überantworten. Die kenne ich seit Jahren und Jahrzehnten.

DKP: “Un-Sozialticket ist der erwartete Flop”

(30.01.2012. DKP Borreop)
“”Für die Sitzung des Sozialausschusses am 02.02.2012 hatte die DKP-Fraktion um Informationen zum „Sozialticket“ gebeten. Leider sieht sich die DKP in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Das Ticket ist mit 29,90 Euro viel zu teuer, die meisten ALG-II-Empfänger können sich dieses schlicht nicht leisten. Tatsächlich haben mit Stand vom 18.01.2012 nach Angaben der Verwaltung nur 1.061 Personen ein Sozialticket beantragt. Bei rund 17.000 berechtigten Personen in Bottrop sind das gerade einmal 6,2%! Der VRR war von einer Inanspruchnahme von 15-20 % ausgegangen. Irmgard Bobrzik: “Bei der Einführung des Sozialtickets im November 2011 haben wir vorausgesagt, dass man am Ende der Testphase feststellen wird, dass das Ticket nicht angenommen wird. Das Ticket verdient seinen Namen nicht, es ist eine Verhöhnung der bedürftigen Menschen!“ Die DKP fordert ein Sozialticket, das allen Menschen eine bedarfsgerechte Mobilität garantiert, statt arme Menschen weiter auszugrenzen. gez. Michael Gerber.”"

PKW-Brände an der Polderstraße

(29.01.2012. Presseportal der Polizei)
“Am 29.01.2012, gegen 03:25 Uhr, teilte die Feuerwehr Bottrop der Polizei mit, dass an der Polderstraße, auf dem Gelände zweier benachbarter Gebrauchtwagenhändler mehrere PKW’s brennen würden. Das Betriebsgelände der Firmen liegt in einem Industriegebiet. Es konnte ermittelt werden, dass 13 Fahrzeuge beschädigt wurden. 8 Fahrzeuge sind vollständig ausgebrannt. Die Brandursache ist zur Zeit noch ungeklärt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 75 000 Euro.”

28. Januar, Bottrop-City, mittachs

Babylon is geschlossen …

… die Hansa-Zentrum-Palette is doch noch da, hat sich nur etwas versteckt …

… wat heißt dat? Wie spricht man dat? Wat sacht uns dat? …

… Bottrop zeigt Flagge …

… Bottropski: der ideale Altersruhesitz.

bottrop.de/das “Quadrat” über Bernhard Küppers

Suche bei bottrop.de – 1 Treffer:
“Der städtische Saalbau – Die Veranstaltungshalle im Herzen der Stadt
Zentrale Veranstaltungsstätte in Bottrop ist der Saalbau. Er wurde – ebenso wie das Museum Quadrat – vom Stadtarchitekten Bernhard Küppers entworfen.”"

Auf den Seiten des “Quadrats” KLICK ist der Name Bernhard Küppers nicht auffindbar.

Architektenkammer NRW über Bernhard Küppers

(o4.08.2008. Architektenkammer NRW KLICK)
“”Auf Publizität hat Berhard Küppers nie Wert gelegt – deshalb blieben die meisten seiner gut 35 großen Bauentwürfe als Leitender Baudirektor der Stadt Bottrop unveröffentlicht, oft auch unbeachtet selbst in der eigenen Stadt. Überragende Bedeutung für die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts kommt seinem Hauptwerk zu, dem Museum Quadrat Bottrop. “Wer draußen an Bottrop denkt, hat das ‚Quadrat‘ im Kopf. Es gelang diesem großartigen Stadtbaumeister, der Stadt Bottrop damit ein Symbol zu schaffen”, so würdigte Roland Günter als Vorsitzender des Deutschen Werkbunds NW den Architekten, der seit 2002 Ehrenmitglied des DWB war. Bernhard Küppers, der am 30. Mai dieses Jahres verstarb, wurde beigesetzt auf dem Friedhof Grafenwald in Bottrop-Kirchhellen, wo er das Eingangs-Tor und die Friedhofs-Kapelle gestaltet hatte.”"

Der “Werkbund über Bernhard Küppers

Auszug. Den gesamten Text lesen KLICK
“”Stadtbaumeister sagte man lange Zeit zu Architekten, die ihrer Stadt ein Gesicht gaben. 1974/1976 entsteht in Bottrop, einer Ruhrgebiets-Stadt mit schwierigem Image, das »Museum Quadrat«, das rasch Weltruf bekommt: als Architektur und für seine sich schnell entwickelnde Sammlung von Konstruktivisten.

Bernhard Küppers hatte das Glück, daß er in seiner Stadt viel entwerfen durfte. Wie im toskanischen Mittelalter interessierte es ihn, schöne öffentliche Gebäude zu bauen. Er verstand sich vorzüglich darauf, mit industriellen Mitteln zu bauen, vor allem mit Stahl-Konstruktionen: der Technik die Schönheit abzugewinnen. Dadurch gelang es ihm, auch einfache, ja zunächst banale Aufgaben, interessant zu lösen – und die Banalität zu überwinden.
In der Mittelstadt entwirft der Stadtbaumeister Bernhard Küppers im Laufe von 28 Jahren als Leiter des Hochbauamtes rund 35 Gebäude mit einem hohen Qualitäts-Niveau. Gegen vielerlei Widerstände hielt er eine hohe Bau-Kultur durch. Die Stadt bemerkte kaum, welche Werte sie damit erhielt – in einer Stadtlandschaft, die sich weithin nicht um Schönheit bemüht hatte.

Bernhard Küppers interessierte sich nie für irgendeine Publizität. Er blieb völlig im Hintergrund, widmete sich einzig der Sache. So wurde das Museum Quadrat zwar weltberühmt, aber nicht sein Schöpfer – er wurde erst in seinen letzten Lebensjahren entdeckt.
Wie dramatisch ein Leben in schwierigem Milieu ist, zeigt sich am Ende seiner Tätigkeit als Stadtbaumeister (1999), die seiner Stadt viel eingebracht hatte. Als er in Pension geht, sagt der neue Baudezernent Brackmann – nicht mehr ein Mann vom Fach, sondern ein Geodät und Verwalter: »Küppers gehört zum alten Eisen, künftig werden die Bauten sowieso nur noch als Container gebaut.« Und bei der Einweihung des dritten Bauabschnitts der Gesamtschule wird der Entwerfer nicht einmal geladen und genannt. In der Feier entschuldigt sich Oberbürgermeister Löchelt geradezu: »… es dürfe ja auch eine gute Architektur sein«. Bernhard Küppers beharrt darauf: “Es muß eine gute Architektur sein!”"

“”Anklage und Vision – Das “Quadrat”"

Aus dem Werbetext zu “”Anklage und Vision – Das “Quadrat” – Ein Museum in Bottrop für den Bauhaus-Meister Josef Albers von Bernhard Küppers, von Roland Günter” Band 2 der Schriftenreihe “Einmischen und Mitgestalten” des dwb NW KLICK

“”1974/1976 entsteht in Bottrop ein Museum, das rasch Weltruf bekommt. Der Architekt ist Bernhard Küppers (Bottrop). 1981 wird ein weiterer Teil gebaut: gewidmet dem Bauhaus-Meister Josef Albers. Das weltweit einzige Albers-Museum.

2001 erhält das Albers-Museum einen neuen Leiter. Nun entwickelt sich eine Farce: Dr. Heinz Liesbrock nimmt sowohl die Präsentation von Josef Albers wie die Architektur Stück für Stück auseinander. Diese Publikation widmet sich der Respektlosigkeit vor Geschaffenem unter dem Vorwand einer Priester-Herrschaft des Neuen in der Kunst, unterstützt von Politikern und Verwaltern. Es erzählt an einem exemplarischen Fall eine dramatische Geschichte.
Josef Albers wurde mit dem Bauhaus 1924 aus Weimar vertrieben. Zum zweiten Mal: 1923 aus Dessau. Zum dritten Mal: 1933 aus Berlin. Zum vierten Mal: 1933 aus Deutschland. Nach 1945 wurde er – ebenso wie viele Emigranten – geflissentlich übersehen – ein trübes Kapitel.
Das Albers-Museum in seiner Geburtsstadt Bottrop war ein Tausch: Bilder gegen ein Museum mit einer kongenialen Museums-Architektur. Dies hielt nur 25 Jahre lang. Die fünfte Vertreibung: Albers wird aus seinem Museum geworfen.
Ein kulturpolitischer Skandal.”"

IVW: WAZ-Bottrop verliert in einem Jahr 5,7 Prozent an Auflage

(Stand: 20.12.2011. Quelle: IVW – Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

WAZ-Bottrop
Verkaufte Auflage IV. Quartal 2011:  19278 Exemplare
Veränderung zu IV. Quartal 2010: - 1169 Exemplare
Veränderung prozentual: - 5,7 Prozent

Ausschuss lehnt unabhängige Gutachter zum Alpincenter ab – DKP: “Armutszeugnis”

(27.01.2012.DKP Bottrop)

“Mit den Stimmen von SPD und CDU hat gestern der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz den Vorschlag der DKP abgelehnt, Dr. Otto und Dr. Benner zu Fachvorträgen über das Setzungsverhalten der Halde Prosperstraße und die statischen Problemen des Alpincenters einzuladen. Dr. Frank Otto ist Studiengangsleiter für Geotechnik und angewandte Geologie an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum und Dr. Lutz-Heinrich Benner an der gleichen Fachhochschule Honorarprofessor.

Die DKP kritisiert die Entscheidung der Ausschussmehrheit, mit der verhindert wird, dass auch unabhängige Gutachter zu den statischen Problemen des Alpincenters im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz zu Wort kommen. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Mit der Weigerung die Meinung unabhängiger Gutachter zur Kenntnis zu nehmen hat sich der Ausschuss selber ein Armutszeugnis ausgestellt. Sich allein auf Gutachter des Alpincenters zu verlassen hat die Skihalle und die Stadt erst die jetzigen Probleme beschert.“

Mit dem Antrag des Alpincenters bei der Stadt, mittels einer Anschüttung am Nordhang der Halde die Setzungen und damit die Statischen Probleme zu lösen, werden sich die Setzungen eher weiter unkontrollierbar beschleunigen. Eine Freizeitstätte, mit jährlich mehreren Hunderttausend Besuchern, verträgt sich nicht mit dauerhaften Statikproblemen.”"

Handyparken: Erfahrungen

Quelle: osnabrueck-blog KLICK
“”Osnabrück, wie immer total modern und zeitgeistlich versucht sich seit einigen Jahren auch mit der modernen Technik des Handyparkens. Nur blöd, dass die Infrastruktur hinter diesen, eigentlich guten System, nicht passt. Wie so häufig versucht Osnabrück innovativ zu sein, kann es aber aufgrund der mittelalterlichen Strukturen nicht in die Tat umsetzen. So funktioniert das Zusammenspiel der fleissigen Politessen so ganz und gar nicht mit dem Handyparken. Kurzum es wird alles aufgeschrieben, was keinen sichtbaren Zettel hat. Aus unserer Erfahrung sind von 10 Handyparkversuchen die Hälfte gescheitert. (Wahrscheinlich wurden die restlichen nicht kontrolliert oder es war schon Feierabend.) Ein Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter schafft auch keine Abhilfe. Kuzre zeit später kommt ein neuer Gebührenbescheid, diesmal sogar im gelben Zettel und 3,50 mehr auf der Rechnung. Das man schon am Telefon alles geklärt haben sollte und auch per Handyrechnung nachweisen kann, dass man bezahlt hat, interessiert nicht so wirklich. Die verbleibenden Optionen: Zahlen !!!! oder Rechtseinspruch erheben. Letzter mittels Rechtsanwalt wird wahrscheinlich die Stadt und später den Gewerbesteuerzahler teuer zu stehen kommen. Aber egal, so ist das halt mit Innovationen, da bleibt der Kunde gerne mal auf der Strecke.”"

Quelle: nachrichten.at 07.04.2010 KLICK
“”Handyparken: In Linz ein Flop, in Wels eine mobile Erfolgsgeschichte
Während in der Landeshauptstadt das Handyparken auf wenig Gegenliebe stößt, sind die Welser auch beim Parken gerne mobil. …
Seit April 2005 können in Oberösterreichs zweitgrößter Stadt Parkscheine bequem über das Handy bestellt und bezahlt werden. Zum Jubiläum ist Handyparken in Wels nun im April einen Monat lang gratis. Die Zahl der Handy-Parker stieg um 25 Prozent auf mehr als 5000 registrierte Nutzer. Die Anzahl der Parktickets, die pro Monat mobil gelöst werden, hat sich um fast 50 Prozent auf durchschnittlich 5500 erhöht. „Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden bald zehn Prozent aller Parktickets per Handy gelöst“, sagt Stadtmarketingdirektor Peter Jungreithmayr.”"

mobile-city zum Handyparken

“Handyparken ist die Zukunft. Und dank Mobile City – Trabold schon in vielen Städten die Realität: Denn dort kann man Parkgebühren schnell und einfach mit dem Handy bezahlen. Das bringt viele Vorteile für Autofahrer, aber noch mehr für die Städte:
Wir generieren Mehrwert: Bis zu 30% höhere Einnahmen pro Parkvorgang! …”
Quelle KLICK

Fahrradverleihsystem “metropolradruhr”

Vorlage für den Bau- und Verkehrsausschuss 31.01.2012 Quelle Stadt Bottrop KLICK
“”Das regionale Fahrradverleihsystem metropolradruhr ist in Bottrop im August 2010 in Betrieb gegangen. Bis November 2010 sind 16 Verleihstationen mit rund 100 Fahrrädern errichtet worden.
In der Ausbaustufe 2011 war der Aufbau weiterer fünf Stationen vorgesehen. Aufgrund von unplanmäßigen Verzögerungen durch die Umbenennung von „metrorad“ in „metropolrad“, bei der Anfertigung der individuell bedruckten Stelenseiten und durch andere Materialengpässe konnte diese Stufe im Jahr 2011 nicht umgesetzt werden. Der Aufbau steht nun jedoch unmittelbar bevor.
Das abgelaufene Jahr stellt das erste Jahr mit einem durchgehenden Betrieb des Verleihsystems dar. Auch wenn mit 155 von insgesamt 300 geplanten Stationen (Stand Herbst 2011) das System weiterhin nur in Teilen besteht, konnten 2011 rund 20.000 Nutzungen in den 10 beteiligten Städten registriert werden. Auf Bottrop entfielen dabei etwa 630 Ausleihvorgänge. Damit liegt Bottrop noch deutlich hinter den Höchstwerten aus Dortmund und Essen (rund 6.000 Ausleihen je Stadt), aber nur wenig [sic!] hinter den Werten der Städte Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen mit jeweils ca. 1.100 Ausleihen und gleichauf mit Oberhausen und Hamm.”"

Polizeibatallion 65: “Erhängung eines sowjetischen Mädchens in Cholm”

“Mitte 1940 wurde das Bataillon nach Deutschland zurückverlegt und in den Städten Gelsenkirchen-Buer, Bottrop und Recklinghausen für den weiteren Kriegseinsatz neu formiert.

Während des Einsatzes des Bataillons im Raum Cholm von Januar bis Mai 1942 befand sich der Bataillonsgefechtsstand im Keller des “Roten Hauses” in Cholm. Dort wurde ein etwa 18jähriges Mädchen festgehalten. Bataillonskommandeur Walter Grundmann ließ eines Tages eine “Gerichtsverhandlung” durchführen, weil das Mädchen gesagt habe: “Viele deutsche Mütter werden weinen.” Laut Abschlussvermerk habe “Grundmann das Mädchen auf einen Stuhl gestellt, es geschlagen und ihm die Unterwäsche heruntergezogen”. Danach fasste er dem Mädchen an das Geschlechtsteil und machte dabei die für die anwesenden Bataillonsangehörigen bestimmte Bemerkung, dass Spioninnen dort oft Nachrichten zu verbergen pflegten. Er befahl den Anwesenden, ihre Stahlhelme aufzusetzen und verkündete das Urteil: “Im Namen des Führers verurteile ich Dich zum Tode durch den Strang.” Anschließend gab er dem zufällig anwesenden, sich zunächst weigernden Bernhard R. den Befehl, das Mädchen im Türrahmen des Kellers zu erhängen. Erst nach energischer Wiederholung des Befehls habe R. den Befehl ausgeführt. Weil er sich zu ungeschickt anstellte und die Erhängungsprozedur nicht sofort zum Tod des Mädchens führte, habe sich Walter Grundmann an die Beine des Mädchens gehängt und so dessen Tod herbeigeführt.”"
Quelle: Gelsenzentrum KLICK

Die Linke: Bottroper Berichte

“Die Bottroper Berichte sind die neue Publikation der Ratsgruppe [der Linken]. Hier wird es immer wieder neues aus der Kommunalpolitik aus linker Sicht geben. Sie können die Zeitung als PDF herunterladen.”
KLICK

Zoom – Das Sauerland und mehr : “Der Westen” skalpiert Banker

(26.01.2012. Zoom – Das Sauerland und mehr)
“Bisher war Der Westen, Das Portal der WAZ Mediengruppe, nicht gerade für ungewöhnlichen und gewagten Bildausschnitte bekannt. Heute hingegen wollten die Macher des Onlineauftritts offensichtlich neue Wege gehen und veröffentlichten dieses Bild: …”
KLICK zum Weiterlesen und Weiterschauen

Welten: RWE Volleys Bottrop gegen Generali Haching 0:3

BOT-WAZ:
“”Phasenweise den Tabellenführer geärgert … “Wir haben phasenweise gut mitgehalten und vor allem eine gute Blockarbeit geleistet. Gegen so eine starke Mannschaft wie Haching zu verlieren ist keine Schande“, so der Bottroper Co-Trainer Marco Donat.”" KLICK
Süddeutsche:
“Trainer Mihai Paduretu hatte auf allen Positionen gewechselt, für die er einen Ersatzmann auftreiben konnte. … Das Niveau der 68 Minuten kurzen Partie war überschaubar, was allerdings mehr an den in dieser Saison noch sieglosen Gästen als an den unterforderten Hachingern lag, die die Tabelle weiter ohne Verlustpunkte anführen.” KLICK

schraege-o.de: Der Gartendom – ein Gebäude, das niemand will

(24.01.2012. Schraege-O.de – Dein Oberhausen Blog)
“Die ehmalige Kohlemischanlage, die 1999 und 2000 im Rahmen der Oberhausener Landesgartenschau (kurz OLGA) als Ausstellungshalle und Gartencenter benutzt wurde, ist heute einer der größten Schandflecken Oberhausens und ein Sinnbild für die Entwicklung des Stadtteils Osterfeld. Wo damals noch die Biene OLGA, das Maskottchen der Landesgartenschau rumlief, liegen heute Unmengen an Glasscherben der eingeworfenen Glaschscheiben. Verständlich, dass die Versteigerung bis heute kein Erfolg war. …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Günter Hellwing 1

Ausriss: “Bottrop 1949 bis 1955″, herausgegeben von der Stadt Bottrop
Leitspruch auf Seite 6 unten: “Während Königreiche und große Republiken Menschenwerk sind, scheint die Gemeinde unmittelbar aus der Hand Gottes hervorgegangen zu sein.” (A. Cl. de Toqueville)

Polizeibataillon 65: “Onkel, ich habe Dir doch nichts getan.”

“Mitte 1940 wurde das Bataillon nach Deutschland zurückverlegt und in den Städten Gelsenkirchen-Buer, Bottrop und Recklinghausen für den weiteren Kriegseinsatz neu formiert.

Während des Einsatzes in Krakau von Juli bis Dezember 1942 nahmen die Kompanieangehörigen wöchentlich zwei bis drei Mal an Erschießungen (“Sondereinsätzen”) teil. Die Schützen seien immer dieselben gewesen. Er selbst sei einmal abkommandiert worden, nachdem er geäußert hatte, sie hätten den Krieg verloren. “In Lublin erzählte mir dann der inzwischen gefallene Alfons S., dass sie fast vier Wochen lang nichts anderes getan hätten, als Menschen getötet.” In Lublin seien Menschen “waggonweise” von Polizisten des Bataillons 65 getötet worden. Die Menschen hätten sich vor der Erschießung nackt ausziehen müssen, und man hätte bei den Frauen, die sich nicht schnell genug ausgezogen hätten, die Kleider mit dem Bajonett vom Hals an nach unten aufgeschlitzt. Dabei sei es vorgekommen, dass bei Frauen auch die Körper verletzt wurden. Alfons S. sprach auch davon, dass bei beleibteren Frauen die Därme hervorgekommen seien. Zeuge August F. war der Auffassung, dass “keiner gegen seinen Willen an Erschießungen teilnehmen musste”, zu “weiche” Kollegen seien dazu nicht eingeteilt worden.
Ein Reservist, der während einer Exekution ein Kind erschießen sollte, habe seinen Karabiner weggeworfen, als das Kind am Grubenrand sagte: “Onkel, ich habe Dir doch nichts getan.”"
Quelle: Gelsenzentrum KLICK

Wohnungs-, Büro- und Geschäftseinbrüche in Bottrop Freitag bis Montag Nacht

(23.01.2012. Presseportal der Polizei)
“”Am Montag (23.01.) gegen 04.35 Uhr brachen zwei Männer mehrere Keller in einem Mehrfamilienhaus auf der Bonifatiusstraße auf. Dabei wurden sie von Zeugen gestört und flüchteten. Im Rahmen der Fahndung wurden die beiden Dorstener Tatverdächtigen im Alter von 23 und 28 Jahren auf der Freiheitsstraße angetroffen und festgenommen. Sie wurden dem Polizeigewahrsam zugeführt. Weitere Ermittlungen dauern an.

In der Zeit von Freitag (20.01.) bis Sonntag (22.01.) hebelten Unbekannte ein Fenster auf und stiegen so in Büroräume auf der Straße Altmarkt ein. Mit der Beute, Bargeld, flüchteten die Täter unerkannt.

In der Nacht zu Sonntag (22.01.) brachen Unbekannte in eine Imbissstube auf der Straße An der Knippenburg ein und entwendeten mehrere leere Reinigungskanister.

Am Samstag (21.01.) in den Tagesstunden verschafften sich Unbekannte nach Aufhebeln eines Fensters Zutritt in eine Wohnung auf dem Fundermannsweg. Die Einbrecher entwendeten Bargeld und Schmuck.

Aus einer Wohnung auf der Köhlerstraße entwendeten Unbekannte am Samstag (21.01.) in den Tagesstunden zwei PC. Zuvor hatten die Täter die Terrassentür aufgebrochen und waren so eingedrungen.

Am Samstag (21.01.) gegen 19.30 Uhr brach ein unbekannter Mann ein Fenster auf und drang so in eine Wohnung auf der Aegidistraße ein. Hierbei wurde er von dem Geschädigten überrascht und flüchtete ohne Beute. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 18 bis 20 Jahre alt, 180 cm groß, trug eine schwarze Sweatshirtjacke mit Kapuze und eine Jogginghose. Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 02361/550.

Am Freitag (20.01.) in den Tagesstunden hebelten Unbekannte die Terrassentür auf und begaben sich in eine Wohnung auf der Straße Im Mallingforst. Erbeutet wurde Schmuck.

Am Freitag (20.01.) beobachtete eine Zeugin drei Männer, die aus dem Garten eines Hauses an der Horster Straße Kupferrohre in einen älteren Transporter mit Weseler Kennzeichen luden. Als die Männer bemerkten, dass sie beobachtet wurden, ließen sie von ihrem Vorhaben ab und entfernten sich. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 20 bis 30 Jahre alt, trugen dunkle Kapuzenjacken, deren Kapuzen sie über den Kopf gezogen hatten, einer hatte schwarze, längere, gelockte Haare, die bis zum Oberarm reichten. Hinweise erbittet das Regionalkommissariat in Gladbeck unter Tel. 02361/550.”"