Wissenschaftler kritisieren Aussage des Armutsberichts

6. Februar 2012 – 15:09 von WeB

(6.02.2012. idr)
“Unstatistik des Monats”:
“”Drei Wissenschaftler haben jetzt die Aktion “Unstatistik des Monats” gestartet. Der Berliner Psychologe Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, der Statistiker Prof. Dr. Walter Krämer von der Technischen Universität Dortmund und Prof. Dr. Thomas Bauer, Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, hinterfragen künftig aktuelle Statistiken und deren Interpretationen.
Zur “Premiere” nahmen sich die Wissenschaftler den Armutsbericht 2011 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes vor. Dieser impliziert, dass im Ruhrgebiet die Armut besonders hoch sei. Dem ist nicht so, so die drei Forscher.
Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des Medianeinkommes zur Verfügung hat. Für die Bestimmung der Armut im Ruhrgebiet wurde das Medianeinkommen der Bundesrepublik zugrunde gelegt. Wird hingegen das Medianeinkommen der jeweiligen Großstadt als Berechnungsgröße verwendet, so hatte Dortmund oder Duisburg in 2010 eine geringere Armutsgefährdungsquote als Düsseldorf, Hannover, München oder Stuttgart. Demnach gibt es in den Städten der Metropole Ruhr nicht mehr Ungleichheit unter den Menschen in der Stadt, sondern nur relativ zum Median für Deutschland.”"

  1. Eine Reaktion auf “Wissenschaftler kritisieren Aussage des Armutsberichts”

  2. Die ganzen Armutsberichte für Deutschland langweilen nur noch und sind völlig überflüssig.

    http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/12/18/armutsdefinition-absurde-konsequenzen/

    Von Freidenker am Feb 7, 2012

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