“”Sehr geehrte Herr Tischler,
Frau Hannelore Kraft, SPD-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl im Mai kommt am Mittwoch, den 18.04 nach Bottrop. Wie Sie in Ihrem Brief an uns richtig schreiben, ist dieser Besuch sehr kurzfristig geplant und offensichtlich Teil der Wahlkampagne von Frau Kraft. Aus Sicht der Bottroper ÖDP ist es immer begrüßenswert, wenn überörtlich bekannte Politiker den Weg in unsere Heimatstadt finden und sich z.B. über den Sachstand zum Zukunftsprojekt Innovation City informieren. Auch gegen Wahlkampfauftritte ist überhaupt nichts einzuwenden. Der damit verbundene Eintrag in das Goldene Buch der Stadt ist aus unserer Sicht jedoch fragwürdig.
Unseres Wissens haben sich wahlkämpfende Politiker, auch wenn es sich z.B. um noch amtierende Bundeskanzler handelte, bisher nicht in das Goldene Buch eingetragen, da sie nicht in ihrer Regierungsfunktion, sondern als Propagandisten ihrer Partei in die Stadt kamen. Diese Praxis sollten wir eigentlich beibehalten und haben diesen Standpunkt ihrem Büro bereits in der letzten Woche deutlich zur Kenntnis gebracht.
Natürlich gehört die Unterschrift einer Ministerpräsidentin unseres Bundeslandes in das Goldene Buch. In der Vergangenheit gab es dazu durchaus Gelegenheit und abhängig vom Wahlergebnis wird Frau Kraft diese Gelegenheit noch einmal bekommen.
Wir meinen, dass Wahlwerbung und die Regierungsarbeit der Ministerpräsidentin gerade in der heißen Phase des Wahlkampfes nicht vermischt werden dürfen. Wir bitten die Verwaltung der Stadt Bottrop noch einmal darum, zu diesem Zeitpunkt auf den Eintrag in das Goldene Buch zu verzichten.
Wir bedanken uns für die Einladung der Stadt Bottrop zu der Gelegenheit des Eintrages in das Goldene Buch, können aber unter diesen Umständen die Einladung nicht annehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Bombeck
Sprecher der ÖDP-Ratsfraktion”"

Ich gebe KollegenInnen von der ÖDP recht. Die SPD macht nur Werbung. Missbraucht die Verwaltung für ihre Zwecke. Gleiches gilt auch für die Gewerkschaften in Bottrop. Die wird auch nur von der SPD missbraucht für ihre Ziele.
Gleiches ist jedes Jahr dasselbe am 1. Mai. Da macht die SPD ihre Werbung, missbraucht den 1. Mai, tut, als ob es ihre Eigentum wäre.
Wer hat uns verraten: SPD – IMMER!
Ich schlage vor, diesen Artikel zu “übersetzen”. Außerdem möchte ich dem Schreiber einen VHS-Kurs “Deutsch” empfehlen.