Archiv für den Monat: Mai 2012

Stellungnahme Manfred Plümpe (DKP) in der heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses zum Thema “Inobhutnahme”

31.05.2012. DKP Bottrop

“Die Aussage des Herrn Ketzer gegenüber der WAZ, es handele sich um Einzelfälle ist falsch. Schon 2009 haben sich Bottroper Familienrichter schriftlich an die Stadt gewand, um auf das rechtswidrige Verfahren des Jugendamtes bei der Inobhutnahme hinzuweisen. Ende 2010 folgte ein Gespräch des Anwaltsvereins mit ASD Mitarbeitern und Herrn Notthoff. In weiteren Gesprächen wurde auch der Oberbürgermeister Tischler eingeschaltet.

Es gibt zahlreiche Fälle bei Bottroper Anwälten, und nur ein geringer Anteil der betroffenen Eltern hat die Kraft den Schritt zum Anwalt und zum Gericht zu gehen. Es gibt diverse Urteile der Bottroper Familienrichter gegen die Stadt, einschließlich Auferlegung von Verfahrenskosten, damit sich etwas ändert.

Die Aussage des Herrn Ketzer ist auch darum falsch, weil es sich hier um zwei Urteile des Verwaltungsgerichts handelt, das nicht wegen der Fälle selbst angerufen wurde, sondern um die Rechtswidrigkeit der Praxis des Jugendamtes festzustellen.

Die spontane menschliche Haltung – zuerst geht es um das in Not geratene Kind, das Juristische kann warten – ist moralisch lobenswert und nachvollziehbar, aber wegen der Probleme vor denen ein Sachbearbeiter des Jugendamtes steht, ist professionell von Anfang an gerichtlichen Beistand einzuholen. Die Inobhutnahme ist ein notwendiges Verfahren, aber nur gut als letztes Mittel, zunächst sind niederschwellige Hilfsangebote zu prüfen.

Die komplizierten juristischen Probleme sind nicht die einzigen. Das erste und wichtigste Problem ist die viel zu hohen Fallzahl je Sachbearbeiter – darauf muss ich hier nicht weiter eingehen, die Vorlage liefert erschreckende Zahlen.

Das zweite Problem ergibt sich aus der zwiespältigen Rolle des Jugendamtes – Instanz für Hilfe und zugleich für Sanktionsmaßnahmen. Gerade in Familien, wo Hilfe nötig wäre, wird oft die Angst vor Sanktionen überwiegen, und manche Information aus dem Umfeld kommt nach wie vor aus falscher Solidarität beim Amt nicht an.

Die Betonung, dass allein der einzelne Sachbearbeiter juristisch verantwortlich ist, lässt die Frage offen, welche Verantwortung die Leitung eines Amtes hat.

In der Presse wurde über das Machtwort des Herrn Ketzer berichtet. Warum war es notwendig? Dazu schweigt die Vorlage. Ich habe einige Fakten genannt.

Nichts findet man in der Vorlage zur haarsträubenden Äußerung des Pressesprechers, der in der Schule beim Thema Gewaltenteilung wohl nicht aufgepasst hat.

Das Jugendamt braucht in der öffentlichen Wahrnehmung Vertrauen. Dass über negative Erfahrungen eher gesprochen wird als über positive erfolgreiche Hilfen ist ein Handikap.  Den Mitarbeitern ist eine gute kollegiale Zusammenarbeit bei ihren schwierigen Aufgaben zu wünschen.”

Toter Bottroper Rocker – Presse berichtet fast richtig über Bottroper Verhältnisse

30.05.2012. Spiegel online. Jörg Diehl
“”Das Rätsel des toten Rockers … “Ich war gerade aufgestanden”, erzählt der Rentner Erich O., der dem Tatort gegenüber wohnt, “als ich den Schuss hörte. Ich dachte, das war bestimmt ein Jäger. …”" [Rentner Erich O. kann nicht dem Tatort gegenüber wohnen, denn da ist die Köttelbecke. Und darin wohnt selbst in Bottrop niemand.]
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30.05.2012. myheimat. Den gesamten Artikel lesen KLICK
30.05.2012. WDR.Den gesamten Artikel lesen KLICK
30.05.2012. Rheinische Post. Den gesamten Artikel lesen KLICK
“”… Der Tatort befindet sich in einem bewaldeten Bereich an einer Straße zwischen den Ruhrgebietsstädten Bottrop und Essen in unbewohntem Gebiet.”" [Nur fast nach Essen. Zuerst führt die Straße allerdings ins schöne Gladbeck. Dann kommt irgendwann das berühmte Städtedreieck Gladbeck/Gelsenkirchen/Essen. Dann kommt linker Hand Gelsenkirchen-Horst und irgendwo rechts Essen. Und der Begriff  "unbewohnt" ist recht gewagt gewählt. Es handelt sich um die von wunderschönem Grün umrahmte Anfahrt zu einer Brücke. Und die ist selbst in Bottrop unbewohnt.]

30.05.2012. Hamburger Abendblatt. Den gesamten Artikel lesen KLICK
30.05.2012. Westfälischer Anzeiger. Den gesamten Artikel lesen KLICK
“Ermittler tappen nach Mord an Rocker noch im Dunkeln … Hans B. war nach Angaben der Ermittler einfaches Mitglied der Bandidos ohne Führungsrolle im Chapter Dinslaken im Nachbarkreis Wesel. Er starb noch am Tatort, einer Straße durch ein Waldstück in Bottrop (Kreis Recklinghausen).” [Geklammertes ist zum Glück ohne Wenn und Aber falsch. Es könnte aber richtig sein, wenn es unseren OB Wilczok nicht gegeben hätte. Der hat – und dafür müssen wir ihm sehr, sehr dankbar sein – in den Siebzigern dafür gesorgt, dass Bottrop kreisfrei blieb – und hoffentlich für die kommende halbe Ewigkeit bleiben wird.]

30.05.2012. Süddeutsche Zeitung
“In der Nähe von Bottrop in Nordrhein-Westfalen war am Dienstag ein Mitglied der mit den Hells Angels konkurrierenden Bandidos erschossen worden.” [250 Meter weiter, und es würde stimmen. Das wäre dann in der Nähe. So ist es in. In Bottrop. Nur kurz über die Köttelbecken-Brücke, und dann breitet sich Gladbeck aus. Wenn da, dann wäre es in der Nähe von unser schönet Bottrop.]
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… und das sieht der, der die Köttelbecken-Brücke von der anderen Seite rauffährt:

Abenteuerliche Fahrradfahrt über die “Die multifunktionelle Grünachse Polderstraße”


Kommentar Christoper:
“Ich musste spontan an dieses Bild denken :-KLICK

@Tobibus @Wallace
Ihr habt Recht. Es ist der (jetzt gepflasterte und mit einer Bank [Video: 1.18] geschmückte ehemalige Holper-)Weg entlang der Schrebergärten, neu betitelt: “Die multifunktionelle Grünachse Polderstraße”. Das eine Ende befindet sich an der Bahnhofstraße (dort steht auch das Schild) kurz vor dem “Emscherhügel” Richtung Ebel; das andere Ende ist auf der Essener Straße von der Stadt aus linker Hand hinter diesen komischen Stelen und vor der Auffahrt Emscherschnellweg Richtung Duisburg.

“Multifunktionell” könnte vielleicht meinen, dass man den Weg sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß bewältigen kann/darf. Der Begriff “multifunktionell“ existiert in meiner Duden-Ausgabe, Jahrgang 2011, allerdings nicht, sodass mir eine Rückvergewisserung fehlt. Im Duden gibt es nur “multifunktional”. “multifunktionell“ ist also wahrscheinlich Innovation-City-Deutsch. Ich vermute aber, dass ”multifunktionell” eine ähnliche Bedeutung wie  “multifunktional” hat. Was im Zusammenhang mit der Pflasterung eines angeblich zwei Kilometer langen Geh- und Fahrradweges “Grünachse” bedeuten soll, bleibt mir als ein des Innovation-City-Vokabulars nicht mächtiger Bottroper hingegen vollkommen verborgen. In diesem Falle werde ich mich zu keinem Deutungsversuch hinreißen lassen, und ich besitze einfach nicht den Mumm, den zuständigen Fachbereich 68/2 in dieser Angelegenheit zu kontaktieren.

Der Weg ist für ortsfremde Fahrradfahrer/Fußgänger recht schwer zu finden (da bisher bis auf dat Ding hier drunter nich ausgeschildert). Er ist allerdings als Bottroper Schrebergarten-und-Hinterhof-Idylle kaum zu schlagen und sollte in jedem Touristenführer mit ***** empfohlen werden.

Josef Ludes ist tot

30.05.2012. Stadt Bottrop. Foto: SPD Bottrop
“”Der langjährige Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Josef Ludes ist tot. Ludes verstarb plötzlich und unerwartet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (30. Mai 2012) bei sich zu Hause. Oberbürgermeister Bernd Tischler, der die Familie heute persönlich besucht hat, zeigte sich betroffen und bestürzt: “Josef Ludes war ein engagierter Kommunalpolitiker und für mich ein langjähriger Freund und Partner, der sich mit ganzem Herzen für unsere Stadt eingesetzt hat. Seiner Familie gehört in diesem Augenblick meine tiefe Anteilnahme. Seinen plötzlichen Tod kann ich noch gar nicht fassen und verarbeiten”, so Tischler.
Ebenso bestürzt zeigte sich Altoberbürgermeister Ernst Löchelt, der jahrzehntelang Ludes und dessen Familie sehr eng verbunden war und heute Morgen als Erster der Familie Beistand leistete. “Der Tod Josef Ludes hinterlässt Trauer um einen Freund und Weggefährten”, so Löchelt. “Uns alle berührt der Verlust schmerzlich.”
Ludes war Mitglied des Rates seit 1976 und Mitglied der SPD-Fraktion. Seit 2003 war er Fraktionsvorsitzender. Er war zudem Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses sowie stellv. Vorsitzender des Haupt,- Finanz- und Beschwerdeausschusses und Mitglied des Wahlprüfungsausschusses. Ludes vertrat zudem die Interessen der Stadt in verschiedenen Gremien. Er war Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Bauen und Wohnen, im Verwaltungsrat der Sparkasse, im Aufsichtsrat der ELE und in der Verbandsversammlung des VRR.
Aufgrund seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements hat der Rat der Stadt ihm im Jahr 1989 die Plakette der Stadt Bottrop verliehen.”"

Der Tatort: Boymannsheide/Horster Straße

Quelle: google earth

Im linken Bildteil ist an der Horster Straße das Möbelhaus Ostermann zu erkennen. Die Horster Straße setzt sich dann über die Bundesstraße 224 Richtung Gladbeck fort. Hinter einer Brücke über eine Köttelbecke beginnt mit dem Ortsteil Brauck das Gladbecker Stadtgebiet. Ab hier heißt die Straße Brauckstraße. Der Tatort befindet sich im Übergang zu einem Wäldchen, unweit vom Anstieg zu einer wunderschönen Halde (“Halde 19″).


Erschossener Bottroper Rocker in der Boymannsheide – Neues aus der Presse

Focus: “… Am Dienstag waren mehrere Untergruppen der Berliner Bandidos zu den eigentlich mit ihnen verfeindeten Hells Angels übergetreten. Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ wird in diesem Zusammenhang geprüft, „ob der in Bottrop erschossene Bandido-Rocker als Begrüßungsgeschenk für die Aufnahme bei den Hells Angels zu werten ist“. …”
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BILD: “ Bis tief in die Nacht haben Ermittler in Bottrop nach Spuren im Fall des ermordeten Rockers gesucht. Die Mordkommission habe Beweise gesichert und ausgewertet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Der Tatort sei weiter abgesperrt und werde untersucht. Zu möglichen Spuren wollte sich der Sprecher am Morgen nicht äußern. Die Ergebnisse der Obduktion des toten Rockers lagen noch nicht vor.”
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Dorstener Zeitung: “”Der Tatort liegt in einem bewaldeten Bereich zwischen den Ruhrgebietsstädten Bottrop und Essen. Die Straße führt an der Stelle durch unbewohntes Gebiet. Ob der Rocker dort mit seinem Mörder verabredet war, oder er während der Fahrt getroffen wurde und noch absteigen konnte, sollen nun die weiteren Ermittlungen ergeben.
Möglich auch, dass er zum Anhalten gezwungen wurde, bevor der Mörder das Feuer eröffnete. Der Rocker selbst sei nicht mehr ansprechbar gewesen, als er gefunden wurde und habe entsprechend keinen Hinweis mehr geben können, sagte der Staatsanwalt. …”
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Stadt Bottrop begrüßt “Stärkungspakt”

30.05.2012. Stadt Bottrop
“”Die Stadt Bottrop gehört jetzt zu den Teilnahmekommunen am Stärkungspakt der Landesregierung zur Konsolidierung der kommunalen Finanzen. Die Nachricht aus Düsseldorf wurde im Rathaus von Oberbürgermeister Bernd Tischler und Stadtkämmerer Willi Loeven einstimmig begrüßt. Ab 2014 wird der Haushalt der Stadt mit jährlich 9,6 Mio. Euro bezuschusst – im Gegenzug sind von der Stadt Einsparungen vorzunehmen mit dem Ziel ab 2021 einen ausgeglichenen Haushalt auch ohne Landeshilfe zu erreichen. Ab 2019 werden jährlich 11,2 Mio Euro im Haushalt eingespart werden müssen.

“Für uns ist dies eine reelle Chance, trotz der systembedingten mangelnden Finanzausstattung der Kommunen, die Überschuldung unserer Stadt in einem absehbaren Zeitraum zu verhindern”, sagt Stadtkämmerer Willi Loeven. „Wir haben uns deswegen frühzeitig um die Teilnahme am Stärkungspakt bemüht und sind mit dem Ergebnis, der Aufnahme in den Teilnehmerkreis des Stärkungspakt II, zufrieden.”

Zuwendungen bekommt die Stadt Bottrop bereits für das Haushaltsjahr 2012 in Höhe von rund 2 Mio. Euro. Im kommenden Jahr wird die Summe auf dann 3,6 Mio. Euro angehoben. Die volle Fördersumme von jährlich 9,6 Mio. Euro steht für die Jahre 2014 bis 2020 an.

Der Gesetzgeber verlangt für die Zuwendungen erhöhte Konsolidierungsbemühungen von de Stadt Bottrop. Bis zum 30. September 2012 muss ein Haushaltssanierungsplan verabschiedet werden, der aufzeigt, wie der Haushaltsausgleich mit Hilfe des Landes spätestens bis zum Jahr 2018 erreicht werden soll. Spätestens im Jahr 2021 muss der Haushaltsausgleich ohne die Konsolidierungshilfe des Landes erzielt sein. Ab 2019 werden schließlich jährlich 11,2 Mio. Euro an im Haushalt der Stadt Bottrop einzusparen sein. Weiter lesen

idr: Zehn Ruhrgebietsstädte nehmen an der zweiten Stufe des Stärkungspakts teil

29-05.2012. idr

“”Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne und die kreisangehörigen Städte Bönen, Gladbeck, Haltern, Herten, Moers und Recklinghausen profitieren von der zweiten Stufe des “Stärkungspakts Stadtfinanzen”. Das gab NRW-Innenminister Ralf Jäger heute bekannt. Insgesamt will das Land in dieser Phase 27 finanzschwache Kommunen mit 65 Millionen Euro bis zum Jahresende unterstützen. Im nächsten Jahr stehen 115 Millionen Euro und in den Jahren 2014 bis 2020 jährlich 310 Millionen Euro zur Verfügung.
Bis Ende September müssen die Kommunen einen Haushaltssanierungsplan erstellen. Spätestens im Jahr 2021 muss der Haushaltsausgleich ohne die Konsolidierungshilfe des Landes erzielt sein.
Mit 108 Millionen Euro Stärkungshilfe ab 2014 erhält Essen die höchste Zuwendung der Ruhrgebietsstädte. Nach Gelsenkirchen fließen 24 Millionen, nach Herne 20 Millionen, Bottrop erhält 9,6 Millionen, Recklinghausen 11,6, Herten 11,2, Moers 7,8, Gladbeck    4,7, Haltern 3,4 und Bönen 0,7 Millionen Euro.
Insgesamt bringt das Land für den Stärkungspakt bis zum Jahr 2020 rund 5,85 Milliarden Euro auf. 34 Gemeinden nehmen bereits seit 2011 an der ersten Stufe des Stärkungspakts teil.”"

Bild: “Bandidos-Rocker neben Motorrad hingerichtet”

2.05.2012. BILD
“”Ist das ein weiteres Kapitel im blutigen Rocker-Krieg im Ruhrgebiet? In Bottrop fand die Polizei die Leiche eines „Bandidos“-Mitgliedes. Der 49-Jährige wurde erschossen – er lag neben seiner schwarzen Harley am Rand einer Bundesstraße.
Wie BILD erfuhr, gehört der Tote zum Chapter Dinslaken. Es handele sich um ein „ein langjähriges und unauffälliges Mitglied”, so ein „Bandidos“-Sprecher.
Ein Autofahrer hatte den sterbenden Mann am Straßenrand entdeckt und die Polizei gerufen. Ein Notarzt versuchte, das Leben des Rockers zu retten.
Vergebens: Der Mann starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort.
„Die Kleidung lässt Rückschlüsse auf die Zugehörigkeit zu den Bandidos zu“, sagte Staatsanwalt Marcus Schütz. …”
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Filmbeitrag in der “Aktuellen Stunde” KLICK

WDR: Toter Motorradfahrer mit Schussverletzung in “dünnbesiedeltem” Bottroper Gebiet aufgefunden

29.05.2012. WDR KLICK
“”Ein 49-Jähriger aus Bottrop ist am frühen Dienstagmorgen (29.05.2012) mit schweren Schussverletzungen neben seinem Motorrad am Straßenrand gefunden worden. Trotz notärztlicher Bemühungen starb er noch am Fundort. Die Ermittlungsbehörden richteten eine Mordkommission ein.

Ein PKW-Fahrer hatte den Mann in einem dünnbesiedelten Bottroper Wohngebiet gefunden und gegen 8 Uhr die Polizei alarmiert. Die steht noch am Beginn ihrer Ermittlungen, wie Polizeisprecher Michael Franz am Dienstagmittag (29.05.2012) erklärte: “Wir haben gerade erst die Tatortaufnahme abgeschlossen.” Ob der Mann an den Schussverletzungen starb oder ob eine andere Ursache in Frage kommt, muss die Obduktion zeigen, die für den Dienstag geplant ist.

War der Tote ein “Bandido”?
Die Identität des Mannes sei geklärt, so Franz. Zu Meldungen, nach denen es sich um ein Mitglied der “Bandidos” gehandelt habe, sagte er nur: “Es gibt Hinweise auf eine ‘Bandidos’-Zugehörigkeit.” Er habe eine entsprechende Rocker-”Kutte” getragen. Ob das beim Tod des 49-Jährigen eine Rolle gespielt habe, sei unklar. Es sei auch noch nicht ermittelt worden, ob er polizeilich in Erscheinung getreten ist.”"

Süddeutsche Zeitung: Tötungsdelikt in Bottrop – Mutmaßlicher Bandidos-Rocker erschossen

29.05.2012. Süddeutsche Zeitung
“”Ein 49-jähriger Biker ist am frühen Dienstagmorgen mit einer Schussverletzung an einer Bundesstraße in Bottrop gefunden worden. Der Mann starb noch am Unfallort. Die Hintergründe sind unklar – das Opfer soll jedoch einer Rockerbande angehört haben.

Der Biker lag mit einer tödlichen Schussverletzung neben seiner Maschine: Bei einem im Ruhrgebiet erschossenen Motorradfahrer handelt sich vermutlich um ein Mitglied der Rockerbande Bandidos. Das hat die Polizei in Recklinghausen mitgeteilt. Die Kleidung lasse Rückschlüsse auf die Zugehörigkeit zu den Bandidos zu, sagte Staatsanwalt Marcus Schütz der Nachrichtenagentur dpa. …”"
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Radweg inne Ebel

“Das gezeigte ist allerdings eine Baustellenzuwegung für ein Schachtbauwerk im Rahmen des Emscherkanals. Die verlängerte Polderstr. bzw. der Rad-Fußweg befindet sich weiter nördlich zwischen Lehmkuhler Str. und der Eisenbahnbrücke Richtung Bahnhof Bottrop-Süd.
Von Wallace am Mai 29, 2012″

Allerbesten Dank für die Information!
Bin da gestern entlanggeradelt. Den “Ausgang” des Radweges inne Ebel habe ich gefunden. Direkt neben der Emscher auf der Bahnhofstraße. Wo soll denn dann der Eingang auf der Essener Straße hin? Und was ich mich frage: Es gibt einen wunderschönen Weg – 50 Meter weiter Richtung Stadt – direkt an den Schrebergärten vorbei. Der ist sogar gepflastert worden. Warum weist man den nicht als Verbindungsweg aus? Wegen der Hinterhöfe und der Schrebergärten?

Horster Straße: Polizei findet Mann am Straßenrand mit Schussverletzung – 49-Jähriger verstirbt – Mordkommission eingesetzt

29.05.2012. Presseportal der Polizei

“Heute (29.05.), gegen 8 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis, dass am Straßenrand der Horster Straße/In Boymannsheide ein Motorrad abgestellt sei, neben dem eine Person liegen würde. Vor Ort fanden Polizeibeamte einen 49-jährigen Bottroper mit einer Schußverletzung auf. Trotz notärztlicher Behandlung verstarb der 49-Jährige noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei Recklinghausen richteten unverzüglich eine Mordkommission ein. Eine Obduktion des Verstorbenen ist für heute vorgesehen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.”

Ausbau des Radwegs an der Polderstraße in Bottrop

Bezirksregierung Münster. KLICK
“”Die Bezirksregierung Münster unterstützt den Ausbau des Radwegs an der Polderstraße in Bottrop mit 90.000 Euro aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit dem Geld wird auf dem Teilabschnitt zwischen der Essener Straße und der Bahnhofstraße ein Radwanderweg angelegt. Radfahrer können dann die Polderstraße auf einer Länge von zwei Kilometern vollständig nutzen.
Mit dem Förderprojekt entsteht eine wichtige Anbindung des Stadtteils Bottrop-Ebel an das überregionale Wegenetz des Emscher Landschaftsparks. Außerdem können in Zukunft viele Höhepunkte des Parks leichter mit dem Fahrrad erreicht werden. Dazu gehören unter anderem die Halde Beckstraße und der Bernepark auf der Emscherinsel in Bottrop sowie der Gehölzgarten Ripshorst in Oberhausen. Bei den 90.000 Euro handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung von 90 Prozent. Das Projekt wird insgesamt 100.000 Euro kosten.”"


Franz de Byl am 2. Juni im “Riff”


27.05.2012. Friedrich-Wilhelm Spieker
“”Geboren wurde er in Bottrop, am hiesigen Jungengymnasium machte er sein Abitur, heute ist Franz de Byl, einer der vielseitigsten deutschen Gitarristen. Am 2.Juni (20 Uhr) präsentiert er im RIFF im Bermunda3Eck Bochum die Premiere seines neuen Soloprogrammes “Songs Of My Life”. Der Bottroper gibt damit zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein Konzert im Pott. “Es ist mir ein echtes Herzensanliegen, endlich mal wieder in meiner alten Heimat zu spielen”, sagt Franz de Byl, “deshalb wollte ich unbedingt, daß die Premiere hier stattfindet.”

Seine musikalische Laufbahn begann er als 15jähriger in der Bottroper Schülerband “The Goons”. Sie spielten Mitte der 60er Jahre hauptsächlich Stücke von Jimi Hendrix nach. Dann erwachte seine Liebe zum Blues. Und als stimmgewaltiger Bluessänger machte Franz de Byl in den 70er Jahren bei Auftritten in der Essener Universität, der Waldbühne in Wattenscheid, sowie fast allen Clubs des Reviers Furore. Schließlich spielte er auch mit so berühmten Musikern wie John Mayall und Alexis Korner zusammen. Weiter lesen

Als Mal Sondock im Lichthof der Berufsschule rotierte

Es ist die Zeit der legendären WDR-Jugendsendung „Radiothek“. Auf WDR 2 ist sie ab Ende 1973 jeden Abend um „Fünf nach sieben“, so der Untertitel, zu hören. Die kritischen Wortbeiträge begeistern ebenso wie die moderne Musikmischung. Renner sind die „Schlager-Rallye“ (bei der es sich um eine Hörer-Hitparade ohne Schlager handelt) an jedem Samstag, vor allem aber die „Diskothek im WDR“ am Mittwoch. Dann rotiert Kult-Disc-Jockey Mal Sondock rund um den Plattenteller, auf dem sich damals noch schwarze Scheiben drehen. Und was hat das mit Bottrop zu tun – außer dass das „Zweite Programm des Westdeutschen Rundfunks“, so die damals noch übliche Ansage, auch in Bottrop zu empfangen ist? Nun, alle paar Wochen empfängt Bottrop Mal Sondock. … Weiterlesen KLICK

“Feiges Parlament”: TAZ-Kommentar von Heike Haarhoff zum Organspende-Gesetz

24.05.2012. Aus dem Kommentar von Heike Haarhoff in der TAZ

“”So eilig hat es die große Mehrheit der Abgeordneten, ihre Gesetze zu verabschieden, dass sie sogar auf eine öffentliche Anhörung verzichten will. Das ist nicht nur ein Affront gegen die Demokratie und unüblich, insbesondere bei sensiblen, emotional besetzten bioethischen Themen. Sondern konkret ist der bewusste Verzicht vor allem: grob fahrlässiges politisches Handeln. Zu Lasten der dringend auf eine Spenderleber oder -niere wartenden Menschen, denen die Politiker vorgeben helfen zu wollen.
Eigene Organe spenden zu wollen, damit andere besser oder länger leben können, ist eine selbstlose und uneigennützige, damit aber auch fragile Entscheidung. Nur der Anschein von Unregelmäßigkeiten kann sie ins Wanken bringen. Sie setzt Vertrauen voraus in die Institutionen, die diese Organe akquirieren, entnehmen und verteilen. Sie verlangt die Gewissheit, dass diese Institutionen transparent agieren. Und sie gründet auf der Annahme, dass diese Institutionen demokratisch legitimiert sind und von Unabhängigen kontrolliert werden. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) genügt keinem dieser Parameter. …”"
Den gesamten Kommentar von Heike Haarhoff lesen KLICK

“Bottrop hat jetzt einen Klimaschutzmanager” (3)

Zunächst einmal: Lieber Freidenker, lieber Stefan Soppe, lieber Mario, lieber Kümmerling: Danke für Ihre Kommentare! Ich hatte seit einigen Wochen Zweifel, ob ich hier als Innovation-City-Stänkerer nicht eine Solo-Nummer abziehe und all die Anzeichen, die ich für den Widersinn dieser ganzen aufgeblasenen Mache zu erkennen glaube, nicht lediglich meine bloße Einbildung sind. Ihre Kommentare und die Pressemitteilung der Stadtverwaltung haben mich in meiner Meinung bestärkt: Innovation-City ist in der Art und Weise, wie sie uns jetzt vorgeführt wird, weder der Bottroper Umwelt noch den Bottroper Bürgern förderlich. Es geht um ganz persönliche Interessen weniger.

Also: Da gibt die Stadtverwaltung eine Pressemitteilung “Bottrop hat jetzt einen Klimaschutzmanager” heraus, klimpert mit dem üblichen Innovation-City-Vokabular und teilt vordergründig stolz mit, dass der “Klimaschutzmanager” ihr drei Jahre lang nicht einen Cent kosten würde. Die WAZ übernimmt die Pressemitteilung wörtlich KLICK, Stadtspiegel und Mittendrin werden dies am Wochenende wahrscheinlich ebenfalls tun. –

Die Pressemitteilung der Stadt Bottrop informiert mit keinem Wort darüber: Wer ist denn dieser “Klimaschutzmanager”? Und niemand fragt nach: “Welche Qualifikationen hat denn dieser “Klimaschutzmanager”? Welche Aufgaben hat außerhalb des Innovation-Geklimpers dieser Mann ganz konkret? Ist er nicht vielleicht lediglich ein Schwippschwager eines Bottrop-Promis, der drei Jahre lang bestallt werden soll?

Was ich an Informationen über Herrn Tilman Christian gefunden habe, macht ihm durchaus keine Schande. Das bräuchten die Verwalter der Stadt Bottrop ihren Bürgern eigentlich nicht zu verheimlichen. Außer die hohen Herren haben bereits – und hier gibt es diverse weitere Beispiele – alles, was mit Innovation City zu hat und somit ihnen selbst, auf das Niveau höchster Weltpolitik gehoben. Bei solch globalen Entscheidungen brauchen die Bottroper natürlich nicht genauer informiert zu werden, da sie keine Ahnung von den großen Dingen haben und auf der Bühne des Welttheaters noch nicht einmal für Statistenrollen taugen. Sie haben still zu sein, alles ohne Mucken zu fressen und die gesamte Innovation zu bezahlen. Basta!

“Bottrop hat jetzt einen Klimaschutzmanager” (2)

23.05.2012. Stadt Bottrop
“”Für eine Förderdauer von mindestens drei Jahren hat die Stadt Bottrop nun mit Tilman Christian einen Klimaschutzmanager einstellen können, der die Verwaltung dabei unterstützen wird, diese Maßnahmen umzusetzen.
… Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 95 Prozent aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die fehlenden 5 Prozent werden durch Gelder der InnovationCity Management GmbH finanziert. Die Stadtverwaltung selbst hat also eine zu 100% geförderte Stelle dazu gewinnen können.

Mit der Klimaschutzinitiative setzt die Bundesregierung die Erlöse aus dem Handel mit CO2-Emissionsrechten gezielt für den Klimaschutz ein. Die Stadt Bottrop leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht.”" (sic!)

agenda21. Zukunftskreis Steinfurth. Newsletter 2.2011
“”
Integriertes Klimaschutzkonzept
Der Zukunftskreis Steinfurt spielt heute bereits eine Vorreiterrolle auf den Gebieten Klimaschutz und erneuerbare Energien. Um diese Position zu festigen und den Klimaschutz weiter voran zu treiben, hat der Kreistag am 09.07.2008 die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes beschlossen. Dieses erfasst und überprüft die zahlreichen Maßnahmen und Projekte, die dem Klimaschutz dienen und bereits ange- laufen sind. Darüber hinaus waren Richtung sowie Intensität weiterer Maßnahmen zu bestimmen, damit der Kreis das an- visierte Ziel „Energieautark 2050“ erreicht.
Das Integrierte Klimaschutzkonzept liegt nun vor und soll, wie im Kreistag einstimmig beschlossen, umgesetzt werden. Es kann als Entscheidungsgrundlage sowie Planungshilfe dienen und beinhaltet konkrete Maßnahmen, um die Klimaschutz- strategie des Kreises weiterzuführen. Darüber hinaus bringt es neue Impulse für bisherige Klimaschutzaktivitäten im Kreis Steinfurt und versucht die bestehenden Akteursnetzwerke wei- tergehend zu verzahnen und auszubauen, um eine effektive Beteiligung aller relevanten Akteure im Klimaschutz zu sichern. Die Kurz- und Langfassung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes stehen auf der Homepage des Agenda 21-Büros zum Download bereit.
Kontakt:    Tilman Christian | Tel.: 02551 69-2105 tilman.christian@kreis-steinfurt.de“”

“”Bottrop hat jetzt einen “Klimaschutzmanager”" (1)

23.05.2012. Stadt Bottrop
“Die Stadt Bottrop hat für das gesamte Stadtgebiet ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Darin werden konkrete Maßnahmen für den effizienteren Umgang mit den Ressourcen Strom und Wärme genannt. Für eine Förderdauer von mindestens drei Jahren hat die Stadt Bottrop nun mit Tilman Christian einen Klimaschutzmanager einstellen können, der die Verwaltung dabei unterstützen wird, diese Maßnahmen umzusetzen.

Hauptaufgabe des neuen Klimaschutzmanagers wird es sein, das 2011 fertig gestellte und vom Rat der Stadt beschlossene integrierte Klimaschutzkonzept Bottrops umzusetzen. Mit dem erstellten Klimaschutzfahrplan versucht Bottrop bis zum Jahr 2030 seine CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 zu senken. Zur Erreichung dieses Vorhabens werden drei Leitziele als zukünftige Klimastrategie verfolgt. Zum einen soll der Stadtteil Kirchhellen zum energieautarken Gebiet auf Basis regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe einhergehend mit einer Reduzierung der CO2-Emissionen bis zu 100 Prozent weiterentwickelt werden. Zum anderer werden unter dem Leitbild Zero-Emisson eine maximale Reduktion der CO2-Emissionen in Modellprojekten für alle relevanten Handlungsfelder angestrebt sowie die Zielsetzungen und Leitsätze des Innovation City Bottrop Pilotgebietes in die umfassende Klimastrategie der Stadt integriert.

„Klimaschutz betrifft uns alle und durch ein gesundes Klima und sinkende Ausgaben für Energie profitieren wir auch alle davon. Durch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers gehen wir neben dem 10 Jahres Projekt InnovationCity einen weiteren Schritt in die richtige Richtung“, so der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Grün, Stefan Beckmann. Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 95 Prozent aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die fehlenden 5 Prozent werden durch Gelder der InnovationCity Management GmbH finanziert. Die Stadtverwaltung selbst hat also eine zu 100% geförderte Stelle dazu gewinnen können.

Mit der Klimaschutzinitiative setzt die Bundesregierung die Erlöse aus dem Handel mit CO2-Emissionsrechten gezielt für den Klimaschutz ein. Die Stadt Bottrop leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht. Im Energiekonzept der Bundesregierung ist festgelegt, dass Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem Jahr 1990 kontinuierlich senken wird: bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent.

Der Klimaschutzmanager ist beim Fachbereich Umwelt und Grün angesiedelt und wird in den nächsten Jahren die Verwaltung dabei unterstützen, den Fahrplan der Stadt Bottrop auf dem Gebiet des Klimaschutzes einzuhalten.”"

Schulbuchuntersuchung: Schüler in Westfalen lernen nur wenig über ihre Heimat

25.05.2012. Westfalen heute
“”Gymnasiasten in Westfalen lernen in der Schule nur wenig über ihren eigenen Landesteil. Laut einer Untersuchung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist in den Erdkunde-Lehrbüchern, die in NRW zugelassen sind, weitaus mehr über das Rheinland zu lesen als über Westfalen.
Für die Studie wertete die Geografische Kommission des LWL 59 Lehrbücher aus, die an weiterführenden Schulen benutzt werden. Das Ergebnis: Besonders in den Büchern, die an Gymnasien verwendet werden, ist Westfalen unterrepräsentiert. So widmen sich von 105 regionalen Themen 76 dem Rheinland und 29 dem westfälischen Landesteil.
Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass die meisten Bücher das Bild vermitteln, Industrie und Handel spielten in Westfalen kaum eine Rolle und die Region sei ausschließlich ländlich geprägt. „Schüler müssen den Eindruck gewinnen: Rheinländer leben in der Stadt, Westfalen auf dem Land“, schreibt Untersuchungsautor Peter Wittkampf im Westfalenspiegel, der am 2. Juni 2012 erscheint und ausführlich über die Studie berichtet.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch nahm die Erhebung zum Anlass, Landesschulministerin Sylvia Löhrmann vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für neue Lehrwerke zu ergänzen. „Wir müssen alles dafür tun, dass Westfalen richtig dargestellt wird und auch unserem Landesteil der gebührende Platz in den Schulbüchern eingeräumt wird“, so Kirsch.”"

kress-report: WAZ-Gruppe stellt derwesten.de um

24.05.2012. kress-report
“”Seit Mittwochabend haben “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” (“WAZ”), “Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung” (“NRZ”), “Westfälische Rundschau” (“WR”), “Westfalenpost” (“WP”) und “Iserlohner Kreisanzeiger” (“IKZ”) jeweils separate “Markenauftritte”.”"
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Ruhr Nachrichten: “7,4 Prozent des Bottroper Stroms kommt aus erneuerbaren Energien”

“”Beim Ausbau der Solaranlagen steht Bottrop im Vergleich zu Nachbarkommunen recht gut da: Die Stadt hat wesentlich mehr Anlagen als etwa Gladbeck (242), Gelsenkirchen (544) oder Oberhausen (400). Selbst die Großstadt Essen kommt „nur“ auf 976 Solaranlagen, die aber mit 10 186 MWh weniger Leistung aufweisen, als die 722 Bottroper Anlagen (14.462 MWh).
Dass es noch ein weiter Weg zur Wende ist und die „Innovation-City“ noch viel zu tun hat, zeigen zwei Zahlen: So liegt Bottrop noch unter dem Landesdurchschnitt in NRW von neun Prozent aus EEG-Strom und weit unter dem Bundesdurchschnitt von 18 Prozent. “”
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Daten zu den erneuerbaren Energien in Bottrop gibt es unter energymap.info

Peking-Total: Bericht und Foto – OB Bernd Tischler in Hangzhou

peking-total.de: “Immer noch auf der Klima-/Städtebaukonferenz in Hangzhou. Der Bürgermeister von Bottrop, Bernd Tischler, hat gerade zum Wandel der Wirtschaft in seiner Stadt gesprochen.” Bericht und Foto HIER

Vor zehn Jahren: Das Ehrenmal im Ehrenpark wird neu gestaltet

Das Areal heißt zwar noch Ehrenpark und das Denkmal im Ehrenpark wird als Ehrenmal bezeichnet, doch offiziell geehrt wird hier schon lange niemand mehr. Die einzige Grünanlage in der City, zwischen Friedrich-Ebert- und Brauerstraße gelegen, ist in dieser Hinsicht aus dem Rennen. Offizielle Veranstaltungen, die nach einem Ehrenmal verlangen, finden längst im Stadtgarten am dortigen Ehrenmal statt. Dabei ist es gerade einmal zehn Jahre her, dass die Stadtverwaltung das Ehrenmal im Ehrenpark neu gestaltete. Die ersten Pläne für die Errichtung eines Ehrenmals … weiterlesen KLICK

Buddeln in Bottrop: Rund um die Berufschule

“Derzeit werden in den beiden Städten Mülheim an der Ruhr und Bottrop für die Hochschule Ruhr West attraktive Neubauten geplant. Bis diese Gebäude 2013/2014 bezogen werden können, läuft der Hochschulbetrieb an zwei zentralen Orten im Mülheimer und Bottroper Stadtgebiet. Hochschule Ruhr-West KLICK

Antrag der UBP an den Rat der Stadt Bottrop: “Unzumutbare Lärmbelästigung durch Schwerlastverkehr für die Firma Toom Baumarkt GmbH auf und neben dem ehemaligen NBV-Gelände”

18.05.2012. Uwe Mertesacker. Sprecher des UBP-Stadtverbandes Bottrop

“”Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die UBP-Bottrop wurde von Fuhlenbrocker Anwohnerinnen und Anwohnern  über zunehmenden Schwerlastverkehr im Bereich Im Fuhlenbrock und Oberhausener Strasse angesprochen. Eine bereits durchgeführte Lärmmessung vom 18.08.2011 durch die Untere Immissionsschutzbehörde, Fachbereich Umwelt und Grün, durch Herrn Marten, ergab, dass der Beurteilungs-Lärmpegel die Lärmrichtwerte nach Ziffer 6.1 der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) zur Nachtzeit deutlich überschreiten. Daher wurde u.a. folgende Anordnung getroffen:

Im gesamten Außenbereich der Betriebsstätte ist der Betrieb von Kühlaggregaten an LKW zwischen 22:00 und 06:00 Uhr untersagt. Im gleichen Zeitraum ist der Betrieb von LKW-Motoren an abgestellten LKW untersagt:

Leider wird diese Anordnung missachtet!

Hiermit beantragt die UBP folgenden Punkte zur Lärmminderung zu prüfen:

1.    Durchsetzung der Anordnungen nach § 24 Bundes-Immissionsschutzgesetz aufgrund der Lärmmessung vom 18.08.2011

2.    Keinen betriebsbedingten LKW-Verkehr zwischen 22:00 und 06:00 Uhr (Nachruhe)

3.    Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für LKW von 50 auf 30 km/h

4.    Errichtung einer Schallschutzwand

5.    Ersetzen des alten Asphalts durch Flüsterasphalt

6.    Prüfung einer direkten BAB Anbindung – ähnlich der Betriebshöfe – zum Be- u. Entladen

7.    Prüfung von LKW Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Zeche Haniel

Begründung:

Stress, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf- sowie Magen-Darm-Erkrankungen sind die Folgen hoher Lärmbelastungen. Seit Jahren kämpfen die Anwohner im Bereich Im Fuhlenbrock und Oberhausener Strasse um ihre Nachtruhe. Das muss schnellstens ein Ende haben. Die UBP hat den politischen Anspruch, die Lebenssituation der Bottroper Bürgerinnen und Bürger – wo immer es möglich ist – zu verbessern. Deshalb unterstützen wir auch den berechtigten Protest der hier betroffenen Anwohner, die nun schon jahrelang vergeblich von Amt zu Amt rennen, um eine Lösung herbeizuführen – und die heißt: RUHE!!!

Es sollte allen verantwortlichen Entscheidungsträgern am Herzen liegen, die Situation zu verbessern. Gern laden wir Sie zu einem Ortstermin ein, um den Sachverhalt seriös zu erörtern.”"