Archiv für den Monat: Mai 2012

Sauna für Kinder in der Kita „Löwenzahn“: Bottroper AWO-Mitglieder besuchen die Partner im Bezirk Berlin-Mitte

18.05.2012. HuNie
Eine Sauna für Kinder in der Kita „Löwenzahn“: Das hat 56 Mitglieder des AWO-Kreisverbandes Bottrop bei einem Besuch in Berlin beeindruckt. Dort trafen sie sich partnerschaftlich mit Vertretern des AWO-Kreisverbandes Berlin-Mitte. Seit Jahrzehnten bestand bereits eine Partnerschaft zwischen Bottrop und dem Berliner Bezirk Wedding. Seit im Jahr 2000 im Rahmen einer Kommunalreform die 24 Bezirke Berlins neu zugeschnitten, vergrößert und auf zwölf reduziert wurden, heißt der Berliner Partnerbezirk heute Berlin-Mitte und hat 310 000 Einwohner. Vergrößert wurde auch der ehemalige AWO-Bezirk Wedding. Auch er firmiert heute unter Berlin-Mitte. Erweitert wurde er um die Bezirke Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow.

Die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ liegt jedoch im alten Wedding. Träger ist, wie für weitere zehn Kitas in Mitte, die Arbeiter-Wohlfahrt. Die Kita arbeitet nach einem Natur-Konzept. Es gibt kein Plastikspielzeug, nur Spielzeug aus natürlichen Materialien. Außerdem gehören Kleintiere zu den ständigen Gästen, mit denen die Kinder auch spielen dürfen. Star ist eine Echse aus Südamerika, die sich vergnügt auf der Schulter des einen oder anderen Kindes tummelt.

Zum Naturkonzept der Kita gehört auch eine gesunde Ernährung sowie die Möglichkeit für die Kinder, die eigens für sie eingerichtete Sauna zu besuchen. „Dabei bestimmen die Kinder selbst, wie lange sie in dem auf etwa 50 Grad eingestellte Schwitzbad verbleiben“, erläutert die Leiterin Florian. Besucht wird diese Kindersauna auch von der Europa-Kita, die nur wenige 100 Meter weiter liegt. „Auch sie ist in unserer Trägerschaft erläutert AWO-Bezirks-Vorsitzender Manfred Nowak. Er begleitete die Bottroper Gäste – unter ihnen ehrenamtliche Helfer aus den verschiedenen Bottroper AWO-Ortsvereinen – auf einer Stadtrundfahrt und erläuterte als gebürtiger Berliner mit viel Sachverstand und Wissen, wie sich der Bereich Berlin-Mitte nach dem Mauerfall verändert hat. Als ehemaliger Partnerschafts-Sachbearbeiter freute sich der Urberliner, dass er den Partnern aus Bottrop seinen Heimatbezirk vorstellen konnte.

Gemeinsam mit Egon Kutzera, Berliner Vorsitzender des Freundeskreises für Städtepartnerschaften, führte Nowak die Bottroper Gäste auch am ersten Tag durch das inzwischen viel besuchte Berliner Nikolaiviertel. Ihm überreichte die stellvertretende Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Bottrop Gerda Sittek als Geschenk eine Grubenlampe. Empfangen wurden die Bottroper AWO-Mitglieder auch vom Berliner AWO-Landesvorsitzenden Hans Nisblé.

Sowohl Nisblé wie auch Manfred Nowak stellten die vielfachen Aktivitäten der AWO in Berlin vor. Dazu zählt eine Einrichtung in der junge Frauen eine Geldstrafe abarbeiten, zu der sie verurteilt wurden. Vielfach können sie die Strafe nicht zahlen. Doch statt ersatzweise hinter Gitter zu wandern, haben sie die Möglichkeit in der AWO-Einrichtung Näharbeiten für einen sozialen Zweck auszuführen.

Betreut wurden die Bottroper während der Fahrt sowie während ihres viertägigen Besuchs in Berlin von Rolf Halfer, Mitbegründer des „Freundeskreises zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Bottrop e.V.“ Er überreichte den Berliner Vertretern der Arbeiter-Wohlfahrt sowie Egon Kutzera jeweils einen Bildband aus Bottrop.

Eine kurze Visite beim Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes im Reichstag sowie ein paar Stunden Aufenthalt in Potsdam rundeten das Programm ab. Auf der Rückfahrt sammelte Gerda Sittek für einen guten Zweck. 150 Euro spendeten die AWO-Mitglieder für eine Bottroper AWO-Kindertagesstätte.



Die Bottroper AWO-Gruppe vor der historischen Nikolaikirche in Berlin-Mitte.

Rolf Halfar (Mitte) überreicht an Manfred Nowak (rechts) und Egon Kutzera einen Bottroper Bildband.

Auch den Bundesetagsabgeordneten Michael Gerdes (zweiter von rechts) besuchten die Bottroper.

OB Bernd Tischler is “Big in China” – Bottblog übernimmt exklusiv den Bericht in der China Picture Newspaper

身、心、張、生、媽、同、原  你 再、見、姓、性、貴 老、友  第、二、部、分有、我、領工 早、體、好、小、姐、許  課、再、見、姓、性、貴 老、友  第、二、部、分、問、候 同、原  你、有、我、領 晨、陳、婷、梁、同、原  你、有、我、領、老、友  第、二、部、分、問、候 、再、見、姓、性、貴 老、友  第、二、部、分

(Übersetzung: Auf der Chinesischen Mauer redet Oberbürgermeister Bernd Tischler vor einem begeisterten internationalen Publikum über die InnovationCity Bottrop und die Planungen zum “Zukunftsstandort Bottrop”.)

“Kahlschlag”: Vortrag von Prof. Dr. Günter zum Thema “Kein Geld ? – Trotzdem handeln mit Visionen!”

16.05.2012. Kahlschlag

“”Das Bottroper Bürgerbündnis gegen sozialen und kulturellen Kahlschlag freut sich, Herrn Prof. Dr. Roland Günter zu einem Vortrag in unserer Stadt begrüßen zu dürfen: Am Mittwoch, dem 23. 05. 2012 um 19:30 Uhr wird Herr Prof. Dr. Günter in der Gaststätte Passmanns, Kirchhellener Str. 57, 46236 Bottrop, zu dem kommunalpolitischen Thema referieren: Kein Geld ?- Trotzdem handeln mit Visionen!
Eine anschließende rege Diskussionsrunde ist erwünscht. Moderiert wird die Veranstaltung von Roland Göhre, Rechtsanwalt, Fotograf und langjähriger Wegbegleiter von Prof. Roland Günter. Herr Prof. Dr. Günter ist Mit-Herausgeber der gleichnamigen Schrift, die im Deutschen Werkbund e.V. NW erschienen ist, dessen 1. Vorsitzender er ist. Über das Ruhrgebiet hinaus ist Prof. Dr. Roland Günter bekannt als einer der Berater und Autoren der Internationalen Bauausstellung (IBA) von 1989 – 1999. Er gilt plakativ als „Retter der Arbeitersiedlung Eisenheim“ in Oberhausen und ist Autor des gerade wieder mit einer aktualisierten Neuauflage erschienenen Ruhrgebietsführers „Im Tal der Könige“.

Zurzeit setzt er sich massiv für den Erhalt des Kerns des Duisburger Stadtteils Bruckhausen ein. In Bottrop hat er sich durch seine kritischen Kommentare zum vertragswidrigen Umbau des Quadrates nicht nur Freunde gemacht. Der von ihm mit-herausgegebenen Denkschrift „ Kein Geld?- Trotzdem handeln mit Visionen!“ geht es um Lösungsansätze, wie sowohl die Bürger als auch die Politiker mit den geringen finanziellen Ressourcen trotzdem ihre Stadt lebenswerter machen können. Dafür ist ein Umdenkungsprozess notwendig, den Herr Prof. Dr. Günter uns an diesem  Abend näher bringen will.”"

Jugendhilfeausschuss: Antrag der DKP zur “Praxis der Inobhutnahme durch das Jugendamt”

15.05.2012. DKP Bottrop. Michael Gerber

“”Die DKP beantragt für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 31. Mai 2012 den Tagesordnungspunkt:

Beschlussvorschlag:

Der Jugendhilfeausschuss fordert das Jugendamt auf, vor der Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen ein Beschluss des Bottroper Familiengerichtes einzuholen. Nur bei begründeten Notfällen, wenn eine Eilentscheidung des Familiengerichtes nicht eingeholt werden kann, ist eine Inobhutnahme durch das Jugendamt ohne diese vorherige richterliche Entscheidung gerechtfertigt. Alle längerfristigen Regelungen bei einer Kindeswohlgefährdung dürfen nur im Rahmen des Familienrechtes getroffen werden, wie es sich aus § 1666 BGB (gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls) ergibt. Die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII ist nur in Ausnahmen im Sinne einer Krisenintervention statthaft.

Begründung:

In den letzten Wochen gab es zwei Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen gegen die rechtswidrige Praxis des Jugendamtes, bei Inobhutnahmen von Kindern nicht die Entscheidung des Bottroper Familiengerichtes abzuwarten, obwohl dazu zeitlich die Möglichkeit bestand.

In dem Verfahren Az.: 2 K 831/10, mündliche Verhandlung am 22. März 2012, hat die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen als Entscheidungsgründe in einem rechtskräftigen Urteil festgestellt:

„Allerdings hat das Jugendamt der Beklagten bei der Inobhutnahme gegen § 42 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 b) SGB VIII verstoßen. Danach darf in den Fällen, in denen – wie hier – eine dringende Gefahr für das Wohl Weiter lesen

OB Bernd Tischler stellt InnovationCity Bottrop in Hangzhou vor

16.05.2012. Stadt Bottrop
“Zukunftsbrücke” heißt das Projekt, bei dem über 30 Nachwuchskräfte aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Medien vom 14. bis 24. Mai in Peking und Hangzhou über die “Nachhaltige Stadtentwicklung in China und Deutschland im 21. Jahrhundert” unter Beteiligung ausgesuchter Experten diskutieren. Einer dieser Experten ist Oberbürgermeister Bernd Tischler, der am 20. Mai in Hangzhou die InnovationCity Bottrop und die Planungen zum “Zukunftsstandort Bottrop” generell vorstellen wird. Der “Chinese-German Young Professional Campus” wird organisiert von der Mercator-Stiftung, der All-China Youth Federation, dem Global Public Policy Institute und der Universität Peking.

Fragen, denen sich der Oberbürgermeister im Vortrag und in der Diskussion in der Sieben-Millionen-Einwohnerstadt Hangzhou (Partnerstadt von Dresden) stellen wird, sind: Wie sehen die derzeitigen Veränderungsprozesse in der Stadt aus? Was sind die Probleme in Bottrop, die es zu lösen gilt? Welche Erfolgsgeschichten gibt es? Welche Rolle spielen Unternehmen, Organisationen und Verbände sowie die Medien? Wie werden diese Akteure in den Bottroper Veränderungsprozess einbezogen?

Prominente Experten neben Bernd Tischler sind in Peking und Hangzhou Ex-Minister und Weiter lesen

Zwei Tage danach: Startseiten-Online-Reaktionen der BOT-Parteien auf die Wahl

SPD: “Vielen Dank unseren Wählerinnen und Wählern, den vielen Wahlkämpfern und Wahlhelfern! Klare Verhältnisse. Gut für NRW.”

CDU: –

Grüne:

Piraten:

FDP: “Glückwünsche zum persönlichen Erfolg – Der FDP-Landtagskandidat Oliver Mies war einer der ersten Gratulanten. Nicht nur bei SPD-Siegerin Cornelia Ruhkemper, sondern auch bei CDU-Ratsfrau Dr. Anette Bunse. Während Cornelia Ruhkemper schon kurz nach Schließung der Wahllokale als sichere Siegerin feststand, wurde …”

Linke: “Wir machen weiter, so oder so.”

ÖDP:

Die Partei: “Liebe Wählerinnen und Wähler,
Lieber Wahlurnenpöbel,
was waren das für spannende Minuten am letzten Sonntag im Bottroper Rathaus als die ersten Wahlergebnisse bekannt gegeben wurden.
Ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen, doch am Schluss gewann leider die SPD.
Gerne wäre ich für Bottrop in den Landtag gezogen und hätte mir so meine wohlverdiente Pension gesichert.
Dennoch haben wir in Bottrop Grund zur Freude. Wir konnten unser Ergebnis von 2010 um über 400% steigern! Als Direktkandidat konnte ich aus dem Stand ruhmreiche 0,8% der Stimmen gewinnen!
In einigen Wahllokalen lag ich damit sogar vor der Spaßpartei FDP!
Dafür vielen Dank.
Nun wollen wir aber nach Vorne schauen und nicht zurück. Der Kindergarten St. Hedwig muss geschlossen werden! Bottrop und Kirchhellen müssen geteilt werden und Martin Sonneborn muss der nächste Bundeskanzler werden!
In diesem Sinne euer
Christopher Ruf
(Direktkandidat der Herzen)”

 

Eisenbahnjournal “Zughalt”: Bei den Vestischen Straßenbahn in einem Jahr 532 Unpünktlichkeitsentschädigungen

“”Ein Jahr nach der Einführung der Pünktlichkeitsgarantie in der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) hat man bei den Vestischen Straßenbahnen Bilanz gezogen: In 532 Fällen musste der Fahrpreis wegen Verspätung erstattet werden. Das waren ein bis zwei Kunden am Tag. … Besonders häufig betroffen ist die Linie SB 16 von Dorsten über Bottrop nach Essen. Hier gab es 73 Anträge auf Fahrgelderstattung.”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Wechselgeld-Betrug auf der Kirchhellener Straße

15.05.2012. Presseportal der Polizei

“Ein unbekannter Mann bat am Montag (14.05.), gegen 08.15 Uhr, auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Kirchhellener Straße, einen 81-jährigen Bottroper ihm Geld zu wechseln. Dabei entwendete der Täter dem Geschädigten Bargeld aus der Börse. Anschließend entfernte er sich mit einem schwarzen vermutlich Geländewagen. Täterbeschreibung: 20 bis 30 Jahre alt, 185 bis 190 cm groß, stabil, kurze, dunkle Haare, südländisches Aussehen. Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. 02361/550″

Der Drei-Parteien-Tipp

Der Drei Parteien-Tipp:
1) Tippen Sie das Ergebnis von drei beliebigen Parteien aus der Liste bei der kommenden Landtagswahl im Wahlkreis Bottrop, Zweitstimme.
2) Sie können Ihren Tipp per E-Mail an post@bottblog.de oder in der Kommentarfunktion abgeben.  Sie können mit Namen oder mit einem Nickname abstimmen.
3) Gewinner ist der/die, bei dem/der die prozentuale Abweichung von seinem/ihrem Ergebnis zum Bottroper Sonntagsergebnis am geringsten ist.
4) Der Gewinner/die Gewinnerin erhält ein Buchpaket “Bottroper Geschichte(n)”.

Gewinnerin:
Lotta von Botta tippt:
FDP 4,5 % /0,8
Die Partei 0,3 % /0,2
Grüne 7,5 % /0,4
1,4
Buchpaket ist unterwegs

Laura tippt:
Grüne 5,1 % /2,8
ÖDP 2,1 % /1,4
FDP 7.1 % /2,2
6,4

Hans G12 tippt:
Linke 4 % /1,3
Grüne 7,5 % /0,4
CDU 28 % /7,6
9,3

WeB tippt:
Die Partei 0,3 % /0,2
Grüne 7,2 % /0,7
Piraten 4 % /3,8
4,7

Golo tippt:
ÖDP 12 % /11,3
Piraten 3,6 % /4,2
FDP 6,0 % /0,7
16,2

Stammi tippt:
Piraten 9,0 % / 1,1
FDP 4,2 % /1,1
Linke 2,2 % /0,5
2,7

Tobibus tippt:
Piraten: 4,2% /3,6
Grüne: 8,5 % /0,6
FDP: 4,0 % /1,3
5,5

Christoper tippt:
Die PARTEI 57,8
Piraten 11,2
Grüne 10,9
SPD 9,4
CDU 6,2
Sonstige (FDP inbegriffen) 4,5

Kümmerling tippt:
SPD 47,5% /2,6
CDU 25,3%  /4,9
FDP 4,6 % /0,7
8,2

Tante Klara tippt:
Grüne 8,0 % /0,1
Linke 4,0 % /1,3
Die Partei: 0,2 % /0,3
1,7

wes tippt:
CDU 41 % /20,6
SPD 26 % /24,1
FDP 9 % /3,7
49,2

DOCCO tippt:
Grüne 9,5 % /1,6
FDP 5,5 % /0,2
Linke 3,0 % /0,3
2,3

Knickel tippt:
Die Partei 0,4% /0,1
ÖDP 1,2% /0,5
FDP 3,8% /1,5
2,1

Markus tippt:
SPD 48,5% /1,6
FDP 3% /2,3
ÖDP 1,8% / 1,1
5,0

Lisa tippt:
Linke 3,0 % / 0,3
FDP 4,2 % /1,1
ÖDP 1,6 % /0,9
2,3

CDU-Kandidatin Annette Bunse im Landtag – Oliver Mies (FDP) gratuliert

14.05.2012. FDP Bottrop

“”Der FDP-Landtagskandidat Oliver Mies war einer der ersten Gratulanten. Nicht nur bei SPD-Siegerin Cornelia Ruhkemper, sondern auch bei CDU-Ratsfrau Dr. Annette Bunse. Während Cornelia Ruhkemper schon kurz nach Schließung der Wahllokale als sichere Siegerin feststand, wurde die CDU-Frau aus Kirchhellen erst am späten Abend überrascht.

Oliver Mies: “Nachdem feststand, dass die Union nur 29 Direktmandate gewonnen hat, war mir klar, dass bei 66 Mandaten der Listenplatz von Annette Bunse ziehen wird. Ich freue mich für sie, weil ich sie sehr schätze.” Damit verfügt Bottrop nun nach einer gefühlten Ewigkeit wieder über zwei MdLs.

Für Oliver Mies, den stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bottroper Rat, beginnt dagegen am Dienstag schon wieder der Alltag. Um 15 Uhr steht die nächste Ratssitzung an. Als landespolitischer Sprecher der Bottroper Liberalen hat er ab sofort zwei Ansprechpartner für Bottroper Belange im Land. Neben dem wieder gewählten Ralf Witzel (Essen) zieht für die Ruhr-Liberalen auch Andreas Nückel (Herne) in den Düsseldorfer Landtag ein.”"

Einbruch auf der Essener Straße

14.05.2012. Presseportal der Polizei

“Am 14.05.2012, um 02.07 Uhr, meldete ein Zeuge über den Notruf einen Einbruch in ein Elektronikfachgeschäft in Bottrop auf der Essener Straße. Dem Täter gelang zunächst mit der Beute zu Fuß die Flucht vor den eingesetzten Polizeikräften. Im Zuge der Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnte der 16jährige junge Mann jedoch nach einiger Zeit gestellt und festgenommen werden.”

 

Eine klasse Geste

Vorhin, so zwischen kurz vor sechs und kurz vor sieben, war ich im Ratssaal. Ergebnisse der Landtagswahl kucken. Und natürlich auch kucken, was da sonst so los war. Ich könnte davon erzählen, dass vor sechs Uhr fast nur FDP-ler im Raum waren (die wahrscheinlich im Rudel mit der Spannung besser zurechtkamen). Dass es bei der Linken und der ÖDP traurige Gesichter gab. Dass die beiden (oder waren es drei?) von Der PARTEI am lautesten gejubelt haben (hört man auf dem Video in 0.33), dass ich Dezernent Ketzer zum ersten Male ohne Schlips und Kragen gesehen habe. – Also wer heute nicht im Ratssaal war, hat einiges verpasst. Das, was mich am meisten beeindruckt hat, waren allerdings nicht Ergebnisse, Reaktionen oder Anziehsachen. Das, was mich am meisten beeindruckt hat, war eine Geste. Und um es vorwegzunehmen: Ich fand sie beeindruckend.

So gegen 18.30 Uhr betrat Oberbürgermeister Bernd Tischler den Ratssaal. Ich stand direkt an der rechten Tür. Er kam durch die linke Tür, war also eine Ratssaal-Länge von mir entfernt. Ich sah, dass er einige der dort Stehenden begrüßte. Kenn ich: Seine Vorgänger Noetzel und Löchelt taten das Gleiche, begrüßten ihre Bekannten, zumeist aus der SPD oder der Verwaltung, und ließen dann ihre Vertrauten um sich einen Kreis bilden und sich feiern. Dann bemerkte ich, dass OB Tischler auch die begrüßte, die an der Stirnseite standen. Darunter einige, die garantiert nicht SPD-Fanatiker sind. – Und endlich kapierte ich: Unser OB begrüßte – als Hausherr und Gastgeber – jeden im Saal. Und da waren hundert Leute oder mehr.

Nach einigen Minuten kam er in meine Nähe, begrüßte den Herrn, der gerade zur Tür reinkam, sah mich an der Ecke stehen, kam auf mich zu, sagte “Guten Abend”, schaute mich an und gab mir die Hand, ging dann zum Nächsten. Was das Ganze so sympathisch machte: Kein bloßes Abhaken der Anwesenden einer nach dem anderen, für jeden den gleichen Zeitraum, kein übertriebenes Schulterklopfen bei denen, die er wahrscheinlich gut kennen musste. Eine klasse Geste.

Bottroper Ergebnisse der Landtagswahl vom 13. Mai 2012


13.05.2012. Stadt Bottrop
Cornelia Ruhkemper wieder zur Landtagsabgeordneten gewählt – Vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl 2012 in Bottrop

“”Das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl 2012 in Bottrop steht fest: Wiederum zur Landtagsabgeordneten gewählt ist Cornelia Ruhkemper (SPD). Die 1954 geborene Bundesbeamtin geht damit in ihre dritte Abgeordnetenperiode. Die Wahlbeteiligung lag in Bottrop bei 60,3 Prozent, von den 90.226 Wahlberechtigten haben 54.389 gewählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 haben bei der vorangegangenen Landtagswahl von 90.769 Wahlberechtigten 54.430 ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag mit 60 Prozent 0,3 Prozent unter der jetzigen.

Cornelia Ruhkemper konnte 29.190 Stimmen (54,5 Prozent) auf sich vereinigen Die weiteren Stimmanteile: Dr. Anette Bunse (CDU) 12.598 Stimmen (23,5 Prozent), Rainer Woldenga (Piraten) 4.225 Stimmen (7,9 Prozent), Roger Köllner (Grüne) 2.881 Stimmen (5,4 Prozent), Oliver Mies (FDP) 1.927 Stimmen (3,6 Prozent), Christoph Ferdinand (Die Linke) 1.546 Stimmen (2,9 Prozent), Markus Stamm (ödp) 730 Stimmen (1,4 Prozent) und Christopher Ruf (Die Partei) 418 Stimmen (0,8 Prozent).

Bei den Zweitstimmen konnte die SPD die meisten auf sich vereinigen (26.861 Stimmen, 50,1 Prozent). Zweitstärkste Partei ist die CDU mit 10.922 Stimmen (20,4 Prozent). Insgesamt verteilen sich die Stimmen wie folgt auf weitere Parteien: Grüne (4.225 Stimmen, 7,9 Prozent), Piraten (4.151 Stimmen, 7,7 Prozent), FDP (2.842 Stimmen, 5,3 Prozent), Die Linke (1.441 Stimmen, 2,7 Prozent), ödp (400 Stimmen, 0,7 Prozent) und Die Partei (275 Stimmen, 0,5 Prozent). Sonstige Parteien erhielten 2.506 Stimmen (4,7 Prozent).”"

Ergebnisse der NRW-Landtagswahl vom 13. Mai 2012: Wahlkreis 76. Bottrop, Erststimme
Quelle: Stadt Bottrop

Cornelia Ruhkemper. SPD: 54,5 %
Dr. Antionette Bunse. CDU: 23,5%
Roger Köllner. Grüne: 5,4 %
Christoph Ferdinand. Linke: 2,7%
Oliver Mies. FDP: 3,6 %
Rainer Woldenga. Piraten: 7,7 %
Markus Stamm. ÖDP: 1,4 %
Christopher Ruf. Die Partei: 0,8 % (korrigiert. Danke für den Hinweis an die Partei)

Ergebnisse der NRW-Landtagswahl vom 13. Mai 2012: Wahlkreis 76. Bottrop. Zweitstimme
Quelle: Stadt Bottrop

SPD: 50,1% [+3,5 ]
CDU: 20,4% [-6,8 ]
Grüne: 7.9 % [-0,1 ]
Linke: 2,7% [-3,8 ]
FDP: 5,3 % [+1,2 ]
Piraten: 7,8 % [+6,4 ]
ÖDP: 0,7 % [-0,5 ]
Die Partei: 0,5% [+0,4 ]
Pro NRW: 2,7% [+1,2 ]

Landtagswahl 2012: Ergebnis der ersten Erhebung der Wahlbeteiligung um 12 Uhr. Und : Ergebnis der zweiten Erhebung der Wahlbeteiligung um 16 Uhr

13.05.2012. Stadt Bottrop
“”Aufgrund des gegenwärtigen Standes (16 Uhr) der Wahlbeteiligung in festgelegten 19 der 99 Bottroper Wahllokale plus der Briefwahlkonstanten liegt die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2012 in Bottrop bei 52,4 Prozent (Lokalwähleranteil 40,9 Prozent plus 11,5 Prozent Briefwahlkonstante).
Im Vergleich liegt der Wert damit geringfügig (0,2 Prozent) über der Zahl von 2010 zum gleichen Zeitpunkt. Bei der vergangenen Landtagswahl hatten in Bottrop bis 16 Uhr hochgerechnet 52,2 Prozent der Wahlberechtigten gewählt (40,2 Prozent Wähler in den Wahllokalen und 12,0 Prozent Briefwahlpauschale).
Die Wahlbeteiligung bei der ersten Erhebung heute um 12 Uhr lag bei 29,9 Prozent (18,4 Prozent Lokalwähleranteil und 11,5 Prozent Briefwahlkonstante) und damit 3,2 Prozent über dem Ergebnis der ersten Erhebung im Jahr 2010, die allerdings damals schon um 11.30 Uhr stattgefunden hat.
Bei der Landtagswahl 2010 lag die Wahlbeteiligung am Ende in Bottrop bei 60,0 Prozent – ein Wert, der bei dieser Landtagswahl kaum noch zu erreichen sein wird.”"

13.05.2012. Stadt Bottrop
“”Aufgrund des gegenwärtigen Standes (12 Uhr) der Wahlbeteiligung in festgelegten 19 der 99 Bottroper Wahllokale plus der Briefwahlkonstanten liegt die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2012 in Bottrop bei bisher 29,9 Prozent (Lokalwähleranteil 18,4 Prozent plus 11,5 Prozent Briefwahlkonstante). Im Vergleich liegt der Wert damit 3,2 Prozent über der Zahl von 2010. Eine Steigerung war allerdings auch zu erwarten, da bei der vergangenen Landtagswahl schon um 11.30 Uhr die erste Repräsentativerhebung stattgefunden hat, was nun wegen der Vergleichbarkeit mit anderen Städten im Ruhrgebiet, die alle um 12 Uhr eine erste Erhebung durchführen, geändert worden ist. Im Jahr 2010 hatten um 11.30 Uhr hochgerechnet 26,7 Prozent der Wahlberechtigten in Bottrop gewählt (14,7 Prozent Wähler in den Wahllokalen und 12 Prozent Briefwahlpauschale). Insgesamt lag die Wahlbeteiligung an der Landtagswahl 2010 in Bottrop bei 60,0 Prozent.”"


Musikalische Liebeserklärung an Bottrop

Der Musiker / DJ Bazooka hat eine ganz besondere Liebeserklärung an die Stadt Bottrop geschrieben. Aus der Beschreibung des Künstlers: Bazooka left Bottrop and moved to Berlin. Because Bot sucks ass he did this Deathcore tune.

Fucking Bottrop Suck My Ass

ÖDP startet Aktion: „Volksentscheid , sonst klagen wir“ – Auftakt in Bottrop am Samstag in der Innenstadt

11.05.2012. ÖDP

“”Am Samstag besteht in der Zeit von 10.00 – 13.00 Uhr die Möglichkeit sich an der Ecke Hochstraße/Pferdemarkt kostenlos der Verfassungsbeschwerde von Herta Däubler-Gmelin (Bundesjustizministerin 1998-2002), der Organisation „Mehr Demokratie“ und der Parteien ÖDP und Freie Wähler gegen den geplanten Euro-Rettungsschirm ESM und den europäischen Fiskalpakt anzuschließen. Die Bottroper Ökodemokraten starten an ihrem Infostand in der Innenstadt die mehrwöchige Kampagne , die bereits in vielen deutschen Großstädten angelaufen ist.

Die Drohung ist klar: „Volksentscheid – sonst klagen wir“ steht auf der neuen Webseite www.verfassungsbeschwerde.eu, auf der ein Bündnis für mehr Bürgerbeteiligung bei den geplanten Gesetzen zur Euro-Rettung wirbt. Wenn über den Fiskalpakt und den Rettungsschirm ESM nicht in einem Referendum entschieden wird, wollen die Initiatoren Verfassungsbeschwerde einlegen – mit Unterstützung möglichst viele Bürger, die der Klage kostenlos beitreten können. Bisher haben sich 6000 Bürger der möglichen Klage angeschlossen.

Im Gegensatz zu anderen bereits angekündigten Klagen, geht es Fr. Däubler-Gmelin und ihren Bündnispartnern nicht in erster Linie um den finanzpolitischen Gehalt der Gesetze oder die Pflege euroskeptischer Ressentiments, sondern um den damit verbundenen Demokratieabbau. Die Bundesrepublik Deutschland haftet im Ernstfall mit mehreren hundert Milliarden Euro für den Rettungsschirm. Sollte der Fiskalpakt in Kraft treten, dann wird sowohl die Budgethoheit des Bundestages als auch die Mitsprachemöglichkeit des EU-Parlaments eingeschränkt. Europa wird die Veranstaltung einer kleinen Regierungselite ohne echte Kontrolle. „Wir fordern eine bundesweite Volksabstimmung bei diesem absolut  entscheidenden Thema. Die demokratischen Mitwirkungsrechte der Parlamente dürften nicht immer weiter beschnitten werden“, meint ÖDP-Kreisvorsitzender Johannes Bombeck. Die aktuelle Vorgehensweise der Bundesregierung ist aus Sicht des Bündnisses zutiefst undemokratisch und intransparent, da zentrale Entscheidungen in unkontrollierte Gremien verlagert werden. Bezahlen müssen im Ernstfall aber alle Steuerzahler „Nur wenn Europa demokratischer wird, hat es eine Zukunft d.h. die notwendige Akzeptanz der Bürger.“

Das die Haftungshöhe Deutschlands beim ESM letztlich unklar bleibt, erhöht das Unbehagen bei der Bottroper ÖDP.

Am Samstag hofft Bombeck auf viele potentielle Unterstützer einer Verfassungsbeschwerde, den er rechnet nicht damit, dass es ein Referendum in Deutschland geben wird. In den nächsten Wochen bis zur Bundestagsentscheidung will die Bottroper ÖDP auf jeden Fall über den Fiskalpakt und den ESM informieren und Kläger sammeln, die für Europa, aber gegen einen Demokratieabbau sind.

Die Bundespartei ÖDP hat in den letzten Jahren mehrfach und erfolgreich Verfassungsgerichte auf Bundes- und Landesebene angerufen und so für mehr Demokratie im Land gesorgt. Auch in Sachen Bürgerbegehren und Volksentscheide kann sie im Süden der Republik auf einige beachtliche Erfolge blicken.”"

ZOOM – Das Sauerland und mehr: “Prof. Dr. Patrick Sensburg, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Hochsauerlandkreis: Haben Sie das nötig?”

11.05.2012. ZOOM
“”Heute habe ich einen Facebook-Eintrag auf der Seite von Prof. Dr. Patrick Sensburg gesehen, der mich ziemlich ratlos gemacht hat. Ich frage mich seit einigen Stunden kopfschüttelnd, wie ein Jurist und hochrangiger Politiker einen derartigen Unfug schreiben kann: “Geht die Journalisten-Bezahlaktion der SPD im HSK weiter? Herr Schiebener macht in seinem Blog zoom seit geraumer Zeit Stimmung gegen die CDU. Stand er wohl auch auf der SPD- Gehaltsliste??” …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Rheinische Post: “Legoland zieht in Centro”

11.05.2012. Rheinsiche Post
“”Nun ist es offiziell: Das Legoland wird im kommenden Frühjahr vom Duisburger Innenhafen ans Oberhausener Centro umziehen. Wie Betreiber Merlin Entertainments am Freitag mitteilte, beginnen im Sommer die Arbeiten am neuen Standort. … erzeit laufen Arbeiten am Ocean Adventure Park, der wie das Legoland im Frühjahr 2013 fertig sein soll. Der neue Abenteuerpark ergänzt nach Unternehmensangaben das Sea Life Centre und bietet eine Kombination aus Fahrgeschäft, Aquarium und Tierbegegnung zum Thema Antarktis. …”"
Den gesamten Artikel lesen KLICK

AWO-Tanznachmittag wird verlegt

11.05.2012. HuNie
Verlegt hat der AWO-Ortsverein Stadtmitte für den Monat Juni seinen monatlichen Tanznachmittag vom 6. auf den 13. Juni. Also vom ersten Mittwoch im Monat auf den zweiten Mittwoch. Beginn um 15 Uhr bei Live-Musik mit Jürgen.

AWO-Ausflug nach Bad Neuenahr-Ahrweiler

11.05.2012. HuNie

Nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geht der diesjährige Ausflug des AWO-Ortsvereins Stadtmitte am 16. Juni. Die Abfahrt ist um 9.30 Uhr von der Tagesstätte an der Horster Straße 18. Ziel ist „Bell’s  Weinrestaurant und Biergarten“. Es besitzt einen eigenen Braukeller und liegt zwischen altem Baumbestand am Ortseingang. Ein guter Ausgangspunkt für Spaziergänge. Der Preis für Mitglieder beträgt 22 Euro, für Nichtmitglieder 26 Euro. Eingeschlossen im Preis ist das Mittagessen um 12 Uhr, gewählt werden kann zwischen zwei Gerichten. Ebenfalls eingeschlossen ist das Abendbrot, eine Hausmannsplatte. Karten sind ab sofort zu erwerben in der AWO-Tagesstätte Horster Straße 18 zu den Öffnungszeiten: Montags 8 bis 15 Uhr, dienstags 8 bis 17 Uhr, mittwochs und samstags 8 bis 13 Uhr und freitags 8 bis 16 Uhr. Vom 1. bis einschließlich 11. Juni ist die Tagesstätte geschlossen. In dieser Zeit läuft der Kartenverkauf  in der Kanzlei des Ortsvereins-Vorsitzenden, Rechtsanwalt Hans-Adolf Brockmann, Pferdemarkt 2-3.

AWO sucht Ehrenamtliche

11.05.2012. HuNie

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen (es dürfen auch Mitarbeiter sein) sucht der AWO-Ortsverein Stadtmitte für seine Tagesstätte an der Horster Straße 18. Sie sollten soziales Engagement zeigen und bereit sein, einmal pro Woche in der Tagesstätte zu helfen.   Am Montag oder Freitag wird in der Tagesstätte ein Mittagstisch gekocht und den Gästen serviert. An den anderen Wochentagen – außer Donnerstag – kommen Gäste zum Frühstück. Ein Teil der bisherigen Mitarbeiterinnen, die sich ehrenamtlich über Jahre für die Aufgaben in der Tagesstätte eingesetzt haben, scheidet aus Altersgründen aus. Für sie sucht die AWO neue Helferinnen und Helfer.

IG Stoppt A52: Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

10.05.2012. IG Stoppt A52. Text und Foto
“”Ein konstruktives Gespräch gab es zwischen den Mitgliedern der IG Stoppt A52 Tim Pelldorf, Ulrich Schnirch, Michael Gerber, Norbert und Anita Porwol und dem MdB der SPD Herrn Michael Gerdes Ende April. Im Vordergrund stand die Frage, wie Lärmschutz an der B224 für die Anwohner verwirklicht werden kann. Die IG hatte in Erfahrung gebracht, dass für Lärmsanierungsmaßnahmen ein Fördertopf in Höhe von 50 Mio. € im Bundeshaushalt zur Verfügung steht. Herr Gerdes machte darauf aufmerksam, dass Bottrop sich in der Haushaltssperre befindet. Es gibt diesen Fördertopf, jedoch um daraus Geld zu bekommen, muss die Stadt einen Eigenanteil aufbringen. Die IG gab zu bedenken, dass vielleicht auch ein günstigerer Lärmschutz, z.B. durch Aufschüttung von Bodenaushub zu bekommen sei. Herr Gerdes machte deutlich, dass diese Planungen von Seiten der Verwaltung geprüft werden müssten. Deutlich machte die IG auch, dass sie schon Veränderungen in Hinsicht eines besseren ÖPNV, z.B. einen Städteschnellbus auf der B224, verwirklicht haben möchte. Herr Gerdes sprach von Berlin und dass dort der ÖPNV sehr attraktiv ist. Da würde das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, was leider für das Ruhrgebiet nicht gelte. Weitere Gesprächsbereitschaft ist von beiden Seiten signalisiert worden”"

UBP: Stellungnahme zu der Kampagne von “Pro-NRW”

10.05.2012. UBP. Uwe Mertesacker

“Die aktuelle Kampgane von PRO-NRW entbehrt jeglicher vernünftiger Auseinandersetzung mit den Integrationsproblemen in unserer Region. Als UBP distanzieren wir uns von dieser Art und Weise, Menschen zu provozieren. Der Koranverteilung der Salafisten sollte man nicht mit diffamierenden Mohammed-Karrikaturen entgegentreten, sondern auf sachliche Art und Weise.

Die Fehlentwicklungen der Integrationspolitik der etablierten Parteien müssen schnellstens korrigiert werden. Wer nur fördert, aber das Fordern vergisst, der erweist der Integration einen Bärendienst. Die UBP steht für einen fairen Umgang mit integrationswilligen Migranten. Dazu gehört aber vor allem das Erlernen der deutschen Sprache, das klare Bekenntnis zu Demokratie und Grundgesetz, die Gleichbehandlung von Mann und Frau sowie der Wille in unserem Land zu arbeiten und sich damit an der Volkswirtschaft zu beteiligen. Keine Einwanderung in unsere Sozialsysteme!

Wer in Deutschland leben will, aber unsere freiheitlich demokratische Grundordnung missachtet, sollte so schnell wie möglich unser Land verlassen. Alle strafrechtlichen Möglichkeiten sollten bei nachgewiesener Verfassungswidrigkeit ausgeschöpft werden, wie z.B. der Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit, Abschiebung oder Einreiseverbot.

All das muss man sagen und einfordern dürfen. Wenn man allerdings Menschen und ihre Religion pauschal provoziert und beleidigt, dann überschreitet man nicht nur eine rote Linie sondern säht auch Hass, der die Gesellschaft spaltet. Wir als UBP werden keine religiösen und auch keine politischen Extremismen dulden.”"

ZDF “Zoom”: “Der Pott ist pleite.” – Bottrop auch

“Nach dem Aus für Kohle und Stahl gab es keinen Masterplan zur Rettung des Ruhrgebiets. Stattdessen: vereinzelte Versuche, der Region einen modernen Anstrich zu verpassen. Die Eröffnung des Centro in Oberhausen ist eines dieser Beispiele. Eine Milliarde Euro hat der Bau des gigantischen, postmodernen Einkaufstempels gekostet, kiräftig gefördert vom Land. Knapp 5000 neue Arbeitsplätze sind entstanden. Bei Kohle und Stahl aber waren es hundertausende. Weil sich hochverschuldete Städte mit solchen Projekten nicht belasten dürfen, gründen sie Beteiligungsgesellschaften, investieren quasi auf Umwegen. Doch diese sogenannten Schattenhaushalte sind hoch gefährlich. Beim Stromversorger Steag kauften sich jüngst sechs hochverschuldete Ruhrgebietsstädte ein. Sie wollten mitzocken im großen Energiepoker.”
Film anschauen KLICK

“Stern”: “Kassierten Blogger Belohnung für Wahlkampfhilfe?”

“”… Das Wir-in-NRW-Blog spielte im Landtagswahlkampf 2010 in Nordrhein-Westfalen eine entscheidende Rolle. Anonyme Blogger enthüllten über Monate hinweg Interna aus der CDU, die dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers schadeten (“Rent-A-Rüttgers”) und ihn schließlich das Amt kosteten. Für ihre kritische und unabhängige Berichterstattung erhielten sie zwei Auszeichnungen, darunter der renommierte Otto-Brenner-Preis.

Aber so unabhängig und überparteilich waren die Enthüller offenbar nicht. Der stern deckt in seiner neuen Ausgabe auf, wie die mutmaßlichen Hintermänner des Blogs von dem Wahlsieg der SPD profitierten. Sie erhielten Aufträge der Landesregierung in Höhe http://www.ruhrbarone.de/anmerkungen-zu-tigern-und-wir-in-nrw/#more-42258von mehreren Hunderttausend Euro. …
Den ganzen Artikel lesen KLICK

Ruhrbarone: Anmerkungen zu Tigern und „Wir in NRW“  KLICK

WAZ: Verdacht: Gute Aufträge für Blogger dank Wahlkampfhilfe? KLICK

Wir in NRW: Keine Sternstunde des Magazins KLICK

Wir in NRW: Landesregierung erwirkt Einstweilige Ver fügung gegen die Berichterstattung des „Stern“ KLICK

ExtraSchicht in diesem Jahr auch in der Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung

09.05.2012. idr
“”Größer, vielfältiger, spannender: Bereits zum zwölften Mal legt die Metropole Ruhr am 30. Juni eine kulturelle ExtraSchicht ein. Das große Sommerfest lädt zur Entdeckungsreise durch die Industriekultur des Ruhrgebiets ein. Von 18 bis 2 Uhr morgens werden 53 Spielorte in 23 Städten mit über 200 Events von mehr als 1.000 Künstlern bespielt. Einen Schwerpunkt bildet die Lichtkunst – wie schon das Motto der ExtraSchicht “Licht an!” nahelegt.
Neun Spielorte geben in diesem Jahr ihr ExtraSchicht-Debüt, darunter das Theater an der Ruhr in Mülheim, das eine Gespenster-Walpurgisnacht feiert. Die Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung in Bottrop nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise vom Barock in die Zukunft. Als neuer Projektpartner präsentiert die Emschergenossenschaft weitere vier Spielorte, die allesamt den Umbau der Emscher vorführen.
“Die Extraschicht ist ein starkes Stück gelebte Metropole Ruhr. Es freut mich besonders, dass in diesem Jahr viele neue kleinere Standorte mitmachen. So kann der eine oder andere Geheimtipp im Glanz der großen Standorte seine Bekanntheit steigern”, so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
Damit die Besucher alle Spielorte gut erreichen, vernetzen über 170 Shuttlebusse und acht Schiffe die Region. Manche Linien warten dabei sogar mit einem eigenen Kulturprogramm auf.
Die ExtraSchicht hat mittlerweile solche Strahlkraft erreicht, dass sie Vorbild für weitere jetzt entstehende Industriekulturnächte in anderen europäischen Ländern ist. Im polnischen Oberschlesien und im ukrainischen Donbass wird zeitgleich am 30. Juni eine Nacht der Industriekultur gefeiert.
Die ExtraSchicht ist ein Projekt der Ruhr Tourismus GmbH, des Regionalverbandes Ruhr (RVR), des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und der Emschergenossenschaft.”"
www.extraschicht.de

Aus dem Grußwort des Herrn Oberbürgermeisters Tischler zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 08. Mai vor der Gedenktafel am Rathaus am Dienstag, dem 08.05.2012 um 18.00 Uhr

Quelle: Stadt Bottrop

“”…  Freiheit wurde einmal beschrieben als „das Recht eines jeden Menschen, irgendwo aufzustehen und all das zu sagen, was jedermann denkt“ (Lincoln Steffens, amerik. Publizist).

Diese Freiheit der Meinung ist ein hohes Gut. Wir müssen nicht einschwenken auf eine Linie, die nicht unserer Überzeugung entspricht. Meinungsvielfalt ist Schutz für diejenigen, an denen sich Meinungen spalten – wo es ein Contra gibt, gibt es auch ein Pro. Und dass wir diese Freiheit heute haben, ist Folge des 08. Mai.

Wenn wir uns heute zu einer Gedenkveranstaltung zusammenfinden, erinnern wir daran, Gebrauch zu machen von dem, was wir in 67 Jahren Frieden erworben und aufgebaut haben, von der Chance, die unsere demokratische Freiheit uns bietet.

Wir können Gebrauch machen von der Freiheit des 8. Mai, wenn wir aufstehen gegen neue Strömungen, Hass gegen Andersdenkende, gegen Minderheiten und Zuwanderer zu schüren.

Eine Gruppe jugendlicher Neonazis hat fast eineinhalb Jahre lang Bürger der Stadt Radevormwald bedroht, attackiert und eingeschüchtert. Die Zwickauer Terrorzelle konnte lange Zeit unentdeckt Anschläge auf unschuldige Menschen ausüben – wie sich mehr und mehr herausstellt – auch deshalb, weil es an Wachsamkeit der ermittelnden Behörden gefehlt hat.

Auch hier in Bottrop haben rechtsextreme Rattenfänger der Partei „Pro NRW“ versucht, Stimmung gegen Menschen zu machen, die einen Zuwanderungshintergrund oder eine andere Religion haben: gegen Menschen, die unsere Nachbarn und Mitglieder unserer Gemeinschaft sind. Ich bin sehr stolz auf unsere Bottroper, die als Mitglieder des Bündnisses „Bottrop gegen Rechts“ oder einfach als engagierte Bürger deutlich gemacht haben: Ihr habt in Bottrop keine Chance.
…”"

58 Minuten “Rockabilly Ruhrpott” – klasse!


“Der Film von Christin Feldmann und Claudia Bach geht dem Lebensgefühl Rock’n'Roll ebenso auf den Grund wie den Helden der Szene. Es geht um den Dresscode mit Petticoat und Schmalztolle, die Liebe zum Ruhrgebiet und immer auch um die Musik. Es ist das Portrait einer verschworenen Gemeinschaft, die ihre eigenen Verhaltensmuster und Wertvorstellungen hat.
Interviews, Konzertausschnitte und Aufnahmen vom Leben der Menschen zwischen Gelsenkirchen und Bottrop fügen sich zu einem informativen und unterhaltsamen Mosaik. Die Dokumentation gibt einen Einblick in eine Subkultur der Rockabillys und Teddy Boys. “Rockabilly Ruhrpott” ist die erste Dokumentation über diese Szene im Ruhrgebiet.”

“Energiearmut: Stromabschaltungen verbieten!” – LINKE fordert kostenloses Grundkontingent

07.05.2012. Die LINKE. Christoph Ferdinand
“”Laut dem Vorstand der Verbraucherzentrale NRW Klaus Müller können immer weniger Menschen die Stromrechnung bezahlen. “Es ist empörend, dass über 1000 Haushalten in Bottrop jedes Jahr der Strom abgedreht wird”, so Christoph Ferdinand, Ratsmitglied und Landtagskandidat der LINKEN in Bottrop. „Strom im privaten Haushalt gehört in unserer Gesellschaft zur Teilhabe und zum Existenzminimum. Wir LINKEN wollen Stromabschaltungen deshalb verbieten!“
Christoph Ferdinand dazu: „Die Verbraucherzentrale sagt, dass neben Hartz-IV-Betroffenen vor allem GeringverdienerInnen und RentnerInnen die Opfer sind, deren Heizkosten nicht von den Behörden übernommen werden. Menschen, denen das in keiner Weise zuzumuten ist. Durch den Ausbau des Stromzählers werden die Kosten noch zusätzlich und unnötigerweise in die Höhe getrieben. Wir LINKEN finden es unsozial und auch ökologisch irre, dass diejenigen, die am meisten Strom verbrauchen, am wenigstens zahlen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Weg mit den Privilegien für die industriellen Großverbraucher, her mit einem kostenlosen Grundkontingent für die privaten Haushalte, finanziert durch steigende Preise bei höherem und sehr hohem Verbrauch. Die Kosten der Energiewende dürfen nicht von denen geschultert werden, die ohnehin schon am wenigsten haben.“”

FDP-Landtagskandidat Oliver Mies mit viel Lob für BDKJ-Diskussionsveranstaltung

FDP-Bottrop
“”Mit einem Lob an den Veranstalter verabschiedete sich der Bottroper FDP-Landtagskandidat Oliver Mies am Ende eines munteren Diskussionsabends im Jugendcafé des BDKJ-Stadtverbands Bottrop an der Horster Straße. „Das BDKJ-Team hat es verstanden mit seinen beiden Moderatoren einen temporeichen, aussagekräftigen und nie langweiligen Talk zu inszenieren, in dem keine Zeit für Floskeln blieb. Beeindruckt hat mich die Ausdauer der jugendlichen Gäste während des mehr als zweistündigen Politcafés.“

Viele Jugendliche brachten Fragen und Meinungen in die Diskussionsrunde um die Kandidaten von SPD, CDU, FDP, Grünen, ÖDP und Piraten ein und fühlten ihnen auf den Zahn. „Besonders zufrieden bin ich, dass der FDP-Themenwahlkampf ankommt und die Jugendlichen bei konträrer Meinung nachfragen, warum wir als FDP bestimmte Standpunkte vertreten“, blickt Oliver Mies zurück.”"