Archiv für den Monat: Juni 2012

WAZ: “Der Stromnetz-Ausbau alarmiert die Bürger”

28.06.2012. WAZ. Tobias Blasius

“”… Vier große Trassen sind nötig, um nach dem Atomausstieg im Jahr 2022 ausreichend Ökostrom von den Windparks im Norden zu den Verbrauchern in der ganzen Republik zu leiten. Zwei dieser neuen „Volt-Autobahnen“ und zahlreiche Ertüchtigungen sieht der „Netzentwicklungsplan 2012“, den die vier deutschen Netzbetreiber aufgestellt haben, auch für NRW vor. Bürgerinitiativen, Kommunalpolitiker und Umweltschützer sind alarmiert, denn am 10. Juli endet die Frist für Einwände. …

Die zahlreichen Bürgerinitiativen, die sich zuletzt bei einer Informationsveranstaltung der NRW-Energieagentur in Düsseldorf versammelten, treibt jedoch eine ganz andere Sorge um. Die neuen großen Nord-Süd-Trassen können zwar mit moderner Gleichstrom-Technik ausgerüstet werden, die leistungsfähiger und für den Menschen weniger schädlich ist. Gleichstrom braucht jedoch bis 300 Millionen Euro teure Umrichter und kommt deshalb nur bei langen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zum Einsatz. Was aber geschieht mit den 400 Kilometern des bestehenden NRW-Netzes, die von bisher üblichen 220 000-Volt-Überlandleitungen auf 380 000 Volt hochgerüstet werden sollen?

95 Prozent dieser zu ertüchtigenden Leitungen sollen auf herkömmlichen Trassen verlaufen. „Jede Trassenänderung schafft neue Betroffenheit“, erklärt Amprion-Sprecher Andreas Preuß. Das Problem: Um die bislang geltenden Elektrosmog-Grenzwerte am Boden bei stärkeren Leitungen einhalten zu können, planen die Betreiber mit bis zu 60 Meter hohen Riesenmasten. …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Auf Seite 6 der pdf-Datei ist der Trassenverlauf im Ruhrgebiet zu erkennen ist. Die parallel zur B 224 vorhandene Trasse soll ausgebaut werden und mit 380 KV laufen:
http://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/NEP_2012/NEP_Uebersichtskarten_A4.pdf

Hier kann Einspruch eingelegt werden:
http://www.netzentwicklungsplan.de/content/konsultation-2012

Mit ganz herzlichem Dank an Tim.

WAZ-Gladbeck: “Gladbecker Initiative mit neuem „altem“ B 224-Vorschlag”

29.06.2012. WAZ-Gladbeck

“” In Gladbeck kommt wieder Bewegung in die Diskussion um den Ausbau der B 224. Der Gladbecker Arbeitskreis Stadtbildpflege will, dass die Bürger über eine „Umgehungsalternative zur A 52“ offiziell abstimmen und plant ein Bürgerbegehren. Der Arbeitskreis lehnt einen Autobahnausbau auf der bestehenden B-224-Trasse strikt ab. Doch ein Ausbau werde irgendwann wieder auf der Tagesordnung stehen, ist man sich sicher und will sich deshalb jetzt positionieren: „Wenn A 52, dann nur umweltverträglich und mit Bürgerpartizipation.“ Nach wie vor bevorzugt der Arbeitskreis die Heege-Umgehungslösung, die die Straße mit durch ein Gelsenkirchener Landschaftsschutzgebiet führen würde. Die Umgehung durch die Heege soll durch einen Tunnel führen. …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Public-Viewing rund um Bottrop – “Nach dem Spiel herrschte fast überall Ruhe”

29.06.2012. Presseportal der Polizei
“”Insgesamt ca. 12 000 Zuschauer waren diesmal an den verschiedenen Veranstaltungsorten im Vest. Der Zulauf zu den Örtlichkeiten verlief ohne Störungen.
Die Teilnehmerzahlen der größeren Veranstaltungen im Einzelnen: Recklinghausen: 6500. Castrop-Rauxel: 1700. Haltern am See: 2400. Gladbeck: 900.
In Castrop-Rauxel wurde während des Spiels eine männliche Person der Halle verwiesen, nachdem er den “Hitlergruß” gezeigt hat, eine Anzeige wurde gefertigt.
Eine weitere Person musste die Halle nach einem Körperverletzungsdelikt verlassen. Er erhielt ebenfalls eine Anzeige.
In der Arena wurde ein “Bengalo” gezündet. Der Verursacher konnte ermittelt werden und erhielt einen Platzverweis und eine Anzeige.
Nach dem Spiel herrschte fast überall Ruhe. Die sonst obligatorischen Autokorsos fanden nicht statt. In Marl trafen sich ca.250 Personen an der Bergstraße. Bei einigen Fans schlug dann der Frust in Aggressionen um, die Polizei wurde dort mit Flaschen beworfen. Eine Person wurde festgenommen, Anzeigen gefertigt.
Zeitweise kam es dort zwischen einer 25-köpfigen Gruppe “italienischer Fans” und den enttäuschten deutschen Anhängern zu verbalen Streitigkeiten. Weitere Eskalationen konnten durch frühzeitiges polizeiliches Einschreiten verhindert werden. Auch in anderen Städten kam es an verschiedenen Orten zu Auseinandersetzungen und Rangeleien; die Polizei konnte die Situationen schnell beruhigen.
Insgesamt wurden 5 Personen in Gewahrsam genommen, 6 Platzverweise ausgesprochen.”"

Vertreter von Autonomen Region Kurdistan besuchten die Geschäftsstelle des Ratsgruppe DIE LINKE. Zusammenarbeit wurde vereinbart

29.06.2012. Die LINKE Bottrop
“”Eine Delegation aus der Autonomen Region Kurdistan (Irak-Kurdistan) besuchte am Dienstag, dem 26 Juni.2012, die Geschäftsstelle des Ratsgruppe DIE LINKE Bottrop. Angehörige dieser Delegation waren der Abgeordnete des Kurdischen Parlaments Herr Mir Hazim, Herr Xeyri Bozani, Leiter des Jezidische Angelegenheiten und der Journalist, Herr Huso Hurmi. Empfangen wurden die Gäste vom Ratsherr Sahin Aydin. Die Delegation informierte sich über das Kommunalparlament der Stadt Bottrop und über die Ratsgruppe von DIE LINKE. Seit 1991 besteht im Föderalen Irak eine Autonomie- Regierung Kurdistan, die ihren Sitz in Stadt Erbil hat.

v.l.n.r. Herr Sahin Aydin, Herr Huso Hurmi, Herr Xeyri Bozani, Herr Mir Hazim

Ausstellung von Änne Urbach

28.06.2012. Kunstkreis Bottrop
“”E I N L A D U N G
zur Ausstellung von Änne Urbach (Malerin 6 März 1924 +15. Dezember 2009)

In unsere Galerie “Lebendige Wände” laden wir Euch, eure Familie und Freunde/Innen herzlich ein !
Eröffnung am Freitag, 13. Juli 2012, um 19:00 Uhr
Ort: Galerie “Lebendige Wände” in der Geschäftsstelle Ratsgruppe DIE LINKE., Brauerstr. 41 in Bottrop
Grußwort: Sahin Aydin Vorsitzender der Kunstkreis Bottrop e. V.
Einführung: Stephan Urbach ( Sohn der Künstlerin)
Öffnungszeiten: Montag:   10:00 – 12:30 Uhr. Mittwoch: 10:00 – 12:30 Uhr. Auch nach telefonischer Vereinbarung. Tel.: 02041-5687184. Mobil: 0176 – 10202274
DIE AUSSTELLUNG IST ZU SEHEN VOM 13.07. – BIS 13.08.2012″”

BOT-FDP zum Schulentwicklungsplan “Befragung ist suggestiv und untauglich”

28.06.2012. FDP-Bottrop
“”… Wir wollen die Schulformen „Gymnasium“ und „Realschule“ erhalten, im übrigen auch die Gesamtschule, wenn genügend Eltern und Schüler dies wollen. Wir sprechen uns zudem für Verbundschulen aus.  …
Ein Elternwille zur Sekundarschule ist aus dem vorliegenden Gutachten nicht zu erkennen! Die Art der Befragung ist suggestiv und untauglich zur Erkundung des Elternwillens. …
Bei dem Ergebnis der Befragung ist bezeichnend, dass 82% (!) der Eltern offen ausdrücken, dass sie gar nicht wissen bzw. nicht so gut wissen, was eine Sekundarschule ist. Daher hätte erst eine grundlegende Information erfolgen müssen und dann die Befragung, bevor man die Axt an das gesamte System anlegt. Angesichts so weitreichender Entscheidungen muss eine bessere Datengrundlage her. Wir fordern die Stadt auf, hier dringend nachzubessern. …”"
Die gesamte Stellungnahme lesen KLICK

Laura’s Frauenecke – Von Badehöschen, Schnauzbärtchen und Handtäschchen

Liebe Freundinnen,

da habe ich ein Bonbon entdeckt, darüber muss ich euch unbedingt berichten. Da posiert doch der neue SPD-Fraktionsvorsitzende, der schnucklige Thomas Göddertz, auf seiner Facebook-Seite im Badehöschen. Die Fotos wurden während seines Mexiko-Urlaubs 2010 aufgenommen. Die müsst ihr euch ansehen. Welch ein knapp bedeckter Body! KLICK Danke Tommi! Dafür gibt die Laura dir glatt ♥♥♥♥♥. Apropos knapp: Seit der Eberhard Kreck von der Volksbank sein Magnum-Bärtchen einer Vollrasur unterzogen hat, sieht er irgendwie knapp aus. Auf dem Foto heute im Stadtspiegel kommt er mir ganz fremd daher. Dafür kann die Laura ihm nur noch ♥♥ geben. Zum Schluss noch eine kleines Laura-Erlebnis: Am letzten Samstag habe ich unseren OB auf dem Berliner Platz dabei erwischt, wie er versuchte, sein Tanzbein zu schwingen. Berni, das muss geübt werden. So ist das noch nichts. Dafür kann die Laura dir höchsten ♥ geben.

Küsschen und bis zum nächsten Mal. Eure Laura

Ach ja: Bottrop ist endlich mal wieder in einer Sportart spitze
… und schon in den Schlagzeilen.


Aus einem Interview mit Dr. Norbert Lammert, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages

27.06.2012. Westfalen heute
Herr Bundestagspräsident, Sie haben einmal über Ihre Wohnorte Bochum und Berlin gesagt, dass Sie den Wechsel zwischen „den beiden schönsten deutschen Städten“ sehr genießen. Was macht Bochum zur schönsten deutschen Stadt?!
Norbert Lammert: Diese Frage hat Herbert Grönemeyer in seinem Lied „Bochum“ besser beantwortet als ich es je könnte. Ich halte mich an den Satz, dass Bochum zwar keine Stadt zum Träumen ist, aber meine Heimat, in der ich mich zu Hause fühle und wo ich immer wieder gerne bin.

Wenn man hier durch Wattenscheid geht, was zu Ihrem Wahlkreis gehört, fällt einem vielmehr die große Herausforderung auf, die der Strukturwandel noch immer mit sich bringt.
Natürlich ist der Strukturwandel noch lange nicht abgeschlossen und er wird nach wie vor durch den notorischen Eigensinn der Ruhrgebietsstädte erschwert. Leider ist deren Rivalität stärker ausgeprägt als die Bereitschaft, das Potential der ganzen Region in die Waagschale zu legen.

Im Kulturhauptstadtjahr schien es ein Umdenken zu geben.
Das Kulturhauptstadtjahr war die glanzvolle Ausnahme von der Regel. Die Bewerbung war deshalb erfolgreich, weil sich eine ganze Region zur Wahl gestellt hatte. Essen, Bochum oder Dortmund alleine wären nie Europäische Kulturhauptstadt geworden. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Beteiligten daraus lernen und ihre Lektion nachhaltig verinnerlichen. Leider gab es unmittelbar nach 2010 die unübersehbare Neigung, wieder in die alten Reflexe zurückzufallen.

Würden Sie sich als Lokalpatrioten bezeichnen?
Selbstverständlich. Aber wie Sie meinen Aussagen über Bochum vielleicht entnehmen, schließt meine Neigung zur Selbstironie auch die eigene Kommune mit ein.

Welche Rolle spielt für Sie Westfalen?
In den vergangenen 60 Jahren sind in unserem Bindestrichland Nordrhein-Westfalen drei Landsmannschaften entstanden: die Rheinländer, die Westfalen und die Ruhris. Wenn Sie die Leute hier am Bahnhof in Wattenscheid fragen, wo sie herkommen, erhalten Sie als Antwort „aus Buer“, „aus Steele“ oder „aus Langendreer“. Vor Ort bieten die Stadtteile das größte Identifikationspotential. Wenn Sie allerdings die selben Leute am Strand von Mallorca fragen, wo Sie herkommen, würden die meisten antworten, sie kommen aus dem Ruhrgebiet. Ich glaube, kein Essener und kein Bochumer sagt, er komme aus dem Rheinland beziehungsweise aus Westfalen.

Sie waren Ihrer Heimat immer sehr verbunden. Heute leiden das Ruhrgebiet und Teile Westfalens darunter, dass viele junge Leute in andere Regionen ziehen. Was spricht dafür, hier zu bleiben?
Es bleiben ja durchaus einige hier – jedenfalls wenn sie hier studieren und im Anschluss eine Beschäftigungsperspektive vorfinden. In einer Region, die sich im tiefgreifenden Strukturwandel befindet, ergreifen aber gerade junge und mobile Leute auch auswärts ihre Chancen, statt darauf zu warten, dass sich irgendwann die Verhältnisse vor Ort bessern. Das ist für die Region eine zusätzliche Problemlage, aber aus Sicht der Betroffenen mehr als verständlich.

Sie besuchen regelmäßig Theater, Festivals und Konzerthäuser. Haben Sie angesichts knapper Kassen und Sparzwängen Angst um die Kulturlandschaft in der Region?
Angst ist übertrieben, aber ich bin besorgt. Kulturausgaben gehören rechtlich betrachtet zu den freiwilligen Ausgaben der Kommunen, für die keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Da ist die Versuchung groß, in Zeiten der Konsolidierung öffentlicher Haushalte an dieser Stelle zu sparen. Im Ruhrgebiet befindet sich kaum eine Kultureinrichtung in Landesträgerschaft. Das ist in Berlin ganz anders. Wenn wir nicht wollen, dass unsere Kulturlandschaft durch die kommunalen Finanzprobleme verödet, müssen wir über neue Trägerschaften nachdenken.

Vor zehn Jahren: Das Ehrenmal im Ehrenpark wird neu gestaltet

Das Areal heißt zwar noch Ehrenpark und das Denkmal im Ehrenpark wird als Ehrenmal bezeichnet, doch offiziell geehrt wird hier schon lange niemand mehr. Die einzige Grünanlage in der City, zwischen Friedrich-Ebert- und Brauerstraße gelegen, ist in dieser Hinsicht aus dem Rennen. Offizielle Veranstaltungen, die nach einem Ehrenmal verlangen, finden längst im Stadtgarten am dortigen Ehrenmal statt. Dabei ist es gerade einmal zehn Jahre her, dass die Stadtverwaltung das Ehrenmal im Ehrenpark neu gestaltete.

Den gesamten Artikel im Blog “Bottroper Geschichte – Ganz frisch” lesen KLICK

Bilder des Tages (25)

Auch bei den Bandidos in Gelsenkirchen erinnert ein selbstgefertigtes Plakat (rechts) an ihren verstorbenen Bottroper Kumpel Hannes. Am rechten Pfosten neben der gesicherten Tür (links unten) warnt hier ein kleiner, gelber Aufkleber mit dem Aufdruck: “Wer hier klaut – stirbt.”

ELE-Zukunft: Grüne Kritik an fehlender vorheriger Einwohnerinformation – Lenkungsgruppe “gescheitert” – Gutachterliche Begleitung

25.06.2012. Die GRÜNEN
“”Die Bottroper Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisiert, dass der Tagesordnungspunkt “Beteiligung an der Emscher Lippe Energie (ELE) GmbH” – ohne vorherige Einwohnerinformation – im Bottroper Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss am 26. Juni 2012 und im Bottroper Stadtrat am 3. Juli 2012 in nichtöffentlicher Sitzung zur Beschlussfassung vorgelegt wurde. Nach Einschätzung der Grünen ist die eingerichtete Lenkungsgruppe zur zukünftigen Strom- und Gasversorgung in Bottrop damit “gescheitert”. Ursprünglich sei die Lenkungsgruppe gebildet worden, um die Ratsfraktionen “kontinuierlich” in den Entscheidungsprozess zur zukünftigen Energieversorgung in Bottrop einzubinden. Dies sei aber nicht ausreichend erfolgt.

Ulrich Schnirch, Grüner Vertreter in der Lenkungsgruppe “Zukunft der Energieversorgung in Bottrop”, äußert dazu: “Bei der anstehenden Ratsentscheidung über die städtische Beteiligung an der ELE geht es um die Frage, ob die Stadt Bottrop ihre Chance auf eine “echte” Rekommunalisierung ergreift oder auf Jahre hin vertut. Schon vor Monaten habe ich von einem RWE-Konzernverantwortlichen erfahren, wie die Stadt Bottrop mit der Minderheitsbeteiligung an der ELE zukünftig verfahren wird. Wenn verwaltungsseitig dargestellt wird, die aktuell anstehende Entscheidung müsse komplett nichtöffentlich erfolgen, steht dies im Gegensatz zu Diskussionen in der Lenkungsgruppe. Die Nichtöffentlichkeit könnte aber ein Hinweis darauf sein, dass der Vorschlag auch Teile der Verwaltung wenig überzeugt. Dass über die zukünftige Energieversorgung der EinwohnerInnen in einer Grundsatzdebatte öffentlich beraten werden kann, zeigen Beispiele in Mülheim/Ruhr oder Gelsenkirchen. Dies gilt auch für die gutachterliche Begleitung einzelner Fragestellungen.”

Der rechtlich gewachsene “Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit” beuge dem Anschein vor, “hinter verschlossenen Türen” sei ggf. eine unzulässige Einflußnahme von RWE-Konzerninteressen für wesentliche Entscheidungen maßgebend gewesen. Brisant: Der Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung hat – im Auftrag von Oberbürgermeister Bernd Tischler – mit Schreiben vom 22./23. Mai 2012 auf eine Einwohnerfrage des Bürgers Norbert Porwol zur Entscheidung über die Energieversorgung in Bottrop mitgeteilt, dass “über die in der Lenkungsgruppe diskutierten Ergebnisse der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss sowie der Rat der Stadt in öffentlicher Sitzung beraten bzw. entscheiden werden, sobald die Vorüberlegungen zu möglichen Alternativen abgeschlossen sind” (Zitat). Nach Meinung der Bottroper Grünen ist es kaum nachvollziehbar, dass einen Monat später (!) die Entscheidung über die städtische Energiepolitik ohne Öffentlichkeit erfolgen solle.  Auch Vorschläge für eine Beratung durch den Verband kommunaler Unternehmen, einen Netzerwerb und -betrieb oder das Neustrukturieren der städtischen Energie-Beteiligung seien in der Lenkungsgruppe wenig ernsthaft aufgegriffen worden.”"

“Förderpreis der Stadt Bottrop” geht an Thomas Grandoch

25.06.2012. Stadt Bottrop
“”Der erstmals zu vergebende Förderpreis der Stadt Bottrop geht in diesem Jahr an den in Berlin lebenden Jungregisseur Thomas Grandoch, der in der Region spätestens seit seiner grandiosen “Aida”-Interpretation im Kulturhauptstadtjahr 2010 in der Halden-Arena bekannt ist.
Die Preis-Jury, der Oberbürgermeister Bernd Tischler, Bürgermeisterin Monika Budke, MdL Cornelia Ruhkemper, Kulturkritiker Hans-Jörg Loskill, Kulturdezernent Willi Loeven
sowie Kulturpreisträgerin Bernhardine Lützenburg angehörten, haben jetzt ihre Entscheidung bekannt gegeben. Nicht berücksichtigte Fraktionen hatten Vertreter mit beratender Stimme für die entscheidende Jury-Sitzung Mitte Juni benannt.
Die Jury hat in einer Entscheidungsbegründung bekräftigt, dass Thomas Grandoch den Förderpreis, den die Stadt Bottrop erstmals vergibt, “unbedingt verdient hat”. Von Thomas Grandoch dürfte in Zukunft auch noch einiges zu erwarten sein.

Grandoch hat sich von frühester Jugend an für das Theaterleben in Bottrop engagiert. Der junge Regisseur, Jahrgang 1983, hat Marken- und Zeit-Zeichen in Bottrop gesetzt: Mit seiner spektakulären Halden-”Aida“, mit den frechen „Zofen“ auf der Halde mit dem Alpincenter und zuletzt mit dem Psycho-Thriller „Der Leuchtturm“ im Malakofturm. Drei große, unterschiedlichste Theateraufgaben sind nach Auffassung der Jury herausragend gelöst worden. Er habe die Gesetze des Theaters und die Bedingungen von Open-air-Inszenierungen beachtet und viel Fantasie und Sinnlichkeit in das Gelingen investiert.
Aber auch außerhalb Bottrops war und ist Thomas Grandoch künstlerisch aktiv. Er hat Musicals und Theaterstücke in Berlin zur Aufführung gebracht und Regiearbeiten beim Film übernommen. Weiter ist er in der Kommunikations- und Medienwirtschaft aktiv. “”

Weitere Bauarbeiten an der Scharnhölzstraße

25.06.2012. Stadt Bottrop

“”Weil der Mischwasserkanal in der Scharnhölzstraße erneuert werden muss, ist der Teilbereich zwischen der Alsenstraße und Rothardt ab Montag, den 25. Juni, bis Ende des Jahres voll gesperrt. Die Vollsperrung, die zunächst bis zur Mirkstraße reicht, wird vom 9. bis 20. Juli allerdings aufgehoben und der Verkehr dann mit einer Ampelanlage in beiden Fahrrichtungen einspurig neben der Baustelle hergeleitet. Die Aufhebung der Vollsperrung ist nach Mitteilung der Stadtverwaltung erforderlich, da auf der Strecke der Buslinie 264 zeitgleich eine weitere Vollsperrung eingerichtet werden muss und die Verspätungen für den ÖPNV bei einer doppelten Ausweichnotwendigkeit nicht mehr zumutbar wäre.”"

Wolfgang Quadst: zur Schließung der Sparkassenfiliale an der Gladbeckerstr. 219a

25.06.2012. Text und Foto: Wolfgang Quast
“”Es sind ca.drei Wochen vergangen seit wir von der Schliessung der Sparkassenfiliale an der Gladbeckerstr.219a berichtet haben.Wir haben in dieser Zeit 120 Unterschriften gesammelt,aber nicht nur Unterschriften sondern auch Meinungen.Einhellige Meinung die Filiale muss bleiben.Was mich bei den Gesprächen mit den Sparkassenkundenam meisten verwundert hat,ist dieUnwissenheit,über die Zusammensetzung von Vorstand und Verwaltungsrat,bei der Sparkasse. Im Verwaltungsrat sitzen,von uns gewählte Kommunalpolitiker, die aber wie mir scheint,das Ganze nur abgenickt haben, anstatt das Gespräch mit den Kunden zu suchen,da hätten sie, ganz schnell festgestellt,das fast alle dagegen sind und wären zu einem anderen Urteil gekommen.
Sehr ablehnend wurde auch die Tatsache,das es das kurze Gespräch mit den Sparkassen Mitarbeitern nicht mehr geben soll,und für alles ein Termin vereinbart werden muss, aufgenommen.Was sehr Wichtiges zum Schluss. An der Sparkasse die umgebaut werden soll, gibt es keine behinderten gerechten Parkplätze, die aber dringend gebraucht werden,da die Filiale an der Gladbeckerstr.219a sehr viele behinderte Kunden hat.Auch das Angebot normaler Parkplätze ist nicht gut. Fazit warum wird aus der Filiale am Eigener Markt keine Automatensparkasse mit 24 Stunden Service,und die Filiale an der Gladbeckerstr.219a bleibt so wie sie ist.”"

Parteivorsitz NRW: Wandert der Bottroper Oberpirat Woldenga jetzt nach Dortmund?


Rainer Woldenda (Foto: bottblog), Bottroper Oberpirat und Kandidat bei der NRW-Wahl (Er ist 2011 in 44 Tagen von Bottrop nach München gewandert, siehe Film, mehr HIER), hat seine Ankündigung wahr gemacht und kandidiert auf dem Landesparteitag am 30.06./01.07.2012 in Dortmund für das Amt des Landesvorsitzenden.
Auf der Piraten-NRW-Seite KLICK begründet er seine Kandidatur:
“Ich wünsche mir einen Vorsitzenden der dieses Amt nicht benutzt, um sich für die Bundestagswahl zu positionieren. … Ich wünsche mir einen Vorsitzenden der dafür sorgt, das die Piratenpartei möglichst lange unabhängig bleibt und sich ehrenamtlich und aus idealistischen Gründen für eine faire Politik einsetzt! Deshalb wünsche ich mir einen Vorsitzenden, der auf bezahlte Vorstände in NRW verzichtet. Ich wünsche mir einen Vorsitzenden, der die Piratenpartei nicht als Spasspartei darstellt. Dafür haben wir schon die FDP. …”
Als Referenzen gibt er u.a.an:
“”… Direktkandidat von Bottrop und Kirchhellen bei der LTW 2012, in diesem Zusamenhang das ganze Programm, von Kandidatenwatch, zu diversen Interviews in Zeitungen und Radio, Podiumsdiskussionen, zahlreichen Infoständen und vielem mehr. Teil eines Teams das den Aufbau von Stammtischen in Bottrop und Kirchhellen organisiert und fördert. Teil eines Teams das die Kommunalpolitik fördert. Teil eines Teams das die politische Mitarbeit in Bottrop und Kirchhellen fördert (aktive Mitgliederwerbung, Einbindung von neuen Piraten).”"

23. Juni 2012: Samstags im Städtchen


“Gedanken wie Seifenblasen” –  Abschlusstag, Samstag, 23. Juni 2012
Von 10 bis 14 Uhr werden auf dem Berliner Platz Spiele im Alltag gezeigt.  Von 10 bis 18 Uhr erinnern Pflanzen an vergessene Zeiten. Ab 11 Uhr kann das “begehbare Labyrinth” ausprobiert werden. Von 11 bis 15 Uhr ist der Berliner Platz wieder Ort des Seniorentanzfestes, dass [besser: "das"] in den Vorjahren schon viele Interessierte angelockt hat. …”" (Quelle: Stadt Bottrop)

Rede von Ulrich Kunold zum Tagesordnungspunkt 4 „Schulentwicklungsplanung“ im Schulausschuss der Stadt Bottrop am 22.06.2012

23.06.2012. DKP-Bottrop

“”Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

meine Damen und Herren!

Die heute vorgelegte erste Empfehlung zur Schulentwicklungsplanung der Projektgruppe „Bildung und Region“ dokumentiert die intensive Arbeit der Arbeitsgruppe „Schulentwicklungsplanung“ im letzten halben Jahr.

Die DKP-Fraktion hat schon zu Beginn der Diskussion darauf hingewiesen, dass es bei der Schulentwicklungsplanung nicht nur um die räumliche Planung und die Entwicklung der Schülerzahlen gehen darf, sondern in erster Linie um die Verbesserung der Qualität von Bildung.

Eine Schule für Alle und längeres gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse fordert die DKP-Fraktion nicht erst seit der Einführung der Gesamtschulen.

In der Diskussion des Schulentwicklungsplanes fehlt der DKP-Fraktion daher die Diskussion um die Zielsetzung für eine Verbesserung der Qualität von Bildung in Bottrop. Damit sollten wir nun beginnen.

Ziel muss es sein, allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern eine umfassende Bildung zu garantieren. Dazu müssen detaillierte Ziele für das Schulsystem in Bottrop formuliert werden. Diese sind aus Sicht der DKP-Fraktion vor allem: Weiter lesen

Deutschland – Griechenland 4:2 – in Bottrop geht rund um den Rathausplatz rund


Nach dem Viertelfinalsieg gegen Griechenland: Wieder die Umleitung Richtung Rathausplatz, um den Pferdemarkt autofrei zu halten. Auf dem Rathausplatz chaotische Szenen. Autofahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger – alles durcheinander. Jeder Huper drängte mit seinem Gefährt in den engen Rathaus-Kreisel. Was läuft ab, wenn Deutschland Europameister wird?


23.06.2012. Presseportal der Polizei
“Bei den Public-Viewing Veranstaltungen kam es vereinzelt zu Störungen. In Castrop-Rauxel wurde vor dem Spiel ca. 50 stark alkoholisierten Fans vom Veranstalter der Zutritt zur Europahalle verweigert. Während des Spiels randalierte eine Person in der Halle und leistet Widerstand, er wurde festgenommen. In Herten auf der Kaiserstraße kam es zu einer Schlägerei in einem Bus der Vestischen. Zwei männliche Personen wurden festgenommen, Anzeigen erstattet. In Recklinghausen wurden im Veranstaltungsbereich Steine geworfen, eine Frau erlitt eine Verletzung am Kopf und musste ins Krankenhaus. Gegen Ende des Spiels wurde in der Arena wiederholt Pyrotechnik gezündet, die Täter konnten festgestellt werden, Platzverweise wurden erteilt und Anzeigen gefertigt.

Die Polizei appelliert noch einmal deutlich an die Fans, auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Es wird kein Auge zugedrückt und jeder, der das Zünden von “Bengalos” nicht lassen kann, setzt sich der Gefahr aus, das Spiel zu verpassen, weil man einen Platzverweis erhält, sich möglicherweise in Polizeigewahrsam befindet und ggf. mit einer Anzeige rechnen muss.

Insgesamt ca. 12 000 Zuschauer schauten sich das Spiel an den verschiedenen Veranstaltungsorten im Vest an. Auch heute verlief der Zulauf zu den Örtlichkeiten ohne Störungen, die Sperrung des Walls führte nicht zu Verkehrsbehinderungen.

Die Teilnehmerzahlen der größeren Veranstaltungen im Einzelnen: Recklinghausen: 6000 Castrop-Rauxel: 1700 Haltern am See: 1900 Gladbeck: 900

Nach dem Spiel kam es in Recklinghausen auf den Kaiserwall zu Auseinandersetzungen, ein Ordner wurde verletzt. Eine Person wurde festgenommen. Am ZOB blockierten Randalierer den Busverkehr und “schaukelten” Busse der Vestischen auf. Die Situation konnte durch Polizeipräsenz beruhigt werden.

In der Stadthalle Gladbeck randalierten mehrere Personen.

An den nun schon bekannten Orten versammelten sich wieder Fans um zu feiern.

In Marl, im Bereich Bergstraße/Lipper Weg, trafen sich diesmal ca. 1000 Personen, die sich zunächst weitgehend diszipliniert verhielten. Mit zunehmendem Alkoholkonsum stieg aber auch hier die Aggressivität, was immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen und diese dann zu einer Festnahme, mehreren Platzverweisen und Anzeigen führte.

Ein Kind wurde durch ein “Bengalo” leicht verletzt, was die Gefahr, die von diesem unverantwortlichen Verhalten ausgeht, leider sehr deutlich vor Augen führt.

Im Bereich des Marktplatzes in Gladbeck randalierten mehrere Personen und schaukelten ein Fahrzeug auf.

Insgesamt wurden in den verschiedenen Städten sechs Personen in Gewahrsam genommen und elf Platzverweise ausgesprochen.

Bei den obligatorischen Autokorsos war das Verhalten der Verkehrsteilnehmer extremer als bislang. Mehrere Maßnahmen gegen Verkehrsteilnehmer wurden getroffen. Auch hier gilt weiterhin die dringende Aufforderung der Polizei, gefährliche Fahrmanöver, das Heraushalten von großen Fahnen oder das Herauslehnen aus Fahrzeugen zu unterlassen.

Mit Blick auf das kommende Spiel weist die Polizei darauf hin, dass die einzelnen “Fans”, die die Grenzen des Spaßes “austesten” wollen, mit angemessener und konsequenter Reaktion der Polizei rechnen müssen.”"


Grüne: “Wir sind unzufrieden über geringen Fortschritt am Bahnhof Bottrop-Boy – Duisburger 3-S-Zentrale der Bahn untätig”

22.06.2012. Die GRÜNEN
“”Die Bottroper Grünen sind unzufrieden über den geringen Fortschritt am Bahnhof Bottrop-Boy. Deshalb hat Grünen-Vertreter Ulrich Schnirch auch Bezirksbürgermeister Gerhard Bongers ersucht, die Deutsche Bahn im Namen der Bezirksvertretung Bottrop-Süd zur Beseitigung der bestehenden Mängel rund um den S-Bahn-Haltepunkt aufzufordern. Ungeachtet der erfolgreichen Aktionen im Mai 2012 habe sich im Umfeld der 187 Meter langen und 76 Zentimeter hohen Bahnsteige bisher wenig verbessert. Trotz wiederholter Initiativen bei der zuständigen 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn in Duisburg seien die diversen Krtikpunkte am Bahnhof Boy (u. a. Vermüllung, abgängiger Bahnsteig, defekte Bahnhofsuhr und defekte dynamische Fahrgastanzeige) nicht beseitigt worden. Ein Antrag für die Aufzüge werde von den Verantwortlichen zudem weiter von einem Spitzengespräch abhängig gemacht.

Zur aktuellen Situation am Bahnhof Bottrop-Boy äußert Grünen-Vertreter Ulrich Schnirch: “Es wurde teilweise Weiter lesen

Janusz-Korczak-Gesamtschule: Aus der Geschichte für den Frieden lernen – Normandiefahrt im Rahmen des Schulprojekts „Von der Vernichtung zur Befreiung“

22.06.2012. Janusz-Korczak-Gesamtschule

“27 Schülerinnen und Schüler des Kurses „Darstellen und Gestalten“ der Janusz-Korczak-Gesamtschule haben 5 Tage an der Landungsküste in der Normandie verbracht. Bewusst sollte die Fahrt um den D-Day, dem Tag der Landung der Alliierten in der Normandie liegen, um die Teilnahme an den Feierlichkeiten zu ermöglichen.

Direkt am Vormittag des 6.6.2012 durfte die Gruppe in St. Mére Eglise den amerikanischen Zeitzeugen, D. Pinkston, der als Sanitäter sowohl in Holland, in Berlin bei der Befreiung eines KZ als auch in der Normandie im Einsatz war, befragen. Ob er jemals wieder richtig schlafen konnte, ob er ein normales Leben hätte führen können nach all den Erlebnissen des 2. Weltkrieges, waren einige der Fragen, die die Schüler mit großem Interesse stellten.

In Zusammenarbeit mit einer französischen Schulklasse wurden außerdem 26 Bilder auf Leinwänden zum Thema „Frieden, Toleranz und Verständigung“ erstellt. Je ein deutscher und französischer Schüler hatte die Aufgabe, einen Weg Weiter lesen

Only for the weak – Mein Besuch in der Bezirksvertretung-Mitte


“”I can’t tolerate your sadness,
’cause it’s me you’re drowning.
I won’t allow any happiness,
’cause everytime that you laugh, I feel so guilty …”

Meine Gedanken vorher: Armageddon hat bereits die Emscher überschritten. Innovation City ist leer, menschenleer … die letzten Überlebenden vergammeln in Raum 111 des Bottroper Rathauses; dort scharren Bezirksvertreter-Mitte mitte Hufen, um über Flächennutzungspläne, Parkplätze, die nur bis 22 Uhr belegt sein dürfen, und Straßennamen zu entscheiden.

Ich hatte vor einem knappen Jahr, genauer am 14. Juli 2011, eine E-Mail an den Vorsitzenden der “Bezirksvertretung-Mitte” geschickt [zu lesen hier KLICK] und gefragt – ich unterstreiche: gefragt und nicht beantragt –, ob es in der Stadt Bottrop – ähnlich wie in der Stadt Münster – Bestrebungen gebe, eine “Kommission Straßennamen” einzurichten, die sich mit “absoluter Transparenz” kritisch mit den Bottroper Straßennamen auseinandersetzt, und “wie die Bezirksvertretung-Mitte zu den Ergebnissen der Kommission in Münster Betreff der beiden umstrittenen Persönlichkeiten Agnes Miegel und Karl Wagenfeld” stehe.

Ich bekam vom Bezirksvorsitzenden-Mitte eine Antwort, in der sich für meine “aufmerksame Recherche” bedankte [zu lesen hier KLICK]. Kurz danach ließ er über die WAZ eine Meldung [ist leider nicht online] verbreiten, in der er sich selbst und sein mutiges Anpacken dieser problematischen Angelegenheit  lobt und sybillinisch etwas über “Bürgerliche Initiative” verlauten lässt.  – In Bottrop fährt man “Bürgerliche Initiativen” außerhalb des Sportbereiches unkompliziert und direkt aufs Abstellgleis. Die “Verwaltung” las also in meiner Frage einen Antrag, strickte sich einen – zur schnellen Erledigung geeigneten – Fragebogen für  die Anwohner und entwarf für ex und hopp eine “Beschlussvorlage” [zu lesen hier KLICK] zur heutigen Sitzung. Von einer “Kommission Straßennamen” und “absoluter Transparenz” war weder in der Antwort des Vorstehers noch irgendwann später irgendwo die Rede. Meine Schlussfolgerung aus diesen durchsichtigen taktischen Manövern: Wenn ich schon keinen Antrag gestellt hatte, wollte ich wenigstens mitbekommen, wie die Bezirksvertretung-Mitte über ihn entscheidet.

Die Bezirksvertretung-Mitte kam natürlich zu dem Ergebnis, die beiden Straßennamen nicht zu ändern. Die Nazi-Freundin Agnes Miegel bekommt Weiter lesen

Rede von Manfred Plümpe (DKP) am 21. Juni 2012 in der Bezirksvertretung-Mitte

 ”Sehr geehrter Bezirksbürgermeister,

meine Damen und Herren,

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Westfälische Heimatbund – beides keine linke Institutionen – haben ein Buch herausgegeben mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen zu Schul- und Straßennamen – mit dem Titel „Fragwürdige Ehrungen“.

Nach dieser Empfehlung sind weder Agnes Miegel noch Karl Wagenfeld als Namensgeber tragbar. Die Empfehlung ist eindeutig, und nicht etwa mit Führergedichten oder Mitgliedschaft in der NSDAP begründet, sondern weil beide aktiv und maßgeblich die faschistische Gleichschaltung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens mitgeprägt haben.

Die Entscheidung über die Umbenennung der Straßen fällt hier in der Bezirksvertretung Mitte. Ich betone das, weil viele die Kirchhellener Entscheidung in Sachen Loewenfeldstraße bedauern, und weil ich an die Verantwortung der Bezirksvertretung appellieren möchte, dass nicht noch eine so beschämende Entscheidung in Bottrop gefällt wird.

Das Ergebnis der Anwohnerbefragung war voraussehbar, es liegt nahe, zu behaupten, es war so gewollt unter anderem, weil nichts dazu gesagt  wird, wem die Kosten und sonstigen Mühen anzulasten sind. In einer Informationsveranstaltung hätte man solche Bedenken leicht aus der Welt schaffen können und es wäre vor allem möglich gewesen, die Anwohner zu überzeugen.

Stattdessen wird auf den Rückseiten des Fragebogens Weiter lesen

Innowahn City: Millionen, Millarden, Billiarden – Wen kümmert’s?!

21. Juni 2012: Das Investitionsvolumen solle nach einer Aussage – “so nebenbei” – eines Vertreters der Stadtverwaltung heute in der Bezirksvertretung-Mitte in den kommenden zehn Jahren den “Betrag von 21,5 Millionen Euro” erreichen. Das wären weniger als 1 Prozent der vor knapp einem Jahr avisierten 2,8 Milliarden Euro. Falls ich mich – es war während der Sitzung im Rathausraum 111 stickig und ich bemerkte an mir Symptome beginnender Austrocknung – verhört haben sollte (doch 21,5 Milliarden oder gar Billiarden?), bitte ich um korrigierende Aufklärung.

Zahlen und Zitate aus dem WAZ-Artikel vom 02.09.2011″Bottrop soll Stadt der Zukunft werden”:
“”Durch „Innovation City“ sollen rund 2.8 Millionen Euro nach Bottrop fließen. Auf einer Konferenz kündigten mehrere Unternehmen Investitionen in der Revierstadt an.”"
“”Nach Berechnungen der zuständigen Projektgesellschaft unter Führung des ehemaligen Oberhausener Oberbürgermeisters Burkhard Drescher sollen durch „Innovation City“ rund 2,8 Milliarden Euro in die Revierstadt fließen.”"
“”Nach bisherigen Schätzungen sollten bis zum Jahr 2020 insgesamt knapp 2,5 Milliarden Euro durch private Investitionen und staatliche Förderungen zusammenkommen.”"
“”Drescher, der neue Chef der Projektgesellschaft, lieferte folgende Rechnung: Industrie und Privatpersonen sollen mit rund 2,2 Milliarden Euro beteiligt sein. Der Anteil der Stadt Bottrop werde etwa 42 Millionen Euro betragen. Den Finanzierungsbedarf von Europäischer Union, Bund und Land bezifferte Drescher mit rund 450 Millionen Euro.”"
Quelle: Klick

Ein Traum wird wahr: Erste Handtaschen-Weitwurf-WM kommt nach Bottrop

idr. 12.06.2012
“”Austragungsort der ersten offiziellen WM der Handtschen-Werfer ist Bottrop. Am Samstag, 11. August, treten im dortigen Movie Park “Sportler” aus bis zu 16 Nationen in vier Wurf-Disziplinen gegeneinander an. Es geht um die “Goldene Handtasche”. Die Teams messen sich in den Disziplinen Stoßen, Kurbelwurf, Freestyle und Diskuswurf.”"

Bottroper Bandido beging wahrscheinlich Selbstmord

20,06.2012. Presseportal der Polizei
“”An dem Revolver war lediglich die DNA des Verstorbenen vorhanden, was gegen die Benutzung durch eine andere Person spricht. Darüberhinaus wurden an der “Kutte” des Opfers als auch an den von ihm getragenen Handschuhen massive Schmauchanhaftungen festgestellt, die nur den Schluss zulassen, dass er die Waffe abgefeuert hat.

Die im persönlichen Umfeld des Verstorbenen durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass er vor einiger Zeit in einem Gespräch einen möglichen Suizid angekündigt hat. Auch sind Erkenntnisse zutage getreten, dass im sehr persönlichen Bereich des Hans B. Umstände vorlagen, zu denen aus Opferschutzgründen keine weiteren Ausführungen erfolgen, die aber eine Selbsttötung zumindest verständlich machen.”"