Bottroper Geschichte – ganz frisch: Die Karstadt-Lebensmittelabteilung

Dies ist ein Blick in die Lebensmittel-Abteilung von Karstadt Bottrop. Vor 60 Jahren, bei der Wiedereröffnung des 1943 durch Bomben zerstörten Hauses an der Hansastraße, war dies nicht nur für Bottrop etwas Besonderes. Es wurde zumindest in der Fachwelt auch bundesweit mit Interesse beobachtet. Denn diese Lebensmittelabteilung war bundesweit die erste, in der sich die Kunden selbst bedienen mussten (oder durften). Für die Bottroper City hatte dieser Teil des Kaufhauses eine große Bedeutung, für den Konzern aber offenbar nicht. Wer heute bei Karstadt Lebensmittel sucht, hat Pech. Die Karstadt-Lebensmittelabteilung wurde nach 49 Jahren am 31. Dezember 2000 für immer geschlossen.
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3 Gedanken zu “Bottroper Geschichte – ganz frisch: Die Karstadt-Lebensmittelabteilung

  1. Kümmerling

    Am besten waren die alten Kassen (auf dem Foto sind ja die neuen drauf) mit diesem Münzsystem, wo die Münzen dann nach hinten in die Schalen rollten.

  2. Louis Bottrop

    Das mit der Kasse hatte ich total vergessen. War spannend. Karstadt-Lebensmittel war für uns meist zu teuer. Bin da nur im Ausnahmefall hingegangen. War schon edel. (Was ganz anderes: Zu Weihnachten gab es bei Karstadt/Althoff in einem großen Schaufenster immer ne Affencombo, die Musik machte. Gibt es da ein Foto von?)

  3. Christopher

    Düster erinnere ich mich auch noch an diese Zeit. Kann man sich heute jedenfalls kaum noch vorstellen. Genau wie die Zigarettenpackungen ohne großer weißer Box drauf :-D
    Gegenüber von Karstadt gab es doch auch mal ein Cafe oder? Ich glaube der Eingang war bei Douglas oder so….
    Bottrop war wirklich mal schön(er)

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