5 Gedanken zu “Baumschänder?

  1. Ruhri

    Alles abhacken da oben auf der Osterfelder Straße! Bottropisch sanieren ist das Gebot der Stunde!

    Verantwortliche, die vor einem halben Jahrhundert die einzigartige Knippenburg ins Nirvana gesprengt haben, machen sich doch heute nicht vor so ein paar Bäumkes ins Hemd!

    Wär ja NOCH schöner …

  2. HPG

    Das ist die Krise der Parteiendemokratie. Alte Männer, die auf Sitzungsgelder gieren, heben wortlos die Hand, wenn der Vorsitzende es tut, und bestimmen so die Lebenswirklichkeit unserer Kinder für die nächsten 50 Jahre. Gerontokratie in Bottrop.
    SPD und CDU werden an Überalterung sterben wegen der Sitzungsgelder, die FDP stirbt an Bedeutungslosigkeit. Oder?

  3. HPG

    Ich habe gehört, dass das variiert nach Ratssitzung oder Ausschußsitzung, ob man den Vorsitz in einem Ausschuß hat oder nur einfaches Mitglied ist. Ich glaube, es gibt sogar Unterschiede zwischen den einzelnen Ausschüssen. Ich schätze, die Beträge können so zwischen € 16 bis € 29 pro Sitzung ausmachen. Je nachdem an wie vielen Sitzungen man teilnimmt, kann sich das schon läppern. Deshalb werden diese Posten so verbissen gegen Jüngere verteidigt. Fachliches Wissen spielt bei der Auswahl der Kandidaten keine Rolle. Sitzungen werden auch nicht von allen Vertretern vorbereitet. Das ist wie schlechter Unterricht in der Schule. Deshalb verändert sich auch nichts. Das sah gestern aus wie ein Kaffeekränzchen in der Seniorentagesstätte mit Herrn Lehr als Animateur und Armbewegungstherapeut und hatte wohl auch denselben Output.
    Es ist schon merkwürdig: Man kann in Bottrop eine Standuhr von 1946 mit SPD plakatieren – die wird gewählt!
    Es geht hier bei politischen Entscheidungen nicht um wirkliche inhaltliche Auseinandersetzung, Diskussion oder Entscheidung, ohne dass nicht vorher schon in irgendwelchen Kreisen (meistens bei viel Alkohol) bestimmte Vorentscheidungen ausgekungelt und dann im Rat gnadenlos und demütigend für naive, ergebnisoffene und engagierte Demokraten durchgepeitscht würden. Diese Bunkermentalität verharrt dabei (auch aufgrund des hohen Alters unserer Ratsvertreter) in den ideologischen Grabenkämpfen des Kalten Krieges aus dem letzten Jahrhundert. Natürlich ist dabei die DKP der natürliche Feind aber auch die Vertreter all der Gruppierungen, die vor allem die SPD in der Vergangenheit durch systematisches Verprellen von Wählergruppen (Friedens-, Frauen-, Ökologiebewegungen, WASG, Die Linke) verloren hat.

  4. Corinna_mitte

    Lustig, dass hier wieder auf die Sitzungsgelder verwiesen wird. Wobei doch die Bürger, die alle 4 Wochen bereit sind sich fundiert mit Sachlagen auseinanderzusetzen Schlange stehen.
    Den Unmut kann ich verstehen wenn man die Entscheidungen der großen Koalition sieht. Wenn man aber sieht, welchen Stress die Mitglieder der Ausschüsse (vor allem die der kleinen Parteien ÖDP, Grüne, DKP, FDP und Linke)haben (Beruf, Familie, Partei, Ausschussarbeit) dann muss man schon sagen, dass ein Entgeld ok ist. Über die Höhe kann bestimmt reden.

    Ich finde es aber auch ziemlich billig das Argument der unfähigen Politiker zu bringen, wenn es dann in der Vergangenheit in Bottrop noch nie eine Bürgeraktion gegeben hat die ohne Parteien gelaufen wäre (Hauptschule Welheim, Bischoffssondern,…). Auch bei der Osterfelder Straße haben die Aktionen wieder nur die achso faulen Politker gemacht (ÖDP und Grüne) und nicht die Anwohner oder andere Bürger…oder sogar Blogger.

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