Lieber den Saalbau schließen, als das Stenkhoff-Bad!
Obwohl abreissen sollte man ihn nicht. Man könnte die Nutzung umwidmen und eine PRIVATE Senioren-WG für ehemalige Ratsherren einrichten. Sie könnten sich dann weiterhin in der gewohnten Umgebung aufhalten und ihren alten Gewohnheiten nachgehen. Die Rathausschänke, Hürter und der ZOB sind in unmittelbarer Nähe, so wie die Parteibüros von CDU und SPD. Man braucht kein Essen auf Rädern, die alten Schlagerstars hätten auch eine Bühne und ein Publikum für ihre Volkslieder. Unsere Kinder und Enkel könnten die Herrschaften dort besuchen und sich für die zukunftträchtigen und weisen Entscheidungen ihrer kreativen Jahre bedanken. Denn auch diese Generation hatte ihre Visionen und Träume! Zum Beispiel FJ Mertens, MdB der SPD, kämpfte lange um die Verlegung des alten Hauptbahnhofes auf den Platz vor der Post.
Überhaupt – der alte Hauptbahnhof. Er hatte vier Gleise: Gleis 1 und 2, sowie Gleis 49 und 50. Der passte gut zu unserem geliebten, manchmal etwas merkwürdigen Bottrop. Aber dank der überaus geschickten Verhandlungsführung unserer Elite haben wir jetzt eine Haltestelle!
Zurück zum Saalbau. Er ist eigentlich nicht mehr wegzudenken. Mein alter Lehrer geht dort immer noch essen, und der ortskundige Innenstadtbesucher, den plötzlicher Harndrang quält, kann sich dort auf einer richtigen, sauberen Toilette erleichtern, ohne sich wie in einem DIXI-Klo zu fühlen.
Im Zuge von Innovation City könnte der Saalbau auch zu einem Energie-Plus-Haus umgestaltet werden und sogar Geld verdienen, statt welches zu kosten. Entdecke die Möglichkeiten. Come in and find out. Bottrop, ich liebe es!
