“”Es ist klar, dass Bottrop sparen muss, und dass 197000 € kein Pappenstiel sind, weiß ich auch. Aber jetzt frage ich mich, ob das Sparen an solch einer Stelle genau das Richtige ist. Was haben wir denn hier in Bottrop noch groß an Freizeit-Angeboten wo die ganze Familie im Sommer sich erholen und platschen kann. Ich gehe, seit ich laufen kann, dort hin und das sind mittlerweile 45 Jahre.
Klar ist, dass man Alternativen anbieten soll, aber haben die Bottroper Bürger die Schulden gemacht, oder die Wasserköpfe in der Politik. Da sollen sie mal einsparen und ich glaube, da ist das Freibad dreimal bezahlt. Es wird immer beim kleinen Manne gespart, es wird immer das zugemacht, was sich der normale Bürger gerade noch erlauben kann.
Ich bin eine Durchschnittsverdienerin und kann mir nicht jedes Jahr ein Sommerurlaub im Süden erlauben. Also bin ich an meine Heimatstadt gebunden und hier soll ich mich dann am Brunnen vor dem Rathaus legen?? Aber die Blase im Rathaus wird immer größer. Die hohen Herren wollen ja auch auf nichts verzichten. Ich kann mittlerweile „Entschuldigung für meine Ausdrucksweise“ kotzen. Der OB fährt bald Renault??? Wenn er Fahrrad fährt, kann man hier auch 30000 € Sparen. Und die Ratsherren sollen mal Bus und Bahn fahren lernen, da haben wir sicher auch noch ein paar tausende Euros gespart. Die DKP zieht die Bürger vor dem Streitwagen??? Mir ist das doch scheiss egal, wer eine Bürgerinitiative ins Leben ruft, Hauptsache es macht überhaupt einer was.
Ich kann nur an allen Bottroper appellieren, dass dieses unterstützt wird, weil: Was einmal weg ist, kommt nicht mehr wieder und das ist nicht schade, das ist traurig.
Manuela (Eine Bottroper Bürgerin)”"

Du hast es genau auf den Punkt gebracht! Das Stenkhoffbad ist Tradition in Bottrop und meiner Meinung nach wird am falschen Ende gespart. Wünsche mir das wir mit unserer Meinung nicht alleine sind.
@Manuela: Sie sprechen mir voll und ganz aus dem Herzen. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden. Ich liebe Bottrop, würde hier nie wegziehen. Um die schönen Seiten zu erhalten, das weiß ich, muss ich jetzt etwas tun (auch wenn ich mich dabei bei den Hohen Herren unbeliebt mache und beim nächsten Mal im Bürgerbüro schlecht behandelt werde).
Wir werden nichts erreichen und den Beschwichtigungen der Rathaus-Jünger Glauben schenken. So war es immer in Bottrop. So wird es bleiben. Wir sind für die hohen Herren ein leichter Fall.
Wieso nicht auch gleich alle Spielplätze und Parkanlagen schließen? Bottrop muss sich aufstellen zur Bildungs-, Kultur- und Innovationsmetropole. Da ist kein Platz für so etwas profanes wie ein Schwimmbad. Ich sage: Eine Bevölkerung ohne Freibad ist unregierbar. Opium fürs Volk! Wendler für die Bürger! Im und durch das Stenkoffbad!
Den Politikern von SPD und CDU ist das (unser Anliegen als Bürger), was jetzt ablaufen wird, eine unwillkommene Sache, von der sie allerdings genau wissen, wie sie ausgeht.Nämlich zu ihren Gunsten. Danach können sie sich wieder ganz in Ruhe um die Mehrung ihres Reichtums kümmern.
Jammert doch, jammert doch!!!! Kriegt ja doch nichts auf die Reihe ihr Waschlappen.
@schabu auf so einen Kommentar habe ich gewartet. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wer Jammert den hier?? Bis jetzt sind es Meinungen die einer vertritt. Außer dein Beitrag der ist sehr konstruktiv.
Bücherei Boy, Osterfelderstraße, Stenkhoffbad … VHS und Schulschließungen, Abholzung der Parkstraße, Hansa-Zentrum, Stadtgarten, Stadtbücherei (ihr werdet euch wundern). Ihr seid Tanzbären, die sich von viertklassigen Politikern am Nasenring durch die Manege führen lassen.
Hab Innovation City vergessen: Der ganze Quatsch kostet euch im Jahr rund eine Million Euro. Damit euer Oberbürgermeister ab und zu mal in der Presse steht. Teure Anzeigenkampagne. Ihr Bottroper Würstchen.
Ich ignoriere jetzt mal die beiden letzten Posts und frage einfach mal in die Runde: Brauch Bottrop ein Freibad? Ist ja nicht so dass das Wetter dafür sorgt das alle ins Freibad laufen. Wenn sich also etwas nicht lohnt ist die Frage: Muss das sein. Versteht mich nicht falsch, ich war da früher immer gerne Schwimnen, aber in letzter Zeit hat mich nichts ( und schon gar nicht das Wetter) dort hingezogen.
Ich gebe mal folgendes zu bedenken: wenn man privat immer nur Geld in ein Auto stecken muss weil das immer nur rumkränkelt dann überlegt man auch ob es sich lohnt.
Und soweit ich das verstanden habe ist die Liste die veröffentlicht wurde die Maximalforderung. Was da am Ende herauskommt ist was anderes.
Ich glaube, das Stenkhoffbad ist Symbol. Dafür, dass unsere Stadtväter in den letzten Monaten nicht einmal die deutlich geäußerten Interessen von Teilen der Bevölkerung irgendwie berücksichtigt haben.
Der “Bürgerwille” wird immer dann als Argument benutzt, wenn er dem von Politik und Verwaltung entspricht. Wenn nicht, wird er lächerlich gemacht.
Die dilettierenden Herren der Bottroper SPD haben sich selbst da reingeritten. Sie verfolgen ausschließlich ihre eigenen Interessen, nicht die der Bevölkerung. Ich habe keine Lust, deren Suppe auszulöffeln.
Die Stadt für irgend ein scheiß Gutachten ne Menge Geld. Mit weiteren 60.000 Euro werden die Machbarkeitsstudien aus dem städtischen Haushalt finanziert. http://www.bottrop.de/wirtschaft/120806_bezreg.php
Was ist eigentlich aus der Idee hier geworden?
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/kirchhellen/5000-kurzurlauber-am-nordstrand-id820960.html
http://www.oekoplan-essen.de/cms/index.php?article_id=404
http://www.moik-plan.de/aktuelleprojekte/verkehrsgutachten/1005toettelberg.html
…irgendein superteurer “Gutachter” hat herausgefunden, daß Bottrop einen S-Bahnanschluss benötigt und dafür müsste schon mal eine Unterführung her. Wurde im Rahmen der Neugestaltung des ZOBs wieder zugeschüttet. Möchte nicht wissen, was diese sinnlose Aktion gekostet hat. Weiterhin leistet man sich schon seit Jahren den so “stark “genutzten Airport Schwarze Heide. Wie sagte schon Herbert Knebel: “Ja steh ich denn aufm Balkon und schmeiss den ganzen Tag die Lappen runter”. Ne, der nich aber die Ratsherren, die haben nichts besseres zu tun. 80.000 € für die Superlatte sind auch schon wieder vergessen. Für die wirklich wichtigen Dinge ist jetzt kein Geld mehr vorhanden. Vorher prassen, bis der Arzt kommt und dann jammern!! Das hab ich gerne, wenn die eigenverantwortlich mit Kohle umgehen müssten und für Fehlentscheidungen haftbar gemacht werden könnten, sähe die Situation ganz anders aus. Aber fremdes (des Steuerzahlers) Geld gibt sich leichter aus. Da kann man dann schon mal auf Stadtteilbibliotheken Brücken, Schwimmbäder, Sportanlagen, Subventionen für div. Vereine wie Gegenwind, Kolüsch usw. verzichten. Liebe Politiker, könnt Ihr wirklich ohne Scham und mit reinem Gewissen jeden Morgen in den Spiegel sehen?