“Stenkhoffbad darf nicht geschlossen werden! – Informationsveranstaltung und Gründung einer Bürgerinitiative zur Erhaltung des Stenkhoffbades”

“”Liebe Gäste des Stenkhoffbades,

die Stadtverwaltung hat vorgeschlagen das Stenkhoffbad komplett zu schließen und den Badebetrieb im nächsten Jahr nach fast 90 Jahren für immer einzustellen. Mit dieser Maßnahme soll künftig der Haushalt der Stadt saniert werden.

Das Stenkhoffbad ist das einzige Freibad unserer Stadt. Besonders als Familienbad ist das Stenkhoff bei jung und alt beliebt. Dies zeigen auch die Besucherzahlen in der Vergangenheit. In einem warmen Sommer besuchen über 70.000 Gäste, darunter bis zu 36.000 Kinder und Jugendliche, das Freibad. Im Mehrjahresdurchschnitt sind es 44.000 Badegäste. Trotz gestiegener Eintrittspreise ist es immer noch preiswerter als die Freibäder in Nachbarstädten.
Für Kinder und Jugendliche ist das Stenkhoffbad die wichtigste Freizeiteinrichtung im Sommer, besonders in den Ferienwochen. Die Bademeister sorgen für ein friedliches Badevergnügen. Am 11. August findet im „Stenkhoff“ bereits die fünfte Beach-Party statt. Sie ist seit Jahren die größte Freizeitveranstaltung in unserer Stadt.

In den letzten beiden Jahren wurden ca. 100.000 Euro in die Sanierung des Stenkhoffbades investiert. Toilettenanlagen und Umkleiden wurden erneuert. Das Wasser wird kostengünstig aus Brunnen gewonnen und über eine Solarabsorberanlage erwärmt. Damit ist das Stenkhoffbad gut für die Zukunft gerüstet.

Damit das Stenkhoffbad auch für die Zukunft erhalten bleibt müssen wir Bürger uns engagieren. Ich lade hiermit zu einer Informationsveranstaltung und Gründung einer Bürgerinitiative zur Erhaltung des Stenkhoffbades ein.

Die Versammlung findet statt am:
Montag, 13. August, 19:00 Uhr
Vereinsheim, Kleingarten Verein Eigenhof
Stenkhoffstraße 113a

Es grüßt Sie herzlich
Michael Gerber
Rheinbabenstr. 68a
46240 Bottrop
Tel.: 96227″”

10 Gedanken zu ““Stenkhoffbad darf nicht geschlossen werden! – Informationsveranstaltung und Gründung einer Bürgerinitiative zur Erhaltung des Stenkhoffbades”

  1. Freidenker

    „Damit das Stenkhoffbad auch für die Zukunft erhalten bleibt müssen wir Bürger uns engagieren.“ Wenn die Bürger BOTs das Stenkhoffbad erhalten möchten, spricht ja nichts dagegen. Warum das allerdings steuer-, ach nein, da diese längst nicht mehr ausreichen, auf Pump – finanziert werden soll, erschließt sich mir nicht.

  2. wallace

    Ich hoffe die Bürgerinitiative zeigt dann auch auf wo die 197.000 Euro jährlich herkommen sollen.
    Es ist immer leicht zu fordern und vermeintliche Misstände anzuprangern. Aber wo sind die Alternativen ?
    Ach ja, unser Bürgermeister soll ja Renault fahren. Zusammen mit dem Abschied von der schwarzen Heide haben wir ja fast schon die fehlenden 13,8 Millionen zusammen.

  3. HPG

    Das ist die alte Taktik der DKP, die Bürger bei Streitfragen vor ihren Karren zu spannen. Ich erinnere mich noch gut an die alten Diskussionen, ob Kernkraftwerke gut oder schlecht sind. Vertreter der DKP hatten damals behauptet, dass kapitalistische Kernkraftwerke schlecht und sozialistische Kernkraftwerke gut seien.
    Wir wissen heute, dass jeder Gouverneur der Sozialistischen Staaten der Sowjetunion es als Prestigefrage verstand, ein Kernkraftwerk in seiner Republik zu haben. Es war kein Problem, die atomar strahlenden Abfallprodukte unterhalb der Kernkraftwerke in der Sowjetunion zu lagern. Wir sollten Verständnis mit den verstrahlten Opfern der DKP haben.

  4. Manuela

    Es ist klar das Bottrop sparen muss und das 197000 € kein Pappenstiel sind weiß ich auch. Aber jetzt frage ich mich ob das Sparen an solch einer Stelle genau das richtige ist. Was haben wir den hier in Bottrop noch groß an Freizeit Angebote wo die ganze Familie im Sommer sich erholen und Platschen kann. Ich gehe seit ich laufen kann dort hin und das sind mittlerweile 45 Jahre. Klar ist dass man alternativen anbieten soll, aber haben die Bottroper Bürger die Schulden gemacht, oder die Wasserköpfe in der Politik.

    Da sollen sie mal einsparen und ich glaube da ist das Freibad dreimal bezahlt. Es wird immer beim kleinen Manne gespart es wird immer das zugemacht was sich der normale Bürger gerade noch erlauben kann. Ich bin eine Durchschnittsverdienerin und kann mir nicht jedes Jahr ein Sommerurlaub im Süden erlauben. Also bin ich an meiner Heimatstadt gebunden und hier soll ich mich dann am Brunnen vor dem Rathaus legen??
    Aber die Blase im Rathaus wird immer größer. Die hohen Herren wollen ja auch auf nichts verzichten. Ich kann mittlerweile „Entschuldigung für meine Ausdrucksweise“ kotzen.

    Der OB fährt bald Renault??? Wenn er Fahrrad fährt kann man hier auch 30000 € Sparen. Und die Ratsherren sollen mal Bus und Bahn fahren lernen da haben wir sicher auch noch ein paar tausende Euros gespart.
    Die DKP zieht die Bürger vor dem Streitwagen??? Mir ist das doch scheiss egal wer eine Bürgerinitiative ins Leben ruft, Hauptsache es macht überhaupt einer was.

    Ich kann nur an allen Bottroper appellieren das dieses unterstützt wird weil was einmal weg ist kommt nicht mehr wieder und das ist nicht schade das ist traurig.

    Manuela (Eine Bottroper Bürgerin)

  5. Nobbi.04

    “Mit den Füßen abstimmen” ist wohl zu kurz gesprungen.

    Im Mehrjahresdurchschnitt besuchen 38.000 Badegäste das Stenkhoffbad (2001 – 2010, Quelle: Stat. Jahrbuch der Stadt Bottrop).

    Bei einem jährlichen Zuschussbedarf von ca. 200.000 Euro und einem durchschnittlichen Eintrittspreis von 2,75 Euro (= Mittel aus Eintrittspreis Erw./Kind) müssten konstant jährlich 72.700 Badegäste das Stenkhoffbad nutzen oder die Eintrittspreise mehr als verdoppelt werden, um kostendeckend betrieben werden zu können.

    2003 war das mit Abstand beste Jahr mit 67.000 Badegästen !

  6. Minthamarr

    Ich würde mich freien zu erfahren wo Herr Gerber denn das Geld für das Bad herbekommen will.

    Wenn er da eine Idee hat immer her damit. Ansonsten muss man darüber nachdenken das Bad zu schließen wenn es sich nicht Finanziert.

    Ich war seit Jahren da nicht mehr drin, es zieht mich auch nichts dort hin. Und nur weil da ein Mal im Jahr ne Beachparty gefeiert wird ist das nicht die Rettung für das Ding.

    Und falls doch wird die Stadt vielleicht für Innowahn-City auch mal ne Party starten. Dann rechnet sich das vielleicht auch.

  7. anhope

    25 Teilnehmer davon 15 DKP’ler und LINKE – wie man damit das Stenkhoffbad retten will, ist mir schleierhaft. Wieviel werden wohl kommen, wenn mal Arbeit verteilt wird?

  8. Kümmerling

    Wao, ein Riesenerfolg also. So vielen scheint das Bad ja doch nicht am Herzen zu liegen.

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