Wolfgang Quast: Es wird überall von mehr Bildung geredet, jetzt wird es Zeit in sie zu Investieren.

Text und Foto: Wolfgang Quast
Warum diskutieren wir eigentlich über sinkende Schülerzahlen oder Schliessungen von Grundschulen. In den letzten 10 Jahren wurde immer darüber geredet, wie optimal es wäre 20 Schülern zu unterrichten. Die Normalität 30 Schüler mit unterschiedlichem Bildungstand zu unterrichten, hat sehr viel Lehrer an ihre Grenzen gebracht und auch darüber hinaus. Anstatt froh zu sein das unser Lehrpersonal jetzt in der Lage ist, sich um jeden Schüler, vor allem aber um die schwachen zu kümmern, denken wir nur über Schließungen nach. Es wird überall von mehr Bildung geredet, jetzt wird es Zeit in sie zu Investieren.

Jetzt nur noch ein Satz zum Kampf auf dem Eigen: Paulschule gegen Rheinbabenschule, hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, dass die Rheinbabenschule bei einer Zusammenlegung mit der Paulschule zu einer Brennpunkt würde??

10 Gedanken zu “Wolfgang Quast: Es wird überall von mehr Bildung geredet, jetzt wird es Zeit in sie zu Investieren.

  1. Kümmerling

    Klar sind 20 Schüler pro Klasse das Ziel, aber wieso das Ziel in einer der wenigstens nachgefragten Schulen verwirklicht werden soll ist mir schleierhaft; auch wieso nicht erst mal insgesamt weniger Schüler pro Klasse in allen verwirklicht werden soll, sondern eine Schule als Vorbild aufgebaut werden müsste zu der es kaum Anmeldungen gibt. Vor allem, da Kosten wie Sekretärin und Co gleich hoch sind, egal ob es einen oder zwei Züge an einer Schule gibt.

    Die Frage, die man sich stellen muss ist auch, wer hier eigentlich aus welchem Grund kämpft:
    - Kinder die gerade da zur Schule gehen: Für die würde sich nichts ändern, da ja der Schulbetrieb normal bis zum Abschluss weitergeführt wird, kein Kind muss die Schule wechseln
    - Eltern der Schülerinnen und Schüler: Hier setzen sich viele ein weil sie glauben was Gutes erhalten zu müssen, und zwar das Gute auf dem gerade ihre Kinder sind. Dass das die Schule ist, wo es einfach zu wenig Anmeldungen und am ehesten nahe Alternativen gibt wird einfach nicht beachtet. Stattdessen wird hier versucht so zu tun, als ob ihre Kinder darunter leiden würden, dass die Schule geschlossen wird – was nicht der Fall ist.

  2. Corinna_mitte

    Schon schön so die Ansicht von Herrn Quast. Erst auf die aktuelle Forschung verweisen, dass 20 statt 30 Schüler besser ist (kaum erstaunlich) und dann die Angst vor sozialschwachen Schülern (vermutlich auch mit Migrationshintergrund) streuen, obwohl bewiesen ist gerade in der neuen Forschung, dass es das beste es verschiedene Gruppen und Leistungsniveaus zusammen zu unterrichten. Da hat doch einfach einer nur einfach Angst, dass die Bildung seiner Elite-Kinder leiden könnte durch zwei Türken in der Klasse.

  3. Ludwig Wittgenstein

    Da spricht der Bildungsbürger aus der Mittelschicht. Herr Quast möchte eine Schule mit möglichst wenig “Ausländer- und Hartz IV-Kindern”. Das Image hängt an der Rheinbabenschule. Allerdings hat das mit der Realität wenig zu tun. Eine Reihe Bildungsbürger schicken ihre Kinder zur besagten Schule, da sie seit einiger Zeit mindestens genauso gut und erfolgreich arbeitet wie die Paulschule.

  4. Wolfgang Quast

    Sehr geehrter Herr Wittgenstein Der so genannte Bildungsbürger aus der Mittelschicht kommt aus heutiger Sicht aus einer Großfamilie ich bin mit 3 Geschwistern aufgewachsen mein Vater hat 45 Jahre auf dem Pütt gearbeitet.Ich habe 8 Jahre die Volksschule besucht,man hat mir aber die Gelegenheit gegeben 2 Handwerkliche Berufe zu erlernen.Der Vorwurf mich nicht um Ausländer und Hartz 4 Kinder zu kümmern,bezeugt mich nur in der Annahme das Sie sich nicht der Person Wolfgang Quast beschäfftigt haben.
    Sie sollte vielleicht einmal meine Webseite http://www.der-tortenspezialist.de besuchen und sich den Film Zeitreise anschauen da erfahren Sie sehr viel über meine Vergangenheit .Danach dann auf meine Blog der überigens auch auf dem Bottblog vorhanden ist http://www.tortenworkshops.de
    Wenn das nicht reicht kommen Sie doch eifach mal vorbei,und reden Sie mit mir.

  5. Wolfgang Quast

    Sehr geehrte Corinna mitte auch Sie sollten sich einmal mit der Person Wolfgang Quast beschäfftigen dann werden Sie sehr schnell festellen wie viel Ausländische Frende und Bekannte ich habe.Was meinen Sie warum ich in Schulen und Kindergärten Workshops mache ,nur um benachteiligten Kinder und Jugenlichen zu helfen.Auch Sie sollten einmal meinen Blog besuchen ,dort können Sie sehen an wie vielen Brennpunkten ich schon war.

  6. Lisa

    Einen Text richtig zu verstehen, ist anscheinend etwas schwierig für einige Kommentatoren. Ich kenne Wolfgang Quast und weiß, dass er in seinem Artikel keinesfall ausdrücken will, er wolle eine Schule mit möglichst wenig sozial schwachen Schülern und Schülerinnen.
    Stattdessen achte ich ihn sehr für seine engagierte Arbeit mit Kindern. Er setzt sich bloß für sie ein und will sie fördern und nicht wegwünschen.
    Wenn die Anmeldezahlen nicht stimmen, sollte man nicht zuerst an Schließung denken, sondern an Werbung. Und auch da zeigt Wolfgang Quast sich zur Zeit sehr engagiert und das sogar freiwillig.
    Also bitte nicht vorschnell kommentieren. Es kommt einem vor, als würde dieser Teil des Eigens immer mehr geschlossen. Erst die Sparkasse und nun die Paulschule. Und Wolfgang Quast setzt sich dafür ein, dass dies nicht geschieht. Man sollte mal das positive sehen und nicht immer vom negativsten ausgehen.

  7. Joane

    Herr Quast hat mit dem Bericht vollkommen recht!
    Jetzt mal ganz im ernst: wie viele Schulen kümmern sich noch um die “schwächeren” Schüler ??
    -Nicht viele, und das ist richtig traurig. Und den meisten Lehrern ist es auch egal was mit den Schülern passiert!
    An der Paulschule ist das genau anders! Dort setzen sich die Lehrer für ihre Schüler ein !!
    Die Schwestern von meiner besten Freundin ist auch auf der Paulschule und wenn sie dort nicht währe, wäre sie verloren! Viele Lehrer von anderen Schulen haben sie nicht haben wollen und das nur weil sie geistig behindert ist!!

    Und jetzt mal zum Thema Herr Quast:
    Er ist ein Mann der sich für sehr viele Kinder einsetzt und allen am besten gleichzeitig helfen würde, wenn das gehen würde! Und ihm ist es total egal, ob es deutsch Kinder sind oder ausländische!!!
    Ohne ihn wär Bottrop total langweilig, weil alles ohne Gegenwähr geschlossen wir und wir in Bottrop nichts mehr hätten – wie z.B Stenkhoffbad.

  8. Corinna_mitte

    Ok,Herr Quast muss wohl ein Gott sein: “Ohne ihn wär Bottrop total langweilig” lol

  9. rheinbabenistauchnichtschlecht

    Die bisherigen Leistungen des Konditors und engagierten Eigeners will ich hier nicht in Abrede stellen. Aber wie Herr Quast und einige überengagierte Eltern gegen die Rheinbabenschule zu Felde ziehen, ist schon fragwürdig. Im kleinen Kreis ungeschminkt und brutal, in der Presse moderat ummantelt. Das ist nicht gerade fair. Aus meiner Sicht unterscheiden sich die Paul und Rheinbabenschule seit einiger Zeit weder qualitativ, noch bezüglich der sozialen Zusammensetzung der Schülerschaft sonderlich. Aber genau hier wird von einigen so genannten Anhängern der Paulschule ein unheimlicher Popanz aufgebaut. Keiner denkt über die Zukunft nach, den die Schulen werden zwangsläufig fusionieren d.h. ein Kollegium, ein Standort. Die jetzige Diskussion schafft dafür die besten Voraussetzungen. “Zwietracht, Unterstellungen, Kampfabstimmungen in der WAZ…..”
    Es gibt allerdings eine Zukunft für beide Schulstandorte: Die jungen Männer und Frauen vom warmen Eigen steigern die durchschnittliche Kinderzahl je gebärfähiger Frau von 1,31 auf etwa 2,31. Dann könnten beide Schulen so eben noch selbstständig weitergeführt werden.
    Den Anhängern kleiner Grundschulklassen sei gesagt, die bekommen wir trotz Schulschließungen. In den letzten fünf Jahren wurden auf dem Eigen so wenig Kinder geboren, dass Klassenstärken von 30 oder auch nur 25 Kindern der Vergangenheit angehören und das ist gut so.
    PS: Herr Quast macht tolle Torten!

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