Kategorie-Archiv: Allgemeines

Reaktionen zum Ausgang des “Bürgerentscheids Stenkhoffbad”

Die alte Stellungnahme der ÖDP haben wir entfernt und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

(10.06.2013) Die LINKE, Bottrop: Wurde als Kommentar gepostet.

(10.06.2013) DKP, Bottrop:
“”Die DKP hat mit vielfältigen Aktivitäten den Bürgerentscheid „Stenkhoffbad erhalten“ unterstützt. Die DKP beglückwünscht die Bürgerinitiative zu dem deutlichen Ergebnis von 73,6 Prozent JA-Stimmen beim ersten Bürgerentscheid in unserer Stadt. Mit dem Bürgerentscheid wurde erfolgreich eine Maßnahme des so genannten „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ von der Bevölkerung abgelehnt. Dies ist eine deutliche Niederlage für die Ratsparteien von SPD, CDU, ÖDP und FDP, die den Stärkungspakt und die Streichung aller Mittel für das Stenkhoffbad beschlossen hatten. … Rein formal hat das Ergebnis des Bürgerentscheides für den Rat und die Verwaltung eine Verpflichtung, für zwei Jahre das Familienbad zu finanzieren. Es wird sich jede Partei politisch die Finger verbrennen, nach zwei Jahren erneut zu versuchen, die Finanzen für das Stenkhoffbad zu streichen. Der Bürgerentscheid hat damit für einen langfristigen Erhalt des einzigen Freibades der Stadt gesorgt.“”
Die gesamte Stellungnahme lesen: http://www.dkp-bottrop.de/aktuelles.html

Nachlese zum “Bürgerentscheid Stenkhoffbad” (3): Holgis Spaziergang zum Stenkhoff

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Ein kleiner Spaziergang kann bekanntlich nie schaden, und außerdem war ich neugierig. Außerdem sind’s locker 25 Grad und die Sonne ballert vom knallblauen Himmel – astreines Freibadwetter. Also hab ich mich mal in Richtung Stenkhoffbad aufgemacht um mir die große Siegesfeierlichkeit anzusehen oder zumindest mitzubekommen, wie sich die Unterstützer n Fläschken Sekt in den Kopp tun.

Auf dem Parkplatz stehen erstaunlicherweise nur zwei Autos – ach nee, eins fährt gerade weg. Kasse? Nicht besetzt. Muss wohl auch nicht, weil so richtig offensichtlich niemand rein will. Ich will, also geh ich mal gucken.

Ja, wo sind se denn alle? Der Blick schweift übers Gelände.

Hinten rechts, da sind se. Alle vier. Und Sekt gips auch nich.

Viele Grüße: Holgi

Reaktionen zum Ausgang des “Bürgerentscheids Stenkhoffbad”

(9. Juni 2013) Oberbürgermeister Bernd Tischler:
“”Das Stenkhoffbad soll erhalten bleiben, wollen die Bottroper und sehen bei der Finanzierung die Stadt in der Pflicht. Rat und Verwaltung konnten sich damit nicht mit ihrer Sichtweise durchsetzen. Die Bürgerinitiative hat eine demokratische Mehrheit für ihr Anliegen gefunden. Die weitere Trägerschaft der Stadt ist nun Fakt und entsprechend ist dies die Vorgabe für die Stadtverwaltung.”
http://bottrop.de/rathaus/Buergerentscheid_Stenkhoffbad/index.php

(9. Juni 2013) Die LINKE, Bottrop:
„ LINKE gratuliert der Bürgerinitiative Stenkhoffbad: Sieg für mehr direkte Demokratie. Die Bürgerinitiative hat in den letzten Wochen und Monaten wirklich Unglaubliches geleistet. Und wir LINKEN hatten unsere helle Freude daran, diese engagierten Menschen bei ihrer Arbeit für den Erhalt der öffentlichen Infrastruktur zu unterstützen.“
http://www.die-linke-bottrop.de

(9. Juni 2013) Bürgerinitiative Stenkhoffbad:
“”Wir die Bürgerinitiative Stenkhoffbad bedanken uns bei allen Bürgern, welche in den letzten Wochen ihre JA Stimme zum Erhalt des Stenkhoffbades abgegeben haben. Mit 9703(73,6%) zu 3489(26,4%) ist der Entscheid mehr als eindeutig ausgegangen. (Pressemitteilung folgt)”"
http://bürgerinitiative-stenkhoffbad.de/

(9. Juni 2013) Piraten Bottrop:
“Was für ein sen­sa­tio­nel­les Ergeb­nis. 9.703 Bottroper/innen haben für den Erhalt des Stenk­hoff­bad abge­stimmt und die 10 Pro­zent­hürde geknackt. Danke an allen Bottroper/innen für das tolle Ergeb­nis und an den För­der­ver­ein, die uner­müd­li­che Arbeit geleis­tet hat.”
http://www.piratenpartei-bottrop.de/9-703-bottroperinnen-votierten-fuer-ja-stenkhoffbad-bleibt-erhalten-1917

Bürgerbegehren Stenkhoffbad: Heute ab 16 Uhr live im Bottblog

17.15 Uhr: 27 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
9703 Ja (73,6 Prozent)
3489 Nein (26,4 Prozent)
13208 abgegebene Stimmen

DAS GIBTET NICH!!! Mir bleibt die Spucke weg!!!

Mal so dazwischen: Ich bin dafür, dass Kirchhellen aus Bottrop rausgeschmissen wird. Bauern …

Bitte, bitte, noch ein Wahlbezirk aus dem Eigen oder der Boy … hab die Übersicht verloren …

Das müsste ganz knapp reichen …

17.04 Uhr: 25 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
8540 Ja (72 Prozent)
3322 Nein (28 Prozent)

Keine 900 und zwei Wahlbezirke …

16.59 Uhr: 24 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
8140 Ja (72 Prozent)
3111 Nein (28 Prozent)

ICH WERD BEKLOPPT … Noch knapp 1300 und 3 Stimmbezirke … dat könnte reichen …

Wahlbeteiligung ist wahrscheinlich etwas geringer, als erwartet.

Nägelkau … Nu komm schon

Draußen fängt am reeechnen.

Oder da sitzen die mit den ganz dicken Fingern.

Wenn man davon ausgeht, dass die Bezirke mit den meisten Stimmen am längsten dauern, was das Auszählen angeht, kann es noch knapp klappen …

16.48 Uhr: 23 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
7519 Ja (72 Prozent)
2929 Nein (28 Prozent)

Noch knapp 1900 … Ich weiß nicht, welche Bezirke noch fehlen.

16.47 Uhr: 20 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
6060 Ja (72 Prozent)
2423 Nein (28 Prozent)

Wat wird dat knapp!!! Ich wollte, es wäre Nacht, oder der Eigen käme …

16.44 Uhr: 19 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
5492 Ja (70 Prozent)
2308 Nein (30 Prozent)

Hab keine Spucke mehr im Mund.

16.42 Uhr: 17 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
4453 Ja (68 Prozent)
2051 Nein (32 Prozent)

Sieht duster aus.

16.40 Uhr: 14 Stimmbezirke (von 27)
Erforderliche Stimme: 9407
3537 Ja (68 Prozent)
1765 Nein (32 Prozent)

Das wird nicht reichen! Kein Autokorso. Vielleicht hilft noch ne Masse Stimmen vom Eigen.

16.36: 12 Stimmbezirke (von 27)
2819 Ja (68 Prozent)
1391 Nein (32 Prozent)

Au, Au!!!

16.34 Uhr: 10 Stimmbezirke:
2447 Ja (68 Prozent)
1153 Nein (32 Prozent)

Au, Au!!! Ob das reicht???

16.33 Uhr: 7 Stimmbezirke:
1584 Ja
642 Nein
Kirchhellen hat überwiegend gegen das Stenkhoff gestimmt

16.30 Uhr: Die ersten 6 Stimmbezirke:
1326 Ja (70 Prozent)
572 Nein (30 Prozent)

16.27 Uhr: Wurde gerade von einem  recht seltsam anmutenden älteren Herrn in lila Hemd (Herr Blocks?) recht höflich gefragt, was ich denn da “eintippen” würde. Hab ein Ipad-Mini dabei. Habe ihm gesagt, das wäre mein Tagebuch, in dem ich meine täglichen Abenteuer notieren würde. Hat er gegrinst.

16.23 Uhr: Draußen ne Zigarette rauchen. Seltsam da drinnen. Nur Stadtverwaltung und Stenkoffianer. Sind unternander alle gut bekannt. Schwerer Schulterklopfen. OB Tischler sieht mitgenommen aus; DKP-Gerber war beim Friseur; unser SPD-MdB, auf dessen Namen ich gerade nicht komme, trägt wie immer ein Sakko von C & A. Eine seltsame Gesellschaft.

16.18 Uhr: Nach dem, was ich hier atmosphärisch so mitbekomme, scheinen sich die Stenkhoff-Befürworter untereinander auch nicht alle ganz grün zu sein.

16.16 Uhr: 9407 Stimmen müssen erreicht werden. Dann hat die Bürgerinitiative gewonnen.

16.14 Uhr: Noch keine Ergebnisse.

16.07 Uhr: Durch die Rathausflure geistert das Gerücht, dass “heute noch viele Stimmen reingekommen” seien.

16.00 Uhr: Die Wahl ist abgeschlossen. Nix geht mehr.

15.50 Uhr: Zumindest ich bin gespannt. Gleich geht es los.

15.44 Uhr: Ein paar Leute sitzen auf und um die Treppe am Ratssaal. Mindestens dreiviertel “übliche Verdächtige”. Eigentlich nur “übliche Verdächtige”, wenn ich genau schaue. Ernte einige komische Blicke, die wohl sagen wollen: Wer ist das denn? Was will die denn hier? Ist die vielleicht von der Presse? Komm ich im Fernsehn? – Nee, nur innen Bottblog.

15.12 Uhr: Das “offizielle Bottrop” huscht bereits durch die Flure. Die ersten Besucher treffen ein.

14.45 Uhr: Gerüchteweise echot es in den Rathausfluren, dass “um die 14.000 Stimmen” abgegeben worden seien.

Holgi sein Garten hat eine neue Adresse

Ab jetzt: http://www.holgiseingarten.de
Holgi hat noch Probleme: “”Das “Verhäkeln” einer bei 1und1 gehosteten Domain und einem Blogger-Account ist, vorsichtig formuliert, a pain in the a… Reichlich Gebastel mit externen DNS-Servern habe ich halbwegs hinbekommen, aber so ganz rund tut der Kram noch nicht: Meine Blogliste und das Follower-Widget stellen sich derzeit noch tot. Vielleicht dauert’s noch, bis alle DNS-Einträge aktualisiert sind, vielleicht bin ich zu blöd, vielleicht geht’s auch einfach nicht gescheit.
Oder hat vielleicht jemand nen guten Tipp?”"
Ab jetzt: http://www.holgiseingarten.de

The Guardian: “Obama and Tischler try to silence the Bottblog – in vain”

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“The UK’s electronic eavesdropping and security agency, GCHQ, has been secretly gathering intelligence from the bottblog through a covertly run operation set up by America’s top spy agency, documents obtained by the Guardian reveal. … In a combined operation, President Obama an the major of Bottrop, Berni Tischler, and his so called Social Demorats try to silence the bottblog. In a big battle …”
Weiterlesen: http://www.guardian.co.uk/technology/2013/jun/07/uk-gathering-secret-intelligence-nsa-prism

Washington Post: Geheimdienste “zapfen” Informationen direkt von den Servern der Anbieter

7. Juni 2013.
“”The National Security Agency and the FBI are tapping directly into the central servers of nine leading U.S. Internet companies, extracting audio and video chats, photographs, e-mails, documents, and connection logs that enable analysts to track foreign targets, according to a top-secret document obtained by The Washington Post.

“Collection directly from the servers of these U.S. Service Providers: Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube, Apple.””
Den gesamten Bericht lesen http://www.washingtonpost.com/investigations/us-intelligence-mining-data-from-nine-us-internet-companies-in-broad-secret-program/2013/06/06/3a0c0da8-cebf-11e2-8845-d970ccb04497_story.html?hpid=z1

Maus lehrt Fuchs die Liebe zum Buch

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Annegret Zeiger (links) erklärt den Kindern zunächst den Steckrahmen. Ganz rechts Erzieherin Ilka Schäfer.

7. Juni 2013. Text und Foto: Hubert Niemann

Da staunt der Fuchs und Hühner wundern sich. Möglich ist das bei der Lebendigen Bibliothek. Annegret Zeiger reist mit ihrer Geschichte über den Fuchs der von einer Maus zum Lesen verführt wird durch 14 Kindertagesstätten im Eigen und im Bottroper Süden.
An die Kinder in der Tagesstätte Ebel verteilt sie zunächst Figuren. Einen Fuchs, eine Maus, ein Huhn. Immer wenn eine dieser Figuren in der folgenden Geschichte erscheint, heben die Kinder sie hoch.

Annegret Zeiger bedient sich dabei des japanischen Erzähltheaters. Ein Vorläufer des Fernsehens, wenn man so will. Sie packt einen Steck-Rahmen aus, der durchaus Ähnlichkeit mit einem Bildschirm hat. Als solcher wird er auch von den Kindern erkannt.
Annegret Zeiger erzählt die Geschichte vom Fuchs der von einer Maus das Lesen lernt und unterstützt ihre Erzählung  mit wechselnden Schaubildern im Steckrahmen. Sie bereichern  die Erzählung visuell.

Ziel der Veranstaltung ist es letztlich, Kinder schon früh ans Buch heranzuführen. Der Fuchs, der zunächst Pippilothek verstanden hat, weiß schließlich, dass man sich in einer Bibliothek Bücher ausleihen kann. Und das wird mit der bildunterstützten Erzählung auch den Kindern vermittelt. Schließlich erfahren sie, dass es in einer Bibliothek Bücher für jede Lebenslage gibt.

Internationaler Tag des Fahrrads

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7. Juni 2013. Text und Foto: Sahin Adin
Heute ist der internationale Tag des Fahrrads. Es wird dringend Zeit, dass Fahrrad fahren in unseren Städten endlich möglich wird. Auch Kinder oder Ältere müssen gefahrlos Rad fahren können. Dazu braucht es sozial-ökologische Investitionen in die Infrastruktur unserer Kommunen. Auch darüber kann man am 22.9. abstimmen. UMSTEUERN für die sozial-ökologische Verkehrswende!

Bürgerentscheid Stenkhoffbad: “Briefumschläge mit Stimmzetteln, die bis 16 Uhr im Briefkasten des Rathauses landen, werden noch berücksichtigt.”

7.Jini 2013. Stadt Bottrop. Mit Dank für den Hinweis an Herrn Blocks

“”Am Sonntag (9. Juni 2013) ab 16 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmen des Bürgerbegehrens in Sachen Stenkhoffbad. Mit einem Ergebnis wird circa um 18 Uhr gerechnet. Die Auszählung der Stimmen wird live im Rathaus im Foyer des Ratssaals und auf der städtischen Webseite www.bottrop.de präsentiert.

Wer Wahlunterlagen hat, aber diese noch nicht abschicken konnte, hat eine letzte Frist bis Sonntag. Briefumschläge mit Stimmzetteln, die bis 16 Uhr im Briefkasten des Rathauses landen, werden noch berücksichtigt.”"

App Developer: Bürgerentscheid Stenkhoffbad – ein Resümee

7. Juni 2012. App Developer/als Kommentar
“”Die Beteiligung an diesem Bürgerentscheid war größer, als ich ursprünglich angenommen hatte. Zumindest die Beteiligung, die man basierend auf den angeforderten Wahlunterlagen vermuten kann. Dennoch glaube ich nicht, dass die erforderlichen 9500 Stimmen für die weitere Subventionierung des Freibads zusammen gekommen sind (das Ergebnis werden wir am Wochenende sehen). Denn nur, weil man am lautesten schreit und bei jeder Gelegenheit seine Propaganda in die Welt bläst, werden die Aussagen dadurch nicht wahr. Es gibt in Bottrop verglichen mit den Befürwortern sicherlich mindestens genauso viele Bürger, die kein Verständnis für den Erhalt eines defizitären Freibads aufbringen können.

Eines können wir jedenfalls schon jetzt festhalten: Die Linke nutzt jede Gelegenheit, viel Luft zu produzieren. Es ist wirklich bedauerlich, dass sich eine Bürgerinitiative von linken Kräften derart instrumentalisieren lässt. Ich denke, das hat ihnen mehr geschadet, als genutzt. Man hat deutlich gesehen, dass es den Akteuren nicht um das Freibad, sondern ausschließlich um ihre eigene (Partei-)Profilierung ging.”"

Bunge: Bürgerentscheid Stenkhoffbad – ein Resümee

Heute läuft sie ab, die Wahlfrist für den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte unserer Stadt.

Ich bin mir sicher, dass die Bürgerinitiative am Sonntag einen Sieg feiern wird. Zu viele Bottroper haben es satt, von einer CDU/SPD-Koalition in ihren Belangen abhängig gemacht worden zu sein; zu viele haben die zunehmenden Reglementierungen satt, haben es satt, bei der morgendlichen Zeitungslektüre in immer die gleichen Gesichter zu blicken, die sich vollbrüstig ins rechte Bild rücken, wenn es darum geht, sinnfrei und folgenlos medialen Schwachsinn zu produzieren.

Den Mächtigen unserer Stadt war der Bürgerentscheid von Anfang an nicht geheuer. Es gab billige, in der Absicht peinlich-durchsichtige Versuche der Genossen, den Förderverein auszuhebeln. Ich glaube allerdings nicht daran, dass die Stadtverwaltung versucht hat (oder angewiesen wurde), die Abstimmung zu verzögern oder irgendwie zu boykottieren. So dick sind die Mauern unseres Rathauses nicht, dass da nicht was nach draußen gedrungen wäre, zumal es auch in der Stadtverwaltung eine nicht unerhebliche Zahl von Befürwortern des Bürgerbegehrens gibt.

Interessant war, dass die SPD, wenn es darum ging, Nadelstiche zu setzen, Leute aus der zweiten und dritten Reihe vorschob. Kein Wort des doch sonst so medienverliebten OB Tischler, kein Kommentar des Fraktionsvorsitzenden Göddertz, der sich als Frischling hätte einen ersten Orden verdienen können. Die hohen Herren hielten sich tunlichst bedeckt, um am Sonntag nicht als Verlierer dazustehen.

Das Engagement der Grünen war auf der Befürworter-Seite genau so halbherzig wie das der CDU und der FDP auf der Seite der Stenkhoff-Gegner. Die Aktionen der ÖDP waren – wie meist – die pfiffigsten. Die DKP/Herr Gerber hielt sich, nachdem Vorwürfe einer Parteien-Bevormundung des Fördervereins/der Bürgerinitative aufgekommen waren, etwas mehr im Hintergrund; einzig die LINKE/Herr Blocks/sein Umfeld polterten durchgängig, provozierten ab und an durchaus gekonnt und hielten das Ganze auf Hitze.

Die Auftritte des Fördervereins empfand ich teilweise als peinlich. Wie kann man einen Dr. Stratmann zum “Heilsbringer” erheben und dies auf einer SPD-Veranstaltung bekannt geben! Ich habe mich fremdgeschämt, wenn bei Sachargumenten gegen das Stenkhoffbad weinerlich die per se moralische Überlegenheit des Anliegens in Feld geführt wurde.

Trotzdem: Meine Dankeschön und alle guten Wünsche für die Arbeit, die auf sie zukommt, gehen an den Förderverein/die Bürgerinitiative. Denn sie haben – und das ist wirklich historisch – dafür gesorgt, dass die sonst so tief in ihren Sesseln weilenden und ihre Eigeninteressen in Namen der Bürger pflegenden SPD/CDU-Granden “belebt” wurden; dass endlich mal produktive Unruhe im Städtchen herrschte.

Post ins Sauerland

Lieber ProsperXXVII,

ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut.

Und jetzt das Wichtigste: Allefrau und Allemann rund um den Bottblog schicken deiner Mutter einen ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Wir wünschen eine tolle Feier im Sauerland und eine gelungenen Umzug zur Görkenstraße.

Ich werde mich bemühen, Themen, die für uns Senioren hier in Bottrop interessant sind, möglichst “bunt” einzubringen, habe mir einen neuen Fotoapparat und ein Fahrrad (kein E-Bike, ich trampel selber) für meine Recherchetouren gekauft.

Wir du sieht, war ich heute die Scharnhölzstraße runner (und werde am Wochenende zur Görkenstraße fahren und dort Fotos machen).

Also grüß alle, die mich kennen (und die anderen auch) und bestell deiner Mutter: An ihrn Geburtstag denken inne Heimat ne Menge Menschen an Sie.

Ganz herzlich von Bottrop nach Winterberg/Oversum anne Schanze

Onkel Theo

Post aus dem Sauerland

Lieber Onkel Theo,
sitze gerade im tiefsten hochsauerland (Winterberg !), feiere gerade den geburtstag meiner mutter (75 !) und habe soeben den Bottblog abgerufen (Dank Wlan meines Hotels !). Ich heiße dich endlich auch mal persönlich im Bottblog Willkommen und freue mich auch Deine Beiträge.
Meine Mutter zieht derzeit von der Friedrich-Ebert-Strasse in die Görkenstrasse um. Wie der informierte Bottroper weiß, ist dies ein prägnanter Ort für Dein neues Ressort Seniorenprobleme. Da meine Mutter zudem begeisterte Fahrradfahrerin ist und seit gefühlten hundert Jahren Mitglied im Kirchenchor von St. Michael ist, freue ich mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit auch bei diesen Fachbereichen.
Das Veltins läuft und die Sankt Georgs-Schanze ist vorhin im Sonnenuntergang versunken…Glückauf aus Winterberg !!! Die Oversum Geburtstagsgesellschaft aus Bottrop !

ProsperXXVII

Onkel Theo empfiehlt … die Puddingschnecke auf der Scharnhölzstraße

Die Puddingschnecke
Kiosk & Backshop
Scharnhölzstr. 157
46238 Bottrop-Batenbrock

Alles, was unten auf dem Schild steht, stimmt.  Da geht Onkel Theo gerne rein (… und auch die Öffnungszeiten sind traumhaft).

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Bürgerversammlung in Vonderort

6. Juni 2013. Stadt Bottrop
“”Die DB ProjektBau GmbH hatte im Jahr 2010 entlang der Vonderbergstraße eine 670 m lange  Schallschutzwand errichtet, um die Lärmimmissionen durch den Schienenverkehr an den Wohnhäusern in der Vonderbergstraße sowie benachbarten Straßen zu minimieren. Die Bürgerinnen und Bürger sollten so vor erheblichen Lärmbeeinträchtigungen geschützt werden.

Nach dem Einbau der transparenten Schallschutzelemente am Haltepunkt Bottrop-Vonderort hat das Gutachterbüro Uppenkamp und Partner im Auftrag der Stadt Bottrop Lärmmessungen in Vonderort durchgeführt. Es sollte die Wirkung der Schallschutzwand dokumentiert werden. Gleichzeitig ist im Bereich Im Brahmkamp die Lärmbelastung der Anwohner ermittelt worden.

Die Ergebnisse der Messungen werden am Mittwoch, 19. Juni 2013, ab 18.00 Uhr in einem Raum des Restaurants Laguna, Karl-Peters-Straße 1, 46242 Bottrop, von einem Vertreter des Gutachterbüros präsentiert und erläutert.

Eingeladen wurden auch Vertreter der DB ProjektBau GmbH, die für die Lärmsanierung an Schienenstrecken der DB zuständig ist. Teilnehmen werden auch Mitglieder der Bezirksvertretung Bottrop-Süd sowie Vertreter der Stadt Bottrop.

Alle durch den Schienenlärm betroffene Anwohnerinnen und Anwohner in Bottrop-Vonderort sind herzlich zur Teilnahme an der Bürgerversammlung eingeladen.”"

“Dunk den Herrn!”



Spiegel online: “”Wie weit darf Satire gehen? Nicht so weit wie die von Carolin Kebekus, findet der WDR. Der Sender strich ein kirchenkritisches Video aus ihrer neuen Show “Kebekus!”. Die Komikerin protestiert – und rät TV-Zuschauern: “Brauchen Sie nicht zu gucken!”" …
Den gesamten Artikel lesen http://www.spiegel.de/kultur/tv/satire-carolin-kebekus-kritisiert-kirche-in-video-dunk-dem-herrn-a-903884.html

Onkel Theo ab heute Mitglied der Bottblog-Redaktion

Die Bottblog-Redaktion hat Zuwachs (und es war nicht leicht, ihn hierzu zu überreden) bekommen: Onkel Theo wird sich zukünftig besonders um Senionrenprobleme, Kirche, Gesundheit, Fahrradfahrer, Musik und Tierschutz kümmern. Sein Kürzel: “Onkel Theo”.

Onkel Theo: Wir freuen uns auf dich!

Stenkhoff-Abstimmung: Georg Garz, Jugendleiter des VfB Kirchhellen, fordert auf mit “Nein” zu stimmen

5. Juni 2013. Quelle: http://www.vfb-kirchhellen.de/aktuelles.php
“”190.000 Euro sollen ab 2013 aus dem städtischen Haushalt in das Bottroper Freibad fließen. “Geld, das bei anderen Maßnahmen fehlen würde”, so der Jugendvorstand, der befürchtet, dass “eine Minderheit indirekt Einfluss auf die Gestaltungsmöglichkeiten der Kirchhellener Bedürfnissse nimmt”. Georg Garz teilt uneingeschränkt die Ansicht von Gerhard Kießlich, Amtsleiter des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs, der vergangene Woche mitgeteilt hat: “Wenn der beim Stenkhoffbad eingeplante Sparbetrag nicht erzielt werden kann, muss zwingend ein Ausgleich durch Maßnahmen wie beispielsweise Einsparungen in anderen Bereichen erfolgen.”

“Angesichts leerer Kassen können wir uns nicht leisten, eine Badeanstalt zu fördern, die nicht genutzt wird”, sagt Garz. “Durch ein NEIN zum Stenkhoffbad, sagen die Bürger JA zum Vereins- und Breitensport.” Er bittet alle Freunde des Kirchhellener Sports, die zugestellten Unterlagen rechtzeitig zurück zu schicken und mit NEIN zu stimmen.”"

Bottroper Müllaufkommen steigt. Ist Die LINKE schuld?

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5. Juni 2013. Westfalen heute

“”Einwohner im Kreis Höxter gehen am sparsamsten mit Abfällen um. Nur 90 Kilogramm Haus- und Sperrmüll entsorgt jeder Bürger im Jahr. Damit haben sie viermal weniger Abfall als die Bewohner von Gelsenkirchen: Mit 381 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner haben die Abfallentsorger dort am meisten Arbeit. [Bottrop 358 Kilogramm] Das geht aus Daten des Statistischen Landesamtes für das Jahr 2011 hervor.

Im Vergleich zu 2010 hat sich die Abfallmenge in Westfalen insgesamt erhöht: Pro Einwohner entstanden 2011 zwei Kilogramm mehr Haus- und Sperrmüll. Damit entwickelt sich die Region gegensätzlich zum Landestrend. In Nordrhein-Westfalen sank die Müllmenge um ein Kilogramm.

Die Zunahme der Abfallmengen in Westfalen zeigt sich am stärksten im Kreis Paderborn. Im Jahr 2011 entsorgte durchschnittlich jeder Einwohner 30 Kilogramm mehr Haus- und Sperrmüll als im Vorjahr. Gelsenkirchen liegt mit 19 Kilogramm Zuwachs auf Platz zwei, Dortmund mit 10 Kilogramm auf Platz drei. Abgenommen hat das Müllaufkommen nur in den Städten Münster (-5 Kilogramm pro Einwohner), Bochum (-2) und Hamm (-2).

Trotz der teils wachsenden Müllmengen gibt das Statistische Landesamt Entwarnung: Seit 1990 habe sich das Haus- und Sperrmüllaufkommen in NRW um mehr als ein Drittel der Menge verringert.”"

Weitere Informationen und Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pres_125_13.html

DER BOTTROPER WAHLBEOBACHTER: Die LINKE in Bottrop bei knapp 1,8 Prozent

Auf seine Prognosen kann man sich verlassen, er ist zumeist bis auf die dritte Stelle hinterm Komma zuverlässig:

DER BOTTROPER WAHLBEOBACHTER.

Der Bottblog hat sich im Hinblick auf die kommenden Wahlen in Bund und Stadt dessen Diensten versichert und wird ab jetzt regelmäßig auf die breit gefächterten, immer aktuellen Daten
des BOTTROPER WAHLBEOBACHTERS
zurückgreifen.

DER BOTTROPER WAHLBEOBACHTER spricht:
Wenn am letzten Sonntag Kommunalwahl gewesen wäre,
hätte die Partei Die LINKE in Bottrop
1,784 Prozent
der Stimmen erhalten
und sich damit einen knappen Sitz im Bottroper Stadtparlament verdient.

(Ergebnis bei der Kommunalwahl 2009: 4,6 Prozent)

Antwort von Johannes Bombeck (ÖDP) auf den Brief von Sahin Aydin

Bezug: http://www.bottblog.de/2013/06/04/shin-aydin-brief-an-die-fraktionen-und-die-bottroper-presse/

Sehr geehrter Herr Aydin,

die von Ihnen aufgezählten Banken sind nicht verpflichtet Herrn Omar als Kunden anzunehmen. Anders ist es bei unserer Sparkasse Bottrop. Sie ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und keine Bank.

Aus der Erklärung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes: „Die Sparkassen führen für jede in ihrem Geschäftsgebiet ansässige Privatperson unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder Nationalität auf Wunsch zumindest ein Guthabenkonto – „Bürgerkonto“.

Diese Verpflichtung greift nur dann nicht, wenn die Kontoführung für die jeweilige Sparkasse aus wichtigen Gründen unzumutbar ist, z.B. weil der Kontoinhaber Dienstleistungen bei Kreditinstituten missbraucht hat oder die vereinbaten Kontoführungsentgelte nicht entrichtet. …

Die Sparkasse wird die Ablehnung oder Kündigung eines Bürgerkontos im Einzelfall schriftlich begründen.“

Daher schlage ich vor, dass Sie oder ich Herrn Omar in den nächsten Tagen zur Sparkasse begleiten. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich schon zahlreiche Menschen zur Sparkasse begleitet, die auf Grund ihrer Obdachlosigkeit oder ihres ausländerrechtlichen Status anfängliche Schwierigkeiten bei der Kontoeinrichtung hatten. Meistens handelt es sich um sogenannte Mißverständnisse, die schnell aufgeklärt sind.

Herr Omar wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Konto bei der Bottroper Sparkasse erhalten. Die genannten Ablehnungsgründen dürften auf Grund des erst kürzlich begonnenen Aufenthaltes in Deutschland nicht vorliegen. Herr Omar hält sich legal in unserem Land auf und dürfte auch nicht über größere Geldmengen unbekannter Herkunft verfügen.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Bombeck

Fast 14.000 Anträge für Unterlagen zum “Bürgerentscheid Stenkhoffbad”

Aus dem Rathaus drang es heute Nachmittag, das morgen wohl die Marke von 14.000 Anträgen für die Unterlagen zum “Bürgerentscheid Stenkhoffbad” überschritten.

Ich mache mal eine Milchmädchen-Rechnung auf:
1) Bis Freitag zum Abschluss der Frist werden 16.000 Anträge gestellt werden.
2) 90 Prozent der Antragsteller werden abstimmen.
3) Das macht 14.400 abgegebene Stimmen.
4) Mindestens 10 % der Wahlberechtigten (ca. 94.000) müssen zustimmen, also etwa mindestens 9400. Das wäre bei 14.600 Stimmen ein Anteil von etwa 65 Prozent.
5) Anfangs war allgemein eine Zustimmungsquote von 80 bis 90 Prozent erwartet worden. In neueren Schätzungen wird mit für die Stenkhoffianer enttäuschenden 60 bis 70 Prozent gerechnet.