Piepenkötters Kuhlumne

28. Januar 2012 – 11:00 von wes

„Neulich treff ich doch gans zufällich den Sipich ausse Kolonie. Der hält sich für watt Besseres. War nemlich kein Berchmann, sondern ein Sesselpupser, wie meine Else immer sacht. Der Sipich hat auffe Stabsstelle malocht, watt dat auch imma heißen mag.
Jedenfalls, der Sipich ausse Stabstelle vom Pütt, der hat nen besonderes Hobbie: Er spielt Bohl.

Na, da staunze. Ich abba auch.
„Sipich, happ ich ihm gesacht. „Sipich, Bohl kenn ich auch, hamwer mit dem Beluga, dem Pospich und den Krachto doch auch schonma in son Spezialzenter inne Lehmkuhle gespielt. Damals…“
„Piepenkötter, da liegtst du völlig falsch. Hier handelt es sich um ein französisches, genauer genauergesagt ein in Südfrankreich beheimatet Spiel,“ warf Sipich schnippisch ein.

„Jau, kenn ich. Da hasse so dicke Kugeln mit so Löcher drinn und dann mit Kawumm auf die Pinne,“ sinniere ich weiter.
Dem Sipich sein Kopp wird langsam dunkelrot. „Nein, das ist Bowlen. Hat nichts mit Boul am Hut..Komm mal mit. Ich zeige dir das…“

„Nagut, wenne meinz..“ Ich fuhr mit.
Inne Stadt gab tatsächlich son Feld. Da standen so Kerle herum und warfen so olle Kugeln und versuchten eine annere Kugel zu treffen.

„Sieht abba sehr nach Botschia aus, wie et der olle Adenauer damals in seine Italienurlaube gespielt hat..,“ werfe ich ein und ziehe den Zorn der Buhler auf mich.

„Piepenkötter, nichts für ungut. Dies ist Boul. Wir jagen das Schweinchen…“

„In echt,“ sache ich und entreiße dem Sipich sonne Kugel und werfe mit richtig Schmackes. Man, hat dat geknallt, die Kugel war wech und dat Schweinchen. Ja dat Schweinchen hat überlebt.

Ich bin nach Hause gegangen und happ mich mit Beluga, Krachto und Pospich und die annern Jungs ma widder zum Kegeln verabredet. Dat macht glaube ich mehr Spass. Also, bis die Tage.“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Samstag, der 28. Januar

28. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Bernhard Küppers – Fotografische Erinnerungen

28. Januar 2012 – 05:14 von wes

Baudirektor Küppers (mit seinen Kinder), hier als Lichtobjektekünstler, während einer Ausstellungseröffnung Mitte der 1970er-Jahre in Gelsenkirchen-Buer.

bottrop.de/das “Quadrat” über Bernhard Küppers

28. Januar 2012 – 00:14 von WeB

Suche bei bottrop.de – 1 Treffer:
“Der städtische Saalbau – Die Veranstaltungshalle im Herzen der Stadt
Zentrale Veranstaltungsstätte in Bottrop ist der Saalbau. Er wurde – ebenso wie das Museum Quadrat – vom Stadtarchitekten Bernhard Küppers entworfen.”"

Auf den Seiten des “Quadrats” KLICK ist der Name Bernhard Küppers nicht auffindbar.

Architektenkammer NRW über Bernhard Küppers

28. Januar 2012 – 00:10 von WeB

(o4.08.2008. Architektenkammer NRW KLICK)
“”Auf Publizität hat Berhard Küppers nie Wert gelegt – deshalb blieben die meisten seiner gut 35 großen Bauentwürfe als Leitender Baudirektor der Stadt Bottrop unveröffentlicht, oft auch unbeachtet selbst in der eigenen Stadt. Überragende Bedeutung für die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts kommt seinem Hauptwerk zu, dem Museum Quadrat Bottrop. “Wer draußen an Bottrop denkt, hat das ‚Quadrat‘ im Kopf. Es gelang diesem großartigen Stadtbaumeister, der Stadt Bottrop damit ein Symbol zu schaffen”, so würdigte Roland Günter als Vorsitzender des Deutschen Werkbunds NW den Architekten, der seit 2002 Ehrenmitglied des DWB war. Bernhard Küppers, der am 30. Mai dieses Jahres verstarb, wurde beigesetzt auf dem Friedhof Grafenwald in Bottrop-Kirchhellen, wo er das Eingangs-Tor und die Friedhofs-Kapelle gestaltet hatte.”"

Der “Werkbund über Bernhard Küppers

28. Januar 2012 – 00:03 von WeB

Auszug. Den gesamten Text lesen KLICK
“”Stadtbaumeister sagte man lange Zeit zu Architekten, die ihrer Stadt ein Gesicht gaben. 1974/1976 entsteht in Bottrop, einer Ruhrgebiets-Stadt mit schwierigem Image, das »Museum Quadrat«, das rasch Weltruf bekommt: als Architektur und für seine sich schnell entwickelnde Sammlung von Konstruktivisten.

Bernhard Küppers hatte das Glück, daß er in seiner Stadt viel entwerfen durfte. Wie im toskanischen Mittelalter interessierte es ihn, schöne öffentliche Gebäude zu bauen. Er verstand sich vorzüglich darauf, mit industriellen Mitteln zu bauen, vor allem mit Stahl-Konstruktionen: der Technik die Schönheit abzugewinnen. Dadurch gelang es ihm, auch einfache, ja zunächst banale Aufgaben, interessant zu lösen – und die Banalität zu überwinden.
In der Mittelstadt entwirft der Stadtbaumeister Bernhard Küppers im Laufe von 28 Jahren als Leiter des Hochbauamtes rund 35 Gebäude mit einem hohen Qualitäts-Niveau. Gegen vielerlei Widerstände hielt er eine hohe Bau-Kultur durch. Die Stadt bemerkte kaum, welche Werte sie damit erhielt – in einer Stadtlandschaft, die sich weithin nicht um Schönheit bemüht hatte.

Bernhard Küppers interessierte sich nie für irgendeine Publizität. Er blieb völlig im Hintergrund, widmete sich einzig der Sache. So wurde das Museum Quadrat zwar weltberühmt, aber nicht sein Schöpfer – er wurde erst in seinen letzten Lebensjahren entdeckt.
Wie dramatisch ein Leben in schwierigem Milieu ist, zeigt sich am Ende seiner Tätigkeit als Stadtbaumeister (1999), die seiner Stadt viel eingebracht hatte. Als er in Pension geht, sagt der neue Baudezernent Brackmann – nicht mehr ein Mann vom Fach, sondern ein Geodät und Verwalter: »Küppers gehört zum alten Eisen, künftig werden die Bauten sowieso nur noch als Container gebaut.« Und bei der Einweihung des dritten Bauabschnitts der Gesamtschule wird der Entwerfer nicht einmal geladen und genannt. In der Feier entschuldigt sich Oberbürgermeister Löchelt geradezu: »… es dürfe ja auch eine gute Architektur sein«. Bernhard Küppers beharrt darauf: “Es muß eine gute Architektur sein!”"

“”Anklage und Vision – Das “Quadrat”"

27. Januar 2012 – 23:48 von WeB

Aus dem Werbetext zu “”Anklage und Vision – Das “Quadrat” – Ein Museum in Bottrop für den Bauhaus-Meister Josef Albers von Bernhard Küppers, von Roland Günter” Band 2 der Schriftenreihe “Einmischen und Mitgestalten” des dwb NW KLICK

“”1974/1976 entsteht in Bottrop ein Museum, das rasch Weltruf bekommt. Der Architekt ist Bernhard Küppers (Bottrop). 1981 wird ein weiterer Teil gebaut: gewidmet dem Bauhaus-Meister Josef Albers. Das weltweit einzige Albers-Museum.

2001 erhält das Albers-Museum einen neuen Leiter. Nun entwickelt sich eine Farce: Dr. Heinz Liesbrock nimmt sowohl die Präsentation von Josef Albers wie die Architektur Stück für Stück auseinander. Diese Publikation widmet sich der Respektlosigkeit vor Geschaffenem unter dem Vorwand einer Priester-Herrschaft des Neuen in der Kunst, unterstützt von Politikern und Verwaltern. Es erzählt an einem exemplarischen Fall eine dramatische Geschichte.
Josef Albers wurde mit dem Bauhaus 1924 aus Weimar vertrieben. Zum zweiten Mal: 1923 aus Dessau. Zum dritten Mal: 1933 aus Berlin. Zum vierten Mal: 1933 aus Deutschland. Nach 1945 wurde er – ebenso wie viele Emigranten – geflissentlich übersehen – ein trübes Kapitel.
Das Albers-Museum in seiner Geburtsstadt Bottrop war ein Tausch: Bilder gegen ein Museum mit einer kongenialen Museums-Architektur. Dies hielt nur 25 Jahre lang. Die fünfte Vertreibung: Albers wird aus seinem Museum geworfen.
Ein kulturpolitischer Skandal.”"

IVW: WAZ-Bottrop verliert in einem Jahr 5,7 Prozent an Auflage

27. Januar 2012 – 16:20 von WeB

(Stand: 20.12.2011. Quelle: IVW – Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

WAZ-Bottrop
Verkaufte Auflage IV. Quartal 2011:  19278 Exemplare
Veränderung zu IV. Quartal 2010: - 1169 Exemplare
Veränderung prozentual: - 5,7 Prozent

Ausschuss lehnt unabhängige Gutachter zum Alpincenter ab – DKP: “Armutszeugnis”

27. Januar 2012 – 16:11 von WeB

(27.01.2012.DKP Bottrop)

“Mit den Stimmen von SPD und CDU hat gestern der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz den Vorschlag der DKP abgelehnt, Dr. Otto und Dr. Benner zu Fachvorträgen über das Setzungsverhalten der Halde Prosperstraße und die statischen Problemen des Alpincenters einzuladen. Dr. Frank Otto ist Studiengangsleiter für Geotechnik und angewandte Geologie an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum und Dr. Lutz-Heinrich Benner an der gleichen Fachhochschule Honorarprofessor.

Die DKP kritisiert die Entscheidung der Ausschussmehrheit, mit der verhindert wird, dass auch unabhängige Gutachter zu den statischen Problemen des Alpincenters im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz zu Wort kommen. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Mit der Weigerung die Meinung unabhängiger Gutachter zur Kenntnis zu nehmen hat sich der Ausschuss selber ein Armutszeugnis ausgestellt. Sich allein auf Gutachter des Alpincenters zu verlassen hat die Skihalle und die Stadt erst die jetzigen Probleme beschert.“

Mit dem Antrag des Alpincenters bei der Stadt, mittels einer Anschüttung am Nordhang der Halde die Setzungen und damit die Statischen Probleme zu lösen, werden sich die Setzungen eher weiter unkontrollierbar beschleunigen. Eine Freizeitstätte, mit jährlich mehreren Hunderttausend Besuchern, verträgt sich nicht mit dauerhaften Statikproblemen.”"

Piepenkötters Kuhlumne

27. Januar 2012 – 10:31 von wes

„Die Tage happ ich ma widder meinen alten Freund Horst kontaktiert, will sagen, ich happ angerufen. Und watt sach ich.
Seine Frau Karin war am Rohr. Eigentlich erzähltse ja immer watt, abba diesma, da warse ganz kurz und knapp. Sach nur: „Der Horst kämpft im Keller mit sein Krokodil, ruf späta ma an…“ und legt auf.

Da bin ich abba ins Grübeln gekommen. Den Horst kenn ich schonn seit Kindertagen, als Blagen habn wir im Kanal dat Schwimmen gelernt. Abba watt macht der mitson Alligatorr. Will der seiner Karin ne neue Handtasche aus Kroko designen.?
Da happ ich nich lange überlecht, bin in unsern Keller gegangen und happ mein altet Bowimesser, dat für die Büffelschlachta gesucht. „Vorsicht ist ja die Mutter der Porzellantruhe,“ hat imma unser Oppa gesacht.

Ich also hin zu Karin und Horst. „Bin zufällich inne Gegend“, sach ich der Karin, alse die Tür aufmacht und mich sieht. „Kennz ja den Wech,“ grummelt Karin und zieht sich inne Küche zurück, um für uns nen starken Kaffe zu brauen.
„Stell auch ma vorsichtshalber nen Berchmannsschnaps bereit, man kann ja nie wissen.“

Die Karin nickt nur und sieht mich staunend an. Ich taste, dat Bowimesser im Gürtel steckend, mich langsam an den Kellerraum heran. Iss abba ganz ruhich.
„Da iss doch hoffentlich nix passiert, und dat Krokoviech hat meinen Kumpel schon zum Frühstück vernascht..“
Mit einem Ruck reiße ich die Tür auf und erlebe eine Überraschung. Mein Kumpel Horst steht mitten im Raum, hat ne rote Kappe auf, ne Kelle inne Hand und ne Trillerpfeife im Maul. Er grinst mich an. Die Pfeife fällt.
„Du hier, ich happ zu tun“.

„Mann, Horst,“ sach ich. „ich happ mich Sorgen um dich gemacht, happ geglaubt, dat Krokodil hät dich schonn verschlungen“.
„Piepenkötter, Piepenkötter. Dat Krokodil issne ganz bekannte Lok. Die wollte nich so wie ich wollte. Jezz happ ich se im Griff..“
Karin brachte den Kaffe und den Schnappes, wir tranken einen. Horst führte mir seine Eisenbahn vor, die im Keller ihre Runden drehte.

„Meine Güte Kumpel, warum fährse nich den ollen Reingold. Den kenn ich doch auch noch. Da hasse mir abba einen Schrecken eingejacht, sah dich schon inne ewigen Jachtgründe. Iss ja nochma gut gegangen. Also, bis die Tage“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Freitag, der 27. Januar

27. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Handyparken: Erfahrungen

27. Januar 2012 – 00:07 von WeB

Quelle: osnabrueck-blog KLICK
“”Osnabrück, wie immer total modern und zeitgeistlich versucht sich seit einigen Jahren auch mit der modernen Technik des Handyparkens. Nur blöd, dass die Infrastruktur hinter diesen, eigentlich guten System, nicht passt. Wie so häufig versucht Osnabrück innovativ zu sein, kann es aber aufgrund der mittelalterlichen Strukturen nicht in die Tat umsetzen. So funktioniert das Zusammenspiel der fleissigen Politessen so ganz und gar nicht mit dem Handyparken. Kurzum es wird alles aufgeschrieben, was keinen sichtbaren Zettel hat. Aus unserer Erfahrung sind von 10 Handyparkversuchen die Hälfte gescheitert. (Wahrscheinlich wurden die restlichen nicht kontrolliert oder es war schon Feierabend.) Ein Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter schafft auch keine Abhilfe. Kuzre zeit später kommt ein neuer Gebührenbescheid, diesmal sogar im gelben Zettel und 3,50 mehr auf der Rechnung. Das man schon am Telefon alles geklärt haben sollte und auch per Handyrechnung nachweisen kann, dass man bezahlt hat, interessiert nicht so wirklich. Die verbleibenden Optionen: Zahlen !!!! oder Rechtseinspruch erheben. Letzter mittels Rechtsanwalt wird wahrscheinlich die Stadt und später den Gewerbesteuerzahler teuer zu stehen kommen. Aber egal, so ist das halt mit Innovationen, da bleibt der Kunde gerne mal auf der Strecke.”"

Quelle: nachrichten.at 07.04.2010 KLICK
“”Handyparken: In Linz ein Flop, in Wels eine mobile Erfolgsgeschichte
Während in der Landeshauptstadt das Handyparken auf wenig Gegenliebe stößt, sind die Welser auch beim Parken gerne mobil. …
Seit April 2005 können in Oberösterreichs zweitgrößter Stadt Parkscheine bequem über das Handy bestellt und bezahlt werden. Zum Jubiläum ist Handyparken in Wels nun im April einen Monat lang gratis. Die Zahl der Handy-Parker stieg um 25 Prozent auf mehr als 5000 registrierte Nutzer. Die Anzahl der Parktickets, die pro Monat mobil gelöst werden, hat sich um fast 50 Prozent auf durchschnittlich 5500 erhöht. „Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden bald zehn Prozent aller Parktickets per Handy gelöst“, sagt Stadtmarketingdirektor Peter Jungreithmayr.”"

mobile-city zum Handyparken

26. Januar 2012 – 23:43 von WeB

“Handyparken ist die Zukunft. Und dank Mobile City – Trabold schon in vielen Städten die Realität: Denn dort kann man Parkgebühren schnell und einfach mit dem Handy bezahlen. Das bringt viele Vorteile für Autofahrer, aber noch mehr für die Städte:
Wir generieren Mehrwert: Bis zu 30% höhere Einnahmen pro Parkvorgang! …”
Quelle KLICK

Handyparken in Bottrop mit mobile-city

26. Januar 2012 – 23:32 von WeB

Vorlage für den Bau- und Verkehrsausschuss 31.01.2012 Quelle Stadt Bottrop KLICK
“”Im Bau- und Verkehrsausschuss (Sitzung am 29.03.2011) wurde die Einführung eines Handyparksystems in Bottrop beschlossen. Diese Einführung steht jetzt kurz bevor. Das Tiefbauamt hat einen Vertrag mit der Firma Mobile-City aus Saarbrücken abgeschlossen, die ein solches System anbietet und in vielen anderen Kommunen bereits betreibt.
Der Systemstart ist für den 01.03.2012 vorgesehen. Das System wird für alle Parkplätze eingeführt, an denen Parkscheinautomaten stehen (alle im Stadtbezirk Mitte).

Es wird ein System sein, bei dem sowohl eine registrierungspflichtige, als auch eine, spontan nutzbare, registrierungsfreie Variante angeboten wird. Diese Möglichkeit der Parkgebührenerhebung ist völlig unabhängig zur Bezahlung am Parkscheinautomaten zu sehen und ermöglicht den Kunden somit zusätzlich zur weiterhin uneingeschränkt nutzbaren Bargeldzahlung eine alternative komfortable Möglichkeit der Parkgebührenbezahlung.
Die Kosten für dieses zusätzliche Komfortangebot trägt der Parkkunde. Für die registrierungsfreie Variante sind 0,18 € pro Parkvorgang und für die registrierungspflichtige Variante 0,12 € pro Parkvorgang zusätzlich zu den anfallenden Parkgebühren zu bezahlen. Die Kosten für die notwendige SMS (nur beim registrierungsfreien System erforderlich) sind abhängig vom individuellen Mobilfunkvertrag des Kunden.
Die komplette Abrechnung erfolgt über die Mobilfunkabrechnung. Für die Stadt Bottrop fallen, anders als zunächst erwartet, keine Kosten an.
Das System der Firma Mobile-City erlaubt auch ein Nachbuchen nach Ablauf der Parkzeit, allerdings nur bis maximal zum Erreichen der jeweiligen Höchstparkdauer.
Die Überwachung der Bezahlung erfolgt beim Handyparken durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes über eine Online-Serverabfrage mit den heute bereits genutzten Erfassungsgeräten. Die Parkkunden müssen dafür keinen Parkschein, Aufkleber oder ähnliches nutzen.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, das System zur Bezahlung in Parkhäusern zu nutzen. Dies würde jedoch technische Anpassungen der Parkhaustechnik erforderlich machen. Da in Parkhäusern systembedingt bereits heute immer die tatsächliche Parkzeit bezahlt wird und durch die Bezahlautomaten mit Wechselfunktion für den Kunden kein Kleingeldproblem besteht, wird diese Option aktuell von der Verwaltung nicht weiter verfolgt.
Die Parkkunden werden über Aufkleber, Schilder, Internet und Flyer auf die neue zusätzliche Bezahlmöglichkeit hingewiesen werden. Zusätzlich ist ein Pressetermin zur Einführung vorgesehen.”"

Fahrradverleihsystem “metropolradruhr”

26. Januar 2012 – 23:24 von WeB

Vorlage für den Bau- und Verkehrsausschuss 31.01.2012 Quelle Stadt Bottrop KLICK
“”Das regionale Fahrradverleihsystem metropolradruhr ist in Bottrop im August 2010 in Betrieb gegangen. Bis November 2010 sind 16 Verleihstationen mit rund 100 Fahrrädern errichtet worden.
In der Ausbaustufe 2011 war der Aufbau weiterer fünf Stationen vorgesehen. Aufgrund von unplanmäßigen Verzögerungen durch die Umbenennung von „metrorad“ in „metropolrad“, bei der Anfertigung der individuell bedruckten Stelenseiten und durch andere Materialengpässe konnte diese Stufe im Jahr 2011 nicht umgesetzt werden. Der Aufbau steht nun jedoch unmittelbar bevor.
Das abgelaufene Jahr stellt das erste Jahr mit einem durchgehenden Betrieb des Verleihsystems dar. Auch wenn mit 155 von insgesamt 300 geplanten Stationen (Stand Herbst 2011) das System weiterhin nur in Teilen besteht, konnten 2011 rund 20.000 Nutzungen in den 10 beteiligten Städten registriert werden. Auf Bottrop entfielen dabei etwa 630 Ausleihvorgänge. Damit liegt Bottrop noch deutlich hinter den Höchstwerten aus Dortmund und Essen (rund 6.000 Ausleihen je Stadt), aber nur wenig [sic!] hinter den Werten der Städte Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen mit jeweils ca. 1.100 Ausleihen und gleichauf mit Oberhausen und Hamm.”"

Polizeibatallion 65: “Erhängung eines sowjetischen Mädchens in Cholm”

26. Januar 2012 – 23:15 von WeB

“Mitte 1940 wurde das Bataillon nach Deutschland zurückverlegt und in den Städten Gelsenkirchen-Buer, Bottrop und Recklinghausen für den weiteren Kriegseinsatz neu formiert.

Während des Einsatzes des Bataillons im Raum Cholm von Januar bis Mai 1942 befand sich der Bataillonsgefechtsstand im Keller des “Roten Hauses” in Cholm. Dort wurde ein etwa 18jähriges Mädchen festgehalten. Bataillonskommandeur Walter Grundmann ließ eines Tages eine “Gerichtsverhandlung” durchführen, weil das Mädchen gesagt habe: “Viele deutsche Mütter werden weinen.” Laut Abschlussvermerk habe “Grundmann das Mädchen auf einen Stuhl gestellt, es geschlagen und ihm die Unterwäsche heruntergezogen”. Danach fasste er dem Mädchen an das Geschlechtsteil und machte dabei die für die anwesenden Bataillonsangehörigen bestimmte Bemerkung, dass Spioninnen dort oft Nachrichten zu verbergen pflegten. Er befahl den Anwesenden, ihre Stahlhelme aufzusetzen und verkündete das Urteil: “Im Namen des Führers verurteile ich Dich zum Tode durch den Strang.” Anschließend gab er dem zufällig anwesenden, sich zunächst weigernden Bernhard R. den Befehl, das Mädchen im Türrahmen des Kellers zu erhängen. Erst nach energischer Wiederholung des Befehls habe R. den Befehl ausgeführt. Weil er sich zu ungeschickt anstellte und die Erhängungsprozedur nicht sofort zum Tod des Mädchens führte, habe sich Walter Grundmann an die Beine des Mädchens gehängt und so dessen Tod herbeigeführt.”"
Quelle: Gelsenzentrum KLICK

Vom Pferdemarkt bis zum Boyer Markt mit dem 260er

26. Januar 2012 – 20:50 von WeB


Die Linke: Bottroper Berichte

26. Januar 2012 – 17:59 von WeB

“Die Bottroper Berichte sind die neue Publikation der Ratsgruppe [der Linken]. Hier wird es immer wieder neues aus der Kommunalpolitik aus linker Sicht geben. Sie können die Zeitung als PDF herunterladen.”
KLICK

Zoom – Das Sauerland und mehr : “Der Westen” skalpiert Banker

26. Januar 2012 – 11:29 von WeB

(26.01.2012. Zoom – Das Sauerland und mehr)
“Bisher war Der Westen, Das Portal der WAZ Mediengruppe, nicht gerade für ungewöhnlichen und gewagten Bildausschnitte bekannt. Heute hingegen wollten die Macher des Onlineauftritts offensichtlich neue Wege gehen und veröffentlichten dieses Bild: …”
KLICK zum Weiterlesen und Weiterschauen

Piepenkötters Kuhlumne

26. Januar 2012 – 10:57 von wes

„Bildung iss wichtig. Daher ham wi inne Siedlung auch nen Arbeitskreis Kultur in dat Leben gerufen. Näulich da wart ma widder soweit: Wir hatten ne Lesung mit einer Schauspielerin angekündicht. Zwar nich inne Siedlung, sonner außerhalb. Und wat sach ich: Nur der Beluga, mein Nachbar, und ich sind hingefahren und ham gehört, watt die Frau so auffe Pfanne hat. Hat ausse ihre Memoaren vorgelesen und zwischendurch von ihr Leben anne große Bühnen erzählt, in wen se verliebt war und mit wem se nen Krösken hatte. „Junge, Junge,“ happ ich hinterher dem Beluga gesacht. „Die hat abba ganz schön ihre Hosen runnergelassen, ich würde dat nicht machen..“
„Watt ist schon dabei, du hass ja auch nix zu erzählen, Piepenkötter, und wenne watt erzähls, dann nur vonne Maloche. Dat will keiner hörn,“ warf Beluga, der olle Fischkopp ein.
„Nun mach ma halblang. Ich happ ja auch schon watt vonne Welt gesehen. Und dann meine Geschichten mitte Else…“
„Piepenkötter, lass stecken. Wenn ich da an meine Mopedgang und die Rockenroll-Abende denke, dann die schönen Tage an Kanal. Da tanzte abba richtich der Bär. Datt sind Geschichten aussem Leben. Iss mir egal, ob die Tussi den Othello in Bochum bei dem Zadeck geknutscht hat, oder die Wildente abgemurkst hat. Nee, hier im Revier spielt dat echte Leben..“, sacht der Beluga und schaut sinnlich in den grauen Revierhimmel. Ich staune.
„Mensch, Beluga, da bin ich abba platt. Dat sind ja richtich Storries, die du da erzählst. War denn auch ewat Liebe dabei. Du weißt schon. So watt Schlüpfriges..“
Der Beluga sieht mich an: „Piepenkötter, jezz wills et aber genau wissen, wa..“
„Naja, hass mich neugiergig gemacht, Würde ma en Buch schreiben. Der Titel könnte lauten: „Dem Beluga sein Knutschrevier…“
„Meinze. Wer würd denn so watt kaufen,“ schaut mich der alte Schwertfisch von Nebenan an. „Na ich, ich will doch wissen, mit welcher Tussi du ausse Siedlung nen Krösken hattest. Also, bis die Tage“.

Echte Schönheit vergeht auch nach hundert Jahren nicht

26. Januar 2012 – 10:40 von WeB

Welten: RWE Volleys Bottrop gegen Generali Haching 0:3

26. Januar 2012 – 10:18 von WeB

BOT-WAZ:
“”Phasenweise den Tabellenführer geärgert … “Wir haben phasenweise gut mitgehalten und vor allem eine gute Blockarbeit geleistet. Gegen so eine starke Mannschaft wie Haching zu verlieren ist keine Schande“, so der Bottroper Co-Trainer Marco Donat.”" KLICK
Süddeutsche:
“Trainer Mihai Paduretu hatte auf allen Positionen gewechselt, für die er einen Ersatzmann auftreiben konnte. … Das Niveau der 68 Minuten kurzen Partie war überschaubar, was allerdings mehr an den in dieser Saison noch sieglosen Gästen als an den unterforderten Hachingern lag, die die Tabelle weiter ohne Verlustpunkte anführen.” KLICK

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Donnerstag, der 26. Januar

26. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Neue Kündigungssperrfristen bei Umwandlung von Mietwohnungen

25. Januar 2012 – 18:04 von WeB

(25.01.2012.idr). In Bottrop, Dortmund, Hattingen und Waltrop wird die Kündigungssperrfrist für Mieter bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen verlängert. Das hat die Landesregierung beschlossen. Die vier Ruhrgebietsstädte gehören zu insgesamt 33 NRW-Kommunen, in denen der Wohnungsmarkt nach Angaben des Landes besonders angespannt ist. Daher verlängert sich die Kündigungsfrist von drei auf fünf Jahren. In weiteren vier Kommunen wird die Sperrfrist auf acht Jahre heraufgesetzt.

Piepenkötters Kuhlumne

25. Januar 2012 – 15:30 von wes

Mitte Erbschaft iss dat sonne Sache. Mein Kumpel Freddy Lobeck hat jezz dat große Los gezogen. Sacht er jedenfalls. Neulich traf ich ihn. Der Freddy war aufgeregt, er hatte nen feuerroten Kopp. Abba nun ganz von vorne: Wie wir da im Baumarkt – meine Else sacht immer: Dat iss der Sexshop für Hausbesitzer – wat natürlich Kwatsch iss, uns so unterhalten. Da kommen der Freddy und ich kommen so auf alte Zeiten zu sprechen und wir stehen dabei ungeniert zwischen Farbtöppe und Tapetenrollen, da offenbart mir doch mein Kumpel ein Geheimnis.

„Piepenkötter, ich happ ne dicke Erbschaft gemacht. Will mich schon ma umsehen, happ nen dickes Auto geerbt, muss die Garage sicherer machen.“
„Sachma, nen Benz oder etwa nen ganz dicken BWM“, frage ich den Lobeck. Der winkt ab und grient. „Nee Piepenkötter, ganz watt Ausgefallenes. „Kommse nich drauf.“
„Passma auf, Lobeck, ich kenn mich aus, bin ja schließlich bei Sieger bei großen Revierorie gewesen.. Du sprichst mitten Fachmann.“
Lobeck grinst noch mehr.
„Also, ne Masaratti oder son Hengst, son Mustang vielleicht.“
„Nee, Piepenkötter, völlig falsch. Ich helfe dir ein wenig. Eine Luxuslimusine aus Germanie“.
„Gippt ett denn sowatt überhaupt“, frage ich, „nun lass schon die Pferdchen ausse Garage, du alter Erbschleicher“.
„Dat iss nen Feuerbach….da staunste, wa?“
Ich atme ganz tief durch: „Lobeck, ich muss dich enttäuschen. Feuerbach iss glaube nen Maler gewesen. Wenn also nen Bild geerbt hast, hasse ebenfalls ausgesorgt und dat mitte Garage ganze knicken. Die Automarke heißt so ähnlich, hat aber wat mit einem Monat im Frühling am Sträußken,“ werfe ich noch ein. Doch Lobeck war plötzlich verschwunden, hatte es ganz eilig. Ein paar Tage später ist die Erbschaft von die Lobecks inne Siedlung auch das Tagesgespräch. Watt hattense geerbt: Ne billige Kopie von einem Anselm Feuerbach-Schinken. War abba nicht sehr viel wert. So geht dat manchma mitte Erbschaft. Da steckse leider nicht drin. Also, bis die Tage.“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Mittwoch, der 25. Januar

25. Januar 2012 – 06:00 von WeB


schraege-o.de: Der Gartendom – ein Gebäude, das niemand will

24. Januar 2012 – 23:24 von Bunge

(24.01.2012. Schraege-O.de – Dein Oberhausen Blog)
“Die ehmalige Kohlemischanlage, die 1999 und 2000 im Rahmen der Oberhausener Landesgartenschau (kurz OLGA) als Ausstellungshalle und Gartencenter benutzt wurde, ist heute einer der größten Schandflecken Oberhausens und ein Sinnbild für die Entwicklung des Stadtteils Osterfeld. Wo damals noch die Biene OLGA, das Maskottchen der Landesgartenschau rumlief, liegen heute Unmengen an Glasscherben der eingeworfenen Glaschscheiben. Verständlich, dass die Versteigerung bis heute kein Erfolg war. …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Günter Hellwing 1

24. Januar 2012 – 20:36 von WeB

Ausriss: “Bottrop 1949 bis 1955″, herausgegeben von der Stadt Bottrop
Leitspruch auf Seite 6 unten: “Während Königreiche und große Republiken Menschenwerk sind, scheint die Gemeinde unmittelbar aus der Hand Gottes hervorgegangen zu sein.” (A. Cl. de Toqueville)

Günter Hellwing 2

24. Januar 2012 – 20:29 von WeB

“”Günter Hellwing (* 29. März 1914 in Vormholz; † 22. April 1996) war ein deutscher Polizist und Politiker der SPD.
Während des Zweiten Weltkrieges war er Hauptsturmführer der SS und gehörte dem SS-Sicherheitsdienst an. Zudem war er auch der Leiter der „Staatspolizeistelle“ der Gestapo im französischen Marseille und an den 1943 stattfindenden Razzien (Rafle de Marseille) und der weitgehenden Zerstörung der Altstadt, der Vertreibung und Verhaftung ihrer Bewohner sowie der Deportation jüdischer Menschen in die Vernichtungslager beteiligt.[1]
Nach dem Krieg trat Hellwing in die SPD ein und wurde Leiter der Kriminalpolizei in Mülheim an der Ruhr. Innerhalb dieser Partei stieg er zunächst in den Landesvorstand auf, wurde unter anderem auch Landtagsabgeordneter NRW in Düsseldorf und gelangte schließlich 1958 in den Bundesvorstand der Partei.

Im Zeitraum von 1943 bis 1944 leitete er als Chef der Gestapo in Marseille die Staatspolizeileitstelle Marseille. Inzwischen war er zum SS-Hauptsturmführer befördert worden.

Danach kam er nach Bottrop und übernahm dort die Leitung der Kriminalpolizei. Im März 1945 erhielt er angeblich den Befehl, fünf sowjetische Kriegsgefangene einer Exekution zuzuführen, denen Plünderung vorgeworfen wurde.
Ein dreiköpfiges Kommando, welches er aus seinen Kriminalbeamten zusammenstellte, erschoss vier der fünf Sowjetbürger am Parkfriedhof in Bottrop. Den fünften erschossen die Beamten auf der Flucht. Alle fünf Leichen wurden in einen benachbarten Bombentrichter geworfen und mit Material zugeschüttet. Mit der Kapitulation des NS-Regimes endete vorläufig auch sein Polizeidienst. Im Jahre 1947 nahm die Staatsanwaltschaft in Essen erstmals Ermittlungen gegen ihn auf, weil er am Ende des Krieges auch einen deutschen Maurer erschossen hatte.

Im Jahre 1950 wurde er in Bottrop Mitglied der SPD. Bei der Stadtpolizei Gelsenkirchen bewarb er sich gegen Ende 1952 / Anfang 1953 um eine Wiederaufnahme in die Kriminalpolizei. Dieses Verfahren zog sich von Januar 1953 bis zum 24. November 1953 hin. Danach konnte Hellwing wieder als Kriminalkommissar arbeiten. [2].

Mitglied der Gewerkschaft der Polizei wurde er 1953. Im gleichen Jahr wurde er Stadtrat in Bottrop, und dieses Mandat hatte er bis 1959 inne. Ein Militärgericht in Marseille verurteilte ihn am 1. Februar 1954 wegen seiner Verbrechen als Chef der Gestapo in Marseille zum Tod[3]. Von seinen Unterstützern wurde die Verurteilung als Organisationsdelikt aufgefasst, wobei ein Nachweis einer persönlichen Schuld fehlte. Somit hatte dieses Urteil keine Folgen für Hellwing.”"

Hellwing war stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der SPD Bottrop in den Jahren von 1955 bis 1956 und von 1958 bis 1961[4] und Mitglied im Rat der Stadt Bottrop.
Quelle: wikipedia KLICK

“”Geboren am 29. März 1914 in Vormholz (Ennepe-Ruhr). Verstorben am 22. April 1996.
Volksschule, Gymnasium, Abitur. Verwaltungslehre bei der Hibernia-Bergwerks AG von 1934 bis 1935. Von 1935 bis 1938 Wehrdienst. Ab 1939 Kriminalbeamter. Leiter der Kriminalpolizei in Mülheim/Ruhr.
Mitglied der SPD ab 1950, von 1955 bis 1956 und von 1958 bis 1961 stellv. Vorsitzender des Kreisverbandes Bottrop. Mitglied der Gewerkschaft der Polizei ab 1953, ab 1958 Mitglied des Landes- und Bundesvorstandes. Von 1953 bis 1959 Ratsherr der Stadt Bottrop.
Mitgliedschaft im Landtag

Mitglied des Landtags vom 29. Oktober 1957 bis 12. Juli 1958 und vom 4. Oktober 1961 bis 20. Juli 1962.
in den Landtag nachgerückt:
nachgerückt in der 03. Wahlperiode am 29.10.1957
nachgerückt in der 04. Wahlperiode am 04.10.1961″”
Quelle: Landtag NRW KLICK

Bild-Zeitung: Finanzmanagerin aus Bottrop wird Gift-Silikon aus Busen entfernt

24. Januar 2012 – 11:07 von WeB

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Piepenkötters Kuhlumne

24. Januar 2012 – 10:13 von wes

„Mit meinem Kumpel Siepich, den ich ma näulich anne Bude, an unsern Kiskos traf, happ ich ma widder gefachsimpelt. Klar, worüber unterhalten sich Kerle wie wir: Über Fußball. Aber nicht nur. Plötzlich warn wir beim Singen.

„Nee,“ meinte der Siepich, „watt wurde doch früher bei uns viel gesungen. Auch bei uns inne Kolonie. Wenn ett ein Fest gab, da wurde geschmettert. Weize doch noch.“

„Klar,“ sach ich. „abba heute hasse ja auch keine Vorbilder meer. Nimm ma die Nationalmannschaft, die Kicker von den Löwen da aus Schwaben, die mitmem Bundesadler auffe Brust. Wenn die antreten, die können ja gar nicht mehr singen..“

„Jau, da hasse recht, Piepenkötter, abba dat liecht daran, dat dort Kicker, die Kaffee und Kefir heißen spielen. Musse dreima hingucken, weil glaubst datt sind die Afganen.“

„Nee, so schlimm is dat doch nocht. Unser Neuner aussem Revier, son Blonden, iss ja auch dabei.“

„Abba kuckma Piepenkötter, früher war da son ganz Kleiner vom Niederrein dabei, wenn der gesungen hat, haben die Gegner schon richtig Panik inne Backen gekriecht. Haben gedacht, wenn der so schlecht singt, dieser Dackel, dann kann der bestimmt gut dat deutsche Tor verteidigen. Die hatten Recht,“ warf lachend Sänger Siepich ein.

„Weise Siepich, dat liegt an unser Siestem. Nich nur Kicker können nich singen, sondern auch die Sozis.“

Siepich stutzte: „Wieso“.

„Na, ganz einfach, die Tage war ich beim einem Treffen vonne Genossen. Da singense doch auch immer. Abba watt kam dabei raus: „Brüder zur Sonne, zur Freizeit …“ Da war der Sänger ausse unsere Siedlung abba platt. Also, bis die Tage.“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Dienstag, der 24. Januar

24. Januar 2012 – 06:00 von WeB


 

Polizeibataillon 65: “Onkel, ich habe Dir doch nichts getan.”

24. Januar 2012 – 00:01 von WeB

“Mitte 1940 wurde das Bataillon nach Deutschland zurückverlegt und in den Städten Gelsenkirchen-Buer, Bottrop und Recklinghausen für den weiteren Kriegseinsatz neu formiert.

Während des Einsatzes in Krakau von Juli bis Dezember 1942 nahmen die Kompanieangehörigen wöchentlich zwei bis drei Mal an Erschießungen (“Sondereinsätzen”) teil. Die Schützen seien immer dieselben gewesen. Er selbst sei einmal abkommandiert worden, nachdem er geäußert hatte, sie hätten den Krieg verloren. “In Lublin erzählte mir dann der inzwischen gefallene Alfons S., dass sie fast vier Wochen lang nichts anderes getan hätten, als Menschen getötet.” In Lublin seien Menschen “waggonweise” von Polizisten des Bataillons 65 getötet worden. Die Menschen hätten sich vor der Erschießung nackt ausziehen müssen, und man hätte bei den Frauen, die sich nicht schnell genug ausgezogen hätten, die Kleider mit dem Bajonett vom Hals an nach unten aufgeschlitzt. Dabei sei es vorgekommen, dass bei Frauen auch die Körper verletzt wurden. Alfons S. sprach auch davon, dass bei beleibteren Frauen die Därme hervorgekommen seien. Zeuge August F. war der Auffassung, dass “keiner gegen seinen Willen an Erschießungen teilnehmen musste”, zu “weiche” Kollegen seien dazu nicht eingeteilt worden.
Ein Reservist, der während einer Exekution ein Kind erschießen sollte, habe seinen Karabiner weggeworfen, als das Kind am Grubenrand sagte: “Onkel, ich habe Dir doch nichts getan.”"
Quelle: Gelsenzentrum KLICK

Wohnungs-, Büro- und Geschäftseinbrüche in Bottrop Freitag bis Montag Nacht

23. Januar 2012 – 23:43 von WeB

(23.01.2012. Presseportal der Polizei)
“”Am Montag (23.01.) gegen 04.35 Uhr brachen zwei Männer mehrere Keller in einem Mehrfamilienhaus auf der Bonifatiusstraße auf. Dabei wurden sie von Zeugen gestört und flüchteten. Im Rahmen der Fahndung wurden die beiden Dorstener Tatverdächtigen im Alter von 23 und 28 Jahren auf der Freiheitsstraße angetroffen und festgenommen. Sie wurden dem Polizeigewahrsam zugeführt. Weitere Ermittlungen dauern an.

In der Zeit von Freitag (20.01.) bis Sonntag (22.01.) hebelten Unbekannte ein Fenster auf und stiegen so in Büroräume auf der Straße Altmarkt ein. Mit der Beute, Bargeld, flüchteten die Täter unerkannt.

In der Nacht zu Sonntag (22.01.) brachen Unbekannte in eine Imbissstube auf der Straße An der Knippenburg ein und entwendeten mehrere leere Reinigungskanister.

Am Samstag (21.01.) in den Tagesstunden verschafften sich Unbekannte nach Aufhebeln eines Fensters Zutritt in eine Wohnung auf dem Fundermannsweg. Die Einbrecher entwendeten Bargeld und Schmuck.

Aus einer Wohnung auf der Köhlerstraße entwendeten Unbekannte am Samstag (21.01.) in den Tagesstunden zwei PC. Zuvor hatten die Täter die Terrassentür aufgebrochen und waren so eingedrungen.

Am Samstag (21.01.) gegen 19.30 Uhr brach ein unbekannter Mann ein Fenster auf und drang so in eine Wohnung auf der Aegidistraße ein. Hierbei wurde er von dem Geschädigten überrascht und flüchtete ohne Beute. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 18 bis 20 Jahre alt, 180 cm groß, trug eine schwarze Sweatshirtjacke mit Kapuze und eine Jogginghose. Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 02361/550.

Am Freitag (20.01.) in den Tagesstunden hebelten Unbekannte die Terrassentür auf und begaben sich in eine Wohnung auf der Straße Im Mallingforst. Erbeutet wurde Schmuck.

Am Freitag (20.01.) beobachtete eine Zeugin drei Männer, die aus dem Garten eines Hauses an der Horster Straße Kupferrohre in einen älteren Transporter mit Weseler Kennzeichen luden. Als die Männer bemerkten, dass sie beobachtet wurden, ließen sie von ihrem Vorhaben ab und entfernten sich. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 20 bis 30 Jahre alt, trugen dunkle Kapuzenjacken, deren Kapuzen sie über den Kopf gezogen hatten, einer hatte schwarze, längere, gelockte Haare, die bis zum Oberarm reichten. Hinweise erbittet das Regionalkommissariat in Gladbeck unter Tel. 02361/550.”"

Bottrop … auch vor hundert Jahren schon gemütlich

23. Januar 2012 – 17:33 von WeB

 

Ruhrgebiet will “Grüne Hauptstadt Europas” werden

23. Januar 2012 – 14:59 von WeB

(idr. 2301.2012).
Die Metropole Ruhr soll “Grüne Hauptstadt Europas 2015″ werden. Auf Initiative der Städte Bochum, Dortmund und Essen sowie des Regionalverbandes Ruhr (RVR) wird zurzeit eine Bewerbung vorbereitet. Ziel ist es, die Region mit ihren vielfältigen Leistungen zum Klimawandel und zur Energiewende zu präsentieren. Heute wurde in Essen der Sachstand und das weitere Vorgehen bei der “Grünen Hauptstadt” vorgestellt. Auf Grundlage von Gesprächen und Workshops mit allen Akteuren der Region ist ein Memorandum im Entwurf erarbeitet worden, das die inhaltliche Grundlage für die Bewerbung darstellt. Die endgültige Fassung wird ab März allen Stadträten und Kreistagen im Ruhrgebiet vorgelegt. Die Bewerbungsfrist läuft von Juni bis Oktober dieses Jahres. Im Juni 2013 wird der Gewinner bekannt gegeben.
Die Räte müssen in den nächsten Monaten eine Entscheidung über die Form der Bewerbung treffen. Bislang ist die Bewerbung einer Region nicht zulässig, es laufen jedoch Gespräche mit der EU, die Kriterien dahingehend zu erweitern. Möglich ist hingegen bereits jetzt, mehrere Bewerbungen aus den Großstädten der Metropole Ruhr einzureichen. Auch könnte sich eine Großstadt als Bannerträgerin für die Metropole Ruhr bewerben, ähnlich wie bei der Kulturhauptstadt Europas 2010.”"

Piepenkötters Kuhlumne

23. Januar 2012 – 09:43 von wes

Bei uns inne Siedlung gippt ett inzwischen nur ein Thema: Die Müllentsorgung. Früher, sach meine Else, da gab ett nur eine Tonne, und die war nur im Sommer mitte Asche von unsern Küppersbuschherd gefüllt.“ Im Winter wurde dat graue Zeuchs, watt da aussem alten Ofen kam, noch rezeikelt. Dat Ascheszeuchs wurde auffen Wech gestreut, damit Omma Paschke von Gegenüber, wennse uns besuchen wollte, nich auf den Allerwertesten fiel. Abba heute, ne heute iss dat ne Katastrofe. Wir sind inzwischen Weltmeister, nich im Fußballl, dat sind die Iberer vonne schöne Halbinsel mit ihrem Könnig Johann. Nee, wir sind Weltmeister im Müll sammeln. Der „Jellow“ aus unsere Siedlung, der Jochen Lewinski, ist da ein Musterbeispiel. Er gilt bei uns als die Nummer 1. Nee, der steht nich unsere Koloniemannschaft, der wird immer zu Rate gezogen, wenn ett um Müll geht. Denn Jellow hat keinen Müll mehr. Er rezeikelt alles. Fährt sogoar durch Siedlung und sammelt Flaschen ein. Iss nen echten Sauberen. Und inne Siedlung freute man sich. Imma alles pikobello. Zu Hause bei dem Lewinski landet fast alles auffem Kompost und er kann alles verwerten. So aus Spass happ ich ihm schonma gesagt: „Jellow, ich happ für dich Kronkorken vonne Pullen gesammelt nach unser letztes großes Gartenfest. Willzse die auch haben“.
„Watt soll ich denn damit, warte bis der Klüngelspitt kommt, dann schmeißt dem dat auffen Wagen“.
„Nee, dat war doch ne Aufgabe für dich. Könnteste Sturzhelme doch für de Mäuskes inne Siedlung anfertigen,“ happ ich ihm geantwortet.
Meine Güte, da ist der Rezeiklingmann ausse Siedlung abba ganz Gelb angelaufen. In diesem Moment musste ich richtich lachen, denn ich happ mir vorstellt, wie der Jellow in seinen grauen Abbeitsoferall anne Straße steht und die Müllentsorger aus Karnap den kleinen Lewinski mitnehmen, weil ihn für ne gelbe Tonne halten. Also, bis die Tage“.

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Montag, der 22. Januar

23. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Piepenkötters Kuhlumne

22. Januar 2012 – 16:26 von wes

„Einz vorwech, meine Else und ich sind Tierfreunde. Spenden regelmässich für den Erhalt der Wildesel inne Siira Madre und für die Wiederansiedlung vonne Langohren inne Lüneburger Heide. Abba neulich, da gab ett in unsre Siedlung, auf meine bescheidene Pazelle, einen richtigen Konflikt. Und dat kam so. Ich war im Garten mittem Spaten dat große Beet am bearbeiten. Watt sach ich: Ich sehe Regenwürmer. Iss ja nix besonneres. Weil abba mein Nachbar zur Linken, der Beluga, so wird er von uns nur gerufen. Eigentlich heißt er Gerd Bellmann und iss nen gans Tofften. Iss irgendwie im Angelclub Forelle – sachman gippt ett in Boye eigentlich Forellen -inwollfiert. Für den happ ich die Regenwürmers gesammelt und inne Dose gesteckt. Sollten als Köder dienen bei seinem nächsten Rutenausfluch an Kanal oder anne Lippe. Iss ja auch egal. Da taucht plötzlich auch der Krachto auf. Dat iss der Nachbar zur Rechten. Als der nun erfährt, dat meine Würmer an den Haken sollen, machte Ernst Krachtoschek so richtig den Larrie. „Iss gegen den Tierschutz. Würmer sind auch Tiere.. Zwar ganz kleine, abba ganz wichtige. Ohne sie läuft bei uns im Gatten nix.“
Dat hat mich dann überzeucht und happ dem Krachto, dem Ernst also, die Wurmdose gespendet. „Macht nix,“ sacht der Beluga und greift sich meinen Spatten und gräbt auf seine Parzelle selber nach dem Gewürm. Da konnten wir ja nix machen. Der Krachto wiederum zeigt mich, watt er mit de von mir dressierten Wurmauslese macht: Er warf sie auf den großen Komposthaufen. „Da gehörn se hin. Piepenkötter da wirste staunen, ruckzuck wird daraus die beste Erde“. Dat Argumänt hat mich überzeucht.
Die Tage war ich mal widder ganz heimlich im Garten von den Krachto und ich glaube, ich happ sogar meine Würmer gesehen. Die haben sich irgenwie auf dem großen Haufen bemerkbar gemacht, als sie mich gehört haben. Soll ja sehr empfindlich sein, dieset lange Glieberzeuchs. Also, bis die Tage“

Beat-Abend in Ebel

22. Januar 2012 – 11:25 von WeB