Daniel Kasselmann “Die Folgen antiautoritärer Erziehung im Supermarkt”

22. Januar 2012 – 10:46 von WeB

(22.01.2012. Ruhrbarone)
“Liebe unbekannte Mutter mit dem Peace-Tattoo,
wir haben uns gestern im ALDI nicht wirklich gut kennengelernt. Deswegen möchte ich die Situation gerne noch mal erläutern. Ich sitze hier in meiner Zelle und kann nicht schlafen. Es ist meine erste Nacht in Untersuchungshaft. Weil ich eigentlich Pazifist bin. Zu unserem Kennenlernvorgang:
1. Wir standen in der Schlange an der Supermarktkasse. Dein Balg hatte nichts Besseres zu tun, als Euren Einkaufswagen andauernd in die Hacken des Herren vor Euch in der Schlange zu rammen.
2. Der Herr hat Dein Balg ausgeschimpft.

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Guten Morgen, Bottropski! Es ist Sonntag, der 22. Januar

22. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Piepenkötters Kuhlumne

21. Januar 2012 – 16:19 von wes

„Da steh ich die Tage so an den neuen Busbahnhof, den unser Berni noch entworfen hat und schau mich so um. So, sach ich zu meine Else, komm wir machen ma nen Stadtrundgang, wandeln ma auf dat alte Bottrop herum.“ Da hat die Else abba geguckt. Sind nich weit gekommen. Standen lange vor dat Hansi-Zentrum, dem größten Urinall der Stadt, oder wie dat Monsterbauwerch so genannt wird.
„Weize noch“, sach ich zu meine Else, „als hier noch dat alte Bottroper Herz schluch. Hier stand dat olle Brauhaus mit dem schönen Eingang und dem Balkon darüber. Man, watt warn dat noch für Zeiten. Ja, da konnte man noch inne Kneipe ne Bottroper trinken. Heute gehse bei Aldi un holst dir das Blonde inne Plastichpulle. Grausam“. Und watt sacht meine Else dazu: „Piepenkötter, Piepenkötter,“ sachtze zweimal um die Bedeutung ihrer Antwort zu unterstreichen. „Dahinter gab doch Allermann mite Brote. Nee, nee dat warn Brot und Spiele wie in dat alte Rom von den Brutus, den Meuchler.“
„Wie kommze denn jezz auf Brutus und Rom“, will ich vonne Else wissen. Da sitzn schon auffe Bank vor de historische Kirche St. Ziräakus“.
„Piepenkötter, du begreifst abba auch gar nix. Die haben unsere Stadt verraten, iss ja nur eine Parabel oder wie dat Ding so heißt. Iss ein Simbol für den Verrat an dat historische Bottrop“.
„Man, Else, du bis abba gebildet“.
„Piepenkötter, da staunste, wa.“
„Jau, Else. Abba wie dem auch sei. Damals haben se dat Janzens Brauerei und Allermanns Backofen wechgekloppt, weil ihnen dat zu schäbich erschien. Passte nich in dat Stadtbild. Und watt is nun mitte dat ruinierte Hansi-Zentrum.“
Da war meine Else abba platt. Hat nix gesacht. War nix meer mit Brutus und Rom..“ Also, bis die Tage.“

Bottrop-City, 21. Januar, mittachs

21. Januar 2012 – 13:11 von WeB

Die Trappe steht noch …

… der Berliner-Platz-Bär is wieder da, die Hansa-Zentrum-Palette wech …

… am Pferdemarkt darf nich gespielt werden …

.. aber Schalke darf spielen …

… und die Stadt is so arm: Da ham sich selbst die Leihfahrräder verdünnisiert.

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Samstag, der 21. Januar

21. Januar 2012 – 06:00 von WeB

Nachruf: Gegangen, aber nicht vergessen

20. Januar 2012 – 23:09 von WeB


Die “Machtübernahme” im Jahrbuch der Stadt Bottrop

20. Januar 2012 – 20:12 von WeB

DKP-Antrag zu: “Bußgelder im Zusammenhang mit der Ausweispflicht”

20. Januar 2012 – 19:29 von WeB

An den
Oberbürgermeister
Herrn Bernd Tischler
Rathaus
46215 Bottrop                                                                      20.01.2012

Betr.: Sitzung des Hauptausschusses am 14.02.2012

Sehr geehrter Herr Tischler,

für die Sitzung des Haupt- Finanz- und Beschwerdeausschusses am 14.02.2012 beantragt die DKP-Fraktion den Tagesordnungspunkt:

Bußgelder im Zusammenhang mit der Ausweispflicht

Wie der Presse zu entnehmen war, gibt es in Bottrop circa 5000 Menschen ohne gültigen Personalausweis. Diese sollen von der Stadtverwaltung angeschrieben und ermahnt werden, einen neuen Ausweis zu beantragen. Gibt es nach einer Frist von zwei Monaten keine Reaktion, sollen Verwarn- oder Bußgelder in Höhe von bis zu 90,- Euro plus Gebühren und Auslagen eingefordert werden.

Die DKP-Fraktion lehnt diese rigorose Vorgehensweise ab. Nach dem Personalausweisgesetz ist eine Bußgeldandrohung eine Kann- nicht eine Mussbestimmung. Deshalb fordern wir die  Verwaltung auf, diese Drohungen nicht auszusprechen und keine Bußgelder zu erheben. Auch Nachbarstädte wie Essen, Oberhausen oder Gelsenkirchen lehne Drohungen gegen ihre Bürgerinnen und Bürger ab, diese seien „überhaupt nicht sachgerecht“, so zum Beispiel der Leiter der Essener Bürgerämter, Uwe Siemon.

Die DKP-Fraktion erwartet die schriftliche Beantwortung der Frage, wie viele der Bürgerinnen und Bürger ohne gültigen Personalausweis beziehen Leistungen nach SGB II bzw. Grundsicherung?

Für Inhaber des „Bottrop-Pass“ war die Ausstellung eines Personalausweises in der Vergangenheit kostenlos, heute beträgt die Gebühr 28,80 Euro, hinzu kommen die Kosten für das Passfoto, welches biometrischen Anforderungen genügen muss. Diese Kosten sind für die betroffenen Personen aus dem sowieso zu niedrigem Regelsatz nicht zu bestreiten.

Diese Bußgelder wurden bereits im letzten Jahr zeitweise erhoben und nach Protesten wieder eingestellt. Die Stadt sollte dauerhaft jetzt auf diese Bußgelder verzichten. Die Haushaltslöcher der Stadt lassen sich durch diese Einnahmen nicht sanieren, sondern schaffen nur berechtigte Empörung bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Gerber

Stadt Bottrop: Mögliches Bußgeld wenn mit ohne Personalausweis

20. Januar 2012 – 19:28 von WeB

(04.01.2012. Stadt Bottrop)
“Der Personalausweis ist für deutsche Staatsangehörige ein Identitätsnachweis, mit dem man sich ausweist. Deshalb ist gesetzlich geregelt, dass alle Deutschen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und der Meldepflicht unterliegen oder sich überwiegend in Deutschland aufhalten, verpflichtet sind, einen Personalausweis zu besitzen. Von dieser Regelung sind diejenigen ausgenommen, die bereits über einen gültigen Reisepass verfügen. Eines der beiden genannten Dokumente deckt also die Ausweispflicht ab. …

Da der Staat den Besitz eines gültigen Personalausweises für den beschriebenen Kreis von Personen schon immer als verpflichtend festgelegt hat, wird dann, wenn kein Personalausweis beantragt wurde oder dessen Gültigkeit abgelaufen ist, eine Ordnungswidrigkeit begangen, die grundsätzlich mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Vielleicht auch deshalb, weil der neue Personalausweis erheblich teurer ist als der alte (bis zu 28,80 Euro statt acht Euro), liegt die Zahl derer, die in Bottrop momentan kein gültiges Dokument besitzen, mittlerweile mit steigender Tendenz bei knapp 5.000 Personen.

Die Stadt Bottrop hat sich deshalb entschieden, dem nachzugehen. Geplant ist, dass zukünftig alle diejenigen angeschrieben werden, die nicht innerhalb eines Monats nach Ablauf der Gültigkeit einen neuen Antrag stellen. Auch die, die gar keinen Ausweis besitzen, werden im Laufe des Jahres 2012 nach und nach darauf hingewiesen und entsprechend zum Handeln aufgefordert. Damit greift die Stadtverwaltung eine Anregung von Betroffenen aus bereits erfolgten Bußgeld-Verfahren auf. Gibt es jedoch innerhalb einer Frist von zwei Monaten dann keine Reaktion, so behält sich die Stadtverwaltung vor, entsprechend der Dauer der Fristüberschreitung in der Höhe abgestufte Verwarn- bzw. Bußgelder zu verhängen. Diese bewegen sich zwischen 25 und 90 Euro zuzüglich eventueller Gebühren und Auslagen.

Sollte jemand wegen Krankheit, dauerhafter Behinderung oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sein, einen Personalausweis zu beantragen, so bestehe auch die Möglichkeit, sich hiervon befreien zu lassen, wird bei der Stadtverwaltung betont. Auskunft hierzu würden die Bürgerbüros im Rathaus und in der Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen geben.”

Raub auf der Osterfelder Straße – Täter mit Butterfly-Messer

20. Januar 2012 – 19:26 von WeB

(20.01.2010. Presseportal deer Polizei)
“Vor einem Geschäft auf der Osterfelder Straße bedrohte ein unbekannter Mann am Donnerstag (19.01.), gegen 13.25 Uhr, einen 29-Jährigen aus Bottrop mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Geschädigte ließ seine zuvor gekaufte Ware zurück und flüchtete. Der Täter nahm die Einkäufe an sich und entfernte sich in Richtung Gemeindehaus. Täterbeschreibung: 37 bis 45 Jahre alt, 180 cm groß, Fünftagebart, dunkle, Haare, trug eine graue Wind-/Regenjacke und einen braunen Schal, führte ein Butterfly-Messer, ungepflegte Erscheinung, südländisches Aussehen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Regionalkommissariat in Gladbeck unter Tel. 02361/550 in Verbindung zu setzen.”

Stadt Bottrop: Größere Veranstaltungen in 2012

20. Januar 2012 – 19:12 von WeB

(20.01.2012. Stadt Bottrop)
25. Februar: Stoff- und Tuchmarkt auf dem Berliner Platz
25. März: “Metropolis” – Stummfilm mit großem Orchester im Lichthof der Berufsschule
29. April: Pferdemarkt auf dem Kirchplatz
9. Mai: “Gospelnacht” in der St. Cyriakus-Kirche
12. und 13. Mai: Landschaftsparkfest
1. bis 3. Juni: Stadtfest “Bottrop live” in der Innenstadt
2. Juni: “Day of Song” an verschiedenen Orten
6. bis 10. Juni: “2. Gourmetmeile” auf dem Berliner Platz
14. bis 17. Juni: “Beatles – das weiße Album”, Musikshow im Amphitheater auf der Halde Haniel
16. bis 23. Juni: “Gedanken wie Seifenblasen” – Aktionswoche zum Thema “Demenz” in der Innenstadt
30. Juni: “Extraschicht” rund um die Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung
6. und 7. Juli: “Leichathletik-Gala” im Jahnstadion
30. September: Michaelismarkt rund um den Kirchplatz
30. November bis 2. Dezember: Weihnachtsmarkt im Rathausviertel

Piepenkötters Kuhlumne

20. Januar 2012 – 18:14 von wes

„Meine Else und ich waren die Tage ma widder auf Tour, inne Welheimer Mark, dort habenwer Verwandte. Diesma war Kinnergeburtstach. Die Ältere der Piepenkötter aussem Bottroper Süden iss ne ganz Gewiefte. Dat is die Schantal, die Jüngere heißt Naommi. Meine Güte, watt happ ich schon über die Namen des Piepenkötterschen Nachwuchses gelästert. Abba dat war et eigentlich nich, sondern die Feier, wie man heute ja auch Ewent sacht, lief wohl watt aussem Ruder. Else und ich hatten uns auffe Spiele mitte Blagen eingestellt: Toppschlagen, Reise nach Jerusalem und danach vielleicht noch Blinde Kuh.
„Und watt sach ich. Die Blagenmeute aus Welheimer Mark am Feixen, als ich die Stühle für die Reise in dat Morgenland in dat große Piepenköttersche Wohnzimmer aufstelle. „Opa, machze nach Karaoke-Schau, oder watt gippt dat hier für ne Scho. Alter,“ sacht doch son rotzfreches Gör zu mich.
„Nee“, antworte ich,“ ich will euch zu ne Reise einladen….“
„Piepenkötter,“ säuselt auf einma dat Naommi. „Dat wird abba nix. Wir haben jezz eine Playstazion und andere technische Apparate. Da hasse mit deine Campingstühle kein Glück.“
„Wenn dat so iss.“ Ich zog mich lautllos inne Küche zurück. Zischte nen kleinet Bierken, um zu Entspannen. Auf einmal hör ich so komische Geräusche ausse gute Stube.
„Bleibt sitzen, Piepenkötter, die Rotzigen haben die Wie augespackt. Da geht jezz die Post ab,“ sacht Großkuseng Werner. „Wie Wie,“ ich schüttele mein schütteres Haupthaar. „Musse auch nich kennen, ist nur wattfür Partylöwen. Und du bis unter Garantie keiner. Hier hasse nen ollen Topp und mach ein bisken Krach, wenn dich dat beruhigt.“
Nach diese Fete bei Hanne, Werner, Schantal und Naommi schworen meine Else und ich: Nie mehr auffe Familienfeier, wo eine schnöde Wie die Reise in das schöne Morgenland abgelöst hat. Also, bis die Tage.“

Waltroper Zeitung zu Schüssen auf der Glückaufstraße: Wurde 16-jähriger Schütze von Opfern missbraucht?

20. Januar 2012 – 09:26 von WeB

(20.01.2012. Waltroper Zeitung. von Lars Hilbig)
“Sechs Schüsse streckten am Abend des 15. Dezember 2011 zwei Brüder in Bottrop nieder. Kenan und Ramazan B. liegen heute noch im Koma, es besteht weiterhin Lebensgefahr. Der 16-Jährige Tatverdächtige hat die Schüsse auf offener Straße noch am Abend gestanden. Jetzt sind aber weitere Details öffentlich geworden, die die Tat in einem anderen Licht erscheinen lassen könnten.

Am Rande eines Prozesses in Duisburg, bei dem es um die Beauftragung zu einem Doppelmord ging, gab es gestern großes Aufsehen. Denn Ziel des Doppelmordes in der Spielhallen-Szene sollen im Frühjahr letzten Jahres offenbar eben jene Kenan und Ramazan B. aus Bottrop gewesen sein.
Der Angeklagte (37), der den Auftrag damals ablehnte und den Auftraggeber nach einem anschließenden Streit erschoss, gab zu Protokoll, von seinem Opfer zuvor folgende Sätze gehört zu haben: „Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Die beiden sind ganz böse Menschen, sie haben sogar schon einen Jugendlichen missbraucht“. …”
Den gesamten Artikel lesen KLICK

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Freitag, der 20. Januar

20. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Ostermann will erweitern

19. Januar 2012 – 20:55 von WeB

Ruhrbarone: NRW-Piraten nach Umfrage bei 8 Prozent

19. Januar 2012 – 20:12 von WeB

(19.01.2011. Ruhrbarone. KLICK)
“Das Sat 1 NRW-Regionalprogramm stelle zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov die Sonntagsfrage für NRW.  Das Ergebnis: Wären am kommenden Sonntag Wahlen, würden die Piraten mit 8 Prozent locker in den Landtag ziehen. Mit 17 und 33 Prozent kämen Grüne und SPD weiterhin auf eine absolute Mehrheit. Die CDU läge bei 31 Prozent. Wackelig ist die Lage bei der Linkspartei: Mit genau 5 Prozent wird es eng. Keine Sorgen über die Zeit nach der Wahl müsste sich hingegen die FDP machen: Mit 3 Prozent wäre sie sicher draussen.”

Hochstraße: Juweliergeschäft überfallen

19. Januar 2012 – 19:47 von WeB

“Am Mittwoch (18.01.), gegen 17.30 Uhr, betrat ein Mann ein Juweliergeschäft auf der Hochstraße. Er ließ sich von der Angestellten Schmuck zeigen. In einem unbeobachteten Moment entwendete er aus der Auslage Schmuck und beabsichtigte, das Geschäft zu verlassen. Zwei Zeugen versuchten den Mann festzuhalten. Dieser konnte sich jedoch losreißen und flüchtete mit der Beute in Richtung Pferdemarkt.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: 175 cm groß, Dreittagebart, trug eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe, ungepflegte Erscheinung. Hinweise erbittet das Regionalkommissariat in Gladbeck unter Tel. 02361/550.”

Piepenkötters Kuhlumne

19. Januar 2012 – 17:13 von wes

„Et gippt Leute, die haben auf allet eine Antwort. Iss schonn komisch. Auch mein Kumpel Alfred gehört dazu. Neulich trefff ich den doch zufällich auffem Eigener Markt. „Na Freddy,“ haut ich Alfred an. „watt macht die Kunst?“
„Oh, oh, dat hät ich nich sagen sollen. Falsche Frage“.
„Geh mich wech mitte Kunst. Happ mit meine Erna jezz vor Kurzem ne Bildungsreise gemacht. Warn inne russische Errinmitage. Man dat war wat. Iss watt anneres als unser Kwadrat. Da sieße Stücksken von Zaren bis nachem Putin“.
„Du komms abba viel rum. Sitzt dat denn dran bei deine Knappschaftsrente..“
„Au, au, Piepenkötter, da erwischt mich auffen falschen Fuß. Meine Erna und ich sparn ja für solche Äckskursonen richtich lange. Wir leben praktisch nur von dat, wat wir mit unsere Hände Abbeit so erwirtschaften“.
„Hört sich abba gut an Freddy, hasse noch nen 400 Euronen-Job“, frach ich so nichstahnend.
„Piepenkötter, Piepenkötter. Reisen bildet. Ne, wir haben uns viel vonne russischen Bauern oder vielmehr vonne Landbevölkerung abgeguckt. Da staunze watt“.
„Jau, Freddy, du machst mich aber am Staunen. Erzäma weita.“
„Nee, datt ist so. Die Russen haben hinter ihrem Haus ihren Kühlschrank inne Erde. Da lagern se Kartoffeln und Rüben ein. Dat machen wir jezz auch. Kaufen günstig inne Hochsaison ein und verkasematukeln dat, wenn allet, wenn et teuer ist. Sparn also viel Geld für die Bildungsreisen“.
„Abba dat Siestem funktioniert doch nur, weil die immer Bodenfrost haben“, werfe ich ein.
„Na und, ham wer auch schon gemerkt. Wir haben jezz in unserer russisches Erdloch einen deutschen oder japanischen Kühlschrank gestellt. Funktoniert abba, Kannze nem alten Bildungsreisenden wohl glauben.“
„Jau,“ sach ich, „dat uralsche Siestem muss man ungedingt in Bottrop nachahmen. Also, bis die Tage.“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Donnerstag, der 19. Januar

19. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Polizeibatallion 316: Mordeinsatz in Bialystock

18. Januar 2012 – 23:20 von WeB

Polizeibataillon 316
“Standort des Bataillons war im Rahmen der Neuaufstellung von Polizei-Ausbildungsbataillonen zunächst Bottrop. Die Einheit unterstand dem Kommando der Schutzpolizei in Recklinghausen. Kommandeur war Major Wilhelm Ochse. Teile des Bataillons lagen zunächst in Mönchengladbach, diese wurden später als 4.Kompanie nach Bottrop verlegt.”
(Stefan Klemp, Nicht ermittelt, Klartext-Verlag Essen, 2011)

“”Wie Momentaufnahmen haben einzelne Vernehmungsaussagen [von Mitgliedern des Polizeibatallions 316] Augenblicke des Massakers festgehalten. Julius S., der vor seinem Polizeidienst bei der Firma Krupp gearbeitet hatte, erinnerte sich an den genauen Ablauf des Mordeinsatzes in Bialystock:

“Mit 14 Kameraden meines Halbzuges hatte ich außerhalb des Panzergrabens an dessen einer Längsseite auf Tuchfühlung Stellung zu beziehen, nachdem 15 Juden beziehungsweise Männer in den Panzergraben teils hineingejagt, teis hineingeprügelt wurden, wo sie an der anderen Längsseite des Grabens mit dem Gesicht zu ihrer Wand Aufstellung nehmen mußten. Sie bildeten also auch eine in Tuchfühlung stehende Gruppe. Sie weinten, jammerten oder fluchten. Einige riefen auch: “Ihr Hunde, Ihr Schweine!” Wir 15 Schützen waren direkt dem Befehl des Hauptmann Nord unterstellt. Er ging an der Längsseite des Grabens, an der die Delinquenten standen, von einem Opfer zum anderen, wies jeweils mit der gezogenen Pistole auf das Opfer, vor dem er stand, wobei er diese Person abzählte und sich überzeugte, daß zum Beispiel Schütze 5 gegenüber dem Opfer 5 stand. Danach trat er an die Kopfseite und gab den Befehl “Legt an – gebt Feuer!” und wir Schützen gaben eine Salve ab, wobei wir jeweils auf das Genick des uns gegenüber stehenden Mannes zielten. Die Entfernung betrug etwa 5 Meter. Ich habe nur insgesamt 10 Opfer erschießen können, nachher war ich fertig. Ich trat dann zu dem Absperrkommando ab, nachdem mir der Kollege K. sagte, er wolle mich ablösen, und ich übernahm dann für ihn den Absperrdienst. Offensichtlich hatte er Mitleid mit mir, da ich ihm wohl aufgefallen bin.”

Die kurze Schußdistanz hatte furchtbare Verletzungen zur Folge. Wenn nicht das Genick, sondern der Kopf getroffen wurde, platzte die Schädeldecke ab und die Schützen wurden mit Blut, Knochensplittern und Gehirnteilen bespritzt. Auf nicht tödlich Getroffene gaben einzelne Offiziere oder der Stabsarzt mit Pistolen “Nachschüsse” ab. In den Gräben waren Batallionsangehörige damit beschäftigt, nach jeder Salve die Körper der Ermordeten gerade zu ziehen, um pro Graben möglichst viele Tote aufnehmen zu können. Einer der dazu Bestimmten wühlte “wie ein Verrückter” völlig verstört in den Leichen herum, ein anderer soll blutverschmiert “wie ein Metzger” ausgesehen haben.”"

Quelle: Gelsenzentrum Gemeinnütziger Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Gelsenkirchen KLICK

 

Amtsgericht Bottrop verurteilt Magath

18. Januar 2012 – 22:40 von WeB

(18.01.2012. BILD KLICK)
“”Gestern 12.15 Uhr, Amtsgericht Bottrop.  In Saal 14 ging es um die Fleppe des Ex-Knappen-Coaches. Der Vorwurf: fahrlässiges Unterschreiten des Sicherheitsabstandes.
Der Grund: Magath wurde am 1. Dezember 2010 auf der A2 bei Bottrop von der Polizei gefilmt. Die Geschwindigkeit von 125 Sachen war okay – der Abstand von 15 Metern zum Wagen vor ihm aber nicht. Richter  Harald Lütgebaucks (59): „Bei dieser Geschwindigkeit hätte der Abstand 62,5 Meter betragen müssen.“

Der Richter: „Herr Magath muss ein Bußgeld von 195 Euro zahlen. Zudem wird ein Fahrverbot von vier Wochen verhängt. …”"

Überfall auf Schlecker-Filiale

18. Januar 2012 – 22:33 von WeB

(18.01.2012. Presseportal der Polizei)
“Am 18.01.2012, gegen 18:53 Uhr, betrat eine maskierte männliche Person die Schleckerfiliale und bedrohte die allein anwesende Angestellte mit einer Schusswaffe. Die Angestellte kam der Forderung des Maskierten nach. Der Täter flüchtete anschließend aus dem Geschäftslokal. Ein 70 jähriger Zeuge, der den Tathergang von außen beobachtet hatte, trat auf der Straße dem Täter entgegen und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht, woraufhin dieser das geraubte Geld fallen ließ und zu Fuß flüchtete. Bei den Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter (ein 23 jähriger Bottroper) schließlich durch die Polizei festgenommen werden. Die Schußwaffe erwies sich als nicht echt.”

Piepenkötters Kuhlumne

18. Januar 2012 – 17:19 von wes

„Da treff ich doch meinen alten Kumpel Heini Kowellek widder. Und wir erzählen uns watt von früher, vonne alten Zeiten, als beim VfB noch der Miko, der Pascha, dat Sagen hatte. Warn schöne Zeiten, sacht auch Kowallek. Abba ich komme ja widder vom Thema app. Heini, der alte Arschlederträger, erzählt mir immer noch Geschichten von seine Pütts, auf denen er so manche Tonne Schwattes herausgeschrappt hat. Mann, watt warn datt goldenen Zeiten.
„Abba Piepenkötter, hasse schon gehört, jezz gehnze der Chriemhilt annen Kragen, wollen ihr dat Gold rauben?“
„Nee“, sach ich, „dat kann doch nich sein. Der alten Germanentante ihr Schatz?.“
„Jau,“ sach Kowallek, „der ollen Chriemhilt ihr Gold.“
Da wurde ich abba richtich stutzig. „Da verduse dich, dat Gold von dem Siegfried, von unseren germanischen Helden, der später im Odenwald mit einem Speer gemeuchelt wurde, dat liecht doch bei Düsseldorf oder in Köln. Abba nich in Bottrop“, sach ich nur so.
Da regt sich der Kowallek abba richtich auf. Den wollte ich doch nur nen bisken hochnehmen.
„Ne, ne ist klar. Darum sind die Kumpels auf Prosper immer noch im Einsatz, weilse dat Gold vonne alten Germanen suchen. Wenn dat glauben tus,“ happ ich dem alten Mutterklötzkenmitbringer noch im Wechgehen unter das Arschleder gedrückt“. Spass muss ja sein. Also, bis die Tage.“

DKP: Keine Entwarnung fürs Alpincenter!

18. Januar 2012 – 13:58 von WeB

(18.01.2012. DKP Bottrop)

“”Die aktuellen Messergebnisse an einem Stützpfeiler der Achse 59 des Alpincenters bedeuten keine Entwarnung. Das neu hinzugezogene Ingenieurbüro HJT (Gesellschaft für Ingenieurvermessung mbH) hatte bergseitig eine um 41 mm geringere Verschiebung als das Vermessungsbüro Felten festgestellt. Mit 18 cm weist die Stütze aber weiterhin eine bedrohliche Schieflage auf. Der Betreiber des Alpincenters mag aufatmen, nicht jedoch die Besucher und Beschäftigten des Alpincenters. Es ist verständlich, wenn Schulklassen und Besuchergruppen bei einer solchen Schiefstellung das Alpincenter meiden. Jede Schule oder ein anderes Gebäude wäre bei ähnlichen statischen Problemen längst geschlossen worden. Erinnert sei an die sofortige Schließung der Agatha-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule im November 2007.

Das Alpincenter plant weiterhin eine Anschüttung des Nordhanges der Halde, um die Skihalle zu stabilisieren. Eine solche Maßnahme mag talseitig das Alpincenter stützen. Die bedrohlichen Schiefstellungen befinden sich jedoch bergseitig, da die Halde durch ihre Setzungen nach innen kippt. Diese Bewegungen werden sich durch eine Anschüttung der Halde weiter verstärken, warnt Dr. Lutz-Heinrich Benner.

Die DKP hatte dem Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz vorgeschlagen die anerkannten Experten für Ingenieurgeologie, Dr. Frank Otto und Dr. Lutz-Heinrich Benner von der Technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum zu einem Fachvortrag über das Setzungsverhalten von Bergehalden, speziell der Halde Prosperstraße, und die statischen Probleme des Alpincenters einzuladen. Beide hatten sich dazu bereit erklärt. Jetzt soll erst per Abstimmung im Ausschuss darüber befunden werden. Für die geplante Anschüttung der Halde müssen der Planungsausschuss und der Rat den Bebauungsplan ändern. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Die Stadt darf sich nicht allein bei ihren weiteren Entscheidungen auf Gutachter des Alpincenters stützen. Der zuständige Fachausschuss der Stadt muss sich auch bei unabhängigen Gutachtern wie Dr. Otto und Dr. Benner informieren. Die Stadt hätte die bestehende Gründungsvariante des Alpincenters niemals genehmigen dürfen und hat eine Mitverantwortung für weitere Maßnahmen.“”

Veranstaltung: Wer sind die Grauen Wölfe? Im Gespräch mit Serdar Yüksel (MdL-NRW)

18. Januar 2012 – 09:25 von WeB

“”Einladung zur Veranstaltung

Wer sind die Grauen Wölfe? Im Gespräch mit Serdar Yüksel   MdL-NRW am Freitag , 09. März 2012, 19:00 Uhr, Jugendkombihaus, Ruhrölstraße 3a, 46240 Bottrop

Nicht nur Nationalsozialisten sind auf der Suche nach Nachwuchs, auch die „Grauen Wölfe“ sorgen für die Zukunft vor. Diese türkisch-nationalistische Bewegung ist nach Expertenansicht für bestimmte Jugendliche mit Migrationshintergrund – insbesondere junge Männer – anziehend, weil sie dort – anders als sonst – anerkannt werden. Daher ist es wichtig zu informieren. Die „Graue Wölfe“ sind bislang as Problem nicht wahrgenommen worden, aber sie bieten bestimmten Jugendlichen, die auf der Suche nach Identität und Integration sind, Orientierung, locken sie – ähnlich wie bei anderen rechten Gruppen – mit Freizeitangeboten wie Musik- oder Folklorefesten. Nach Informationen des Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel aus Bochum häufen sich auch die Fäll, in denen Ausländerbeiräte und etablierte demokratische Parteien in NRW von mutmaßlichen türkischen Rechtsextremen unterwandert werden. Hier fordert er di Parteien und Verantwortlichen auf, genau hinzuschauen. Fanatischer Nationalismus und Rassismus gehen uns alle an – egal, aus, aus welcher Ecke diese kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

Veranstalter: Karl-Liebknecht-Club Bottrop. Internationale Linke Liste Bottrop (Mitglied in der Integrationsausschuss der Stadt Bottrop)”"

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Mittwoch, der 18. Januar

18. Januar 2012 – 05:00 von WeB


CDU zum Etat 2012

17. Januar 2012 – 19:07 von WeB

(CDU-Bottrop. KLICK)
“… Auch für das Jahr 2012 wird es nicht gelingen, einen genehmigungsfähigen Haushalt zu erstellen und zu verabschieden. Entgegen der Prognose aus 2011 hat sich das Haushaltsdefizit auf 39,9 Mio Euro erhöht. Weitere Steigerungen bis zur Entscheidung über den Haushalt sind wahrscheinlich.

Wir stimmen dem Haushaltssicherungskonzept 2010 ff (Stand 10.11.2011) zu. Dies einschließlich der wiederum beschlossenen Kürzungen um 10% der konsumtiven disponiblen Aufwendungen aller Produkte.
Dadurch ist nach unserer Meinung nicht gefährdet, dass die Stadt Bottrop weiterhin lebens- und liebenswert ist.

Gewerbegebiet Flugplatz Schwarze Heide
Entgegen unserer Erwartung gestaltet sich die Vermarktung von Gewerbeflächen schwierig. Durch die Nutzungsbeschränkung auf flugaffines Gewerbe und den vorhandenen Zeitdruck bis 2013 einen Baubeginn zu realisieren, muss die Stadt eine Vermarktungsoffensive starten. Diese Notwendigkeit sieht auch der RP und wird wahrscheinlich seine Zustimmung zu einem Marketingkonzept geben. 120.000 Euro öffentlicher Zuschuss, 30.000 Euro Stadt Bottrop.

Digitale Gremienarbeit
Wir bitten die Verwaltung den Einsatz von iPads für die politische Gremienarbeit zu prüfen. Wir erhoffen uns davon, eine deutliche Reduzierung im Bereich Personal- und Sachkosten und eine schnellere und zeitnähere Kommunikation. Die vorhandenen technischen Möglichkeiten sollen ausgenutzt werden. Nebeneffekt ist ein umweltfreundlicher Umgang mit Ressourcen durch Reduzierung von Druckerzeugnissen. Dabei soll auf die Erfahrung von Kommunen zurückgegriffen werden, die dieses bereits schon eingeführt haben.

3. Radarwagen
Forderungen nach einem 3. Radarwagen zur Sanierung des Haushaltes lehnen wir strikt ab. Das halten wir für Abzocke des Bürgers. …”

Piepenkötters Photopirsch

17. Januar 2012 – 08:24 von wes

“He, Kumpel, nich in unsern Pütt kucken. Abba nur sofiel, auch hier sind die Kohlen schwatt. Abba demnächst iss hier nix meer mit Berchbau, liefern dann vermutlich auch Strom, denn kannze dir vorstellen, in Innowäschen Zitty wird weiter nach Kohle gebuddelt. Ne, ich nich. Da gibbt hier nen Kraftwerch mit allem drum und dran. Kannze mir glauben. Also, bis die Tage”

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Dienstag, der 17. Januar

17. Januar 2012 – 06:00 von WeB


8.6.1940: Umbennung von Volksschulen in Bottrop

16. Januar 2012 – 21:51 von WeB

Piepenkötters Kuhlumne

16. Januar 2012 – 20:34 von wes

„Dat iss so richtig traurig. Gehse inne Stadt, siehse leere Fenster. Iss wie im Kriech, sach unser Oppa, der muss ett ja wissen, iss ja nen Zeitgenosse von den ollen Jopi. Vor allem unser schönes Hansi-Zentrum. Man, watt war dat früher schön. Da konnze sitzen, Kaffe schlürfen und den Bottropern beim Einkaufen inne Tasche gucken. Auch bei schlechtem Wetter saßde hier immer im Trocknen. Abba dann, sacht unser Oppa, hamse inne Nachbarstadt ein riesiges Zenter gebaut. Dat mittem O hintendran. Dat war dem Hansi sein Tod, pflecht unser Oppa aussem Fuhlenbrock zu sagen.
„Kann ja nur besser werden Oppa, jezz arbeiten InnoBernd und Burchard O ja eng zusammen. Vieleicht gippt dat ja watt. Dat Hansi-Zentrum inne Hand von Innowäschen-Zitty. Da würden Berni und Burchard, der einstige Schefidiologe von dat Zentrum ausse Nachbarstadt, glatt zwei Fliegen mit eine Klappe schlagen. Denn InnoBernd hätte endlich ein Prestischeobjekt und datt läg sogar in Rathausnähe. Man, watt würden sich die Medien auf ihn und den kleveren Burchhard stürzen. Und die City wer auch widder mit Leben erfüllt. Könnte dann auch widder mit meine Else im Hansi-Zentrum sitzen und den Bottropern in die vollen Einkaufstüten gucken. Macht nemlich Spass. Also, bis die Tage.“

Kahlschlag-Veranstaltung: Mittwoch, 18.1.2012, 19 Uhr

16. Januar 2012 – 13:51 von WeB

(16.01.2012. Kahlschlag. KLICK)
“Die STEAG ist ja mittlerweile im mehrheitlichen Besitz ( 51%) der 7 kommunalen Energieunternehmen im Ruhrgebiet ( Dortmund , Oberhausen, Essen, Duisburg, Mühlheim, Dinslaken). 6 eigene Kraftwerke sowie ein Neubau (Walsum) und eine Beteiligung an anderen Kraftwerken dienen der Strom-und Fernwärmeerzeugung. Bottrop kooperiert im Rahmen von „Innovation City“ mit der STEAG-Fernwärme und die Stromerzeugung Bottroper Kunden kommt zu größten Teil aus Kohlekraftwerken. Ziel des Kaufes war unter anderem ein Umbau der STEAG in Richtung „regenerative“ Energien.
Die bestehenden Kraftwerksstandorte bieten eine ausgezeichnete Grundlage für einenmittelfristigen ökologischen Umbau des STEAG Kraftwerkspark ( Ulrich Siegel –Generalbevollmächtigter der Stadtwerke Duisburg)
Die Lieferverträge Bottrops mit der ELE laufen 2012 aus. Gleichzeitig liegen Gutachten vor zum ev Kauf von Gasnetzen und Stromnetzen durch die Stadt Bottrop. Die Entwicklung der Elektromobilität ist einer der vier Schwerpunktsetzungen von „Innovation City“. Selbst für BRABUS ( Modell-Elektroauto (435 PS! – 56 kWh für 300 km) dürfte der Strom nicht aus der Steckdose, sondern aus den Kohlekraftwerken kommen. Grund genug, alle Facetten auf einer Veranstaltung zu diskutieren.
Mittwoch: 18.1.2012 – 19 Uhr
Spielraum – Prosperstrasse 71 ( ehem. Haus der Jugend)
Wir haben eingeladen:
Kerstin Ciesla – BUND Duisburg: „Warum passen Kohlekraftwerke nicht in ein zukunftsfähiges Energieszenario“
Klaus Kubernus-Perscheid- Klimabündnis Niederrhein: „Problematik der Konzessionsverträge Beispiel Strom – Wesel“
Wie immer sind alle Interessierte herzlich eingeladen.”"

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Montag, der 16. Januer

16. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Bergbaulobby feiert sich selbst

16. Januar 2012 – 01:36 von Bjoern

Die deutsche Bergbaulobby feierte sich im Bottroper Saalbau mal wieder selbst:

http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/wende-geht-nur-mit-der-kohle-id6247750.html

Zitat Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzende der IG BCE: “Wir werden nicht zulassen, dass das Ruhrgebiet zum Armenhaus von Deutschland verkommt”.

Der Ruhrpott ist zwar noch nicht das Armenhaus der Republik aber unter anderem dank dieser Leute auf dem besten Weg dorthin.

Jahrzehntelang wurde in blumigen Worten vom Strukturwandel gesprochen, passiert ist indes noch viel zu wenig. Jahrzehntelang wurde der hiesige Kohlebergbau als sicherer Arbeitgeber und als unerlässlich für unsere Energieversorgung beworben. Hunderte Milliarden Euro wurden sprichwörtlich im Untergrund versenkt, damit Politiker, Gewerkschaften und Bergbauunternehmen auf Kosten der Allgemeinheit weiterhin vom wirtschaftlich schon lange nicht mehr profitablen Bergbau profitieren konnten.

Das rituelle Absingen des Steigerliedes ist da nur allzu bezeichnend. Der Bergbau im Ruhrpott ist keine Branche, kein Wirtschaftszweig, sondern romantisch verklärtes Brauchtum. Und Politiker fahren schön einmal jährlich in die Grube ein, um sich ein schmutziges Gesicht zu holen, weil das tolle Pressefotos gibt.

Das Ruhrgebiet lebt scheinbar nur noch von Nostalgie, eine wirkliche Zukunft wie in anderen Großstädten ist hier nicht wirklich zu erkennen. Abseits der polierten Großveranstaltungen, auf denen sich die Politik selber feiert, herrscht größtenteils Tristesse und Stillstand.

Quelle: DerWesten

Piepenkötters Kuhlumne

15. Januar 2012 – 20:44 von wes

„Neulich waren meine Else und ich zu einer Familienfeier eingeladen. Jaja, kommt vor, denn bei de Piepenkötters geht datt manchma hoch her. Abba datt war ne Taufe. Da hat die Verwandschaft, also nen Goßvetter von mir und meine Else, den Nachwuchs ersma pinkeln lassen. Dat kleine Blach wurde getauft. Ersma happ ich mir nix dabei gedacht. Unnerwechs in Boye, sache ich zu meine Else, sachman, wo heißt denn die kleine Piepenkötterin eigentlich. Else guckt mich mit ihre Kuhaugen an: „Wilfried, willze mich auffen Arm nehmen. Habn doch drüber gesprochen. Jackeline ….“
„Wie, sach ich, gab ett doch nix Schöners, Hört sich abba sehr ausländisch an.“
Else schüttelt ihren Kopp. „Eigentlich sollte die kleine Piepenkötter ja Eilin heißen, da hat der Familienrat abba protestiert.“
„Nee“, sachte danach auch der Vater von dem kleinen Mädken. „Imma diese ausländischen Namen. Iss ja schrecklich…“
„Und watt hasse morgen so auffe Pfanne,“ frage ich so nebenbei den jungen Papa nache Zermonie inne Kirche beim Schmolltork. „Weiße Wilfried, morgen haben wir en Mieting in Job-Börse.“
Da konnte ich nur Staunen. „Hallo ,Pipenkötter,“ happ ich geantwortet. „Früher hätze gesacht: Zusammenkunft im Arbeitsamt. Abba heute iss ja alles anners. Also, bis die Tage”.

Ausgöschlöfön? Das Dönische Böttenlöger eruffnet in Bottrup

15. Januar 2012 – 13:39 von WeB

14.01.2012. Ausriss: Eröffnungskatalog (Briefkasten-Wurfsendung) des Dänischen Bettenlagers. Titelseite

Dänen man nöcht vergöbt

15. Januar 2012 – 13:37 von WeB


*Mit Dank an Lars59

Mörgen ödör öm Dönörstög söbön Öhr fönföndvörzög: Börni dörchschnödet dös rötö Bönd öm Dönöschen Böttönlöger ön Bottrup

15. Januar 2012 – 13:35 von WeB

Bottrup bei wökö

15. Januar 2012 – 12:40 von WeB

(wikipedia KLICK)
“Ølsted Sogn (Hedensted Kommune)
Historiske oplysninger
Stift    Haderslev Stift
Provsti    Hedensted Provsti
Pastorat    Ølsted Pastorat
Kirke    Ølsted Kirke
Kommune (før 2007)    Hedensted Kommune
Kommune (2007-)    Hedensted Kommune
Folkekirkemedlemmer (2004)    1100
Indbyggere (2004)    1148
Ølsted Sogn er et sogn i Hedensted Provsti (Haderslev Stift). Sognet ligger i Hedensted Kommune; indtil Kommunalreformen i 1970 lå det i Hatting Herred (Vejle Amt). I Ølsted Sogn ligger Ølste …”d Kirke.
I Ølsted Sogn findes flg. autoriserede stednav
Bottrup (bebyggelse, ejerlav) …”

Dönen lögen nöcht

15. Januar 2012 – 12:27 von WeB


*Mit Dank an den Innovator