Guten Morgen, Bottropski! Es ist Montag, der 16. Januer

16. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Bergbaulobby feiert sich selbst

16. Januar 2012 – 01:36 von Bjoern

Die deutsche Bergbaulobby feierte sich im Bottroper Saalbau mal wieder selbst:

http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/wende-geht-nur-mit-der-kohle-id6247750.html

Zitat Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzende der IG BCE: “Wir werden nicht zulassen, dass das Ruhrgebiet zum Armenhaus von Deutschland verkommt”.

Der Ruhrpott ist zwar noch nicht das Armenhaus der Republik aber unter anderem dank dieser Leute auf dem besten Weg dorthin.

Jahrzehntelang wurde in blumigen Worten vom Strukturwandel gesprochen, passiert ist indes noch viel zu wenig. Jahrzehntelang wurde der hiesige Kohlebergbau als sicherer Arbeitgeber und als unerlässlich für unsere Energieversorgung beworben. Hunderte Milliarden Euro wurden sprichwörtlich im Untergrund versenkt, damit Politiker, Gewerkschaften und Bergbauunternehmen auf Kosten der Allgemeinheit weiterhin vom wirtschaftlich schon lange nicht mehr profitablen Bergbau profitieren konnten.

Das rituelle Absingen des Steigerliedes ist da nur allzu bezeichnend. Der Bergbau im Ruhrpott ist keine Branche, kein Wirtschaftszweig, sondern romantisch verklärtes Brauchtum. Und Politiker fahren schön einmal jährlich in die Grube ein, um sich ein schmutziges Gesicht zu holen, weil das tolle Pressefotos gibt.

Das Ruhrgebiet lebt scheinbar nur noch von Nostalgie, eine wirkliche Zukunft wie in anderen Großstädten ist hier nicht wirklich zu erkennen. Abseits der polierten Großveranstaltungen, auf denen sich die Politik selber feiert, herrscht größtenteils Tristesse und Stillstand.

Quelle: DerWesten

Piepenkötters Kuhlumne

15. Januar 2012 – 20:44 von wes

„Neulich waren meine Else und ich zu einer Familienfeier eingeladen. Jaja, kommt vor, denn bei de Piepenkötters geht datt manchma hoch her. Abba datt war ne Taufe. Da hat die Verwandschaft, also nen Goßvetter von mir und meine Else, den Nachwuchs ersma pinkeln lassen. Dat kleine Blach wurde getauft. Ersma happ ich mir nix dabei gedacht. Unnerwechs in Boye, sache ich zu meine Else, sachman, wo heißt denn die kleine Piepenkötterin eigentlich. Else guckt mich mit ihre Kuhaugen an: „Wilfried, willze mich auffen Arm nehmen. Habn doch drüber gesprochen. Jackeline ….“
„Wie, sach ich, gab ett doch nix Schöners, Hört sich abba sehr ausländisch an.“
Else schüttelt ihren Kopp. „Eigentlich sollte die kleine Piepenkötter ja Eilin heißen, da hat der Familienrat abba protestiert.“
„Nee“, sachte danach auch der Vater von dem kleinen Mädken. „Imma diese ausländischen Namen. Iss ja schrecklich…“
„Und watt hasse morgen so auffe Pfanne,“ frage ich so nebenbei den jungen Papa nache Zermonie inne Kirche beim Schmolltork. „Weiße Wilfried, morgen haben wir en Mieting in Job-Börse.“
Da konnte ich nur Staunen. „Hallo ,Pipenkötter,“ happ ich geantwortet. „Früher hätze gesacht: Zusammenkunft im Arbeitsamt. Abba heute iss ja alles anners. Also, bis die Tage”.

Ausgöschlöfön? Das Dönische Böttenlöger eruffnet in Bottrup

15. Januar 2012 – 13:39 von WeB

14.01.2012. Ausriss: Eröffnungskatalog (Briefkasten-Wurfsendung) des Dänischen Bettenlagers. Titelseite

Dänen man nöcht vergöbt

15. Januar 2012 – 13:37 von WeB


*Mit Dank an Lars59

Mörgen ödör öm Dönörstög söbön Öhr fönföndvörzög: Börni dörchschnödet dös rötö Bönd öm Dönöschen Böttönlöger ön Bottrup

15. Januar 2012 – 13:35 von WeB

Bottrup bei wökö

15. Januar 2012 – 12:40 von WeB

(wikipedia KLICK)
“Ølsted Sogn (Hedensted Kommune)
Historiske oplysninger
Stift    Haderslev Stift
Provsti    Hedensted Provsti
Pastorat    Ølsted Pastorat
Kirke    Ølsted Kirke
Kommune (før 2007)    Hedensted Kommune
Kommune (2007-)    Hedensted Kommune
Folkekirkemedlemmer (2004)    1100
Indbyggere (2004)    1148
Ølsted Sogn er et sogn i Hedensted Provsti (Haderslev Stift). Sognet ligger i Hedensted Kommune; indtil Kommunalreformen i 1970 lå det i Hatting Herred (Vejle Amt). I Ølsted Sogn ligger Ølste …”d Kirke.
I Ølsted Sogn findes flg. autoriserede stednav
Bottrup (bebyggelse, ejerlav) …”

Dönen lögen nöcht

15. Januar 2012 – 12:27 von WeB


*Mit Dank an den Innovator

Das Wöttör in Bottrup

15. Januar 2012 – 06:07 von WeB

KLICK
*Mit Dank an Bernhard

Sonntagsrätsel, 15.01.2012, gelöst von Nobbert – und Bernhard wusste es auch!

15. Januar 2012 – 06:01 von Ruhri

Die Kohlenwäsche neben dem Malakoffturm! Nobbert hat es gelöst und Bernhard wusste es auch, hat sich aber fairerweise zurückgehalten. Ich habe ein ähnliches Bild wohl schon 2010 eingestellt … na ja, im Alter lässt eben das Gedächtnis nach :-)

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Sonntag, der 15. Januar

15. Januar 2012 – 06:00 von WeB

Piepenkötters Kuhlumne

14. Januar 2012 – 20:13 von wes

„Meine Frau, dat sage ich nich gerne, mag Frau Wuff. Die kennense doch, iss ja die Frau vom Bundeswuff, die ja in dat Schloss Bellewü rumwuseln. Gezz hat meine Frau, die Else also, inne sonne Frauenzeitschrift gelesen, dat die Angetraute von unserm Wuff, auch Kleider von deutschen Diesnern trägt. „Warum auch nich,“ sachte ich, „schließlich leben wir ja nich in Takatukaland und bei uns gibbt ett ja auch gute Schneiders“. Abba dat war ett nich, watt ich erzählen wollt. Die Bundeswufffrau hat ja son Tatu irgendwo anne Schulter oder am Bizeppbereich. Und watt sach ich, meine Else wollte plötzlich auch ein Tatu. Ich also mit ihr in son Laden, da saß son schnauzbärtigen Stecher mit viel Metall in Nase, Mund und weiß nich sonz wo, und nickte fröhlich. Das Tüpp war superfreundlich, kennt auch die Körpergrawur vonne Frau Wuff, sach der jedenfalls. Abba dat iss ja ne Kwal, mitte Else in son Tatuladen zu gehen. Iss genau, als wenne mit ihrn nen Schuhladen betritts. Da kommste vorläufig nich raus. Nehme deshalb schon ma ne Termoskanne voll Kaffe und nen paar Bütterkes mit, denn wenn sich meine Else watt in Kopp gesetzt at, dann zieht datt auch durch. Bei dem Grawurmeister saß ich nun, während Else sonne Art Bilderbuch durchstöberte. „Guckma, Wilfried, iss dat nich süß…“ So ging dat ein paar Stunden lang. Ich hatte den Kaffe auf und die Schnauze voll. „Willze dich nich auchma Stechen lassen“, fragte Else scheinheilig. „Jau, die Pamir vorm Untergang, dat wer doch watt, datt hat Platz auffe meine Brust.“ Worauf der Meister der Nadel nur einwarf: „Hey, Piepenkötter, dat iss abba völlig out.“ War mir egal, ich verließ den Laden ohne Stechen und ging nebenan bei Ciska und Anna Mode begucken, kann ja nie schaden. Abba die Überraschung kommt noch. Als wir wieder zu Hause warn, und Else der Familie ihr Tatu, einen kleinen Schmetterling auffe rechte Schulter presentiert, brüllt unsere kleine Enkelin los: „Unser Omma hat gezz ein Tatü-Tata…“ Watt sollze da noch sagen. Also, bis die Tage.“

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Samstag, der 14. Januar

14. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Polizeibatallion 316: Wie Bottrop mit seiner Vergangenheit umgeht

13. Januar 2012 – 21:47 von WeB

Polizeibataillon 316
“Standort des Bataillons war im Rahmen der Neuaufstellung von Polizei-Ausbildungsbataillonen zunächst Bottrop. Die Einheit unterstand dem Kommando der Schutzpolizei in Recklinghausen. Kommandeur war Major Wilhelm Ochse. Teile des Bataillons lagen zunächst in Mönchengladbach, diese wurden später als 4.Kompanie nach Bottrop verlegt.
Ab 1.Januar 1941 wurde das Bataillon als PolBtl 316 bezeichnet.”
(Stefan Klemp, Nicht ermittelt, Klartext-Verlag Essen, 2005, Neuauflage 2011

Die Online-Suche im Bestand der “Lebendigen Bibliothek Bottrop” nach dem Buch

Stefan Klemp, Nicht ermittelt, Klartext-Verlag Essen, 2005, 2. Auflage 2011, über den Buchhandel lieferbar

in dem u.a. über das in Bottrop stationierte “Mord-Batallion” 316 und dessen “Taten” berichtet wird, liefert das Ergebnis:

 

Polizeibatallion 316: Wie die Polizei mit ihrer Vergangenheit umgeht

13. Januar 2012 – 21:24 von WeB

(27.10.2008. Presseportal der NRW-Polizei KLICK)
“”Mörder aus dem Revier? – Polizisten aus Oberhausen im NS Vernichtungskrieg
Aus der Vortragsreihe im Geschichtsprojekt der Polizei Oberhausen in Kooperation mit der VHS Oberhausen referierte Martin Hölzl. Er ist ist Historiker und Sozialwissenschaftler, war bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster und hat die dortige Dauerausstellung “Im Auftrag” zur Geschichte der NS-Ordnungspolizei erarbeitet.
Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.
Vor über 60 Teilnehmern berichtete Herr Hölzl über die Geschichte von 20 Oberhausener Polizeibeamten, die im Osten an Erschießungen beteiligt waren.

Wie war es möglich, dass aus „ganz normalen Männern“, die häufig noch nicht einmal der NSDAP angehörten, in kürzester Zeit Massenmörder wurden? Der Vortrag, der Ergebnisse eines langjährigen Forschungsprojekts präsentierte, suchte an konkreten Fallbeispielen nach wissenschaftlichen Erklärungen. Zwar gab es Befehls- und Gruppendruck, der auf die Polizisten ausgeübt wurde. Eine Bedrohung von Leib und Leben, wenn Polizisten die Mordbefehle nicht ausführen wollten, gab es aber nicht. Nach dem Krieg führte der Weg nicht selten wieder zurück in den Polizeidienst. Erst Nachforschungen der Justiz führten dazu, dass wegen Mordes ermittelt wurde, auch gegen Beamte der Oberhausener Polizei. Schließlich mussten sich einige der Hauptbelasteten Mitte der 1960er Jahre in Bochum vor Gericht verantworten. Einer der Oberhausener, die sich 1940 freiwillig zur Polizei gemeldet hatten, behauptete im Februar 1967 allen Ernstes vor Gericht: „Ich weiß nur noch, daß wir in Rußland mit dem Fahrrad gefahren sind. Ich kann nicht sagen, ob ich in Bialystok gewesen bin. Ich weiß von keiner Judenaktion.”"

Polizeibatallion 316: Wie Oberhausen mit seiner Vergangenheit umgeht

13. Januar 2012 – 21:18 von WeB

Polizeibataillon 316
“Standort des Bataillons war im Rahmen der Neuaufstellung von Polizei-Ausbildungsbataillonen zunächst Bottrop. Die Einheit unterstand dem Kommando der Schutzpolizei in Recklinghausen. Kommandeur war Major Wilhelm Ochse. Teile des Bataillons lagen zunächst in Mönchengladbach, diese wurden später als 4.Kompanie nach Bottrop verlegt.
Ab 1.Januar 1941 wurde das Bataillon als PolBtl 316 bezeichnet.”
(Stefan Klemp, Nicht ermittelt, Klartext-Verlag Essen, Jan.2005, S.279 )

(24.10.2008. Der Westen Oberhausen KLICK)
“”Das Fußvolk der Endlösung
Oberhausener Polizisten in einem Batallion, das tausende Juden im Zweiten Weltkrieg ermordete.

Präzise befolgte das Bataillon den ausgegebenen Befehl; einen der wenigen, die auch nach dem Krieg noch schriftlich erhalten waren. Sie verschleppten die Männer in ein Stadion in Bialystok, von dort brachten sie sie in Gruppen in ein Waldstück außerhalb der Stadt. Am Rande von ausgehobenen Gruben wurden die Juden per Genickschuss ermordet. Am Anfang machten sich die Männer des Bataillons noch die Mühe, die Leiber der Toten mit Sand zu bedecken, so dass die nachfolgenden Opfer sie nicht sahen – doch sie gerieten zeitlich in Verzug. Die Sonne verschwand, mit der Dunkelheit mehrten sich die Fehlschüsse, so dass die Aktion abgebrochen und auf den nächsten Tag verschoben wurde. Diejenigen jüdischen Männer, die bereits an der Exekutionsstelle angekommen waren, mussten dort, am Ort ihres sicheren Todes, die Nacht verbringen.
Am folgenden Morgen setzte sich das Morden in Bialystok fort. Etwa 3000 Menschen ließen bei dieser Aktion ihr Leben, die Männer vom Polizeibataillon entspannten sich nach ihrem ersten Einsatz an der Ostfront bei einem Kameradschaftsabend, der Alkohol floss in Strömen.

Die Oberhausener Polizei hatte die Reihe gemeinsam mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und der Volkshochschule auf die Beine gestellt. “Mörder aus dem Revier? Polizisten aus Oberhausen im nationalsozialistischen Vernichtungskrieg”, so der Titel des Vortrages des Historikers Martin Hölzl von der Gedenkstätte deutscher Widerstand in Berlin.
Hölzl hat die Geschichte des Polizeibataillons 316 aus Recklinghausen rekonstruiert, hat die blutige Spur verfolgt, die Männer aus dem Ruhrgebiet durch Polen, Weißrussland, Slowenien und Frankreich zogen, unter ihnen 20 Wachtmeister aus Oberhausen.
Im Juni 1940 wurde das 550 Mann starke Polizeibataillon, das in einer Bottroper Kaserne stand, aufgestellt. Acht Monate dauerte die Ausbildung der Männer, mit Drill und “Manneszucht” wurden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Gleich nach ihrer Ausbildung wurden sie zum Mittelabschnitt der deutschen Ostfront kommandiert, folgten dort dem mörderischen Einsatzkommando 8 der Einsatzgruppe B. Sie stellten die Hilfstruppen für die Ermordung tausender Juden hinter der Front.

Von den 550 Männern kehren 151 zunächst in den Polizeidienst zurück, drei von ihnen zur Oberhausener Polizei. 1958 nehmen Polizei und Justiz Ermittlungen auf, 1966 stehen zehn Männer des Polizeibataillons 316 in Bochum vor Gericht. Der Prozess endet mit zehn Freisprüchen aus Mangel an Beweisen und der Zuerkennung des vermeintlichen Befehlsnotstandes. …”"

Wulff bricht sein Schweigen! Wird unser Erfolgstischler jetzt Bundespräsident?

13. Januar 2012 – 12:45 von WeB


Stadt Bochum lässt seine Bürger “mitreden und mitgestalten”

13. Januar 2012 – 11:21 von WeB

Auf der Seite Bochumer Bürgerforum Standpunkt Bochum  KLICK
“möchte die Stadt Bochum Sie über die geplanten Konsolidierungsschritte zum Haushalt informieren und Ihnen den Standpunkt der Arbeiten dazu vermitteln. Gleichzeitig möchten wir dazu mit Ihnen in den Dialog über die Gestaltung des Haushalts, und damit der Perspektiven und Entwicklungschancen dieser Stadt, treten.
Die Internetplattform bietet Ihnen die Möglichkeit die Ergebnisse dieser Arbeit kennen zu lernen, diese zu bewerten, zu kommentieren und ggf. um Ihre eigenen Ideen zu ergänzen.
Ihre Beteiligung wird dokumentiert und dem Rat der Stadt Bochum, den Fachausschüssen und den Bezirksvertretungen während der parlamentarischen Beratung des Haushalts 2012 zur Verfügung gestellt.

Mit dieser Form der Bürgerbeteiligung betreten wir Neuland. Die Erfahrungen wollen wir im Anschluss auswerten und über weitere Beteiligungsformen nachdenken, die wir in den nächsten Jahren in Bochum etablieren wollen.”

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Freitag, der 13. Januar.

13. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Gladbeck: Ratsbürgerentscheid zur A 52 am 25. März

12. Januar 2012 – 23:51 von WeB

(12.01.2010. Stadt Gladbeck KLICK)
“”In seiner Sondersitzung vom 12. Januar 2012 hat sich der Rat der Stadt Gladbeck mit überwältigender Mehrheit für den Ratsbürgerentscheid zum Ausbau der B 224 zur A 52 entschieden.
Bei dem Ratsbürgerentscheid wird über folgende Frage zu entscheiden sein: “Soll sich die Stadt Gladbeck an der Finanzierung eines ca. 1,5 km langen Tunnels zwischen Phönixstraße und Graben-/Landstraße im Zuge des geplanten Baus der Autobahn A 52 mit rund 2 Millionen Euro beteiligen, wenn die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden?”
Für den Ratsbürgerentscheid mit dieser Frageformulierung stimmten 44 Ratsmitglieder, 2 waren dagegen.
Der Ratsbürgerentscheid findet am Sonntag, den 25. März 2012 statt.”"

Gemeindeordnung NRW
§ 26
Bürgerbegehren und Bürgerentscheid
(1) Die Bürger können beantragen (Bürgerbegehren), daß sie an Stelle des Rates über eine Angelegenheit der Gemeinde selbst entscheiden (Bürgerentscheid). Der Rat kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder beschließen, dass über eine Angelegenheit der Gemeinde ein Bürgerentscheid stattfindet (Ratsbürgerentscheid).

(7) Bei einem Bürgerentscheid kann über die gestellte Frage nur mit Ja oder Nein abgestimmt werden. Die Frage ist in dem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit in Gemeinden mit
bis zu 50.000 Einwohnern                               mindestens 20 Prozent,
über 50.000 bis zu 100.000 Einwohnern          mindestens 15 Prozent,
mehr als 100.000 Einwohnern                         mindestens 10 Prozent
der Bürger beträgt.
Bei Stimmengleichheit gilt die Frage als mit Nein beantwortet. …

(8) Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines Ratsbeschlusses. Vor Ablauf von zwei Jahren kann er nur auf Initiative des Rates durch einen neuen Bürgerentscheid abgeändert werden. …”

Bottblog-Blitzmeldung: Das “Wulff-Syndrom” sorgt in Innovation City für innovative Ideen – 10 Euro Eintritt bei Neujahrsempfang der Stadt

12. Januar 2012 – 18:36 von WeB

Am 27. Januar treffen sich alle, denen in Innovation City Rang und Namen per Geburt oder Amt verliehen wurde, zum traditionellen städtischen Neujahrsempfang im Saalbau. Für dieses Vergnügen müssen die Auserwählten in diesem Jahr zum ersten Male Eintritt zahlen: 10 Euro, die vorab an die Stadtkasse zu entrichten sind. Die Einzahlungsquittung ist quasi Eintrittskarte. Als Kompensation für die 10 Euro Eintritt darf – wer denn will – Oberbürgermeister Bernd Tischler und Bürgermeisterin Monika Budke gratis die Hand schütteln.
Das Innovation-City-Rathaus soll – Gerüchte besagen das – zurzeit an einem hochrangigen Runden Tisch beraten, wie es rechtlich wasserdicht gemacht werden kann, dass OB Tischler die Festivitäten per Freikarte betritt, und auf welche Weise erreicht werden kann, dass bei einem Eintritt von 10 Euro überhaupt Menschen zu diesem Ereignis erscheinen. Angedacht worden seien bisher das großzügige Verteilen von Biermarken und das Heimchauffieren der Gäste durch den städischen Fuhrpark. In Geheimgesprächen sei zudem überlegt worden, ob den Gästen an der Tür – überraschend – ein Innovation-City-Energie-Euro abverlangt werden kann; verbunden mit der Warnung des stabil gebauten Einlass-Personals, dass sonst der Saalbau kalt bliebe.

10. November 1938: vor dem jüdischen Möbelgeschäft Kleinberger auf der Horster Straße 30

12. Januar 2012 – 14:33 von WeB

“Chansonkonzert gegen das Vergessen”

12. Januar 2012 – 14:29 von WeB

“EIN CHANSON FÜR EDITH

Der Welterfolg des Norbert Glanzberg

Ein jüdisches Schicksal und ein Stück Musikgeschichte.
Ein großer Abend des Chansons.
Fr. 27.01.2012, 19.30 Uhr
Kammerkonzertsaal, Kulturzentrum August-Everding
mit
MAEGIE KOREEN
PASCAL VALLÉE

am Piano:
NICLAS FLOER

Eintrittspreise: 10 € (ermäßigt 7 €)
Veranstalter:
Kulturamt der Stadt Bottrop
Seit 1996 wird der 27. Januar in Deutschland offiziell als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, als so genannter „Holocaust-Gedenktag“, begangen. Den Gedenktag nimmt das Kulturamt der Stadt Bottrop auch in diesem Jahr zum Anlass, mit einer besonderen Veranstaltung an die Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.”

Bottrop vorbildlich. Schilder vollständig. 6000 Euro

12. Januar 2012 – 10:26 von WeB

(12.01.2012. Stadt Bottrop)
“In Presseartikeln war jetzt davon die Rede, dass die Beschilderung der Umweltzone Ruhrgebiet in einer ganzen Reihe von Städten noch unvollständig sei. Dies ist nach Mitteilung der Stadtverwaltung in Bottrop jedoch nicht der Fall. Im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes haben Arbeiter die Umweltzonenbeschilderung im Zuständigkeitsbereich Bottrops zum Jahreswechsel vollständig angepasst. Insgesamt wurden dabei 49 Schilder neu installiert. 136 der alten Schilder konnten abgebaut werden, so die Stadtverwaltung, da die neue Umweltzone jetzt über die Stadtgrenzen hinweg gilt. Die Kosten der Anpassungen hätten insgesamt rund 6.000 Euro betragen.”

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Donnerstag, der 12. Januar

12. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Vertrag: Grabstätten für sowjetische Kriegsgefangene auf dem Westfriedhof

11. Januar 2012 – 21:37 von WeB

Bottrop anne Emscher: Et geht voran

11. Januar 2012 – 13:58 von Bjoern

Im bereits erwähnten Artikel zum Musical “Kein Pardon” wird Komiker Thomas Hermanns mit folgenden Worten zitiert:

“Deshalb passe das Bottrop-an-der-Emscher Musical auch ganz gut in die Landeshauptstadt am Rhein”

Zwar Hochdeutsch, aber immerhin …

Quelle: DerWesten

Bottblog-Blitzmeldung: Das “Wulff-Syndrom” hat unsere Stadt erreicht.

11. Januar 2012 – 13:13 von WeB

“Noch einer freut sich über die Bottrop-Nummern in dem Musical, das ein Team um Comedy-Star Thomas Hermanns aus Kerkelings Kultfilm entwickelte. „Gefühlt kommt Bottrop darin wohl fünfhundertmal vor“, meint Hermann Hirschfelder, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtmarketing-Gesellschaft. Der CDU-Ratsherr hat das Musical neulich besucht, die Karten war [gemeint ist wohl: "waren"; oder "die Karte war"] ein Weihnachtsgeschenk.”
Die Bot-WAZ am  11. Januar 2012 über Hermann Hischfelder und das Musical “Kein Pardon” KLICK

Morgen Staugefahr auf der Bundesstraße 224

11. Januar 2012 – 12:39 von WeB

(11.01.2012. Stadt Bottrop)
“Autofahrer müssen morgen (12. Januar 2012) auf der Bundesstraße 224 in Richtung Gladbeck / Marl mit Behinderungen rechnen. Im Bereich der Prosperstraße steht zwischen 9 und 15 Uhr nur eine Fahrspur zur Verfügung, teilt der Landesbetrieb Straßen NRW mit. Grund der Fahrspursperrung sind Reparaturarbeiten an der Fahrbahn.”

ELE warnt vor Haustür-Werbern

11. Januar 2012 – 11:10 von WeB

(11.01.2012. Ele)
“”… Häuften sich in den letzten Tagen wieder die Anrufe besorgter Kunden aus Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck bei der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE). Werber hatten sich an der Haustür als Vertreter der ELE ausgegeben oder behauptet, das Unternehmen, für das sie Kunden werben wollen, sei eine Tochtergesellschaft der ELE oder in anderer Form eng mit der ELE verbunden. Es gab sogar die Behauptung, das betreffende Unternehmen würde demnächst „die ELE übernehmen“ und man „brauche nur mal eben die Unterschrift“. Alle diese Behauptungen sind falsch.
In solchen Zusammenhängen werden immer wieder auch Bankdaten eingefordert, die dann ohne Wissen des Kunden in einen Energieliefervertrag eingesetzt werden. Die ELE weist darauf hin, dass diese Werber nicht in ihrem Auftrag arbeiten. Es sind allerdings regelmäßig Ableser der ELE Verteilnetz GmbH in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck unterwegs, die sich aber mit einem Lichtbildausweis legitimieren können und keinerlei persönliche Daten wie Kundennummer oder gar die Bankverbindung abfragen.

im Zweifel 0209 / 165-10″”
Quelle KLICK

Guten Morgen Bottropski! Es ist Mittwoch, der 11. Januar

11. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Polizeibatallion 316 und 65

10. Januar 2012 – 22:31 von WeB

Polizeibataillon 316
“Standort des Bataillons war im Rahmen der Neuaufstellung von Polizei-Ausbildungsbataillonen zunächst Bottrop. Die Einheit unterstand dem Kommando der Schutzpolizei in Recklinghausen. Kommandeur war Major Wilhelm Ochse. Teile des Bataillons lagen zunächst in Mönchengladbach, diese wurden später als 4.Kompanie nach Bottrop verlegt.
Ab 1.Januar 1941 wurde das Bataillon als PolBtl 316 bezeichnet.”
(Stefan Klemp, Nicht ermittelt, Klartext-Verlag Essen, Jan.2005, S.279 )

“Heimatstandort: Recklinghausen (Standort tw. Bottrop); Kdr. Wilhelm Ochse, Gustav Waldow, Heinrich Hoecke, Karl Behr, Kurt Gehrmann (SS-HStuf.)
Einsätze: 12.2.1941 Tabor/Böhmen u. Mähren, Budweis; Juni 1941 Radom/Polen; 22. Juni1941 über Warschau mit der Einsatzgruppe B, Einsatzkommando 8 nach Weißrussland, Bialystok, Slonim, Baranowicze, Sluzk, Bobruisk (Russland-Mitte); August – November 1941 Mogilew; Winter 1941/42 Raum Wjasma; Mai 1942 Bottrop. Juli 1942 – November 1942 Slowenien, dann Frankreich; Juni 1943 Lublin/Polen, Stab Sandomircze, Juli 1943 – Juli 1944 Krasnik, Juli 1944 Fronteinsatz; zuletzt Fronteinsatz Ostpreußen. Insbesondere während des Einsatzes 1941 und 1943 Teilnahme an zahlreichen Massenerschießungen.

Regiment: Bis Juni 1941 Pol.Rgt. Böhmen; ab Juni 1941 Pol.Rgt. Mitte; 1942 Pol.Rgt. 4 sp. SS-Pol.Rgt. 4. Fp.Nr. 44173
Ermittlungsverfahren: ZStL 202 AR-Z 168/59, Dortmund 45 Js 2/61, abg. an StAw.Bo., jetzt StAMs, StAw BO, Az LG Bochum 16 (15) Ks 1/66; ursprünglich 16 Js 13/59 StAw.Bo.; Freisprüche und Verfahrenseinstellungen (JuNSV Nr. 678 ).

Das Pol.Btl. 316 war an fünf großen Mordaktionen beteiligt, die als Grundlage für die Anklage im Bochumer Prozess gegen zehn Bataillonsangehörige dienten:
1. Bialystok, Juli 1941: Mindestens 3.000 Menschen werden erschossen, wahrscheinlich am 12. Juli, die meisten Opfer waren Juden.
2. Baranowicze, Juli 1941: Mindestens 100 Menschen werden erschossen, wahrscheinlich südl. Baranowicze, evtl in Lachowicze, Hansewicze, Luniletz oder Tahanki.
3. Mogilew, Herbst 1941: 3.700 Menschen (Minimum) erschossen.
4. Bobruisk, Herbst 1941: 2.000 Menschen (Minimum) erschossen.
5. Cholm, 24.2.1944: Erschießung von mindestens 24 Menschen.
Quelle: Klemp, “Nicht ermittelt” Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz – Ein Handbuch
zitiert nach “Forum der Wehrmacht”" Klick

Polizeibataillon 65
“Mitte 1940 wurde das Bataillon nach Deutschland zurückverlegt und in den Städten Gelsenkirchen-Buer, Bottrop und Recklinghausen für den weiteren Kriegseinsatz neu formiert. Insbesondere wurden die älteren aktiven Polizei-Unterführer und -Reservisten durch Polizei-Angehörige jüngerer Jahrgänge ersetzt. Am 26. Mai 1941 wurde das Bataillon nach Heilsberg/Ostpreußen verlegt. Von hier rückte es am 2 2. Juni 1941 im Verbände der 285. Sicherungsdivision über Tilsit hinter der kämpfenden Truppe im Nordabschnitt der Ostfront in die Sowjetunion ein mit dem Einsatzbefehl, das rückwärtige Heeresgebiet zu sichern und von versprengten sowjetischen Einheiten und Soldaten zu “säubern”. Nach Einnahme der Stadt Kowno (Kaunas) bezogen der Bataillonsstab, die 1. und 2. Kompanie des Bataillons etwa am 26. Juni 1941 in Kowno, die 3. Kompanie in Schaulen (Siauliai) Quartier. In Kowno sahen Angehörige des Bataillons Massenerschießungen jüdischer Männer, Frauen und Kinder in der am Stadtrand liegenden Zitadelle, die von litauischer “Heimwehr” durchgeführt wurden. Bei dem Einsatz im Baltikum sollen auch Teile des Bataillons und einzelne Bataillonsangehörige an Massenexekutionen und Einzelerschießungen von Juden, anderen sowjetischen Zivilpersonen und sowjetischen Kriegsgefangenen unmittelbar beteiligt gewesen sein.

Eine sichere Feststellung über die Zahl der Opfer des Polizeibataillons 65 ist kaum möglich. Aus den Akten geht hervor, dass die Einheit an der Ermordung von Tausenden von Menschen in Europa beteiligt war. Auch hier ist die Zahl der Toten nicht ausschlaggebend. Eine deutliche Sprache spricht eher die Vorgehensweise bei den Ermordungen. Eine äußerst vorsichtige Schätzung käme auf eine Mindestzahl von 5.000 Menschen, die unter direkter Beteiligung von Angehörigen des Polizeibataillons 65 im Exekutionskommando erschossen wurden. Entscheidendes Problem bei einer Bilanzierung ist die Tatsache, dass bei den untersuchten Fällen oft keine exakte Zahlenangaben vorhanden waren. Oft heißt es nur, dass Tausende oder zahlreiche Menschen erschossen wurden, ohne dass eine exakte Zahlenangabe erfolgt. Wir können daher davon ausgehen, dass die Zahl der Opfer des Polizeibataillons 65 weit über der oben genannten Zahl von 5.000 liegt. Zu den Aufgaben des Bataillons zählte beispielsweise auch der Transport von Tausenden von Juden in Konzentrationslager. Entscheidender ist, was geschah und wie gemordet wurde.
Bemerkenswert an diesem Verfahren ist, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund “Nachvernehmungen” von zahlreichen Bataillonsangehörigen veranlasste. Alle nachvernommenen ehemaligen Bataillonsangehörigen sagten in beinahe exakt gleichem Wortlaut aus, dass sie vor den Aktionen nicht wussten, um was es ging. Und vor allem betonten sie, dass eine Verweigerung nicht möglich war, weil sie mit dem Tode bedroht würden. Das Lesen der Protokolle dieser Nachvernehmungen durch einen Beamten des LKA NRW wirft die Frage auf, ob diese dem Zweck dienten, eine Handhabe zur Einstellung des Verfahrens zu bekommen.”"
Quelle: Gelsenzentrum KLICK

“Den Holocaust verschweigen – eine andere Form der Leugnung?
Am Freitag, den 4. April 2008 erschien in der WAZ Gelsenkirchen-Buer und auf der Internetpräsenz der WAZ ein Artikel über die Stadt Cholm und das Polizeibatallion 65: “Auf Spurensuche”. Zitat aus diesem WAZ-Artikel:
(…) Mit zwischen 200 und 300 Familien stehe ich mittlerweile im Kontakt.” Darunter auch mit der von Klaus Wälken, Bäckermeister aus Horst, desse Vater Alfons Wälken im Zweiten Weltkrieg als Mitglied eines Reservepolizeibatallions im Einsatz war. “Zu solchen Einheiten wurden damals ganz normale Arbeiter und Handwerker eingezogen, die dann in Deutschland sowie in den besetzten Gebieten die öffentliche Ordnung sichern sollten”, erläutert Burgdorf. (…)
(…) Darunter auch mit der von Klaus Wälken, Bäckermeister aus Horst, dessen Vater Alfons im Zweiten Weltkrieg als Mitglied eines Reservepolizeibataillons im Einsatz war. (…)
Vom Massenmord der Polizeibataillone ist im WAZ-Artikel keine Rede – eine absolut beschämende Sichtweise. Völlig Unverständlich ist auch die Haltung der WAZ-Redaktion, die diesen Artikel in Druck gehen ließ. …”
Quelle: Gelsenblog KLICK
erwähnter Artikel bei derwesten.de KLICK

Abholzungen an der B 224: Antrag der DKP im Planungs- und Umweltauschuss

10. Januar 2012 – 11:56 von WeB

(10.01.2012. DKP Bottrop)
“Die DKP beantragt für die Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 26. Januar 2012 den Tagesordnungspunkt:

Baumfällungen an der B 224

Infolge eines Sturms stürzte am 3. Januar eine Pappel auf die B 224. An den Folgetagen wurden daraufhin über 100 Pappeln unterschiedlicher Größe und Alter gefällt. Nur wenige Bäume waren krank und bildeten eine Gefahr. Die Sicherung der Verkehrspflicht hat an der B 224 unbestritten eine hohe Priorität. Es steht jedoch in keinem Verhältnis, bei einer umgestürzten Pappel gleich einen ganzen Baumbestand an der westlichen Seite der B 224 zwischen der Welheimer Straße und der Gungstraße zu fällen. Die Pappeln an der B 224 in Höhe der Schule Boy wurden nicht gefällt.

Die Bäume an der B 224 sind für die Anwohner der Gartensiedlung Welheim unverzichtbar. Sie schützen vor Straßenlärm und den Feinstäuben. Von Seiten der Anwohner der Gartensiedlung Welheim gibt es seit der Fällung des Baumbestandes Beschwerden über eine zunehmende Lärm- und Staubbelästigung.

Damit die Lebensqualität für die Anwohner der B 224 nicht weiter eingeschränkt wird, ist eine rasche Aufforstung des Waldbestandes notwendig.

Die Verwaltung wird gebeten für die Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses folgende Fragen schriftlich zu beantworten:

  • Aufgrund welches Gutachtens wurde die Fällung von über 100 Bäumen veranlasst?
  • Warum beschränkte sich die Fällung nicht nur auf umsturzgefährdete und kranke Bäume?
  • Warum wurde nicht wie in der Vergangenheit in Höhe der Mühlenflötte die Pappeln in ca. 5 Meter Höhe gekappt, um den Baumbestand zu erhalten?

Ist mit dem Grundstückseigentümer, der Deutschen Annington, eine Pflicht zur Wideraufforstung vereinbart?”

Recklinghäuser Zeitung: Schüsse auf der Glückaufstraße – 16-Jähriger nicht mehr in Untersuchungshaft

10. Januar 2012 – 09:48 von WeB

(10.01.2011. Recklinghäuser Zeitung KLICK
“”Der 16-Jährige, der Mitte Dezember in Bottrop zwei Brüder durch Schüsse lebensgefährlich verletzt hatte, sitzt nicht mehr in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. „Mein Mandant wurde in einer betreuten Einrichtung untergebracht“, so der Anwalt des jungen Mannes, Hans Reinhardt (Marl).

Beide Männer schwebten lange in Lebensgefahr. „Sie sind immer noch nicht vernehmungsfähig“, erklärte der Strafverteidiger. Sein Mandant werde sich zu den Hintergründen so lange nicht äußern, bis die vermeintlichen Opfer aussagen könnten.

Die Befürchtungen der Polizei, die Tat könnte eine Familienfehde auslösen, haben sich laut Reinhardt bislang nicht bestätigt. „Ich hoffe, dass alle Parteien weiterhin so besonnen bleiben“, sagte der Rechtsexperte auf Anfrage des Medienhauses Bauer.”"

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Dienstag, der 10. Januar

10. Januar 2012 – 06:00 von WeB


Ruhrpott-Jungs Abt. Bottrop

9. Januar 2012 – 21:13 von WeB


Mehrere Überfälle auf Frauen aufgeklärt

9. Januar 2012 – 17:06 von WeB

(09.01.2012. Presseportal der Polizei)
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und des Polizeipräsidiums Recklinghausen
“”Mit der Identifizierung und Festnahme eines 17-jährigen Bottropers konnten jetzt mehrere Überfälle auf Frauen aufgeklärt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurde der Jugendliche am 29.12. einem Haftrichter vorgeführt, der für 3 Taten einen Haftbefehl erließ. Der Tatverdächtige kommt für weitere Raubtaten und mehrere sexuelle Nötigungen in den letzten Wochen in Frage.
Der Festnahme vorausgegangen waren intensive und teilweise auch verdeckt geführte Ermittlungen der Polizei. Erste vage Hinweise auf den Beschuldigten konnten im weiteren Verlauf konkretisiert werden und führten schließlich zum Zugriff.
Wie bereits berichtet wurde eine 59-jährige Bottroperin am 22.11. Opfer eines Überfalls. Gegen 21.10 Uhr attackierte ein zunächst unbekannter Mann die Frau im Hausflur eines Gebäudes auf der Straße Am Lamperfeld. Der Täter entriss ihr eine Tasche mit einer Blockflöte und flüchtete anschließend aus dem Haus. Im Rahmen der Ermittlungen veröffentlichte die Polizei auch ein Montagebild des Täters.
Durch einen Abgleich mit anderen angezeigten Straftaten stellten die Ermittler deutliche Parallelen fest. So werden dem Jugendlichen neben dem Überfall vom 22.11. ein weiteres Raubdelikt vom 20.12. und sexuelle Nötigungen vom 12.11., 30.11. und 28.12. vorgeworfen. (siehe hierzu die Presseveröffentlichungen). Der 17-jährige bestreitet in seiner Vernehmung die Tatvorwürfe.
Nicht auszuschließen ist, dass der Polizei bisher nicht alle Überfälle angezeigt wurden. Mögliche weitere Opfer, insbesondere Seniorinnen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02361/55-0 mit dem zuständigen Fachkommissariat für Sexualdelikte in Verbindung zu setzen. Die bisher bekannten Tatorte liegen im erweiterten Innenstadtbereich.”"

A52: Netzwerk Bürgerinitiativen und Mobilität-Werk-Stadt – Offener Brief

9. Januar 2012 – 16:56 von WeB

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Piepenkötters Kuhlumne

9. Januar 2012 – 08:19 von wes

„Da streife ich doch die Tage durch nen Bottroper Wald, um unsern Tischi beim Training zuzusehen, watt sehe ich: Ne Horde junger Menschen, die singend, lachend und spielend im Wald lebt. Ich dachte auch sofort an die Großfamilie aus Irland, die Kellies oder wie die Bande von Zottelhaarträgern so heißt. Nein, dat warn se abba nich, sondern ganz normale Menschen aus Innowäschen Zitty. Sie wollten dat Alternative Leben kennenlernen, sagen se. Wohnen im 1000-Strene-Hotel ernähren sich von den Gaben der Natur. Jaja, nich ganz. Manchma steht auch ne Pizza auffem Speiseplan. So jedenfalls is die Pilosofi vonne Gruppe, die ihre Suppe auffen Lagerfeuer kocht und abends alte deutsche Volkslieder trällert. Da ist nix mit Rapper Zido oder wie die anderen Bauausen da heißen. Da erklingt noch „Guten Abend, gute Nacht“ oder aus „Grauer Städte Mauer.“ Da kann ich auch watt mit anfangen. Denn grau ist dat ja schonma inne kleine Stadt anne Emscher, die aber große Geschichte machen will. Da geht ett bei den Alternativen doch recht gemächlich zu. Da geht ett nich um Energie, um Abbeit, sondern um dat tägliche Essen, um Spass und Freude. Iss auch richtig so. Nur eins verstehe ich nich: Warum pennen die in Häusern, die aus dünnen Wänden bestehen. Für mich wär dat nix: Ich brauche nen Bullerofen, nen heißen Grog und ne warme Decke. Is mir einfach zu kalt bei de modernen Hippies von InnoZitty in ihre schönen, neuen Niedrig-Energy-Zelte. Also, bis die Tage“.

Guten Morgen, Bottropski! Es ist Montag, der 9. Januar 2012

9. Januar 2012 – 06:00 von WeB